Samstag, 31. Dezember 2011

Gemüse-Feta-Soße

Zum Jahresausklang habe ich ein sehr einfaches und leckeres Rezept für Euch, das ich schon vor einiger Zeit gekocht habe. Die Menge reicht für 2-4 Personen.
100gr Gehacktes halb und halb
100gr Feines Soja (100gr im trockenen Zustand!)
1 große Zwiebel (gewürfelt)
1 große Karotte (in Viertelscheibchen ^^)
1 rote Paprika (in Würfel)
1 kleine Dose Tomaten in Stücken
Gemüsebrühe
1 Packung Feta (in Würfeln; keine Ahnung wie viel das exakt war ^^)
Sojasauce
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer, Majoran

Das Soja mit der heißen, starken Gemüsebrühe und 1EL Sojasauce übergießen und 10 Minuten quellen lassen. Das Soja abgießen, die Gemüsebrühe für die Soße aufheben.
Das Hackfleisch in einer heißen Pfanne / einem heißen Topf in Öl anbraten, nach 2-3 Minuten das Soja dazugeben und kräftig weiterbraten, bis alles schön gebräunt ist. Dann die Zwiebelwürfel und die Karotten hinzugeben und alles bei mittlerer Hitze weiterbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Nun die Paprikawürfel hinzugeben und für 2-3 Minuten mitschmoren. Die Tomatenstücke und die Gemüsebrühe (bei mir ungefähr eine Tasse) dazugießen, aufkochen und köcheln lassen. Gegebenenfalls kann man noch etwas Tomatenmark hinzugeben. Wer möchte, dass der Feta sich in der Soße auflöst, gibt ihn jetzt auch hinzu. Ansonsten einfach mit dem Feta bis 5 Minuten vor Ende warten. Die Garzeit richtet sich danach, ob die Karotten und die Paprika die gewünschte Konsistenz haben. Ich habe den Feta schon relativ früh dazugegeben und dann alles noch so 10 Minuten köcheln lassen. Am Ende die Soße mit den Gewürzen abschmecken und dazu Reis servieren.
Das sieht jetzt auf dem Foto sehr homogen aus, was daran liegt, dass das Bild die aufgewärmte Variante zeigt. Als ich es frisch gekocht hatte, habe ich kein Bild geschossen. Ich habe die Soße mit dem Reis dann am nächsten Tag in einem Topf wieder erwärmt und dieses etwas eintopfartige Foto gemacht ^^

Mit diesem Rezept können wir ja jetzt das Jahr enden lassen :)
Ich danke allen meinen Leserinnen und Lesern, wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und hoffe, dass wir uns im kommenden Jahr weiter sehen werden!
Bis dahin,
Eure WickedWitchoftheWest

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Erinnerung: Verlosung

Ich muss Euch jetzt natürlich auch noch einmal auf meine Verlosung aufmerksam machen und hoffe, dass noch ein paar weitere mitmachen (bis zum 6.1.12).
Hier erfahrt Ihr, wie Ihr teilnehmen und was Ihr gewinnen könnt.
Also nutzt noch Eure Chance auf zwei tolle Preise!

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Bento #30

Wieder eine Runde Zahl und damit ein kleines Bentojubiläum :) Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen... ^^
Für "zwischen den Jahren" habe ich noch ein Donnerstagsbento für Euch, was gleich in Krabbi gepackt wurde (Krabbi kam an einem Mittwoch ^^)
Unten waren wieder Nudeln mit Pesto (das mache ich immer, wenn es schnell gehen soll, da es sich um chinesische Mie Nudeln handelt, die man nur kurz mit heißem Wasser für vier Minuten überbrüht ;), dieses Mal aber zusätzlich noch geröstete Sonnenblumenkerne.
Oben finde ich persönlich besonders hübsch, da es irgendwie bunter geworden ist als das, was ich sonst so zusammenstelle. Da wären zwei Plätzchen (das rechte vom Plätzchenmarathon Teil 1, das linke hat Mama noch gebacken), eine Schokokugel, Apfelstückchen, Gurkenscheiben und dazwischen überall ein paar Mandeln. Man beachte, wie hoch man oben stapeln kann, die Gurken haben sich gut mit dem Deckel festgeklemmt und nichts ist verrutscht. Das Alles hat mich ordentlich satt gemacht (vor allem unten ist voller, als man denkt!) und war sehr lecker!

Freitag, 23. Dezember 2011

Dienstag, 20. Dezember 2011

Bento #29

Ich hatte mir extra keine Bagels aufgetaut, damit ich eine andere Box nehme (da muss man sich schon selbst überlisten, um nicht wieder die gerade aktuelle Lieblingsbox zu nehmen... ^^).
Für meine Verhältnisse finde ich dieses Bento schon ziemlich gut und abwechslungsreich befüllt. In meiner Unit Box ist das Folgende gelandet: Im größten Teil einmal Nudeln mit Pesto alla Genovese, daneben kleine Kartoffelpuffer vom Vortag (ich mag die auch kalt und habe sie extra in passender Größe ausgebacken ^^) und Gurkenscheiben, als Nachtisch dann Apfelstückchen, ein Knuspertaler (vom Plätzchenmarathon Teil 2) und ein Trockenfruchtkonfektbällchen. Im Hintergrund seht ihr meine kleine Lock&Lock mit selbstgemachtem Apfelbrei, der dann zu den Kartoffelpuffern (klassisch ^^) verputzt wurde.

Freitag, 16. Dezember 2011

Time to Say Goodbye

Ich habe etwas getan, was man als Sammler eigentlich nicht tut, aber verschiedene Gründe sprachen dafür. Ich habe meine allererste Bento Box verschenkt. Blossom wird hier also nie wieder auftauchen ;(
Aber ich kann Euch beruhigen, sie wurde in verantwortungsvolle Hände abgegeben ;) Ich habe festgestellt, dass ich sie in der letzten Zeit nicht mehr benutzt habe, sondern stattdessen dann immer am liebsten Urara verwendet habe. Und nach meinem Verständnis sollte eine Box schon regelmäßig in Betrieb sein. Das war Punkt 1. Desweiteren ist mein Platz im Schrank sehr begrenzt. Punkt 2. Und ich habe mir eine neue Box bestellt ;) Punkt 3. Dadurch ist der Schrank noch genauso voll, aber immerhin nicht voller, was das Wichtigste ist.
Aber der Gebrauchsgrund wiegt für mich am Schwersten. Ich möchte sie nicht um des Besitzens willen besitzen. Und bei ihrer neuen Besitzerin wird sie in Gebrauch sein, vielleicht habe ich damit auch eine neue Bentomaniac erschaffen, denn wir wissen ja alle, wenn man einmal anfängt... ^^

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Bento #28

Mein Donnerstagsbento ist wieder mal in der Bagelbox gelandet, ich kann es einfach nicht lassen ;)
Oben ein Vollkornbagel und unten sehr einfallslos einfach nur Gurkenscheiben. Meine kleine Lock&Lock-Dose mit Yoghurt und Haferflocken hat es leider nicht auf's Bild geschafft.
Dafür war der Bagel umso toller :)
Ich habe ihn mit Frischkäse bestrichen und mit Gurkenscheiben belegt. Außerdem habe ich noch von meinem letzten Seitanklops sehr dünne Scheiben abgeschnitten und diese kurz von beiden Seiten angebraten und darauf gelegt. Sehr lecker!

Montag, 12. Dezember 2011

Nusswaffeln

Mein Standardrezept für Waffeln hatte ich ja schon vor einiger Zeit gepostet. Von meiner Mutter habe ich aber ein Rezept für Nusswaffeln, das ich fast noch lieber mag. Dabei kommen etwas weniger Waffeln heraus, etwa 8-10.
200gr Butter
100gr Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
3 Eier
50gr Weizenmehl
75gr Speisestärke
1 gestrichener TL Backpulver
100gr gemahlene Haselnüsse
Die weiche Butter schaumig schlagen und dabei nach und nach Zucker, Vanillinzucker und die Eier hinzugeben. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und sieben (Letzteres spare ich mir, zu faul ^^) und ebenfalls nach und nach unter den Teig rühren. Zum Schluss werden die gemahlenen Haselnüsse hinzugegeben und der Teig wird portionsweise ausgebacken. Der Teig ist fester als mein Standardteig, zerläuft aber ziemlich, weshalb man sich vorsichtig an die Dosierung wagen sollte, mir ist es nämlich einmal passiert, dass sehr viel Teig vorne wieder herausquoll (und nicht nur über die Herzchenform hinaus, sondern wirklich aus dem Waffeleisen selbst hinaus ;).
Für eine Einweihungsparty vor einiger Zeit hatte ich Waffeln gebacken, einmal normale und einmal mit Nuss. Die Nusswaffeln kamen besonders gut an, da sie anders schmecken als die Waffeln, die man sonst vornehmlich backt. Eine kleine Abwechslung also.
Es sind im übrigen 27 Waffeln geworden, was mich einen ganzen Nachmittag gekostet hat ^^ Vorne seht ihr die normalen, hinten die Nussvariante.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Tomatenzucchinisoße

Ich mag Zucchini eigentlich nicht sonderlich gerne, aber so lagsam freunden wir uns an, wenn sie in der richtigen "Verpackung" daherkommt, so wie hier zum Beispiel für 2-3 Personen:
1 Zucchini
5-6 große Tomaten
1 Zwiebel in Würfeln
1/2-1 Tasse Gemüsebrühe
Sahne
Salz
Pfeffer
Petersilie
Die Zucchini und die Tomaten werden in Würfel geschnitten, die Tomaten in sehr kleine Würfel, die Zucchini nach Vorliebe.
In einer Pfanne oder einem Topf Öl erhitzen und die Ziebelwürfel anschwitzen. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Zucchini dazugeben und kurz danach die Tomaten und die Gemüsebrühe. Alles bei mittlerer Hitze weiterköcheln, bis die Tomaten so ziemlich verkocht sind. Wenn gewünscht, kann man die Soße noch mit etwas Mehl andicken (das Mehl immer mit kaltem Wasser verrühren!). Einen Schuss Sahne dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und am Ende die gehackte Petersilie dazugeben. Dazu gab es bei mir Penne.
Besonders lecker wird es auch, wenn man noch gewürfelten Feta für die letzten 5-10 Minuten unter die Soße rührt.

Samstag, 10. Dezember 2011

Null Grad Marburg

Als ich neulich in Marburg war, habe ich etwas entdeckt bzw. es mir von einer Freundin zeigen lassen. Im Null Grad gibt es hauptsächlich Frozen Yoghurt, man findet es in der Oberstadt in der Reitgasse 6 links neben dem Oberstadtaufzug.*
* Zum besseren Verständnis: die Altstadt von Marburg liegt quasi am Berg. Man kann entweder einen relativ steilen Weg nach oben gehen oder man lässt sich von dem Aufzug nach oben bringen.
Das Null Grad liegt etwas versteckt direkt neben der Universitätsbuchhandlung. Wegen des Frozen Yoghurt bin ich dort aber nicht hingegangen :)
Man kann dort Bubble Tea kaufen!
Die Sache ist nicht so professionell wie in richtigen Bubble Tea Shops, aber die Angestellten geben sich redlich Mühe. Das Besondere ist, dass er passend zur Jahreszeit warm verkauft wird.
Man kann zwischen schwarzem, grünen und roten Tee wählen. Den Tee bekommt man normalerweise einfach mit Zucker gesüßt, aber ich habe nach Sirup gefragt und mir einen schwarzen Tee mit Erdbeersirup machen lassen. Also einfach nachfragen, unsere Bedienung hätte uns jedenWunsch erfüllt und alles in den Tee gekippt :) Tapiokaperlen gab es leider an dem Tag nicht, da sie die einmal gemacht hatten und sie dann nicht alle verkaufen konnten. Der Aufwand des Kochens der Perlen lohnt sich also dann, wenn besonders viele danach gefragt haben (also nichts wie hin!).
Dafür gab es drei Sorten Popping Boba, Erdbeer, Orange und Mango. Und ich muss jetzt noch mal auf die Freundlichkeit der Angestellten hinweisen, denn wir konnten uns auch all drei Sorten in den Tee machen lassen! Ohne Aufpreis versteht sich! Ich habe Mango und Orange gewählt.
Da ich erst noch Fotos gemacht habe, war der Tee dann auch auf Trinktemperatur abgekühlt. Es war sehr lecker und wärmend, wirklich empfehlenswert. Außerdem war der Tee nicht so süß wie der klassische Bubble Tea aus den Shops. Am nächsten Tag war ich direkt wieder da und dann durfte ich mir den Sirup selbst einfüllen, da der junge Mann Angst hatte, er macht ihn mir zu süß :) Wieder sehr nett also!
Hier mal ein paar Impressionen aus dem Laden.
Die Theke, ganz links die Popping Boba :)
Man sitzt auf Barhockern und kann wunderbar die Leute draußen beobachten ;) Die Einrichtung ist sehr geschmackvoll, außerdem kann man noch Frühsücksbrettchen, Tassen und anderes kaufen, was im Laden in Regalen ausgestellt ist.
Und jetzt das Beste: dieses große Glas Bubble Tea (wir schätzen 0,4 oder 0,5l) kostet nur 2,50€. Ohne Aufpreis für all die Extrawünsche!
Wir durften auch etwas Frozen Yoghurt probieren (die kleine Eiswaffel neben meinem Bubble Tea). Das ist sehr lecker und erfrischend und man kann sich unzählige Toppings aussuchen.
Ich muss gestehen, ich habe etwas Angst, dass der Laden den Winter nicht übersteht, da es eine schlechte Jahreszeit für Eis ist (deswegen diese lange Bewertung ^^) und viele Leute mit dem Begriff Bubble Tea nichts anfangen können oder den Laden wegen der leicht nach hinten versetzten Lage übersehen.
Also, liebe Leute, wenn Ihr mal nach Marburg kommt, geht in die Oberstadt in die Reitgasse 6 und lasst Euch einen warmen Bubble Tea schmecken! Der Laden ist von 12-18 Uhr offen (wenn ich mich jetzt nicht irre).

Freitag, 9. Dezember 2011

Bento #27

In meiner Bagelbox ist kein Bagel gelandet, dafür zwei Sandwiches. Für mich immer wieder herrlich anzusehen, wie gut die Sandwiches passen :)
In den Sandwiches befand sich Frischkäse und zwar einmal mit Gurken und einmal mit Radieschen. Das erklärt auch die Befüllung der unteren Ebene, nämlich ebenfalls Gurkenscheibchen und Radieschen. Die Klarsichtfolie kommt daher, weil ich das Bento schon am Abend zuvor gemacht habe und nicht wollte, dass die Sandwiches vertrocknen. Dazu habe ich noch eine Dose mit Apfelsinen mitgenommen (2-3 Apfelsinen, die ich ebenfalls schon vorher geschält hatte).

Freitag, 2. Dezember 2011

Weihnachts- / Neujahrsverlosung

Ich darf voller Stolz ankündigen, dass ich eine kleine Verlosung starte :) Damit kann ich ja auch noch mal das Überschreiten der 1000er-Marke an deutschen Leserinnen und Lesern feiern ^^
Da ich sie über einen längeren Zeitraum laufen lassen will, habe ich sie einfach mal Weihnachts- und Neujahrsverlosung genannt. Ihr könnt ab jetzt bis zum 06.01.2012 um 23.59 Uhr teilnehmen.
Auch wenn ich mich besonders über außerdeutsche Leserinnen und Leser freue, beschränke ich die Teilnahme für Deutschland, da ich nicht von den Portokosten aufgefressen werden will. Ein großes "Entschuldigung" also an alle, die jetzt nicht mehr mitmachen können.
Kommen wir nun zunächst zum Wichtigsten, den Preisen :)
Diese wurden freundlicherweise von bentoshop.de gesponsert (auch auf Facebook zu finden). Ich habe sie in Preis A und B eingeteilt. Ich wollte es nicht nach einem ersten und zweiten Preis sortieren, da ich beide so ziemlich gleichwertig und gleich toll finde (würde sie ja am liebsten selbst behalten ^^). Bitte nehmt auch nur Teil, wenn Ihr mit den Preisen auch irgendetwas anfangen könnt und wollt!
Preis A
Ihr erhaltet die Onigiribox Urara in rot mit passendem Band, die Essstäbchen Urara in rot und die passende Stäbchenschatulle. Ein Urara-Gewinn sozusagen :)
Preis B
Ihr erhaltet die ovale Vogelbox in rosa mit passendem Band und einen Herzchensandwichcutter.

Was müsst Ihr dafür tun (Pflicht)?
- Hinterlasst mir hier einen Kommentar und beantwortet mir doch bitte folgende Fragen:
Wie seid Ihr auf meinen Blog aufmerksam geworden? Wie oft besucht Ihr ihn? Was findet Ihr besonders gut / besonders doof (allgemeines Lob / allgemeine Kritik)? Was würdet Ihr Euch in puncto Beiträgen zusätzlich noch wünschen? (ich darf Euch um halbwegs wohlüberlegte Kommentare bitten, schließlich gibt es dafür ja auch etwas ;)

Ihr könnt Euch eine weitere Gewinnchance ergattern (Zusatz):
- Berichtet auf Eurem Blog über mein Gewinnspiel und verlinkt hier hin. Schreibt mir dann einen weiteren Kommentar mit dem Link zu Eurem Beitrag über mein Gewinnspiel.

Wenn Ihr beides macht, gibt es zwei Lose für Euch im Lostopf, ansonsten ein Los für Euren Pflichtkommentar.
Die Gewinner/innen werden dann nach Teilnahmeschluss hier bekannt gegeben.
Ich wünsche Euch viel Spaß!

Teilnehmer (die Liste wird unregelmäßig aktualisiert, also nicht ungeduldig sein ^^):
Danii (2), Fabian (1), Ekolabine (1), Hikaru (1), A76 (1), Saffron and Coriander (2), Lisa (1), Melonpan (1), Isabel (1), Reiner (1)

Hähnchencouscous

Besser spät als nie kommt hier das Rezept zu dem Essen, was Sarah für mich gekocht hatte. Ich gebe einfach mal das Originalrezept an, wir hatten es etwas abgewandelt (vor allem natürlich mengenmäßig reduziert ^^). Für vier Personen braucht man:
1 Knoblauchzehe
4 Zwiebeln
4 Hähnchenbrustfilets (à 150gr)
2 große Möhren
2 mittelgroße Kohlrabi
4 EL Olivenöl
100gr Couscous
400ml Gemüsebrühe
200ml Weißwein (ersatzweise Gemüsebrühe)
1 Bund Petersilie
Salz, Pfeffer
Zunächst also kurz ein paar Worte zu unseren Veränderungen: Knoblauch fiel weg, keiner da; Weißwein wurde auch ersetzt und statt frischer Petersilie musste getrocknete herhalten.
Nun aber die Zubereitung:
Den Knoblauch und die Zwiebeln schälen und klein schneiden. Das Fleisch in Würfel schneiden, Möhren und Kohlrabi schälen und ebenfalls würfeln.
Knoblauch und Zwiebeln in einem großen Topf im heißen Öl andünsten, erst das Fleisch, dann das Gemüse zugeben und im geschlossenen Topf bei geringer Hitze schmoren lassen.
Den Couscous hinzufügen und mit der Brühe (und dem Wein) ablöschen. Weitere 10 Minuten garen. Die Petersilie waschen und trocken schütteln, die Blätter hacken. Den Hähnchecouscous (sieh an, laut Kochbuch ist Couscous maskulin... ) mit Salz, Pfeffer und der gehackten Petersilie würzen.
Das Ganze ist sehr einfach und lecker. Ich persönlich würde aber immer zuerst das Fleisch in die Pfanne geben, sonst passiert es zu schnell, dass die Zwiebeln schwarz werden. Und auch das Gemüse würde ich testen, nicht, dass es Euch nach den 20 Minuten noch zu hart oder schon zu weich ist.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Plätzchenmarathon Teil 3

Auch hiermit könnt ihr übriggebliebenes Eiweiß verwerten.
Mandelplätzchen
70gr gemahlene Mandeln
100gr brauner Zucker
60gr weiche Sanella
2 Eiweiß
1/2TL Zimt
50gr Mehl
Ungeschälte, ganze Mandeln
Mandeln und 50gr Zucker mischen. Restlichen Zucker, Sanella und eine Prise Salz schaumig rühren. Mandelmischung, Eiweiß, Zimt und Mehl unterrühren. Zwei Teelöffel in heißes Wasser tauchen. Vom Teig kleine Nocken abstechen und in großem Abstand (mind. 5cm) auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Der Teig wird im Ofen sehr flüssig und die Kekse damit sehr flach und breit. Eine Mandel auf jedes Teighäufchen setzen und alles bei 190° für etwa 10 Minuten backen. Die Kekse auf einem Kuchengitter erkalten lassen.

Mittwoch, 30. November 2011

Plätzchenmarathon Teil 2

Nussplätzchen (links) und Knuspertaler (rechts)
Hier kommt als erstes das Rezept, um die Eiweiße zu verbrauchen.
Knuspertaler
2 Eiweiß
100gr Schokoladenraspel, Vollmilch oder Weiße
200gr Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1/2 TL Zimt
200gr gemahlene Haselnüsse
Kuvertüre zum "Tunken", Weiße oder Vollmilch
Eiweiß steif schlagen, restliche Teigzutaten mischen und unter das Eiweiß kneten. Teig zu einer dicken Rolle formen und für zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Danach immer ein Stück von der Rolle abschneiden und daraus eine kleinere Rolle formen. Sie sollte etwa doppelte Daumendicke haben. Von dieser Rolle Scheiben abschneiden (etwa 1cm) und die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei 180° etwa 10-15 Minuten backen. Die Plätzchen dürfen nicht dunkel werden. Nach dem Abkühlen die Plätzchen zur Hälfte in die geschmolzene Kuvertüre tunken.
Ihr ahnt vielleicht, was wir gemacht haben: meine Mutter hatte schon vor meinem Besuch Knuspertaler gebacken, und zwar mit Vollmilchraspelschoki und mit weißer Kuvertüre. Am Sonntag haben wir das rumgedreht und weiße Raspelschoki und Vollmilchkuvertüre verwendet :)

Nussplätzchen
250gr Mehl
1 gestr. TL Backpulver
150 gr Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
3 Tropfen Bittermandelöl
4EL Milch
100gr Butter oder Margarine
200gr gemahlene Haselnüsse

etwas Milch oder Dosenmilch
Ganze Haselnüsse
Vollmilchkuvertüre
Mehl und Backpulver mischen, auf die Arbeitsplatte sieben. In die Mitte eine Vertiefung geben. Zucker, Gewürze und Milch in die Vertiefung geben und mit einem Teil des Mehls verkneten. Darauf gibt man die in Stücke geschnitte kalte Butter und die gemahlenen Haselnusskerne und verknetet alles zügig zu einem glatten Teig. Die ganze Sache war bei uns etwas bröselig, weswegen wir noch zusätzlich vier EL Milch hinzugegeben haben. Den Teig etwa 1cm dick ausrollen und runde Plätzchen ausstechen. Jedes Plätzchen mit Milch oder Dosenmilch bestreichen und eine Haselnuss in die Mitte drücken. Auf einem mit Backpapier belegten Backblech bei 190° für etwa 10-15 Minuten backen. Auch hier darauf achten, dass sie nicht dunkel werden.
Nach dem Backen die Plätzchen kurz bewegen, sonst kleben sie später auf dem Backpapier. Nach dem Erkalten zur Hälfte in die geschmolzene Kuvertüre tauchen.

Dienstag, 29. November 2011

Plätzchenmarathon Teil 1

Ich hab ja leider keinen Backofen, weshalb ich immer jede Gelegenheit einen zu benutzen gnadenlos ausnutze. Am Wochenende war ich zuhause und habe mit meiner Mutter einen wahren Plätzchenmarathon am Sonntag gestartet. Das Ergebnis wird jetzt hier in drei Teilen vorgestellt.
Als Erstes gab es Schokokuchen mit Studentenfutter (links) und Kulleraugen (rechts).
Die Bilder sind alle mäßig geworden, da wir erst gegen Abend fertig geworden sind und ich nur unter unschönem Glühbirnenlicht photographieren konnte.
Schokokuchen mit Studentenfutter
1 Packung Backmischung Gewürzkuchen (alternativ: Schokoladenkuchen)
200gr Studentenfutter
100gr getrocknete Aprikosen
1 Zitrone
Puderzucker
Wie der Titel schon verrät, handelt es sich hier eigentlich um einen Kuchen, der zu allem Übel auch noch mit einer Backmischung gemacht wird ;) Ich liebe dieses Rezept einfach, seitdem wir das zum ersten Mal gemacht haben, bestehe ich darauf, das jedes Jahr zu backen. Bisher mussten wir aber immer Schoko nehmen, da wir einfach keinen Gewürzkuchen finden konnten.
Die getrockneten Aprikosen werden in kleine Würfel geschnitten, die Backmischung wird nach Packungsanleitung zubereitet. Nun einfach das Studentenfutter und die Aprikosenstücke dazugeben und gut verrühren. Das ganze kommt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und wird bei 180° für etwa 20-25 Minuten gebacken (einfach mal mit einer Stricknadel reinstechen). Nach dem Auskühlen kommt noch Guss darauf. Dazu die Zitrone auspressen und mit gesiebtem Puderzucker verrühren, bis eine zähfließende Masse entsteht, die je nach Vorliebe dick oder weniger dick auf dem gesamten Blech verteilt wird. Am besten lässt man das Blech vorsichtig abgedeckt oder einfach im Backofen dann über Nacht stehen. So kann der Guss gut trocknen. Am nächsten Tag einfach kleine Stücke daraus schneiden. Das Ganze hält sich dann genauso gut wie jedes andere Plätzchen, vorzugsweise in einer schicken Blechdose ^^

Kulleraugen
250gr Mehl
1 gestr. TL Backpulver
100gr Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Prise Salz
3 Eigelb
150gr kalte Butter oder Margarine

Gelee (Johannisbeer, Kirsch...)
Gehackte Mandeln
1 Eiweiß
Aus den ersten Zutaten einen Teig kneten, sollte er kleben, einfach eine Weile kalt stellen. Dann aus dem Teig eine Rolle formen und in kirschgroße Stücke schneiden (unsere waren etwas größer, damit es schneller ging ^^). Diese zu Kugeln rollen, erst ins Eiweiß, dann in den gehackten Mandeln rollen. Mit einem Holzlöffelstiel Vertiefungen in die Kugel drücken und Gelee hineingeben. Bei etwa 180° für ca. 15 Minuten backen.

In Teil 2 und / oder in Teil 3 kommt ein Rezept, bei dem ihr die bei den Kulleraugen übriggebliebenen Eiweiße aufbrauchen könnt.

Montag, 28. November 2011

Bento #26

Auch wenn ich viele Bagels habe, muss man ja auch mal etwas anderes machen ^^
Mein Donnerstagsbento kommt deshalb dieses mal in meiner Unit Box daher.
In der größten Ebene sind mit Paprikastückchen gebratene Nudeln, welche auch noch mal in die zweite Ebene gewandert sind. Daneben noch in einem Silikonförmchen rohe Paprika. Als Nachtisch gab's einfach Apfelstückchen mit etwas Zucker und Zimt.

Freitag, 25. November 2011

Maronen

Ein Highlight des Herbstes ist für mich immer, dass es wieder Maronen (Esskastanien) gibt. Ich esse sie schon seit längerem mindestens 2-3mal in der Woche. Man kann sie in der Pfanne oder im Backofen zubereiten. Dazu ritzt man die Maronen mit einem Messer kreuzförmig ein, mindestens 1/2 cm tief.
In der Pfanne würde man sie nun ganz langsam bei mittlerer bis niedriger Hitze ohne Fett schmoren. Je nach Dicke der Maronen dauert das 20-30 Minuten. Ich mache sie immer im Ofen (also, in meiner Mikrowelle und zwar bei der Heißluftfunktion, versteht sich ^^). Ich empfehle 160-180° für ungefähr 15-20 Minuten. Hierbei kommt es auch auf die Dicke der Maronen an. Zur Not einfach mal eine Marone probieren, sie sollten einen leicht nussigen Geschmack und eine kartoffelige Konsistenz haben.
Die fertigen Maronen muss man natürlich zunächst noch schälen. Dazu erst einmal etwas warten, da die Maronen innen sehr heiß sind. Die äußere, harte Schale muss ab. Dann kommt noch eine innere Schale zum Vorschein, die sich flauschig weich anfühlt und dunkelbraun ist. Wenn man Glück hat, schält sich die innere Schale schon mit der äußeren ab, wenn man Pech hat, muss man etwas länger daran herumfummeln ;) Die Maronen selbst sind hellgelb bis goldgelb.
Ich esse sie am liebsten einfach pur, man kann aber zum Beispiel auch ein Süppchen daraus machen. Sie werden auch gerne als Bratenfüllung verwendet. Ich habe sie frisch bisher nur im Rewe entdeckt.

Mittwoch, 23. November 2011

Kakao mit Minzblättchen

In einem Café hatte eine Freundin etwas sehr Leckeres getestet: heißen Kakao mit einem Minzschokoblättchen (mit der Marke ausgedrückt: mit After Eight ^^). So etwas kann man ja auch sehr leicht zu Hause nachbauen, was ich auch getan habe.
Die Unschärfe liegt hier ausnahmsweise auch nicht an meiner Kamera sondern an mir, da ich das Minzblättchen gerade halb versenkt hatte, als mir auffiel, dass ich ein Foto machen wollte. In der Eile und mit dem Löffel in der einen und der Kamera in der anderen Hand war einfach nicht mehr herauszuholen ;)
Hier auch ein weiteres Stück in meiner Simpsonssammlung, das ich hier gar nicht erwähnt hatte. Das Witzige dabei ist, dass die Tasse eigentlich meiner Mutter gehörte, die sich nicht wirklich für die Simpsons interessiert (aber öfters mal mitschauen musste ^^) und deshalb die Tasse auch bereitwillig an mich abgetreten hat.

Sonntag, 20. November 2011

Bento #25

Ein Déjà-vu-Bento ^^ Es hat denselben Inhalt wie Nummer 24, bedarf also keiner großen Erklärung mehr.
In der Bagel Box ein Bagel Natur mit Frischkäse und Gurken und unten ein Stückchen Apfel mit Gurkenstückchen, was dann am Ende ganz ohne Absicht ganz stark nach einer Blume ausgesehen hat :) In meiner kleinen Lock-&-Lock-Dose wieder Apfelstückchen mit Naturyoghurt und Haferflocken.

Donnerstag, 17. November 2011

Hello-Kitty-Besteck

Mein Hello-Kitty-Löffel durfte ja schon mein letztes Bento begleiten, aber hier seht ihr noch mal, warum ich es vor allem gekauft habe.
Sowohl Gabel als auch Löffel passen gemeisam in das Besteckfach von Urara. Eine normale kleine Gabel und ein kleiner Löffel passen bei mir nicht, da sie einfach zu stark gewölbt sind, wenn man das so sagen kann. Das ist das Gute an dem Plastikzeugs, da die Gabelzinken nicht sehr stark gerundet sind, also nicht sehr viel Ram in die Höhe einnehmen. Beim Löffel genauso, es passt nicht sehr viel auf ihn drauf wegen der schwachen Wölbung, was ihn aber schön schlank für das doch relativ niedrige Besteckfach von Urara macht. Ein super Kauf also und ein richtiges Schnäppchen (1€ bei KIK) :)

Montag, 14. November 2011

Bento #24

Alle meine Bentos in diesem Semester sind Donnerstagsbentos, da ich nur an diesem Tag eines für die Mittagszeit benötige.
Ich habe mir eine Menge Bagels gekauft und tiefgefroren, weshalb ich natürlich gleich wieder meine Bagel Box benutzen musste (beim letzten Mal war ja gerade kein Bagel darin gelandet). Ich mag sie einfach unheimlich gerne (sowohl Bagels als auch die Box ^^)!
Oben also ein Sesambagel mit Frischkäse und Gurken und im unteren Fach Apfelstückchen und Gurkenscheiben. Außerdem habe ich mir noch meine kleine dichtschließende Lock&Lock-Dose mit etwas Erdbeeryoghurt mit Apfelstücken mitgenommen.
Und ich habe etwas Tolles vor einiger Zeit gefunden: Hello-Kitty-Besteck, also hier einmal den Löffel. Dazu gibt's noch eine Gabel, beides aus Plastik. Im nächsten Beitrag wird beides einmal vorgestellt.

Freitag, 11. November 2011

Bentotasche Urara

Meine Boxen landen eigentlich immer in meinem Rucksack, weswegen ich prinzipiell keine extra Taschen benötige, aber ich habe doch so Angst, dass meinen Schätzchen etwas passieren könnte ;) Damit ich also viel ruhiger schlafen kann, habe ich mir beim Bentoshop eine Tasche bestellt.

Dienstag, 8. November 2011

Bento #23

Es geht weiter mit Bentos! Das Semester hat zwar schon vor einiger Zeit begonnen, aber Ihr wisst ja, die Chronologie, an der ich doch sooo hänge...
Nummer 23 ist das erste in meiner neuen Bagel-Box und sehr einfach gehalten, da es schnell gehen musste und ich auch nicht all das da hatte, was ich gerne benutzt hätte.
Dort, wo der Bagel hingehört (ich hatte zwar welche, aber nur im tiefgefrorenen Zustand), ist ein Sandwich gelandet, das ich mit meinem tollen Sandwich Cutter gemacht habe. Ich wollte eigentlich zwei machen, hatte aber nur noch zwei Scheiben Toast -.- Auf dem Sandwich ist nur etwas Frischkäse gelandet. Und ein kleiner Tipp: wenn man die obere Toastscheibe kurz in der Mikrowelle für 10-20 Sekunden erwärmt, wird sie sehr schön elastisch und bricht beim Drücken mit dem Cutter auch auf gar keinen Fall!
Das zweite Etwas in der Bagelebene ist ein kleines Toastbrötchen mit lecker Erdnussbutter :)
Unten habe ich einfach einen halben Apfel in Scheiben reingequetscht, zu dem sich ein Schlumpf - vorsichtshalber in Klarsichtfolie -  gesellt hat.

Samstag, 5. November 2011

One Day Off!

Das Gute am Studium ist, dass man sich seine Zeit, wenn man nicht gerade mit körperlicher Anwesenheit an der Uni glänzen muss, eigentlich vollkommen frei einteilen kann. Das habe ich auch getan und vor Kurzem einen kompletten Tag bei und mit Sarah verbracht :)
Ich habe als guten Start zunächst etwas lecker Gekochtes bekommen. Mein Beitrag dazu war, dass ich das Kohlräbchen geschält und kleingeschnitten habe, ansonsten durfte ich ganz Gast sein.

Donnerstag, 3. November 2011

Kohlrabischnitzel mit Bratkartoffeln

Kohlräbchen habe ich bisher immer nur gekocht und dann in Butter mit etwas Muskatnuss geschwenkt gegessen und das auch sehr gerne. Hier kommt es jetzt etwas anders daher und zwar für zwei Personen:
1 Kohlräbchen
3-4 große, gekochte Kartoffeln
1/2 Apfel
Salz, Pfeffer, Muskat
1 verquirltes Ei
Mehl
Paniermehl
Wer mag auch Speckwürfel und eine gewürfelte Zwiebel
Das Kohlräbchen schälen und in etwa 1/2-1cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben etwa 15 Minuten dünsten, bis sie weich aber nicht schon zu matschig sind. Die Scheiben kalt werden lassen (zumindest kälter als heiß ^^), mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, in Mehl wenden, im Ei wenden und schließlich im Paniermehl wenden.
Die gekochten Kartoffeln ebenfalls in Scheiben schneiden, etwa 1/2 bis 1cm. Den halben Apfel in Stücke schneiden. Die Kohlrabischnitzel bei mittlerer Hitze in Öl braten. Die Kartoffelscheiben ebenfalls in heißem Öl braten, bis einem die Bräunung gefällt, und mit Salz und Pfeffer würzen. Am Ende gebe ich die Apfelstücke für etwa 1-2 Minuten zu den Kartoffeln in die Pfanne. Ich finde, dass Äpfel und Kartoffeln gut zusammen passen (man denke an "Himmel und Erde"), wer aber seine Bratkartoffeln deftig mit Speck und Zwiebeln mag, sollte den Apfel wohl lieber beiseite lassen ;)
Meine Mengenangaben sind ja meistens für zwei Personen (für zwei Frauen wohl gemerkt, für Männer würde ich mehr nehmen!), d.h. bei mir, da ich alleine wohne, dass ich mir immer schon mein Mikrowellentellerchen für den nächsten Tag bereite :)

Montag, 31. Oktober 2011

Gemüse und Nudeln aus dem Wok

Beim Asiaten esse ich am liebsten gebratene Nudeln, was man ja auch gut zuhause machen kann. In einem Geschäft habe ich vor einiger Zeit einen Mini-Wok entdeckt, quasi für eine Person, und beim Preis von 6 € konnte ich natürlich nicht widerstehen :)
Bei Gemüse mit gebratenen Nudeln kann man seiner Fantasie dann freien Lauf lassen. Für 2 Personen habe ich benutzt:
1 rote Paprika in Streifen geschnitten
1 Zucchini in Streifen
1/2 Bund Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten
~150-200gr chinesische Eier Mie Nudeln
1 Tasse starke Gemüsebrühe
1 EL Sojasoße
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
Außerdem kann man noch dazutun:
Bambussprossen
Mungobohnenkeimlinge
Karotten
...
Die Mie Nudeln benutze ich dafür sehr gerne, da man sie nur mit heißem Wasser übergießen und vier Minuten warten muss, bevor man sie einfach abschüttet und weiter verwendet. Im heißen Wok habe ich zuerst die Paprika in etwas Öl angebraten. Als nächstes die Zucchini hinzu und zum Schluss die Frühlingszwiebeln. Ich warte dabei meistens 2-3 Minuten, bevor die nächste Zutat in den Wok kommt.
Zum Schluss kommen die Nudeln hinzu. Das Gute an einem Wok ist, dass man das Gemüse an den äußeren Rand schieben kann, wodurch nur die Nudeln schön stark weiterbraten und etwas knusprig werden können. Am Ende kommt die Brühe und die Sojasoße hinzu. Es sollte nur so viel Flüssigkeit sein, dass sie von den Nudeln und dem Gemüse fast vollständig aufgenommen wird (zumindest mag ich das nicht, wenn dann alles schwimmt ^^). Dann nur noch würzen und servieren.

Freitag, 28. Oktober 2011

Seitan auf's Brot...

... da haste was drauf ^^
Einer der Seitanklöpse von hier ist jetzt einfach mal bei mir auf's Brot gewandert. Dazu habe ich diesen einfach in "relativ dünne" Scheiben geschnitten und diese in etwas Öl gebraten, bis sie schön knusprig waren.
Zwei Scheibchen wurden dann einfach auf einer Sandwichscheibe mit Frischkäse und Gurkenscheibchen drapiert. Für die Optik empfiehlt sich diese Anordnung, für's Essen ist es besser, wenn der Seitan unter den Gurkenscheiben ist, es sei denn, man kann es komplett in der Waagerechten essen, ohne dass sich der Seitan von den Gurken verabschiedet ;) Oder man packt gleich noch eine Scheibe Brot oben drauf, dann hat sich dieses Problem auch erledigt.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Das muss ich jetzt mal loswerden...

Es wurde heute bei mir die 1000er-Marke an deutschen Besucherinnen und Besuchern geknackt und gleichzeitig auch die 100er-Marke an italienischen! Ich danke allen meinen Besucherinnen und Besuchern, aus welchen Ländern sie mich auch immer geklickt haben und klicken werden, und hoffe auf weiteren Zuspruch :)
Zur Feier des Tages gibt es jetzt deshalb für alle... Waffeln!

Süße Schupfnudeln mit Apfelbrei

Weiter geht's in der Apfelreihe :)
Apfelbrei esse ich ja am liebsten zu Kartoffelpuffern, aber auf der Schupfnudelpackung stand die Idee hierfür. Man brät für zwei Personen eine Packung Schupfnudeln (500gr) bei mittlerer Hitze in etwas Butter an, bis die Schupfnudeln leicht gebräunt sind. Dann wandern sie auch gleich auf den Teller und werden mit Zimt und Zucker bestreut. Dazu gibt's dann den Apfelbrei. Denkbar einfach aber sooo lecker!

Samstag, 22. Oktober 2011

Gewinn bei veganpassion

Es ist doch jetzt schon einige Zeit her, da hatte die Küchenfee zur Feier von "200" regelmäßigen Leserinnen und Lesern auf Ihrem Blog veganpassion ein kleines Gewinnspiel veranstaltet. Das ist jetzt auch die Gelegenheit, um mal auf ihren Blog hinzuweisen, denn in puncto Backofen und Handrührgerät macht ihr keiner etwas vor: sie zaubert ganz wunderbare vegane Kuchen, Torten und Gebäcke und vieles mehr!
Ich hatte auch das Glück bei ihrem Gewinnspiel etwas abzustauben, nämlich einen der 10€-Gutscheine von Keimling, einem Onlineversand für Rohkost. Beim Bestellen habe ich mir bis jetzt Zeit gelassen :)
Beim Versand nach Deutschland beträgt der Mindestbestellpreis 25€, die man aber schnell voll bekommt, da aufgrund der hohen Qualität auch die Preise entsprechend hoch sind... logisch ^^
Ich habe drei Dinge gewählt, als erstes ein Trockenfruchtkonfekt aus Datteln, Erdmandeln (Chufas) und Zimt.

Eier in Form

Ich habe noch einen Apfelpost, möchte jetzt aber die "Äpfelreihe" mal kurz unterbrechen ^^
Ich habe natürlich schon vor einiger Zeit meine Eierformer, die ich bei einem Casabento-Giveaway gewonnen hatte, ausprobiert, aber sie kommen chronologisch gesehen eben erst jetzt.
Ich habe L-Eier genommen und beim Verschließen der beiden Formen sah es auch so aus, als ob die Eier alles gut ausfüllen würden. Beim Öffnen sah ich jedoch, dass immer noch etwas Platz gewesen wäre... man, was sollen denn das für Hühner sein, deren Eier da reinpassen?! :)
Nichtsdestotrotz ist das Ergebnis sehr gut geworden, wie ich finde. Zu den Eiern hat sich neben den Gurkenscheibchen noch ein Frischkäse-Gurken-Sandwich gesellt.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Gewinnspiel auf Lecker Bentos und mehr

Ich verbringe meine Zeit auch mit dem Lesen von anderen Blogs und dabei sprang mir eben ein Gewinnspiel auf Lecker Bentos und mehr entgegen. Gefeiert werden 10 000 Klicks und da ich wohl auch dazu beigetragen habe, mag ich auch teilnehmen und dieses nette Päckchen gewinnen :)
Zum Gewinnspiel von Danii geht's hier entlang. Es endet am 20.11.2011.

Apfelbrei

Und noch ein Apfelpost aus den schon zuvor erläuterten Gründen ;)
Boskop eignen sich auch prima für Apfelbrei. Ich hatte noch vier gekaufte Äpfel übrig (eine eher süße Sorte) und habe diese mit vier Boskop geschält, das Kerngehäuse entfernt und klein gewürfelt. Dazu gibt man eine kleine Tasse Wasser mit Zitronensaft, wodurch die Äpfel nicht so braun werden. Dann das Ganze einfach bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Ich glaube, ich habe es so 25-35 Minuten gekocht und dann ordentlich durchgestampft. Man kann den Brei auch durch ein Sieb drücken, aber das ist mir zu aufwendig ^^ Ich habe noch zwei EL Zucker am Ende hinzugegeben und einen gestrichenen TL Zimt. Das ergibt dann für mich drei Portionen.

Montag, 17. Oktober 2011

Bratäpfel

Äpfel werden seit einiger Zeit bei uns so ziemlich zu allem verarbeitet, was uns eingefallen ist. Normalerweise pflücken wir unseren Boskop erst jetzt, aber dieses Jahr war ja alles früher, weswegen wir schon Ende September eine Menge Äpfel auf einmal hatten. Ich selbst habe auch einen großen Korb voll im Keller und habe gleich angefangen, diesen aufzubrauchen. Vorzugsweise verwandele ich unsere Äpfel zu Bratäpfeln, da das mit einem Boskop sehr gut funktioniert. Die Sorte ist sehr saftig, eher sauer und hat ein festes Fruchtfleisch.
Das heutige Exemplar habe ich noch befüllt. Dazu schneidet man einfach das Kerngehäuse raus. Das geht eher schwierig mit einem kleinen Messer, indem man versucht quer durch den Apfel ein Viereck um das Gehäuse herauszuschneiden und dieses dann herausdrückt (so mache ich das). Es gibt aber auch extra "Werkzeug" dafür, um das Kerngehäuse zu entfernen. Vielleicht sollte ich mir das mal zulegen ;)
Unten habe ich dann etwas Marzipan reingedrückt und dadurch das Loch wieder verschlossen. Dann von oben ein paar Rosinen hinein und auch von oben mit Marzipan verschließen. Man kann auch Marmelade hineintun oder Nüsse oder was auch immer einem gefällt.
Dann schneidet man den Apfel oben noch sternförmig ein, aber höchstens einen halben Zentimeter tief. Nun wandert er bei 160-180° in den Backofen. Die Garzeit richtet sich nach der Dicke des Apfels, aber ich würde sagen mindestens 20 Minuten. Wenn Saft austritt bzw. man sieht, dass das Fruchtfleisch an den angeschnittenen Stellen schon weich wird und sich herausdrückt, ist er fertig. Ich habe ja leider keinen Backofen, aber meine Mikrowelle hat eine Umluft- und Grillfunktion, mit der ich zwar keine Kuchen backen kann (wegen des zu kleinen Garraums und der Nähe des Backguts zum Grill) aber ganz wunderbare Bratäpfel :)
Wenn die Schale keine Flecken hat, ziehe ich sie ab und esse sie einfach mit. Auf das weiche Fruchtfleisch einfach noch etwas Zimt streuen und mampfen.

Freitag, 14. Oktober 2011

Mein Leben mit der gelben Familie

Meinen coolen DVD-Halter in Form von Marge Simpson hatte ich hier schon vorgestellt. Dabei mag vielleicht schon herausgekommen sein, dass ich ein großer Fan der gelben Familie bin (immerhin lasse ich mir jedes Jahr eine Staffel schenken). Vor einiger Zeit konnte ich meine Sammlung mit etwas erweitern, was ich schon sehr lange haben wollte: Bekannte aus den USA haben mir einen Bogen mit Simpsons-Briefmarken mitgebracht :)

Dienstag, 11. Oktober 2011

Apfelpfannkuchen

Inzwischen sieht man ja immer häufiger, dass Rezepte auch in "Maßeinheiten" angegeben werden, die jeder immer griffbereit hat, wie z.B. Tassen. Ich selbst besitze eine Küchenwaage, muss diese aber immer noch in der Originalverpackung im Keller aufbewahren, da ich keinen Platz mehr im Schrank habe. D.h., dass sie nur zu "besonderen" Anlässen geholt wird, nämlich für Waffeln oder Ähnliches.
Ansonsten bediene ich mich eines Esslöffels und habe mal mein Rezept für Apfelpfannkuchen damit notiert. Sie dürften für 1-2 Personen reichen.
1 Apfel
1 Banane
1 Ei
1 EL Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
15 EL Sojamilch
1 gehäufter EL Haferflocken
16 gehäufte EL Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
Die Banane in einer Schüssel zerdrücken, das Ei und die Milch hinzugeben und gut verrühren. Zucker, Haferflocken und Vanillinzucker hinzugeben und verrühren. Die Banane süßt auch schon sehr stark, wer es also nicht so süß mag, sollte den EL Zucker noch weglassen. Das Mehl mit dem Backpulver dazu und gut verrühren. Der Teig sollte jetzt relativ fest sein, also so, dass er nicht in der Pfanne verläuft, sondern man kleine Pfannkuchen damit machen kann, die nur etwas auseinanderlaufen. Den Apfel schälen und die Hälfte in sehr kleine Stücke schneiden oder sogar reiben und zum Teig geben. Die andere Hälfte in dünne Scheiben schneiden.
1-2 EL Teig in einer Pfanne in heißem Öl ausbacken. In die obere Seite, also dort, wo der Teig am Anfang noch flüssig ist, drückt man dann 1-2 Apfelscheibchen rein.
Auf diese Weise bräunen die Apfelscheiben nämlich dann beim Wenden mit und es sieht auch sehr hübsch aus. Die fertigen Pfannekuchen bestreue ich immer noch mit etwas Zimt.
Man kann sie auch super kalt essen oder auch auf dem Brötchenaufsatz eines Toaster nochmals kurz erwärmen. Sie landen bei mir auch gerne im Bento.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Thailändisches Curry mit Seitan

Ich mag Currygerichte sehr gerne, weshalb ich mir mal thailändische grüne Currypaste gekauft habe. Laut Beschreibung auf dem Glas soll man 50gr dieser Paste mit 400ml Kokosmilch aufkochen. Das wäre aber ein Viertel des ganzen Currygläschens gewesen und erschien mir etwas viel. Deswegen habe ich sogar noch weit weniger als die Hälfte genommen und es war immer noch zu scharf! Am Ende hatte es eine tragbare Schärfe, aber für manchen bestimmt immer noch zu würzig. Das ist also bei mir herausgekommen (für 2 Personen):
1 Tasse Basmatireis
200ml Kokosmilch
150-200ml Gemüsebrühe
1 grüne Paprika
1 Seitanklops von hier
1TL thailändische grüne Currypaste
Zuerst habe ich den Seitan in Streifen geschnitten und richtig knusprig angebraten. Dann einfach beiseitestellen und warm halten. Den Reis nach Packungsanweisung garen. Die Paprika in schmale Streifen schneiden und anbraten, etwas in der Pfanne an die Seite schieben und etwa 1 EL Öl hinzugeben und darin die Currypaste lösen und kurz braten. Dann die Kokosmilch und die Gemüsebrühe hinzugeben und ordentlich einreduzieren. Ich habe für die Bindung trotzdem noch etwa 2TL Mehl mit kaltem Wasser angerührt und hinzugegeben. Den Reis mit dem Curry servieren, die Seitanstreifen darauf legen.
Wem das noch zu scharf ist, der sollte mehr Kokosmilch bereit halten oder sich etwas puren Reis als "Nachtisch" aufheben, der nimmt die Schärfe im Mund etwas auf ^^ Weitere Helfer dafür sind Milch oder auch trockenes Weißbrot. Die Currypaste besteht eigentlich nur aus atomisierten Chilis, also bloß nicht an die Hände geraten lassen. Selbst bei meiner starken Verdünnung musste ich die Pfanne und die Kelle extra einweichen, um den Chiligeruch loszuwerden. Nichts für schwache Nerven also ;)

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Chili con Soja

Ich mag Chilis vor allem wegen der Böhnchen, meinetwegen könnten sie nur daraus bestehen. Aber ich hab mich dann doch mal an die eigentliche Variante gehalten.
Für 2-4 Personen (2 seeehhr hungrige, vier weniger hungrige) braucht man:
Sojagranulat (so viel man mag)
2 Paprika, rot und gelb
4 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 kleine Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Tomaten in Stücke
200-300ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer