Donnerstag, 31. März 2011

Bento #3

Hier wieder ein sehr schlichtes Bento, aber dieses Mal auch mit "Sattmacher-Gehalt".
Unten wieder der Langkornreis (*seufz* zu diesem Zeitpunkt immer noch kein Sushireis vorhanden ^^) mit Ei-Furikake und oben ein lecker Stück selbstgemachter Rabarberkuchen und eine kleinere Armee Weintrauben.

Dienstag, 29. März 2011

Paprikadose

Hier einmal etwas, was ich vor einiger Zeit im NKD entdeckt habe und wo ich einfach nicht widerstehen konnte ^^
Diese nette Vorratsdose kommt in Form einer Paprika und wird mit einem Klick-Dreh-Mechanismus verschlossen. Stilecht habe ich natürlich gleich meine übrig gebliebenen Paprikastücke für den nächsten Tag darin aufbewahrt :)

Sonntag, 27. März 2011

Bento #2

Mein zweites Bento war nur ein kleines Snackbento.
Im unteren Teil befand sich eine Armada Weintrauben und im oberen Apfelstückchen und Stückchen von Apfelpfannkuchen, die ich noch übrig hatte.

Freitag, 25. März 2011

Schmandekuchen

Ich darf und möchte Euch jetzt etwas vorstellen, was ich vor kurzem erst wiederentdeckt habe, quasi. Ich habe mir vor Jahren irgendwann das "Rezeptbuch" meiner Oma unter den Nagel gerissen, damit es nicht mal aus Versehen weggeworfen wird. Die Anführungszeichen erklären sich dadurch, dass es sich nicht um ein richtiges Buch handelt. Die Rezepte wurden, meistens ohne genaue Anleitung, in einen alten Taschenkalender von 1983 geschrieben ^^ Sehr urig also. Als ich nun Zuhause war, dachte ich mir, ich könnte doch mal einen Kuchen daraus ausprobieren und zwar etwas, was ich lange nicht mehr gegessen habe, einen Schmandekuchen.
Für den Teig braucht man
4-5 Eier
1/2 Pfund Zucker
1/2 Pfund Mehl
1 Päckchen Vanillinzucker
1/2 Päckchen Backpulver
Die Eier werden mit dem Handrührgerät gerührt, dabei nach und nach den Zucker mit dem Vanillinzucker hinzugeben. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver (man kann das Mehl vorher durchsieben, ist aber nicht unbedingt nötig) dazugeben und gut durchrühren. Den Biskuitteig gibt man dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt ihn bei 180° ungefähr eine halbe Stunde, wenn ich mich recht erinnere (im Rezeptbuch steht keine Zeitangabe), also so, dass er durch ist, aber nicht zu dunkel werden lassen, dann werden die Ränder nämlich schnell zu hart und spröde. So sollte er nach dem Backen aussehen:
 Der Belag ist eine echte Kalorienbombe:
4 Becher Schmand
2 Becher süße Sahne
100gr Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
Man verrührt den Schmand mit dem Zucker und Vanillinzucker und schlägt die Sahne steif. Die Sahne wird dann unter die Schmandmischung gehoben und auf dem Boden verteilt. Das Ganze wird dann noch mit Zimt bestreut. Sehr lecker!

Mittwoch, 23. März 2011

Bento #1

Mein allererstes Bento begeistert bestimmt nicht durch Optik oder den abwechslungsreichen bzw. fantasievollen Inhalt, aber es hat seinen Zweck erfüllt. Es ist jetzt schon etwas länger her, dass ich meine ersten Bentos gemacht habe, vor über einem halben Jahr, um genau zu sein. Meine Bentos wandern meistens mit mir in die Uni, sollten sie mal woanders ihren Zweck erfüllen, werde ich es dazuschreiben.
Hier landete einfacher Langkornreis (ich hatte damals noch keinen Sushireis) mit Ei-Furikake (schmeckte zumindest danach... was noch drin steckte, weiß ich nicht genau, die freundliche Asialadentante und ich haben immer noch ein paar Kommunikationsschwierigkeiten ;) im unteren Teil der Bento Box Blossom. Im oberen Teil stecken Honigmelonenstückchen.

An dieser Stelle auch mal der Hinweis auf die Seiten anderer Leute, die sich schon die Mühe gemacht haben, Bentos genauer zu erklären: einmal Charsiuba auf Bento-Mania und Token auf Bento Lunch Blog.

Dienstag, 22. März 2011

Bento Box Blossom

 Jetzt kann's endlich richtig losgehen und ich starte mal mit etwas, was ich durch Sarah zu meinem neuen Hobby gemacht habe und zwar Bentos. Bentos sind japanische Frühstücksboxen, ich werde wohl aber noch mal einen Eintrag schreiben, um auf die Leute hinzuweisen, die das schon viel besser erklärt haben und auch erklären können ;) An dieser Stelle darf ich Euch mein erstes Schätzchen vorstellen, meine Bento Box Blossom vom Bentoshop. Dazu gab's kostenlos einen kleinen gestreiften Schwamm, wie man sieht. Ich habe mir gleich noch ein zweites Band zum Verschließen mit dazubestellt.
Vom Bentoshop nehme ich jetzt auch mal die Mengenangaben, ich habe das nämlich nie nachgemessen. Oben passen 250ml rein, unten 330ml. Der Deckel soll angeblich dicht sein, er hat aber bei einer sehr saftigen Honigmelone fast komplett versagt (hätte ich die Box nicht schön gerade transportiert, wäre der komplette Saft bestimmt ausgelaufen). Ich mag die Box sehr gerne, vor allem wegen der süßen Häschen. Es stehen auch schon meine ersten Bentoversuche schlange, die werde ich dann später mal posten.

Willkommen in der Gegenwart

Am 20.01.2011 habe ich meinen ersten Eintrag auf diesem Blog geschrieben und danach meine Zeit mit dem Übertragen meiner alten Einträge verbracht. Auf diesem Wege sind wir alle noch einmal durch die Monate September bis Januar gereist und nach 73 übertragenen Einträgen schließlich wieder in der Gegenwart gelandet.
Ich übergebe hiermit feierlich dieses Blog seiner neuen (hauptsächlichen) Bestimmung: ein Food Blog.
Über Kommentare freue ich mich besonders und wünsche eine angenehme Fahrt,
the WickedWitchoftheWest

That's it! [11.01.2011]

Gestern Abend wurden unsere Nachbarinnen verabschiedet, die heute aufgebrochen sind. Für meine Mitbewohnerin und mich ist heute der letzte Tag... natürlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge ;(
Ich muss mich jetzt für's Packen aufraffen, bis jetzt bin ich noch nicht soo weit gekommen...

Hiermit also mein letzter Eintrag aus Wolverhampton and one last tribute...

Celebrate! [10.01.2011]

Ein Essay hat mich wieder mal beschäftigt, aber heute konnten meine Mitbewohnerin und ich es nach einem absoluten Kraft- und Hauruckakt abschließen! Deswegen mein Bericht über den Freitagabend auch erst heute.
Freitag wurde unsere Französin aus dem zweiten Stock verabschiedet, weswegen alle übriggebliebenen ERASMUSLER noch mal ordentlich mit ihr feiern mussten. Es begann in unserer Küche und endete im "Walkabout". Da ich ja immer besonders darauf achte, dass man auf Photos niemanden erkennen kann, ist es schwer Photos von einer Party hochzuladen. Da meine Mitbewohnerin aber eine neue Kamera hatte, sind ein paar Bilder absolut verschwommen geworden (mal ganz davon abgesehen, dass sich sowieso niemand von uns in Aufnahmerichtung befand ^^).
 Zusammenfassend kann ich diesem Abend das Prädikat "lustig" und "gelungen", aber auch "seltsam" geben. Das mag genügen, manches ist absolut nicht öffentlichkeitstauglich und manches fällt unter meine Schweigepflicht ;) "What happens in the taxi, stays in the taxi" ^^
Am nächsten Morgen war der erste Schock beim Anblick der Küche für meine Mitbewohnerin und mich groß, hier ein kleiner Ausschnitt, zwar unscharf aber aussagekräftig ;)
Aber so schlimm war es insgesamt dann doch nicht, einfach eine unglaubliche Menge leerer Flaschen, Dosen und aufgefutterter Dinge ^^
Again, what a night! Und eine Abschiedsparty von solch einem Ausmaß, dass alle übrigen nur noch kleine Treffen in ihren Küchen an ihren letzten Abenden machen :)
Samstagnachmittag wurde unsere Französin dann von ihren Eltern abgeholt :(
Goodbye, Frenchy!

PS.: Am Mittwoch geht's für meine Mitbewohnerin und mich zurück in die Heimat!

Belated Christmas [08.01.2011]

Gestern kam eine meine Mitbewohnerinnen zu mir mit einer Benachrichtigung, dass ein Päckchen auf mich wartet. Angekommen ist es anscheinend am 24.12., der Zettel lag aber erst gestern im Briefkasten -.-
Zu meiner großen Überraschung war es ein kleines Weihnachtspräsent von einer Freundin mit Aachener Printen, Dominosteinen und Blätterkrokantpralinen.
Vielen, vielen Dank dafür!

It's gonna be legen -wait for it- dary! [06.01.2011]

Eine kleine Sensation überrollte gestern Wolverhampton. Gestern Abend, bevor wir in einen Pub gehen wollten, konnten wir wieder den Fangesängen im Stadium um die Ecke lauschen. Wie wir dann von den Bewohnerinnen der Nachbarwohnung, die mit uns gingen, erfuhren, führten die Wolverhampton Wanderers mit 1:0 gegen den FC Chelsea. Wie wir dann auf unserem Weg in die Innenstadt erleben konnten, hatten es die Wolves tatsächlich geschafft, die Führung durch das etwas unglückliche Eigentor (wann ist ein Eigentor auch jemals glücklich?! ^^) beizubehalten und zu gewinnen. Damit konnten sie sich geradeso von den Abstiegsrängen katapultieren. Amazing!
HI-HO WOLVERHAMPTON!

Back to Wolves und Nachtrag [03.01.2011]

Die Heimatpause ist beendet, seit heute Abend bin ich wieder in Wolverhampton. Meine erste Feststellung war sofort, dass hier kein Schnee mehr liegt, was mich nicht allzu traurig macht, da mich der Schnee in diesem Winter hauptsächlich nur Nerven gekostet hat.
Das bringt mich auch gleich zu einem kleinen Nachtrag über meinen Rückflug nach Deutschland am 22.12. Wie schon berichtet, sollte es planmäßig um 2.20pm losgehen. Da unsere Französin aus dem zweiten schon ein böses Erlebnis mit der englischen Bahn plus Schnee gemacht hatte (wäre ihr Flug nach Paris beim ersten Versuch nicht gestrichen worden, sie hätte ihn wegen der Zugverbindung verpasst!), bin ich extra früh aufgebrochen. Einen Wecker hätte ich auch nicht gebraucht, ab drei Uhr morgens lag ich wach, starrte an die Decke und hoffte, dass mein Flug ginge... herrlich! Um fünf stand ich auf, packte fertig und schaute online schon mal nach meinem Flug. Um acht ging's zum Bahnhof. Natürlich ging bei mir alles glatt, weshalb ich schon um zehn am Flughafen war -.-
Ich und meine Notfalldecke saßen also da bei einem Tee.
 Aber ich hatte auch Glück, nach kurzer Zeit stieß einer unserer Iren zu mir, dessen Flug eine Stunde vor mir ging. So konnten wir die Zeit locker zu zweit totschlagen. Nach Enteisen ging es dann mit einer Stunde Verspätung ab nach Frankfurt. Und von Frankfurt dann noch mal mit dem Zug bis nach Hause... summa summarum ist das dann eine Reisezeit von 13 Stunden, von 8.00 Uhr englischer Zeit bis 22.00 Uhr deutscher Zeit, ein Spaß!
Gelohnt hat es sich dennoch, erwähnt sei hier stellvertretend das Geschenk von Sarah, ich muss die grausame Überbelichtung entschuldigen, bei Christbaumbeleuchtung und mit dem Päckchen auf meinem Schoß herrschen nun mal suboptimale Lichtverhältnisse.
Ein Päckchen Plätzchen, eine neue Bentobox (jaaaaa, *freu*!) und -nicht sichtbar- Foodpicks. Den letzten beiden Dingen werde ich später einen eigenen Eintrag widmen.
Aber jetzt geht's erst mal in das tolle Wohnheimbett zum Erholen (von dieser Reise sei nur meine Zugverspätung von Birmingham nach Wolves erwähnt, die aufgrund eines sehr betrunkenen Mannes auf den Gleisen entstand ^^).
See ya, folks!

Bloggerpause [25.12.2010]

Ich habe es wohlbehalten und mit nur einer Stunde Verspätung nach Frankfurt geschafft und jetzt herrscht während meines Heimaturlaubs erst einmal Bloggerpause.
Ich wünsche allen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Am 3.1. geht's für mich noch einmal zurück nach Wolves. Bis dahin, die Böse Hexe des Westens.

Tomorrow... [21.12.2010]

... 2.20pm.
Pray, pray, pray!

Und: immer schön Schnee schippen, Jungs!

F*** Off, Snow! [18.12.2010]

Gestern ist eine meiner Mitbewohnerinnen abgereist und sie ist sogar angekommen! Zwar mit Verspätung, aber ihr Flug nach Hannover war immerhin nicht "cancelled" so wie fast alle Flüge nach Frankfurt.
Heute wächst die Sorge noch weiter: es schneit und hier ist man schon mit 20cm Neuschnee überfordert, weshalb man folgende Meldung auf der Internetseite des Birmingham International findet:

Adverse Weather Conditions
Due to heavy snow fall Birmingham Airport runway will remain closed until at least 17h00. Flights are currently suspended and subject to delay or cancellation. Passengers are advised to check this website for further updates and contact the airline. Those travelling to the airport should leave extra journey time as road conditions may cause disruption.
(für alle, deren Englisch nicht so gut ist, ganz knapp heruntergebrochen: wegen zu viel Schnee bis mindestens 17.00 Uhr keine Starts)

Ich habe mal ein Photo gemacht, als ich heute früh um 10.00 Uhr aus dem Fenster geschaut habe:
 Nicht schlimm, sagen da die Daheimgebliebenen, denn in Deutschland liegt mehr Schnee. Aber heute um 13.00 Uhr sah es dann schon so aus:
Wenn das so weiter geht, schaffe ich es noch nicht mal bis Birmingham -.-
Aber wir haben schon mehrere Alternativpläne entwickelt:
Plan A: Alles wird gut, mein Flug geht, nicht mehr so viel Schnee zu Hause und Mutti holt mich in Frankfurt ab (darauf hoffe ich immer noch!).
Plan B: Alles ist halbwegs gut, ich fliege, es liegt aber zu viel Schnee zum Autofahren, aber die Bahn bringt mich nach Hause.
Plan C: Ich fliege, aber mit so viel Verspätung, dass ich in Frankfurt keinen Zug mehr bekomme, dann werde ich entweder auf meine Mitbewohnerin, die einen Tag nach mir fliegt, am Flughafen warten und mir dann mit ihr im Duty-free-Shop die Kante geben ;) oder die Erasmusstudentin, die wir am Donnerstag verabschiedet haben und die in Frankfurt wohnt, anrufen und bei ihr um Asyl bitten.
Plan D: Keiner fliegt. Kommen wir dann auch nicht mehr nach Wolves zurück wegen zu viel Schnee, werden wir uns den Duty-free-Shop in Birmigham mal näher ansehen ;)
Plan E: Keiner fliegt und wir fahren zurück nach Wolves.
Plan F: Wir schaffen es noch nicht mal bis Birmigham.
Plan E und F werden dann damit abschließen, dass wir uns einen kleinen Christbaum kaufen, Plätzchen backen, kochen und gaaaanz viel Wein trinken :)
Und wir haben einen Special Plan angeboten bekommen: wenn wir nicht im Wohnheim bleiben wollen, sollen wir uns eine Fähre nach Dublin nehmen und unsere irische WG zu Hause besuchen ^^
Danke, Jungs!

Mittwoch, 16. März 2011

Time to Say Goodbye [16.12.2010]

Heute war es dann soweit, es musste die erste aus der Nachbarwohnung verabschiedet werden (sie kommt nach Weihnachten auch nicht mehr zurück nach Wolves). Deshalb haben meine Mitbewohnerin und ich sie zum Birmingham International begleitet (wo sie vielleicht immer noch sitzt... letzter Stand war ein delay um 1-1 1/2 Stunden... danke, liebes Schneechaos!).
Zu diesem traurigen Anlass ein Lied, mit dem man im Moment so ziemlich jedem Erasmusstudenten Pipi in die Augen treiben kann, "Time to Say Goodbye" von Andrea Bocelli und Sarah Brightman.
Aber man muss ja dieser leicht depressiven Stimmung, die hier manchmal Einzug hält, auch etwas entgegenwirken und womit ginge das wohl besser als mit Chris Rea?!
Unsere Hymne für den Nachhauseweg, "Driving Home for Christmas".

Fake Christmas [13.12.2010]

Der Grund, warum Samstag nicht viel gearbeitet wurde, war eine kleine Weihnachtsfeier bei unserer Lieblings-Männer-WG :)
Wir bekamen ein komplettes Dinner, mit Vorsuppe, Hauptgang und Nachspeise.
 Diese Knallbonbons sind "Cracker". Nach dem Essen zieht man zu zweit daran und innen ist ein kleines Geschenk, ein Hut und ein Witz (englische Wortspiele... drei von fünf musste ich mir erklären lassen ;)
Und wir hatten sogar einen Weihnachtsbaum.
 Er bestand aus diesen schicken Klick-und-Glüh-Stäbchen ^^
Als Süppchen gab es eine selbstgemachte Karottensuppe und den Hauptgang muss man einfach optisch genießen!
 Gemüse, Truthahn, Schinken, Kartoffelbrei, zwei Kartoffel...dinger, schmeckte wie große Pommes ^^, und ein Yorkshire Pudding (das Pastetchen, man füllt einfach die Dinge, die man auf dem Teller hat, hinein :).
Zum Nachtisch gab's Bratäpfel mit Marzipan, Marmelade und Nüssen gefüllt.
 Das war dann auch mein Beitrag zu diesem Dinner (das erste Mal Bratäpfel für unsere Gastgeber und ein voller Erfolg! Ich habe ihnen auch gleich das Wort "Bratapfel" beigebracht ^^).
Neben dem Essen wurde noch gewichtelt. Mein Wichtelkind bekam einen selbstgebackenen Schokokuchen (Sünde pur, da ich irgendwie sehr viel Butter und Schokolade reingetan habe ^^) und eine DVD. Aufgrund meiner Backleidenschaft gab's natürlich für mich von meiner Wichtelmama Backzutaten ^^ Aber da ich immer betont habe, dass ich hier noch nie einen Kuchen bekommen habe, gab's den hier:
Die Cinderellafigur leuchtet sogar! Sie hat ein kleines Lämpchen unterm Kleid ;)
Insgesamt ein sehr feuchtfröhlicher und schöner Abend... hier mal ein "nachher" Photo:

Geendet hat das ganze dann im "Walkabout"... bis zur "Sperrstunde" ;)

Warum herrscht hier... [12.12.2010]

... bloggertechnisch gerade etwas tote Hose?!
Deswegen:
Nein, nicht wegend des Bratapfels (gefüllt mit Marzipan und Nüssen), den man im Vordergund auf dem Tellerchen sieht, sondern wegen des Bücherstapels. Bis morgen ist ein Essay fällig, an dem ich jetzt die letzten Tage fast nonstop gearbeitet habe. Heute konnte ich es abschließen :)
Immerhin hatte ich einen guten Grund mich so sehr zu beeilen, ich wusste nämlich schon, dass Samstag, also gestern, ein ganz toller Tag wird, an dem man eher nicht zum Arbeiten kommt ;)
Und so war es denn auch!

West Park V [08.12.2010]

Ich kann's einfach nicht lassen... es sah aber auch so gut aus!
Nachdem jetzt ziemlich schnell die Temperaturen über 0 geklettert waren und der Schnee weggetaut war, ging es fast noch schneller wieder bergab, nämlich über Nacht. Heraus kam eine Minischneedecke (es hatte wohl nur kurz geschneit), aber dafür herrlich viel Frost an den Bäumen, wie man sieht.



Plätzchen, so weit das Auge reicht [07.12.2010]

Eine meiner Mitbewohnerinnen hatte vor kurzem schon mal eine Ladung Plätzchen gebacken, also wollte ich jetzt natürlich nachziehen. Ich weiß leider nicht mehr, woher das Rezept ist. Ich nahm einfach das erstbeste für die normalen Butterplätzchen zum Ausstechen, das Google mir ausgespuckt hat.
500gr Mehl
250gr Butter
250gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
1/2 Päckchen Backpulver
Den Teig habe ich vorher schon zubereitet und dann für zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Da ich für eine Klausur gelernt habe, konnte ich mich den Plätzchen auch erst um 20.00 Uhr widmen. Beim Abwaschen ist mir dann noch ein prima Ersatz für die nicht vorhandene Teigrolle eingefallen... ich kenne die üblichen Tipps "nimm ein Glas, eine Flasche etc.". Aber wir haben keine Gläser! Und keine Flaschen! Aber ich habe eine Thermoskanne :) Hat wunderbar geklappt, ich konnte den Teig schön dünn ausrollen und habe kleine Kreise mit meinem kleinen Plastikschnapsglas, das wir am Anfang bei der Fresher's Fayre bekommen haben, ausstechen können. Da auf meine zwei Bleche (eines musste ich mir von Nebenan ausleihen) jeweils 15 und 20 Plätzchen gepasst haben, habe ich mir mal den Spaß erlaubt und Strichliste geführt... wahnsinnige 138 Plätzchen sind an diesem Abend aus meinem Teig herausgekommen.
 Bevor jetzt jemand mit dem Gedanken "Das sind doch niemals 138 Plätzchen!" anfängt alle auf dem Photo zu zählen: ein paar wurden schon gegessen, ein paar wurden mit zu den Iren genommen und alle ohne Glasur sind Doppeldecker gefüllt mit Erdbeermarmelade. Auf die Einzelnen mit Glasur habe ich kleine Schokodrops, Liebesperlen oder gehackte Mandeln getan. Natürlich war ein Teigrest übrig und daraus wurde...
... ein Schneemann, nur für mich ^^
Diese riesige Plätzchenmenge hat aber dennoch nur ungefähr drei Tage gehalten... und natürlich kann sich das keiner erklären, wie die so schnell gegessen werden konnten ;)

Snow-Art [06.12.2010]

Als es auch bei uns geschneit hatte und der Schnee liegen geblieben war, hat wohl einen meiner Wohnheimmitbewohner die künstlerische Muse geküsst... um drei Uhr nachts, wie ich dann später erfahren habe ^^
Herausgekommen ist dabei dieses:
 Schade, dass wir im ersten Stock sind, vom zweiten hat man den Surfer im Schnee bestimmt noch besser erkennen können.
Man beachte dabei auch den Größenvergleich zu den parkenden Autos :)

Nikolaus [06.12.2010]

Zum Nikolaus wurden von uns zwar keine Schuhe vor die Türen gestellt, der Nikolaus war aber trotzdem da und hat meinen Mitbewohnerinnen eine Kleinigkeit an die Tür gehängt... *hüstel*
Und ich habe wieder mal ein Päckchen bekommen :) Von Mutti und Vati.
Darin waren Gummibärchen, Schokolade, ein Kette mit Holzanhänger und kleine Marienkäfer als Ohrringe... und ich Riesentrampeltier hab gleich einen in den Abfluss fallen lassen :( Den anderen trage ich jetzt dennoch!
Einen schönen Restnikolaus noch!

West Park IV [29.11.2010]

Das mit dem "nur noch kochen und spazieren gehen" hatten wir ja schon mal ^^
Da es ganz schnell ganz kalt geworden ist und es ein bisschen Schnee gab, war es wieder mal an der Zeit, die Kamera in den Park mitzunehmen. Meine Lieblingseinstellungen sind auch wieder dabei, man beachte vor allem, wie tief die Sonne jetzt steht (bei all meinen Photos vom Park war ich immer morgens zwischen 10 und 12 unterwegs).



Cake-Time [29.11.2010]

Ich hatte ja schon erwähnt, dass wir unsere Freizeit ab und an mit der WG voller Iren (vier, um genau zu sein) + einem Engländer verbringen. Da nach meinem letzten Kuchen eine meiner Mitbewohnerinnen unheimlich mit selbigem angegeben hat, musste ich jetzt für die Herren der Schöpfung am Samstag Kuchen backen.
Und da ich meine zwei Mitbewohnerinnen (wir waren nur in halber Besetzung zu Hause) und mich nicht leer ausgehen lassen wollte, gab's einen großen und einen kleinen.
 Dieses Mal wurde das Rezept "gepimpt". Ich habe nämlich statt des Öls Butter verwendet. Da ich kein Handrührgerät habe, habe ich die Butter langsam schmelzen lassen und unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen drei Eier, Zucker, Vanillezucker, etwas Milch, Mehl und Backpulver hinzugefügt... jaaa, das hat ungefähr eine halbe Stunde gedauert! Danach hat mein Arm gezittert ^^
Dann wanderten noch gehackte Mandeln in den Teig, auf den Teig gab's wieder Äpfel und nach dem Backen ein wenig Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft.
Die Butter hat's gemacht, der war noch viel besser als der letzte... so schnell kann man Männer glücklich machen ;)

Und weil's so schön war, hab ich am Sonntag gleich noch einen Kuchen gebacken. Auch ein Rührteig, nur dieses Mal mit Mandarinen und Schokodrops im Teig.

Snowy Wolves [27.11.2010]

Ich hatte ja schon mitbekommen, dass es in Schottland geschneit hat (und dass da gleich mal ein großes Chaos ausgebrochen ist ;). Deswegen sollte es bei uns sehr kalt werden, da die kalte Luft hübsch runter in die Midlands weht. Umso erfreuter war ich heute früh aber, als ich meine Gardinen öffnete und hinausschaute.
Ein bisschen Schnee für Wolves :) bzw. wie jemand aus dem Wohnheim so treffend formulierte: "the Black Country* has turned white".

* Wie wir in einem unserer Kurse an der Uni erfahren durften, befinden wir uns hier in Wolverhampton im Black Country. Man streitet sich darüber, welche Gebiete genau dazu gehören (manch einer zählt Wolverhampton dazu, manch einer streitet das vehement ab), aber das Hauptgebiet machen Dudley, Sandwell und Walsall aus. Dieses Gebiet zeichnet sich vor allem durch den Black Country Dialect aus, der sich teilweise stark vom Standard English unterscheidet. Es handelt sich um einen der ältesten Dialekte in England, der noch viele Merkmale von Early Modern English (~1500-1650) und sogar Middle English (~ Ende 11. Jahrhundert-Ende 15. Jahrhundert) aufweist. Warum hat das hier so gut funktioniert und anderswo nicht? Unsere Dozentin hat es ganz einfach heruntergebrochen: aufgrund der Lage (viel Wald und auf den ersten Blick nicht 'erobernswert') war das Back Country nicht so sehr von anderen Sprachen (bes. Französisch) beeinflusst worden.

IMAX-magical! [27.11.2010]


Am Donnerstag war es soweit: wir waren in Harry Potter and the Deathly Hallows. Es hat auch alles wunderbar geklappt, unsere fünf Karten warteten an der Kasse auf uns.
Es ist ja allseits bekannt, dass die Engländer unglaublich gerne für Dinge anstehen, und auch im Kino machen sie da keine Ausnahme. Verzweifelt suchten wir nämlich unsere Sitzplatznummern auf den Tickets, aber es gab keine, was uns spätestens dann klar wurde, als sich die ersten vor der Treppe zum Kinosaal einreihten... und ja, auch wir mussten dann anstehen und schnell hochrennen, um gute Plätze hinten Mitte zu bekommen. Wir hatten schon überlegt, ob wir nach dem Film mal am Ticketschalter erzählen sollten, dass die Festlandeuropäer da ein besseres System kennen ;)
Die Leinwand kann man sich nur schwer vorstellen, man bekommt aber einen guten Eindruck beim Reingehen, da die große Halle des Millenium Point (ein schicker Name für das Gebäude, in dem neben dem IMAX noch ein Wissenschaftsmuseum ist) bis zum vierten Stock reicht und man quasi auf die Sitzreihen von unten schauen kann (man beachte vor allem auch den Vergleich zu den drei Damen, die auf die Treppe zugehen).
Ein einmaliges Kinoerlebnis und den Weg nach Birmingham unbedingt wert!
Und auch der Film selbst war unglaublich gut und so nah am Buch wie bisher keiner!

Samstag, 12. März 2011

It's a Kind of Magic! [22.11.2010]

Am 20.11. gab es wieder mal einen Ausflug des International Office und zwar in die Stadt, in der man sich um mindestens 500 Jahre zurückversetzt fühlt und alles irgendwie magisch ist... Oxford.
Die Uni gliedert sich in insgesamt 38 Colleges, die sich in der ganzen Stadt verteilen und für das gewisse "Harry-Potter-Flair" sorgen :) Besichtigen kann man die Colleges nur, wenn man eine Stadtführung bucht. Das Christ Church College öffnet seine Tore für einen Eintrittspreis von 4,50 Pfund (Studenten) auch ohne eine solche Führung.
Dort sind wir auch als erstes hingegangen.
Das besondere: der Speisesaal dieses College ist die Große Halle in den Harry-Potter-Filmen. Wir hatten nur leider Pech: es war 11 Uhr und man darf nur von 14.30-15.15 Uhr in selbigen hinein (denn die Studenten wollen ja auch mal essen ^^).
Dort oben wäre der Eingang gewesen *seufz*
In die Kapelle des Christ Church College darf man aber immer hinein.
Um 14.00 Uhr nahmen wir dann an einer Stadtführung teil und durften dadurch noch in zwei andere Colleges hinein. Als erstes ins Jesus College, und zwar in den Speisesaal (auch schon magisch ;)
und in die Kapelle.
Unsere Führerin zeigte uns außerdem noch die Bibliothek, die Harry und Co. benutzen. Auch hier durften wir nicht hinein (frustrierend, nicht wahr?!), deshalb wieder ein sehnsuchtsvolles Photo von unten zum Fenster hinauf...
Als letztes ging es noch ins Oriel College, hier auch noch mal ein Photo des Speisesaals (von ungefähr 15 Photos sind drei halbwegs scharf, da unsere Führerin es nicht geschafft hat, die komplette Beleuchtung anzuschalten...).
Oxford ist ganz unbedingt sehenswert und die ganze Friererei auf jeden Fall wert, es war nämlich unglaublich kalt und windig am Samstag.

Frankfurt Christmas Market in Birmingham [19.11.2010]

Ja, richtig gelesen. Das Modell des Frankfurter Weihnachtsmarktes hat es bis ins Vereinigte Königreich geschafft. Mehr dazu gibt's hier. Das Photo, was dort zu finden ist, zeigt übrigens den Weihnachtsmarkt in Birmingham, welcher der größte deutsche Weihnachtsmarkt außerhalb des deutschsprachigen Raumes ist.
Gestern sind wir (sprich, ungefähr zehn Leute aus dem Wohnheim, davon nur zwei 'nicht-deutsche') nach Birmingham gefahren, um uns das ganze mal anzusehen.
Uns es sieht nicht nur so aus wie Zuhause,
es duftet auch so :) Es gibt alles 'von daheim', Bratwürstchen (leider weder gesehen, noch getestet), Brezeln (noch warm, mmmhhh!), gebrannte Mandeln, Fruchtspieße, Maronen, Champignons, Lebkuchen und deutsches Brot, wovon wir gleich einen Laib mitgenommen haben. Es ist auch wirklich lecker!
Besonders hübsch ist auch die Beleuchtung.
Es gibt auch ein großes Karussell, für die nicht mehr ganz so Kleinen und die Junggebliebenen.
Und was darf natürlich auf einem Weihnachtsmarkt nicht fehlen? Richtig, Glühwein!
Man, das muss ja ein echt guter gewesen sein, wenn er mir schon ein Photo wert ist... nein, es ist einfach nur Glühwein, lecker aber bekannt ^^ Das Photo rechtfertigt sich durch den Preis, für diese 0,2l durften wir nämlich sagenhafte 3,50 Pfund hinblättern plus astronomische 3 Pfund Tassenpfand...
Amazing ;)