Mittwoch, 16. März 2011

Plätzchen, so weit das Auge reicht [07.12.2010]

Eine meiner Mitbewohnerinnen hatte vor kurzem schon mal eine Ladung Plätzchen gebacken, also wollte ich jetzt natürlich nachziehen. Ich weiß leider nicht mehr, woher das Rezept ist. Ich nahm einfach das erstbeste für die normalen Butterplätzchen zum Ausstechen, das Google mir ausgespuckt hat.
500gr Mehl
250gr Butter
250gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
1/2 Päckchen Backpulver
Den Teig habe ich vorher schon zubereitet und dann für zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Da ich für eine Klausur gelernt habe, konnte ich mich den Plätzchen auch erst um 20.00 Uhr widmen. Beim Abwaschen ist mir dann noch ein prima Ersatz für die nicht vorhandene Teigrolle eingefallen... ich kenne die üblichen Tipps "nimm ein Glas, eine Flasche etc.". Aber wir haben keine Gläser! Und keine Flaschen! Aber ich habe eine Thermoskanne :) Hat wunderbar geklappt, ich konnte den Teig schön dünn ausrollen und habe kleine Kreise mit meinem kleinen Plastikschnapsglas, das wir am Anfang bei der Fresher's Fayre bekommen haben, ausstechen können. Da auf meine zwei Bleche (eines musste ich mir von Nebenan ausleihen) jeweils 15 und 20 Plätzchen gepasst haben, habe ich mir mal den Spaß erlaubt und Strichliste geführt... wahnsinnige 138 Plätzchen sind an diesem Abend aus meinem Teig herausgekommen.
 Bevor jetzt jemand mit dem Gedanken "Das sind doch niemals 138 Plätzchen!" anfängt alle auf dem Photo zu zählen: ein paar wurden schon gegessen, ein paar wurden mit zu den Iren genommen und alle ohne Glasur sind Doppeldecker gefüllt mit Erdbeermarmelade. Auf die Einzelnen mit Glasur habe ich kleine Schokodrops, Liebesperlen oder gehackte Mandeln getan. Natürlich war ein Teigrest übrig und daraus wurde...
... ein Schneemann, nur für mich ^^
Diese riesige Plätzchenmenge hat aber dennoch nur ungefähr drei Tage gehalten... und natürlich kann sich das keiner erklären, wie die so schnell gegessen werden konnten ;)

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