Sonntag, 29. Mai 2011

Spaghetti Bolognese [vegan]

Ich verbringe meine Zeit im Supermarkt manchmal gerne damit mich vor Regale zu stellen, in denen Dinge stehen, die man sich sonst so nicht sofort auf den Einkaufszettel schreibt ^^ Dabei entdeckte ich etwas, was ich dann beim dritten mal anschauen und überlegen auch mitgenommen habe: Bio Feines Soja, von mir auch gerne ganz nüchtern "Sojagranulat" genannt, denn genau so sieht es aus. Es kommt in Tütchen und ist einfach getrocknetes Soja in kleinen Bröckchen ^^ Mich hat es an die Hackfleischstückchen in Bolognesesoßen erinnert (dafür ist es auch gedacht, wie die Packung verrät: für Soßen und Füllungen :).
Das war für mich gleich ein Grund, es auch dafür zu verwenden. Wie immer habe ich nur frei-der-Nase-nach-Angaben, aber ich hoffe, es dient euch als Anregung (die Menge reicht für mich für zwei Mittagessen mit ordentlich viel Soße).
1 Dose geschälte Tomaten in Stücken
Tomatenmark
1 Karotte
1 Paprika
1 Zwiebel
Bio Feines Soja
Gemüsebrühe
Sojasoße
Gewürze
Von dem Soja habe ich so ganz grob 50gr benutzt, wahrscheinlich eher weniger. Es ergibt im zubereiteten Zustand die dreifache Menge. Man übergießt das Soja einfach mit kochendem Wasser, gibt mein heißgeliebtes Gemüsebrühepulver dazu und etwas Sojasoße und lässt alles 10 Minuten ziehen. Die Karotte wird klein geschnitten, die Zwiebel ganz fein gewürfelt und die Paprika gewürfelt. Das Soja lässt man abtropfen (die Gemüsebrühe einfach weiterverwenden!). Als erstes habe ich die Zwiebel- und die Karottenstücke in heißem Sonnenblumenöl angeschwitzt, nach kurzer Zeit habe ich das Soja dazugegeben und knusprig angebraten und auch schon gesalzen und gepfeffert. Dann kommt die Paprika hinzu und wird kurz mitgebraten. Anschließend etwas Tomatenmark, die Tomatenstücke und die Gemüsebrühe (so viel, dass einem am Ende die Konsistenz gefällt, also lieber etwas sparsamer hinzugeben) hinzufügen. Das ganze lässt man leise vor sich hinköcheln, bis einem vor allem die Paprikakonsistenz gefällt. Am Ende habe ich alles noch mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Cayennepfeffer abgeschmeckt. Dazu gab's Spaghetti ohne Ei, weshalb ich diesem ganzen Gericht sogar den Titel "vegan" verleihen kann.
Mein Fazit war dabei vor allem: es war echt lecker und muss der "echten" Bolognese mit Hack auch in nichts nachstehen!
Mal abgesehen davon, dass kein Tierchen hierfür dran glauben musste, ergeben sich noch weitere Vorteile: das Soja lässt sich unedlich lange lagern, man bekommt aus dieser kleinen Packung die dreifache Menge raus und es ist damit echt preisgünstig! Ich freue mich also über dieses "Findelkind", das jetzt seinen festen Platz in meiner Küche hat :)

Mittwoch, 25. Mai 2011

Contest: Via Col Bento!


On Sarah's blog I found this nice Bento Contest. It's organised by two Italian Ladys, Carolina and Elisa. That's why I'm writing in English (as I don't speak Italian ^^), because I think this contest is a lovely idea and I want to be a part of it :)
This morning I've prepared my usual Wednesday-Bento, and it's the one I will show you for this contest. When I was thinking about it, I definitely wanted to make something with noodles and red peppers and apples for dessert, of course (because apples are my favourite :). That's when an idea hit me: I was able to include a little tribute to our Italian organizers and developed my colour theme, but take a look by yourself!
On the right hand side, you can see some fried noodles with red pepper, in the middle is the dessert, a fruit salad with apples and bananas and in the bunny are some oats which will go with the fruit salad later on. On the left you can see some cucmber pieces. It's a rather simple Bento, but I really liked it, especially since I was able to include the Italian flag :)
Now some further explanations:
The noodles are left-overs from yesterday's dinner. I used Chow Mein noodles. They come in big, solid pieces and you have to break them apart unless you want really long noodles which I find rather problematic, especially in a Bento. Just add boiling water to the noodles and leave them for four minutes. Put the noodles in a strainer and leave them for some minutes so that the water is almost completely gone. Then I just fried them in hot oil and added the chopped peppers after three minutes. For the colour and the taste, I added tomato paste (just use as much as you like) and a little bit of water, so that it's not really a sauce (because I don't like cold sauce ;). If you prefer more liquid, you might want to add a chopped tomato. In the end, I just added salt, pepper, chili and red pepper powder. So this makes the red part :)
The green part is fairly easy. I just used pieces of fresh cucumber. For the decoration I cut small lines in the cucumber and added one of my fruit picks, the Edamame Pick so that the colour fits :)
For the fruit salad I needed 1/2 apples and 1/2 banana. I cut them and put them in a little bit of water with lemon juice for some seconds. The lemon juice prevents that the banana and the apple get brown (and a brown middle wouldn't fit to my colour theme ^^). I took some oats with me for the fruit salad, but separately in my little bunny otherwise they would have been soggy when I had reached university ;) In the fruit salad you can see another food pick, namely a little lemon which fits to the ingredients of the salad.
I also managed to take a picture at university where this Bento's life ended :)
In the background you can see my pencil case because I had to eat the Bento in one of our classrooms as I don't have much time for lunch. And on this picture I've also added the oats which made the fruit salad even better.
I hope this will be a little inspiration and wish everyone else lots of fun when doing Bentos!
See ya, the Wicked Witch of the West

Balkonschmuck

Zu meiner kleinen Studentenbude gibt es auch einen kleinen Balkon, den ich nun endlich, endlich ordentlich geschrubbt und gewischt habe (also, so richtig ordentlich mit auf den Knien rumrutschen und in der kleinsten Ecke putzen und so ^^). Und nachdem das erledigt war, konnte meine kleine Blumenmischung nun auch offiziell auswandern. Ich habe mir schon seit April das Grünzeugs drinnen herangezogen. Das einzige, was ich zuordnen kann, sind die Tagetes (wo man schon die halb geöffneten Blüten sieht), der Rest ist ein Überraschungspaket :)
Irgendwo hatte ich eine Blumenmischung gekauft und diese auch gesetzt, doch dann hab ich mich etwas blöd angestellt -.- Bei Sonnenschein hatte ich die Blumentöpfe rausgestellt und zwar so, dass sie bei Regen nicht nass werden, aslo ganz nah an meine Balkontüre. Abends gegen 22.00 Uhr ging's ins Bett und ich machte meine Rolläden runter (man ahnt, was jetzt kommt...). Auf einmal stockten diese und ich gab noch mal richtig Schwung *seufz* Dann hörte ich meine Blumentöpfe knallen -.- Meine Erde und die frisch gesähten Samen lagen auf dem Balkon und ich habe alles einfach nur noch in die Töpfe reingestopft. Deswegen habe ich dann die restliche Blumenmischung noch dazugetan (ich wusste ja nicht, wie viele Samen ganz beim Umfallen entschwunden bzw. zu tief in der Erde gelandet waren...) und noch ein paar Tagetessamen dazugesteckt. Das Ergebnis sind jetzt diese grünen Töpfe, wo alles wild wuchert, ich find's aber schön :) Wer die Sache etwas ernsthafter als ich betreiben will, sollte sich daran halten, wie weit man die Blumen auseinander setzen sollte. Meine Tagetes stehen zu dicht, weshalb sie nicht so groß werden wie beschrieben, aber klein und kompakt hat ja auch was ^^

Sonntag, 22. Mai 2011

Besuch bei Sarah: Mochi und Tapiokaperlen

Lange hat es gedauert, aber nun haben wir es endlich geschafft: letzten Samstag (also nicht gestern ;) habe ich Sarah in ihrer neuen Wohnung besucht. Und ich bekam auch das, was ich mir schon so lange gewünscht hatte, nämlich mein erstes selbstgemachtes Sushi.
Ich darf sagen, dass ich es sehr lecker fand, auch wenn das wohl nie zu meinen absoluten Lieblingsspeisen gehören wird. Es gab Maki, einmal mit Gurke und einmal mit Lachs, wobei ich die Gurkenmaki viel toller fand als die Lachsmaki (roher Fisch ist dann doch nicht so meins ;) Zum Nachtisch auch die Erfüllung eines lange gehegten Wunsches: Mochi ^^ Da wir danach noch einmal in ihren wirklich tollen Asialaden um die Ecke gingen, habe ich mir gleich noch eine Packung Mochi mit Anko mitgenommen. Und auch noch Tapiokaperlen, ich hoffe, ich komme mal dazu einen Bubble Tea zu machen. Näheres dazu findet ihr bei Token.
Grünteemochis durfte ich auch testen... aber naja... sagen wir mal so: wie in der Natur hätte mich diese Signalfarbe schon abschrecken müssen, ich fand die nicht so toll ^^
 Hier also meine Beute.
 Die Mochis sind recht klein und süß und an die Konsistenz dieser Klebereisküchlein muss man sich auch erst gewöhnen, aber ich mag euch :) (solange ihr nicht aus Grüntee besteht ^^)
Ein sehr gelungener Besuch also!

Donnerstag, 19. Mai 2011

Bento #14

Mein allererstes Bento in meiner -bis dahin immer noch neuen und jungfräulichen- Unit Bento Box. Und ich finde sie immer noch supertoll :)
Bentos gibt es ja bei mir im Moment, wie berichtet, nur einmal die Woche und zwar Mittwochs. Das Problem dabei ist, dass ich zwischen meinen beiden Univeranstaltungen zwar eine halbe Stunde Pause habe -genug also für ein Mittagessen im Bentoformat- jedoch dabei von einem Gebäude zum anderen gehen muss, und dass dauert irgendwie unglaublich lange! Das bedeutet für mich immer, dass ich mein Bento zur Hälfte immer schon gegen Ende der Vorlesung (10.15-11.45 Uhr) ganz still und heimlich esse und die andere Hälfte dann, bevor mein Seminar anfängt (12.15-13.45 Uhr). Ich packe also nur noch Dinge, die man auch leise kauen kann ;)
Ich fand dieses Bento für meine Verhältnisse schon sehr gelungen und ich habe es unglaublich gerne verputzt ^^ Es gab einmal Bratreis mit Paprika und Sonnenblumenkernen (ich stehe irgendwie sehr auf die Dinger seit einiger Zeit), der dann noch gewürzt wurde (ich weiß, manch einem wird's beim Anblick schon staubig im Mund, aber ich muss einfach sagen, dass ich die Vorstellung von etwas Kaltem mit viel Soße irgendwie nicht so toll finde... ich mochte auch immer den Krümelkuchen am liebsten :) Dann noch ein paar Cherrytomaten in einer meiner rechteckigen Silikonformen (es sind dieselben, die ich auch Sarah geschickt habe), die unfassbar gut in die Box reinpassen, mit einem Apfelviertel. Das zweite Viertel dann auf der letzten Ebene zusammen mit lecker sauren Schlangen :)

Montag, 16. Mai 2011

Furikake-Hase und Food Divider

Wie schon erwähnt hatte ich mal etwas Zubehör bestellt, bei Casabento, wenn ich mich recht erinnere. Aber auch wirklich nur etwas, denn ich will und kann meine kleine Küche nicht nur mit Bentokrams zumüllen ;)
Für Furikake hatte ich schon öfters das Küken zum Transport gesehen, nach reiflicher Überlegung habe ich mich aber für den Hasen entschieden, da ich ihn irgednwie doch knuffiger finde, vor allem auch wegen der Karotte zum Befüllen des Häschens.
 Dazu gab's für mich noch das Sushigras, das ihr schon im letzten Bento gesehen habt, und eine niedliche Variante von Food Dividern.
Bisher habe ich leider weder das Häschen noch die Trenner benutzt, schade, schade. Das Problem ist dabei, das ich mir nur einmal in der Woche ein Bento mache, da ich ansonsten zur Mittagszeit immer Zuhause und nicht an der Uni bin.

Samstag, 14. Mai 2011

Bento #13

Ich bin ja so ganz unter uns gesagt dabei, alle meine Bentos -also, wirklich vom allerersten an- hier erst einmal aufzuarbeiten. Deswegen sind die meisten schon sehr viel bis etwas länger her ^^
Dieses hatte ich mir während meines Praktikums im Februar *hust* mal für meine kleine Nachmittagspause mitgenommen. Hier kamen dann auch zum ersten Mal die Piekser von Sarah zum Einsatz, außerdem hatte ich mir vorher weiteres Zubehör bestellt, u.a. das Baran, das ihr seht. Ich find das nette Gras zum Trennen ganz hübsch und praktisch, auch wenn es mir immer in der Seele weh tut, dass ich es beim Schließen der Box so quetschen muss.
Oben also Apfelstückchen zusammen mit Gurkenscheiben, die unten wieder aufgegriffen wurden und mit dem Baran von Vollkornbrot mit Frischkäse abgeteilt wurden.

Dienstag, 10. Mai 2011

Erbsensuppe

Von meinen beiden Lieblingssuppen, Erbsen- und Linsensuppe, habe ich eine mal selbstständig nachgekocht. Es handelt sich hier um meine erste, richtige, selbstgekochte Suppe. Also, es gab vorher auch schon Suppe, aber nicht eine solche klassische und auch nicht in der Menge, in der ich produziert habe ^^
Ich will mal versuchen, eine Mengenangabe zu machen, ich musste das Rezept auf eine 3/4 Packung Erbsen runterrechnen, da in meinen Topf nur maximal 1 1/2l Wasser passen ;)
500gr getrocknete geschälte Erbsen
2l Wasser (pi mal Daumen, je nach dem, wie dick man seine Suppe mag)
1 Zwiebel
1 Bund Suppengrün
Kartoffeln (ich hatte vier mittelgroße, wer mehr mag, macht mehr rein :)
Zunächst wird die Zwiebel fein gewürfelt und im Topf im heißen Öl glasig gedünstet. In vielen anderen Rezepten wir auch Speck gewürfelt und im Topf ausgelassen, aber ich mag einfach keinen Speck ;)

Samstag, 7. Mai 2011

Die Mensa und ich - ein Drama in drei Akten?!

Wer hätte gedacht, dass dieser Beitrag so schnell kommt ^^ Ich schaffe es auch dieses Semester mich immer mal wieder in die Mensa zu schleichen, auch wenn es sich bei meinem Stundenplan nicht so sehr anbietet.
Viele Leute können über Mensaessen ja grundsätzlich nur meckern, komisch, dass es trotzdem immer so knackevoll ist... Ich und die Mensa, wir kamen eigentlich von Anfang an gut miteinander aus. Ich meckere natürlich trotzdem auch, das gehört sich einfach so ;)
Es lässt sich dabei mancher Griff ins Klo vermeiden, wenn man gewisse Dinge beachtet. Ich versuche mich mal an einer kleinen Aufstellung:
1. Wort und Bild gehören zusammen! Und: Es ist nicht alles so goldig, wie es klingt!
Zum einen kann man sich die angebotenen Speisen auf dem ausgehängten Plan durchlesen, zum anderen ist jedes Gericht auch einmal in einem kleinen Rondell ausgestellt. Immer beides anschauen! Sieht das Schweinesteak nicht aus wie ein Schweinesteak, Finger weg! Kann man nicht mehr erkennen, woraus die vegetarische Pampe hergestellt wurde, Plan anschauen und erst dann entscheiden! Auch sind Mensamitarbeiter nicht doof: "Putenbrust an Rosmarinjus" klingt einfach viel toller als "Putenbrust mit dünner Rosmarinsoße". Auch die wirkliche Umsetzung der "Hähnchenstreifen im Salatbett" kann dann schnell sehr ernüchternd sein. Also immer gut lesen und hinschauen!
2. Hätt" ich mal das Schnitzel genommen...
Schnitzel gibt's bei uns jeden Tag und manchmal kann das durchaus die bessere Wahl sein. Ist man also nicht komplett von einem der anderen Gerichte überzeugt, sei es wegen der Ingredienzen oder wegen der Optik, nehmt lieber das Schnitzel!

3. Gemüse ist das bessere Fleisch!
Auch für die Vegetarier unter uns gibt's natürlich täglich etwas und auch das kann die bessere Alternative sein. Denn was kann ich schon Schlimmes mit Gemüse anstellen?! Verkochen, nicht richtig garen, Schalenreste dran lassen, die da nicht hingehören etc. Alles Dinge, mit denen ich leben kann. Was für mich dabei nämlich zählt, ist, dass man in keinem noch so schlecht gekochten vegetarischen Gericht Knorpel, riesige Fettschwarten und unglaublich zähe und durchwachsene Teile finden wird. Kommt euch die Fett-Fleisch-Verteilung beim Steak irgendwie zu gleichmäßig und die Farbe zu komisch vor? Nehmt doch das Brokkoli-Blumenkohl-Gratin!
4. Die Verpackung macht's!
Ein weiterer Punkt, den ich eigentlich immer bei Fleischgerichten beachte: die Panade. Ich mag Panade immer sehr gerne, aber in der Mensa (außer beim Schnitzel ;) bin ich skeptisch. Vor allem bei den reinen Eipanaden werde ich misstrauisch, da man darunter so allerhand verstecken kann, und plötzlich hat man ein Stück Schwein, das unter seiner Verpackung zu 30% aus Fett besteht!
5. Der Suppenkasper hatte unrecht!
Zumindest in unserer Mensa kann man an der Suppenstation den ein oder anderen Schatz entdecken. Zum Beispiel eine Erbsensuppe, die fast wie bei Oma schmeckt. Ausprobieren lohnt sich hier also, aber am besten mit Suppen, von denen man weiß, dass man sie mag. Ich glaube, hier gilt die alte Regel: je mehr Suppe bzw. Eintopf hergestellt wird und je länger er gekocht bzw. warmgehalten wird, desto besser wird es.
6. Probieren geht über Studieren!
Was macht man bei Dingen, die man nicht kennt oder noch nicht gegessen hat? Schafft es dieses Gericht durch meine Lese- und Optikprobe, kann man sich durchaus mal heranwagen. Wenn man es dann doch doof findet, ist man um eine Erfahrung reicher und muss eben von den Beilagen satt werden :)
7. Was nicht passt...
Nur allzu oft passiert es, dass die angebotenen Beilagen nicht wirklich zu jedem Hauptgericht passen. Meistens ergibt sich dieses Problem beim vegetarischen Hauptgang (vor allem bei den Grünkernknödeln mit Tomatensoße oder beim Backcamembert). Das Problem kann man dann aber schnell lösen, indem man die Beilagen und den Hauptgang als verschiedene Gänge betrachtet und einfach wie in einem richtigen Restaurant nacheinander isst :)

Vielleicht erweitere ich meine Liste ja mal später und ich hoffe, ein paar von euch können damit etwas anfangen :) In diesem Sinne allen Leidensgenossen viel Spaß beim "Mensen"!

Donnerstag, 5. Mai 2011

Bento #12

Nummer 12 ist direkt im Anschluss an Nummer 11 entstanden, was den ähnlichen Inhalt erklärt.
In meiner Bento Box Blossom finden sich unten eine kleine Portion Griesbrei mit Johannisbeeren und Apfelstückchen mit Walnüssen. Oben gab's Couscous, der wieder Solo daherkam (es gibt Zeiten, da habe ich einfach kein frisches Gemüse zu Hause, nämlich immer dann, wenn ich hauptsächlich in die Mensa gehe ;).

Montag, 2. Mai 2011

Süßkartoffel"puffer"

Aus einem meiner inzwischen doch recht vielen Kochbücher (viel zumindest für eine alleinwohnende Studentin ^^) kommt dieses Rezept. Leider muss ich gleich sagen, dass es irgendwie meine Erwartungen an die Beschreibung nicht erfüllt hat.
Ich habe aus "normalen" Kartoffeln und Süßkartoffel im Verhältnis 1:1 (ungefähr, ich glaube, der Süßkartoffelanteil war etwas höher) Puffer hergestellt, bzw. herstellen wollen. Die Kartoffeln werden einfach gerieben (ich mag die "grobe" Variante), für eine bessere Bindung habe ich noch ein Ei und etwas Mehl dazugegeben.
Dann folgte mein Versuch, die Masse wie die normalen Puffer bzw. Rösti zu braten... es zerfiel -.-
Die ersten drei konnte ich noch zusammenhalten.
 Beim Rest hatte ich die Nase dann sehr schnell voll, weshalb die ganze Sache jetzt eher an Rührei erinnert (an dieser Stelle erklären sich auch die Anführungszeichen in meiner Überschrift)...
Am Geschmack hat das natürlich nichts geändert, der war gut, wobei ich feststellen musste, dass mich Süßkartoffeln (ich hatte vorher noch nicht das Vergnügen gehabt) viel zu sehr an die vegetarischen Karottenpuffer aus der Mensa erinnern, die zwar gut schmecken, an denen ich mich aber leider übergessen habe... satt bin ich dennoch geworden, obwohl es fast ein Fail auf der gesamten Linie war.