Montag, 31. Oktober 2011

Gemüse und Nudeln aus dem Wok

Beim Asiaten esse ich am liebsten gebratene Nudeln, was man ja auch gut zuhause machen kann. In einem Geschäft habe ich vor einiger Zeit einen Mini-Wok entdeckt, quasi für eine Person, und beim Preis von 6 € konnte ich natürlich nicht widerstehen :)
Bei Gemüse mit gebratenen Nudeln kann man seiner Fantasie dann freien Lauf lassen. Für 2 Personen habe ich benutzt:
1 rote Paprika in Streifen geschnitten
1 Zucchini in Streifen
1/2 Bund Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten
~150-200gr chinesische Eier Mie Nudeln
1 Tasse starke Gemüsebrühe
1 EL Sojasoße
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
Außerdem kann man noch dazutun:
Bambussprossen
Mungobohnenkeimlinge
Karotten
...
Die Mie Nudeln benutze ich dafür sehr gerne, da man sie nur mit heißem Wasser übergießen und vier Minuten warten muss, bevor man sie einfach abschüttet und weiter verwendet. Im heißen Wok habe ich zuerst die Paprika in etwas Öl angebraten. Als nächstes die Zucchini hinzu und zum Schluss die Frühlingszwiebeln. Ich warte dabei meistens 2-3 Minuten, bevor die nächste Zutat in den Wok kommt.
Zum Schluss kommen die Nudeln hinzu. Das Gute an einem Wok ist, dass man das Gemüse an den äußeren Rand schieben kann, wodurch nur die Nudeln schön stark weiterbraten und etwas knusprig werden können. Am Ende kommt die Brühe und die Sojasoße hinzu. Es sollte nur so viel Flüssigkeit sein, dass sie von den Nudeln und dem Gemüse fast vollständig aufgenommen wird (zumindest mag ich das nicht, wenn dann alles schwimmt ^^). Dann nur noch würzen und servieren.

Freitag, 28. Oktober 2011

Seitan auf's Brot...

... da haste was drauf ^^
Einer der Seitanklöpse von hier ist jetzt einfach mal bei mir auf's Brot gewandert. Dazu habe ich diesen einfach in "relativ dünne" Scheiben geschnitten und diese in etwas Öl gebraten, bis sie schön knusprig waren.
Zwei Scheibchen wurden dann einfach auf einer Sandwichscheibe mit Frischkäse und Gurkenscheibchen drapiert. Für die Optik empfiehlt sich diese Anordnung, für's Essen ist es besser, wenn der Seitan unter den Gurkenscheiben ist, es sei denn, man kann es komplett in der Waagerechten essen, ohne dass sich der Seitan von den Gurken verabschiedet ;) Oder man packt gleich noch eine Scheibe Brot oben drauf, dann hat sich dieses Problem auch erledigt.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Das muss ich jetzt mal loswerden...

Es wurde heute bei mir die 1000er-Marke an deutschen Besucherinnen und Besuchern geknackt und gleichzeitig auch die 100er-Marke an italienischen! Ich danke allen meinen Besucherinnen und Besuchern, aus welchen Ländern sie mich auch immer geklickt haben und klicken werden, und hoffe auf weiteren Zuspruch :)
Zur Feier des Tages gibt es jetzt deshalb für alle... Waffeln!

Süße Schupfnudeln mit Apfelbrei

Weiter geht's in der Apfelreihe :)
Apfelbrei esse ich ja am liebsten zu Kartoffelpuffern, aber auf der Schupfnudelpackung stand die Idee hierfür. Man brät für zwei Personen eine Packung Schupfnudeln (500gr) bei mittlerer Hitze in etwas Butter an, bis die Schupfnudeln leicht gebräunt sind. Dann wandern sie auch gleich auf den Teller und werden mit Zimt und Zucker bestreut. Dazu gibt's dann den Apfelbrei. Denkbar einfach aber sooo lecker!

Samstag, 22. Oktober 2011

Gewinn bei veganpassion

Es ist doch jetzt schon einige Zeit her, da hatte die Küchenfee zur Feier von "200" regelmäßigen Leserinnen und Lesern auf Ihrem Blog veganpassion ein kleines Gewinnspiel veranstaltet. Das ist jetzt auch die Gelegenheit, um mal auf ihren Blog hinzuweisen, denn in puncto Backofen und Handrührgerät macht ihr keiner etwas vor: sie zaubert ganz wunderbare vegane Kuchen, Torten und Gebäcke und vieles mehr!
Ich hatte auch das Glück bei ihrem Gewinnspiel etwas abzustauben, nämlich einen der 10€-Gutscheine von Keimling, einem Onlineversand für Rohkost. Beim Bestellen habe ich mir bis jetzt Zeit gelassen :)
Beim Versand nach Deutschland beträgt der Mindestbestellpreis 25€, die man aber schnell voll bekommt, da aufgrund der hohen Qualität auch die Preise entsprechend hoch sind... logisch ^^
Ich habe drei Dinge gewählt, als erstes ein Trockenfruchtkonfekt aus Datteln, Erdmandeln (Chufas) und Zimt.

Eier in Form

Ich habe noch einen Apfelpost, möchte jetzt aber die "Äpfelreihe" mal kurz unterbrechen ^^
Ich habe natürlich schon vor einiger Zeit meine Eierformer, die ich bei einem Casabento-Giveaway gewonnen hatte, ausprobiert, aber sie kommen chronologisch gesehen eben erst jetzt.
Ich habe L-Eier genommen und beim Verschließen der beiden Formen sah es auch so aus, als ob die Eier alles gut ausfüllen würden. Beim Öffnen sah ich jedoch, dass immer noch etwas Platz gewesen wäre... man, was sollen denn das für Hühner sein, deren Eier da reinpassen?! :)
Nichtsdestotrotz ist das Ergebnis sehr gut geworden, wie ich finde. Zu den Eiern hat sich neben den Gurkenscheibchen noch ein Frischkäse-Gurken-Sandwich gesellt.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Gewinnspiel auf Lecker Bentos und mehr

Ich verbringe meine Zeit auch mit dem Lesen von anderen Blogs und dabei sprang mir eben ein Gewinnspiel auf Lecker Bentos und mehr entgegen. Gefeiert werden 10 000 Klicks und da ich wohl auch dazu beigetragen habe, mag ich auch teilnehmen und dieses nette Päckchen gewinnen :)
Zum Gewinnspiel von Danii geht's hier entlang. Es endet am 20.11.2011.

Apfelbrei

Und noch ein Apfelpost aus den schon zuvor erläuterten Gründen ;)
Boskop eignen sich auch prima für Apfelbrei. Ich hatte noch vier gekaufte Äpfel übrig (eine eher süße Sorte) und habe diese mit vier Boskop geschält, das Kerngehäuse entfernt und klein gewürfelt. Dazu gibt man eine kleine Tasse Wasser mit Zitronensaft, wodurch die Äpfel nicht so braun werden. Dann das Ganze einfach bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Ich glaube, ich habe es so 25-35 Minuten gekocht und dann ordentlich durchgestampft. Man kann den Brei auch durch ein Sieb drücken, aber das ist mir zu aufwendig ^^ Ich habe noch zwei EL Zucker am Ende hinzugegeben und einen gestrichenen TL Zimt. Das ergibt dann für mich drei Portionen.

Montag, 17. Oktober 2011

Bratäpfel

Äpfel werden seit einiger Zeit bei uns so ziemlich zu allem verarbeitet, was uns eingefallen ist. Normalerweise pflücken wir unseren Boskop erst jetzt, aber dieses Jahr war ja alles früher, weswegen wir schon Ende September eine Menge Äpfel auf einmal hatten. Ich selbst habe auch einen großen Korb voll im Keller und habe gleich angefangen, diesen aufzubrauchen. Vorzugsweise verwandele ich unsere Äpfel zu Bratäpfeln, da das mit einem Boskop sehr gut funktioniert. Die Sorte ist sehr saftig, eher sauer und hat ein festes Fruchtfleisch.
Das heutige Exemplar habe ich noch befüllt. Dazu schneidet man einfach das Kerngehäuse raus. Das geht eher schwierig mit einem kleinen Messer, indem man versucht quer durch den Apfel ein Viereck um das Gehäuse herauszuschneiden und dieses dann herausdrückt (so mache ich das). Es gibt aber auch extra "Werkzeug" dafür, um das Kerngehäuse zu entfernen. Vielleicht sollte ich mir das mal zulegen ;)
Unten habe ich dann etwas Marzipan reingedrückt und dadurch das Loch wieder verschlossen. Dann von oben ein paar Rosinen hinein und auch von oben mit Marzipan verschließen. Man kann auch Marmelade hineintun oder Nüsse oder was auch immer einem gefällt.
Dann schneidet man den Apfel oben noch sternförmig ein, aber höchstens einen halben Zentimeter tief. Nun wandert er bei 160-180° in den Backofen. Die Garzeit richtet sich nach der Dicke des Apfels, aber ich würde sagen mindestens 20 Minuten. Wenn Saft austritt bzw. man sieht, dass das Fruchtfleisch an den angeschnittenen Stellen schon weich wird und sich herausdrückt, ist er fertig. Ich habe ja leider keinen Backofen, aber meine Mikrowelle hat eine Umluft- und Grillfunktion, mit der ich zwar keine Kuchen backen kann (wegen des zu kleinen Garraums und der Nähe des Backguts zum Grill) aber ganz wunderbare Bratäpfel :)
Wenn die Schale keine Flecken hat, ziehe ich sie ab und esse sie einfach mit. Auf das weiche Fruchtfleisch einfach noch etwas Zimt streuen und mampfen.

Freitag, 14. Oktober 2011

Mein Leben mit der gelben Familie

Meinen coolen DVD-Halter in Form von Marge Simpson hatte ich hier schon vorgestellt. Dabei mag vielleicht schon herausgekommen sein, dass ich ein großer Fan der gelben Familie bin (immerhin lasse ich mir jedes Jahr eine Staffel schenken). Vor einiger Zeit konnte ich meine Sammlung mit etwas erweitern, was ich schon sehr lange haben wollte: Bekannte aus den USA haben mir einen Bogen mit Simpsons-Briefmarken mitgebracht :)

Dienstag, 11. Oktober 2011

Apfelpfannkuchen

Inzwischen sieht man ja immer häufiger, dass Rezepte auch in "Maßeinheiten" angegeben werden, die jeder immer griffbereit hat, wie z.B. Tassen. Ich selbst besitze eine Küchenwaage, muss diese aber immer noch in der Originalverpackung im Keller aufbewahren, da ich keinen Platz mehr im Schrank habe. D.h., dass sie nur zu "besonderen" Anlässen geholt wird, nämlich für Waffeln oder Ähnliches.
Ansonsten bediene ich mich eines Esslöffels und habe mal mein Rezept für Apfelpfannkuchen damit notiert. Sie dürften für 1-2 Personen reichen.
1 Apfel
1 Banane
1 Ei
1 EL Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
15 EL Sojamilch
1 gehäufter EL Haferflocken
16 gehäufte EL Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
Die Banane in einer Schüssel zerdrücken, das Ei und die Milch hinzugeben und gut verrühren. Zucker, Haferflocken und Vanillinzucker hinzugeben und verrühren. Die Banane süßt auch schon sehr stark, wer es also nicht so süß mag, sollte den EL Zucker noch weglassen. Das Mehl mit dem Backpulver dazu und gut verrühren. Der Teig sollte jetzt relativ fest sein, also so, dass er nicht in der Pfanne verläuft, sondern man kleine Pfannkuchen damit machen kann, die nur etwas auseinanderlaufen. Den Apfel schälen und die Hälfte in sehr kleine Stücke schneiden oder sogar reiben und zum Teig geben. Die andere Hälfte in dünne Scheiben schneiden.
1-2 EL Teig in einer Pfanne in heißem Öl ausbacken. In die obere Seite, also dort, wo der Teig am Anfang noch flüssig ist, drückt man dann 1-2 Apfelscheibchen rein.
Auf diese Weise bräunen die Apfelscheiben nämlich dann beim Wenden mit und es sieht auch sehr hübsch aus. Die fertigen Pfannekuchen bestreue ich immer noch mit etwas Zimt.
Man kann sie auch super kalt essen oder auch auf dem Brötchenaufsatz eines Toaster nochmals kurz erwärmen. Sie landen bei mir auch gerne im Bento.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Thailändisches Curry mit Seitan

Ich mag Currygerichte sehr gerne, weshalb ich mir mal thailändische grüne Currypaste gekauft habe. Laut Beschreibung auf dem Glas soll man 50gr dieser Paste mit 400ml Kokosmilch aufkochen. Das wäre aber ein Viertel des ganzen Currygläschens gewesen und erschien mir etwas viel. Deswegen habe ich sogar noch weit weniger als die Hälfte genommen und es war immer noch zu scharf! Am Ende hatte es eine tragbare Schärfe, aber für manchen bestimmt immer noch zu würzig. Das ist also bei mir herausgekommen (für 2 Personen):
1 Tasse Basmatireis
200ml Kokosmilch
150-200ml Gemüsebrühe
1 grüne Paprika
1 Seitanklops von hier
1TL thailändische grüne Currypaste
Zuerst habe ich den Seitan in Streifen geschnitten und richtig knusprig angebraten. Dann einfach beiseitestellen und warm halten. Den Reis nach Packungsanweisung garen. Die Paprika in schmale Streifen schneiden und anbraten, etwas in der Pfanne an die Seite schieben und etwa 1 EL Öl hinzugeben und darin die Currypaste lösen und kurz braten. Dann die Kokosmilch und die Gemüsebrühe hinzugeben und ordentlich einreduzieren. Ich habe für die Bindung trotzdem noch etwa 2TL Mehl mit kaltem Wasser angerührt und hinzugegeben. Den Reis mit dem Curry servieren, die Seitanstreifen darauf legen.
Wem das noch zu scharf ist, der sollte mehr Kokosmilch bereit halten oder sich etwas puren Reis als "Nachtisch" aufheben, der nimmt die Schärfe im Mund etwas auf ^^ Weitere Helfer dafür sind Milch oder auch trockenes Weißbrot. Die Currypaste besteht eigentlich nur aus atomisierten Chilis, also bloß nicht an die Hände geraten lassen. Selbst bei meiner starken Verdünnung musste ich die Pfanne und die Kelle extra einweichen, um den Chiligeruch loszuwerden. Nichts für schwache Nerven also ;)

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Chili con Soja

Ich mag Chilis vor allem wegen der Böhnchen, meinetwegen könnten sie nur daraus bestehen. Aber ich hab mich dann doch mal an die eigentliche Variante gehalten.
Für 2-4 Personen (2 seeehhr hungrige, vier weniger hungrige) braucht man:
Sojagranulat (so viel man mag)
2 Paprika, rot und gelb
4 Kartoffeln
1 Zwiebel
1 kleine Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Tomaten in Stücke
200-300ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Paprika, Cayennepfeffer

Dienstag, 4. Oktober 2011

Chicken Korma

Ich hatte ja hier schon von meiner vegetarischen Seitan Korma Variante berichtet. Jetzt habe ich mich doch mal an die Rezeptempfehlung auf der tollen Tube gehalten. Für zwei Portionen braucht man dann:
200gr Hähnchenbrustfilet
200ml Kokosmilch
~100ml Gemüsebrühe
1 kleine Zwiebel
Currykonzentrat "Chicken Korma" aus England *seufz*
Man schneidet die Hähnchenbrust in kleine Stücke, würzt sie etwas mit Salz und Pfeffer und brät sie in Öl an. Nach fünf Minuten gibt man die gewürfelte Zwiebel hinzu und wartet, bis diese glasig ist. Dann die Tube drücken ^^ und die Kokosmilch und die Brühe hinzugießen. Alles köcheln lassen, bis einem die Konsistenz gefällt. Ich habe es noch mit etwas Mehl angedickt. Das Mehl dafür mit etwas kaltem Wasser anrühren und unter Rühren hinzugeben. Dazu gab es klassisch Reis.
Es war so lecker, dass ich mich schwer zusammenreißen musste, um nicht die Portion für den nächsten Tag auch noch zu verputzen ^^ Einmal kann ich das wohl noch machen, dann ist die Tube leer :( Wer mir das also aus England mitbringen mag, nur zu ;) Für Alternativen aus dem deutschen Supermarktregal bin ich auch zu haben!

Samstag, 1. Oktober 2011

Es sind die kleinen Dinge...

Ich hatte ja hier schon davon berichtet, dass ich die Eierformer bei einem Casabento-Giveaway gewonnen habe. Jetzt mag ich sie natürlich auch vorstellen, sie sind schon vor einiger Zeit angekommen.
Sie sind viel größer, als ich sie mir vorgestellt habe. Man sollte also L-Eier kaufen. Das Auto hat ein Scharnier, während der Stern an beiden Seiten von einem Klippverschluss zusammengehalten wird.
Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, werde ich sie natürlich sofort testen :)
Bis dahin natürlich noch einmal ein herzliches Dankeschön, thank you, merci an Casabento!