Sonntag, 9. Oktober 2011

Thailändisches Curry mit Seitan

Ich mag Currygerichte sehr gerne, weshalb ich mir mal thailändische grüne Currypaste gekauft habe. Laut Beschreibung auf dem Glas soll man 50gr dieser Paste mit 400ml Kokosmilch aufkochen. Das wäre aber ein Viertel des ganzen Currygläschens gewesen und erschien mir etwas viel. Deswegen habe ich sogar noch weit weniger als die Hälfte genommen und es war immer noch zu scharf! Am Ende hatte es eine tragbare Schärfe, aber für manchen bestimmt immer noch zu würzig. Das ist also bei mir herausgekommen (für 2 Personen):
1 Tasse Basmatireis
200ml Kokosmilch
150-200ml Gemüsebrühe
1 grüne Paprika
1 Seitanklops von hier
1TL thailändische grüne Currypaste
Zuerst habe ich den Seitan in Streifen geschnitten und richtig knusprig angebraten. Dann einfach beiseitestellen und warm halten. Den Reis nach Packungsanweisung garen. Die Paprika in schmale Streifen schneiden und anbraten, etwas in der Pfanne an die Seite schieben und etwa 1 EL Öl hinzugeben und darin die Currypaste lösen und kurz braten. Dann die Kokosmilch und die Gemüsebrühe hinzugeben und ordentlich einreduzieren. Ich habe für die Bindung trotzdem noch etwa 2TL Mehl mit kaltem Wasser angerührt und hinzugegeben. Den Reis mit dem Curry servieren, die Seitanstreifen darauf legen.
Wem das noch zu scharf ist, der sollte mehr Kokosmilch bereit halten oder sich etwas puren Reis als "Nachtisch" aufheben, der nimmt die Schärfe im Mund etwas auf ^^ Weitere Helfer dafür sind Milch oder auch trockenes Weißbrot. Die Currypaste besteht eigentlich nur aus atomisierten Chilis, also bloß nicht an die Hände geraten lassen. Selbst bei meiner starken Verdünnung musste ich die Pfanne und die Kelle extra einweichen, um den Chiligeruch loszuwerden. Nichts für schwache Nerven also ;)

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