Samstag, 2. Juni 2012

Grüner Spargel an Pestosahnesauce mit Pistazien und Bandnudeln

Noch ein Spargelrezept schnell hinterher, bevor es meine geliebten Stängchen nicht mehr gibt. Dieses Rezept ist wie das hiernach folgende wunderbar geeignet, um Dinge aufzubrauchen, nämlich Pesto und (Soja)Sahne. Gerade bei den Pestogläschen muss ich mich immer sehr anstrengen, bis sie alle sind.
Für 1 1/2 Personen (es ist wieder mal eine winzige Menge über gewesen ^^) braucht man:
etwa 300-400gr grünen Spargel (so ungefähr 8-10 Stangen, schätze ich... ich kann sehr viel Spargel auf einmal essen ;)
Pesto alla Genovese
Pistazien, etwa eine kleine Handvoll
etwa 100-150ml Sojasahne
Bandnudeln
Beim grünen Spargel entfällt die Schälerei, nur die trockenen Enden müssen ab, bevor er in Stücke geschnitten wird (nicht zu klein und hübsch schräg anschneiden). In der Pfanne habe ich dann zunächst etwas Wasser mit einer Prise Zucker und Salz erhitzt und den Spargel darin für etwa 5 Minuten leicht köcheln lassen. Mit etwas Geschick kann man das Wasser dann einfach abgießen, während man den Spargel mit einem Pfannenwender festhält. Je nach dem, wie lange Eure Nudeln brauchen, könnt Ihr jetzt oder etwas früher / später anfangen, sie zuzubereiten. Die Pfanne mit dem Spargel wieder auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze die letzte Flüssigkeit verdampfen lassen. Nun etwas Öl hinzugeben und den Spargel bei mittlerer bis schwacher Hitze braten. Nach etwa 3 Minuten die Pistazien hinzugeben und für 2-3 Minuten alles weiterbraten. Nun kommen großzügige 3-4 TL Pesto, die Sojasahne und 1-2 EL vom Nudelwasser hinzu. Alles ganz leicht köcheln lassen.
Man kann die Sache kalorientechnisch deutlich entschärfen, indem man Milch statt Sahne nimmt oder auch weniger Sahne mit mehr Nudelwasser oder etwas Sahne mit mehr Milch... :)
Zum Schluss einfach die Bandnudeln unter die Soße heben und servieren.
Eine Pestosahnesauce habe ich mit Pistazien schon einmal in einem italienischen Restaurant gegessen und danach fast den Teller ausgeleckt ^^ Es passt sehr gut zusammen und auch der Spargel kommt mal etwas anders daher.
Eine weitere Verwendung für Pestoreste kommt dann im nächsten Beitrag.

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