Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten!

Liebe Leserinnen und Leser,
jetzt habe ich die letzten Tage viel weniger geschrieben, als ich mir vorgenommen hatte. Der berühmte Freizeitstress hatte mich in seinen Klauen ^^ Nein, Stress habe ich eigentlich nicht, ich war eben einfach beschäftigt, u.a. mit meiner eigenen Zeugnisverleihung, man muss sich ja auch bei dieser einmaligen Gelegenheit ordentlich selbst zelebrieren und zelebrieren lassen :)
Auf diesem Wege wünsche ich jetzt allen meinen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten!
Ich kann nicht versprechen, dass ich zwischen den Jahren zum Posten Zeit finde, da ich an Silvester eine kleine Party schmeißen werde und im Moment alles auf Vordermann bringe, bevor meine Mama und ich dann sehr viel Zeit mit Kochen und Backen verbringen werden :)
Deswegen jetzt also an Euch auch schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Wir sehen uns spätestens im neuen Jahr, ich habe noch den einen oder anderen Beitrag für Euch und hoffe, dass Ihr meinem Blog auch weiterhin folgen werdet.
Viele Grüße,
theWickedWitchoftheWest

P.S.: Das kleine Bäumchen stammt vom Möbelschweden und ziert meine kleine Studentenbude, die Minikugeln und die Minilichterkette gab's gleich dazu :)

Samstag, 15. Dezember 2012

Lebkuchen

Vor Weihnachten muss ich natürlich noch mein Lebkuchenrezept loswerden. Lebkuchen habe ich bisher noch nicht gemacht, das Rezept stammt von einer Freundin, und um es in die Tat umzusetzen, bin ich sogar mit dem fertigen Teig einmal quer durch die Stadt gereist, um den Backofen eines Freundes zu benutzen ^^ Hat sich aber auf alle Fälle gelohnt.
In einer großen Schüssel mischt Ihr:
350gr Mehl
1 Pck. Backpulver
300gr Zucker
100gr gemahlene Nüsse (ich hatte Hälfte Mandeln und Hälfte Haselnüsse, hab Reste verwertet)
4TL Lebkuchengewürz
In einem Topf (oder in der Mikro) erwärmt Ihr
1/4l Milch
2EL Honig
150gr Butter
Passt auf, dass das nur flüssig und nicht zu heiß wird, da Ihr jetzt noch
4 Eier
zu den flüssigen Zutaten hinzufügt.
Jetzt braucht Ihr nur noch die flüssigen Zutaten zu den trockenen zu geben und alles gut durchzurühren. Ich habe Margarine (die gute Alsan, wirklich sehr buttrig und lecker) und Hafermilch benutzt, da eine Mitesserin lactoseintolerant ist.
Gebt den Teig auf ein tiefes, mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt ihn bei 180-200° für etwa 25 Minuten. Nach dem Abkühlen verteilt Ihr noch großzügig 1 1/2 Tafeln Blockschoki darauf. Ich habe Zartbitter genommen, einmal wegen der Lactosesache und zum anderen, da der Teig an sich wirklich schon süß genug ist.
Oben auf kamen noch Smarties (auf diese Weise konnte ich mir dann auch schon markieren, wie ich dann schneiden muss ^^). Auf dem Photo seht Ihr zwei Lebkuchensorten, links und oben sind nach meinem Rezept, den rechten bekam ich von einer Freundin. Wie Ihr seht, habe ich auch Lebkuchen im "Stealth Mode" gemacht (getarnt als Muffin ^^). Das geschah aus der Not heraus, da das Blech von besagtem Freund etwas kleiner ist als die normalen, weswegen ich den restlichen Teig mal schnell in Muffinförmchen gesteckt habe.
Außerdem bin ich dieses Jahr stolze Besitzerin eines Teeadventskalenders, wie Ihr an dem Teebeutel erkennen könnt :)

Das Rezept für die andere Lebkuchensorte möchte ich Euch auch nicht vorenthalten, ich bekam es nämlich gleich zum Lebkuchen dazu.
Ihr braucht (für eine wirklich große Menge ^^):
125gr Butter
125gr Margarine
4 Eier
500gr Zucker
2TL Kakao
1/2 Tafel Blockschokolade, geraspelt
1TL Zimt
Saft von 1 Zitrone
1 Prise Nelken
125gr gemahlene Mandeln
100gr Zitronat
1 Pck. Backpulver
500gr Mehl
Wie Ihr seht, formt man kleine Taler, die für etwa 20 Minuten bei 180° gebacken werden. Am Ende nach Belieben ebenfalls mit Schoki bestreichen und genießen :) Diese Sorte kann am Anfang etwas hart sein, mit der Zeit werden sie aber weicher. Zur Unterstützung kann man auch einen Apfel mit in die Plätzchendose legen. Oder Ihr tragt sie einmal in einer Plastiktüte durch die Stadt, als ich nämlich zuhause mit meinem Anteil ankam, waren sie wunderbar weich ^^

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Rosenkohl-Gnocchi-Pfanne

Auch dieses Rezept habe ich bei chefkoch gefunden und war auch hier sehr begeistert. Salbei hatte ich nicht, also weggelassen, dafür gab's 500gr Rosenkohl auf 600gr Gnocchi :) Rosenkohl an die Macht!
Die gerösteten Pinienkerne habe ich am Ende einfach portionsweise auf die Teller gegeben, das sieht hübsch aus und ich finde, das gerade kleine Kerne in der Pfanne immer so rumrutschen, dass einer am Ende alle Kerne auf dem Teller hat, während der Rest in die Röhre schaut. Ich hätte auch nicht gedacht, dass Tomaten zu Rosenkohl passen, aber es ist wirklich gut und nachkochenswert!

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Alte Liebe

Bevor ein letztes Mal der Rosenkohl zu Wort kommen darf, möchte ich Euch jetzt etwas vorstellen, das ich heute zufällig in einer Zeitschrift entdeckt habe.
Wer noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk sucht, sollte sich da vielleicht auch einmal umschauen!
Auf www.alte-liebe.com findet Ihr ganz spezielle Mützen. Diese werden von Seniorinnen hergestellt, in Handarbeit und mit der Erfahrung vieler Jahrzehnte versteht sich. Jede Mütze wird so zu einem Unikat. Da die Damen aus Freude an der Gemeinschaft und am Handwerk selbst häkeln, werden auch keine Wünsche oder Bestellungen entgegen genommen, aber bei der großen Auswahl sollte für jeden Kopf der passende "Deckel" dabei sein :)
Mit dem Erlös werden gemeinsame Unternehmungen finanziert, außerdem unterstützen die Damen das Projekt "Jede Oma zählt" in Afrika (3€ pro verkaufter Mütze). Dieses Projekt hilft den Großmüttern Afrikas, die oft ihre Enkelkinder aufziehen, wenn die zweite Generation an AIDS erkrankt oder bereits gestorben ist.
Wie wäre es also mit einer schicken, handgefertigten, einmaligen Mütze zum Fest?! :)

Rosenkohl in Sahnesauce mit Nudeln

Dieses sehr leckere Rezept habe ich bei chefkoch.de gefunden und zwar hier.Ich habe keine Bandnudeln genommen, da ich bei Bandnudeln gerne mal rumsaue, außerdem habe ich den Speck weggelassen und wieder etwas mehr Rosenkohl genommen. Die Röschen habe ich geviertelt, sieht einfach hübscher aus, wie ich finde. Ich könnte mir obendrauf auch leicht geröstete Mandelblättchen gut vorstellen.
Bei meiner "Rosenkohlrecherche" ging es mir vor allem darum, ihn mal etwas anders als sonst zuzubereiten. Ich esse ihn sonst nämlich einfach als Beilage bei anderen Gerichten, aber man kann ihn doch sehr vielseitig verwenden, wie Ihr auch beim Ende der Rosenkohltrilogie sehen werdet.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Rosenkohl mit Hähnchenfilet

Ich bin ein großer Rosenkohlliebhaber und habe mal drei Rezepte ausprobiert, eine kleine Rosenkohl-Trilogie sozusagen ^^ Beim Rosenkohl verhält es sich wie bei nur wenigen Dingen auf der Welt: entweder man liebt ihn oder man hasst ihn :)
Für all die Liebenden da draußen habe ich also das erste von drei einfachen Rezepten.
Für vier Personen braucht Ihr:
500gr Rosenkohl
700gr Hähnchenbrustfilet
800gr Kartoffeln
100gr Schinkennuggets
2-3El Öl
Salz, Pfeffer, Muskat
Rosenkohl putzen und die Röschen vollständig in einzelne Blätter zerteilen (eine Arbeit für einen, der Vater und Mutter erschlagen hat... dauert echt lange ^^). Fleisch in Streifen schneiden. Kartoffeln schälen, waschen und in feine Würfel schneiden (max. 1cm Kantenlänge).
Schinken in einer großen Pfanne (nehmt die größte, die Ihr habt, zur Not zwei, Rosenkohl hat in seinen einzelnen Blättern viel Volumen ^^) ohne Fett auslassen, herausnehmen. Öl in der Pfanne erhitzen und Fleisch darin braten, bis es durch ist. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen.
Kartoffeln in das Bratfett geben und unter Wenden etwa 8 Minuten braten, wieder kräftig salzen und pfeffern, Rosenkohlblätter hinzu und weitere 3-4 Minuten braten. Schinken und Fleisch untermischen, erhitzen und zum Schluss mit Muskat abschmecken.
Bei mir gab's das Ganze in etwas veränderten Anteilen (weniger Fleisch und Kartoffeln, mehr Rosenkohl, weil ich ihn wirklich liebe ^^) und ohne den Schinken, mag ich nicht so.
Das sieht insgesamt hübsch aus und schmeckt wirklich gut, vor allem weil die Blätter auch so schön knackig bleiben.

Montag, 10. Dezember 2012

Plätzchen: Zimtstangen und -kringel

Nachdem ich Euch von meinen drei Gängen bei unserer neuen Dinnerrunde berichtet habe, möchte ich Euch jetzt vor allem alles Saisonale um die Ohren hauen, bevor das Jahr rum ist und ich hier noch meine Plätzchenrezepte liegen habe.
Ich habe neben dem Berliner Brot zuhause noch Zimtsterne gebacken bzw. backen wollen. Das hat nur semi funktioniert ^^

Ihr benötigt:
3 Eiweiß
250gr Puderzucker
250gr gemahlene Mandeln
Saft einer halben Zitrone
1EL Zimt (ich habe weniger genommen, vielleicht so ein gehäufter TL)
Zucker zum Auswellen (oder auch nicht ^^)

Das Eiweiß steif schlagen und unter Rühren den Puderzucker und Zitronensaft hinzugeben. Von der Masse 4 EL abnehmen und beiseite stellen. Die geriebenen Mandeln und den Zimt hinzufügen und vorsichtig unterheben. Jetzt kommt der Teil, der bei mit hinten und vorne nicht funktioniert hat: Den Teig auf der gezuckerten Arbeitsfläche etwa 1/2cm dick ausrollen und Sterne ausstechen, auf ein Backblech setzen und mit der beiseite gestellten Schaummasse bestreichen.
Das war so klebrig, dass ich den Stern ums Verrecken nicht von der Arbeitsfläche bekommen habe, einfach keine Chance. Ein anderes Rezept empfiehlt das Ausrollen zwischen Alufolie, wer mag, kann das testen, ich habe dann einfach den Teig in eine Tüte gefüllt, die Spitze abgeschnitten und Kringel bzw. kleine Stangen gespritzt. Ist auch hübsch und man wutzt nicht so rum :)
Die Kringel / Sterne / whatever wandern bei 130° für etwa 10 Minuten in den Ofen (sie sollen nicht braun werden).

Sonntag, 9. Dezember 2012

Nachtisch #2: Frische Waffeln mit Kirschen

Nachdem ich ja beim Hauptgang nicht so viel Arbeit hatte, zumindest nicht am Abend selbst, habe ich mir gedacht, ich mache mir bein Nachtisch noch mal Mühe.
Ich habe für alle Waffeln, ganz frisch, gebacken und zwar meine Haselnusswaffeln, das Rezept für die Waffeln findet Ihr hier. Ich habe die 1 1/2fache Menge Teig zubereitet, wobei das echt nicht nötig gewesen wäre, wie Ihr am Ende lesen werdet ;) Den Teig könnt Ihr wunderbar nachmittags vorbereiten und zwar genau nach Rezept, mit der Ausnahme, dass Ihr etwa 1EL Mehl und die benötigte Menge Backpulver beiseite stellt. Backpulver möchte, sobald es im Teig ist, schnell gebacken werden, lässt man den Teig schon mit Backpulver längere Zeit stehen, wird Euer Gebäck dann nicht mehr richtig aufgehen. So habe ich direkt vorm Backen das Backpulver gemischt mit dem EL Mehl untergerührt und alles war gut :)

Zu den Waffeln gab's noch Kirschen, die ich etwas eingedickt habe, und zwar so (auch prima schon am Tag vorher zuzubereiten):
1 Glas Schattenmorellen
1-1 1/2 EL Speisestärke
2El Rum oder 3-5 Tropfen Rumaroma
Zimt
Die Schattenmorellen in einem Topf aufkochen. Den Rum mit der Speisestärke (alternativ dann mit etwas kaltem Saft von den Schattenmorellen oder einfach mit kaltem Wasser) anrühren und die Mischung unter Rührung zu den leicht köchelnden Kirschen geben. Noch etwa 3 Minuten weiterköcheln lassen und am Schluss mit Zimt abschmecken. Bei dieser Menge Stärke dicken die Kirschen nur leicht ein, wer es dicker haben möchte, sollte sich langsam an die richtige Menge Stärke herantasten. Beim Abkühlen wird alles aber auch noch mal etwas fester.

Die Kirschen auf die Waffeln und genießen :)
Ich habe es sogar so genossen, dass ich fast ein Foto vergessen hätte, wir Ihr seht ^^
Jeder von uns hat eine Waffel geschafft, unser Hahn im Korb immerhin zwei, aber am Ende hatte ich sie alle fertig gemacht ;) Meine Gäste waren -anscheinend besonders nach der Waffel- so pappsatt, dass alle nur noch lethargisch auf meinem Bett lagen und sich die Bäuche hielten ^^
Ein voller Erfolg also ;)
Ich habe die darauffolgenden drei Tage Pesto essen müssen, obwohl ich jedem noch etwas mitgegeben habe. Dazu gibt's auch drei Resteverwertungsrezepte, die ich Euch bald zeigen möchte.

Samstag, 8. Dezember 2012

Hauptgang #2: Nudeln mit zweierlei Pesto

Ich mit meiner winzigen Küchenzeile muss mir ja immer gut überlegen, was ich als Hauptgericht nehme, und jetzt habe ich mal auf die gute alte Nudel zurückgegriffen.
Für vier Personen hat uns 1kg Nudeln gereicht, es war sogar exakt eine Portion übrig. Ich habe einmal Pesto alla Genovese und einmal Pesto Rosso gemacht.

Pesto Rosso:
Saft einer halben Limette
1/2 Tube Tomatenmark
etwa 100gr gemahlene Mandeln, in der Pfanne ohne Fett leicht geröstet
1 Glas eingelegte Tomaten
1/2-1 Packung Petersilie
1/2 Knoblauchzehe
Olivenöl nach Bedarf

Es dürfte klar sein, was damit passiert: alles zusammen und pürieren :) Am Ende mit Salz abschmecken. Ich habe bei Chefkoch ein Rezept gewählt, das mir zusagte, und es etwas verändert. Da ich vorher Pesto Rosso noch nicht hergestellt habe, kann ich nicht sagen, ob es stark vom "Original" abweicht.

Pesto alla Genovese:
1-1 1/2 Töpfe Basilikum, gezupft und gewaschen
1 Pck. Basilikum TK
1 1/2 Knoblauchzehen
30gr Cashewkerne, in der Pfanne ohne Fett geröstet
60-80gr Pinienkerne, in der Pfanne ohne Fett geröstet
etwa 120ml Olivenöl

Hier fällt die augenscheinlichste Veränderung auf: der Parmesan fehlt natürlich, damit es vegan ist. Von den Pinienkernen habe ich eine Handvoll beiseite gelegt und diese nur leicht per Hand gemörsert. Der Rest wird gnadenlos geschreddert. Am Ende fügt man die gemörserten Pinienkerne zum Püree hinzu, das ergibt eine schönere, körnigere Konsistenz. Am Ende auch kräftig mit Salz würzen. Ich habe hier auch das absolute Maximum an Knoblauch verwendet, mehr solltet Ihr nicht nehmen, es hat schon stark nach Knoblauch geschmeckt.
Hier wiederholen sich auch manche Zutaten aus der Vorspeise, nämlich die Cashewkerne, der Basilikum und die Pinienkerne. Das finde ich immer sehr praktisch, da es dann meistens klappt, dass alles aufgebraucht wird.
Es hat allen sehr gut geschmeckt, im direkten Vergleich war die grüne Variante der Favorit. Ich selbst bevorzuge ja auch immer grünes Pesto, Basilikum ist eben einfach was Feines.

Freitag, 7. Dezember 2012

Vorspeise #2: Gefüllte Tomaten mit Nuss-Joghurt-Creme

Das Rezept hierzu habe ich in irgendeiner Zeitschrift entdeckt, da ging es ganz allgemein darum, wie man eine Party schmeißt. Deswegen gibt's als Partyfingerfood auch etwas Veganes, damit jeder zugreifen kann. Da es lecker klang, habe ich es als meine Vorspeise genommen.
Ich gebe Euch mal das Originalrezept:
6 Rispentomaten (mittelgroß)
70gr Cashews
150gr Sojajoghurt
25gr getrocknete Tomaten, ohne Öl
1 El gehackte Oreganoblätter
1 EL gehackte Basilikumblätter
Salz
Pfeffer
Von den Tomaten einen Deckel abschneiden. Tomaten mit einem Teelöffel vorsichtig aushöhlen. Cashewkerne mit dem Sojajoghurt pürieren, bis es schön cremig ist. Getrocknete Tomaten fein hacken. Getrocknete Tomaten, Oregano und Basilikum mit der Joghurt-Nuss-Mischung verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tomaten damit füllen.
Wie Ihr seht, habe ich Kirschtomaten genommen. Die bekommt man mit einem Happs in den Mund und keiner saut sich und / oder andere voll. Dadurch habt Ihr allerdings auch viel mehr Arbeit und Gefummel vor Euch, aber ich denke, es lohnt sich. Die Menge an Tomaten, die Ihr seht, hat für vier Personen ausgereicht, denn diese kleinen Biester sind ganz schön gehaltvoll, vor allem natürlich wegen der Nüsse und dem daraus resultierenden hohen Fettgehalt.
Für die Optik habe ich überall noch einen Pinienkern draufgesetzt. Die Pinienkerne kommen ins Hauptgericht und da habe ich mal diese kleine Menge beiseite gelegt. Kauft auch gleich zwei Töpfe Basilikum, wird dann ebenfalls im Hauptgericht verwendet.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Galadinner #2

Mensch, das ist jetzt doch länger her, als ich dachte... Im Februar diesen Jahres hatte ich mit drei Freunden unsere Galadinnerrunde gestartet (jeder kocht drei Gänge für die anderen). Die Rezepte zu meinen drei Gängen von damals sind in meiner Rezepteliste mit einem Hinweis versehen.
Jetzt habe ich am Donnerstag, den 22.11.2012, die zweite Runde Kochen gestartet, weswegen jetzt wieder nacheinander meine drei Gänge folgen.
Dabei wurde u.a. das alles verwurstet:
Vor- und Hauptspeise sind vegan, im Nachtisch sind Eier und Milch, kann man aber bestimmt auch ganz leicht veganisieren.

Montag, 3. Dezember 2012

Pasta-Pesto-Puffer

Inzwischen müsst Ihr ja manchmal denken, dass ich mich nur von Pesto ernähre... Dem ist nicht so, aber es haben sich über einen langen Zeitraum einfach viele Rezepte gestapelt, die ich nun nach und nach abarbeite.
Das Rezept hierzu stammt von Token und ich musste es natürlich direkt testen.
Ich habe zum Teig nur noch etwa 2-3EL Mehl hinzugefügt, da ich es nicht so mag, wenn es so stark nach Ei bzw. Omlette schmeckt. Die Puffer sind sehr lecker, da genau die Dinge zusammenkommen, auf die ich doch so stehe: Parmesan, Pesto, Nudeln und dann auch noch knusprig gebraten, mmmhhhh. Token schrieb ja, sie habe die noch nicht kalt getestet, weswegen ich mich gleich dazu aufgerufen sah, einen einsamen Puffer über zu behalten. Sie schmecken kalt auch super, sind also damit etwas für die Bentobox. Eine schöne Sache, wenn man wieder Nudeln mit Soße / Pesto übrig hat!

Samstag, 1. Dezember 2012

Plätzchen: Berliner Brot

Letztes Jahr haben meine Mama und ich ja einen wahren Marathon hingelegt, als es ums Plätzchenbacken ging. Dies mal möchte ich es etwas entzerren und habe schon mal zwei Sorten gebacken (sogar vor Totensonntag, Schande über mich... mal ehrlich, die meisten, die sich über so etwas aufregen, scheren sich doch den Rest des Jahres keinen Deut um irgendwelche Verstorbenen! So heuchlerisch bin ich nicht, ich weiß zumindest, dass ich auch "Konsumchrist" bin, und gebe es zu und tu nicht so als ob!).
Die erste Sorte möchte ich Euch heute vorstellen, das Rezept habe ich im Werbeprospekt eines Discounters gefunden.

Für ein Backblech braucht man:
2 Eier
200gr Zucker
1 Vanillestange, ausgekratzt
1/2 TL Zimt
1 Msp. gemahlene Nelken
1 Prise Salz
4cl Rum, 40%
3El Zuckerrübensirup
200gr Mehl
50gr Kakaopulver
1 Päckchen Backpulver
200gr Nussmix oder Mandelkerne
Butter, zum Einfetten
Mehl, zum Bestäuben

Für den Teig Eier und Zucker schaumig schlagen. Das Mark der Vanillestange, Zimt, Nelken, Salz, Rum und Zuckerrübensirup hinzufügen. Mehl, Kakaopulver und Backpulver mischen und unterheben, danach die Nüsse oder Mandeln hinzugeben. Ein flaches Backblech buttern, mit Mehl auspudern und den Teig flach einstreichen. Bei 175° ca. 15 Minuten backen.
Das Berliner Brot leicht auskühlen lassen, auf ein Brett stürzen, noch warm mit Zuckerguss bestreichen und in Rauten schneiden.
Ich habe eifrig gebuttert und gepudert, es ist beim Stürzen dennoch etwas hängen geblieben. Die Stellen habe ich dann aber einfach mit dem Zuckerguss gekittet :)
Ist nicht schwierig und sehr lecker!