Donnerstag, 26. Dezember 2013

Orangen-Grapefruit-Zimt-Marmelade

Ich mache einige Weihnachtsgeschenke auch immer gerne selber, dieses Jahr diese Marmelade für meinen Vater. Er mag Orangenmarmelade sehr gerne. Ich habe dazu einfach ein paar Rezepte kombiniert.
Ihr braucht dazu:
1l Saft (Saft von einer Grapefruit plus Orangensaft)
1 Zimstange
500gr Gelierzucker 2:1
Alle Zutaten einfach aufkochen und etwa 4-5 Miuten köcheln lassen. Ihr könnt Euch eine Schüssel mit kaltem Wasser danebenstellen und nach der Kochzeit etwas in das Wasser tropfen lassen, man sollte dabei sehen, dass es geliert.
Die Marmelade einfach in saubere Gläser füllen, zudrehen und die Gläser auf den Kopf stellen.
Guten Appetit!

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Pimp my Lebkuchenmann

Ich habe zu Nikolaus von meinen Eltern etwas sehr Cooles bekommen, und zwar diesen Lebkuchenmann. Er war schon fertig gebacken, aber man durfte ihn selbst verzieren, weswegen eine Packung Glasur und Schokolinsen dabeilagen. Ich habe ihm einen schicken Anzug verpasst :)
Ich habe auch immer brav ein Stückchen Tag für Tag gegessen. Solche Sachen -wie Lebkuchenhäuser auch- sind zwar eigentlich zu schön zum Auffuttern, aber ich finde, das sollte dann doch sein, bevor man ihn nur noch kaputtmeißeln kann ;) Guten Appetit!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Vegane Bolognese

Ich gehe nur noch selten zu Aldi, da es nicht auf meinem Nachhauseweg liegt, aber neulich wollte ich ein Angebot haben, und als ich so durch die Reihen ging, entdeckte ich im Kühlregal eine vegetarische Bolognese, die aber rein pflanzlich ist, also vegan. Man hat so das Gefühl, dass der Begriff "vegan" manchen wohl eher abschreckt, weshalb man "vegetarisch" benutzt ;)
Ich habe sie gleich in den Einkauswagen geworfen und zusammen mit gebratenen Gnocchi gegessen. Die Bolognese schmeckt mir sehr gut, sie ist gut gewürzt, fruchtig süß durch die Tomaten und die Konsistent kommt Gehacktem sehr nahe. Wer's auch testen will, sucht die nachfolgende Packung :)


Donnerstag, 28. November 2013

Bento #61

Meine neuen Boxen werden ja nach dem Erwerb eine Weile inflationär verwendet, warum sollte das also bei der Bowl anders laufen ;) Hier haben wir wieder lecker Nudeln mit Pesto Rosso (mein Verdacht ist, dass die ganzen Pestofüllungen hintereinander entstanden sind und ich das Pesto aufbrauchen musste ^^), dann oben Zwetschgen, zwei Tomätchen und Studentenfutter. Dazu gab es noch eine Birne.

Freitag, 22. November 2013

Gnocchi mit Rucola, Kirschtomaten und Parmesan

Dieses Rezept stammt aus einem Kochbuch, das ich von Sarah bekommen und hier schon erwähnt habe. Ich habe das Rezept etwas abgewandelt und den Fleischanteil weggelassen, war wieder mal zu faul zum Einkaufen ;)
Für zwei bis drei Personen braucht Ihr:
500-600gr Gnocchi
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
etwa 300gr Kirschtomaten, halbiert
100-200gr Rucola
50gr Parmesan, grob gerieben (wenn es Euch geht wie mir, dann nehmt gleich viiiieeel mehr ^^)
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Bratet die Zwiebel im Olivenöl in einer Pfanne an, bis sie leicht gebräunt ist. Gebt nun die Gnocchi hinzu und bratet diese, bis sie knusprig sind. Nun für etwa fünf Minuten die Tomaten hinzugeben, ganz am Schluss den Rucola etwas zerrupfen und durch die Pfanne schwenken. Sofort servieren und den Parmesan darüberhobeln.
Übrigens: das Foto ist auch ein kleiner Schwindel, nach dem Foto kam gleich noch die doppelte Menge Parmesan hinzu, ich liebe das Zeug einfach abgöttisch ^^

Sonntag, 17. November 2013

Manchmal muss es Pizza sein...

Kennt Ihr diese Tage, an denen die Welt doof ist? Mit Sicherheit, man neigt ja immer dazu, die eigene Situation als die Schlimmste wahrzunehmen, aber ein kurzer Blick in die Welt offenbart ja schnell, dass andere auch bescheidene Tage durchleben.
Immer wenn ich so einen Tag habe, gönne ich mir gerne mal etwas. Ich koche unter der Woche selten und koche deshalb am Wochenende vor oder taue etwas auf, was ich irgendwann mal zubereitet habe. Aber manchmal, manchmal muss es eben Pizza sein ^^ Ich habe das Glück (oder das Pech ;) direkt neben einer Pizzeria zu wohnen, die sogar ziemlich leckere Pizzen macht. Dafür, dass ich noch nicht mal eine Jacke anziehen muss, konnte ich mich bisher gut beherrschen und habe in etwa einmal pro Monat dort etwas geholt *auf die Schulter klopf*.
Aber manchmal, manchmal muss das eben sein, wenn der Hunger riesig ist und man selbst einfach nichts mehr machen will, weil man so erschlagen ist... Dann rufe ich schnell an, warte kurz, verlasse das Haus, laufe zur Straße (ich habe Hinterhausromantik ^^) und gehe noch 20m bis zum Pizzaglück. Schon geschnitten, damit man wirklich keinen Dreck in der eigenen Küche produziert, landet das gute Stück dann auf meinem Schoß und wird stilecht beim Fernsehen verputzt, denn eine Pizza vom Lieferdienst muss entweder mit Freunden oder bei laufendem Fernseher gegessen werden, das verlangt einfach die Sache an sich ;) 
Das darf man natürlich nicht zu oft machen, da nutzt sich die Sache ab und die Pizza verliert ihre magische, heilsame Wirkung!
Was ist Euer Soulfood, wenn alles doof ist?

Mittwoch, 13. November 2013

Kürbisspalten aus dem Ofen

Der Saisonalität halber darf der Kürbis wieder vorgelassen werden ^^ Seit letztem Herbst habe ich mich ja auch mit dem Hokkaido angefreundet, in diesem Jahr haben wir diese Freundschaft vertiefen können ;) Er durfte ins Curry wandern und ich mache ihn auch gerne einfach solo mit leckeren Gewürzen im Ofen. Ihr braucht hierfür nur:
1 Hokkaido (oder zehn, je nach Anzahl der Esser, ich schaffe einen ganzen, wenn's nix anderes gibt ^^)
Olivenöl
mind. 1 Knoblauchzehe pro Kürbis
Meersalz
Pfeffer
Curry
Kreuzkümmel
Zimt
Paprika, edelsüß
etwas Cayennepfeffer
Den Hokkaido wascht ihr, hölt ihn aus und schneidet sein Fruchtfleisch in schicke Spalten (reine Ansichtssache, ich finde das einfach am hübschesten ^^). Aus Olivenöl, dem Knoblauch (gepresst oder fein gewürfelt) und den Gewürzen mixt Ihr ein Dressing, in dem ihr den Kürbis wälzt. Tastet Euch dabei an Eure persönliche Liebslingsverteilung der Gewürze heran. Mit Zimt und Cayennepfeffer nur in homeopathischen Dosen umgehen, aber den Zimt nicht weglassen, ich finde, er unterstützt das Gesamtkonzept zusammen mit Curry und Kreuzkümmel ungemein, will sagen: es klingt pervers, schmeckt zusammen aber sehr lecker :)
Die Spalten kommen auf ein Backblech und wandern bei 180° für etwa 15 Minuten in den Ofen. Die Garzeit richtet sich natürlich nach der Dicke der Spalten, aber auch nach Eurer persönlichen Vorliebe dahingehend, wie viel Biss oder wie viel Matsch er haben darf und soll.
Dazu passt auch gut ein erfrischender Yoghurtdip mit Minze.

Freitag, 8. November 2013

Bento #60

 
Wieder ein kleines Jubiläum! Und wenn ich mich recht erinnere, war mir im Moment der Bentoerstellung wieder nicht bewusst, dass wir eine runde Zahl zelebrieren ;)
Der Inhalt ist dem vorherigen ähnlich. Ich habe unten chinesische Eiernudeln mit rotem Pesto, oben dann Tomaten, zwei Zwetschgen und einen Butterfingerriegel mitgenommen. Butterfinger haben wir von Bekannten aus den USA mitgebracht bekommen, meinen Eltern und mir schmeckt das Zeugs nämlich ausgespochen gut ^^

Samstag, 2. November 2013

Mangomassaker und Melonenmetzelei

Habt Ihr auch solche Lebensmittel, die Ihr nur alleine essen könnt? Ich meine, ohne dass Euch jemand dabei zuschaut? Bei mir ist das zum einen die Wassermelone und zum anderen die Mango.
Mangos esse ich inzwischen sehr gerne, sie müssen auf alle Fälle aber richtig reif sein. Man schneidet dazu links und rechts am Kern vorbei (und erhält zwei Hälften). Dann einfach ein Raster einritzen und die Mangohälften umstülpen, sodass man die Stücke rausschneiden kann (das worldwideweb hat dazu bestimmt ein Video parat, falls das hier grade zu abstrakt war ^^). Aber der liebe Kern hat ja dann immer noch einiges an Fruchtfleisch an sich... nunja, da kommt der Teil, weswegen ich Mangos im stillen Kämmerlein esse, denn beim Kern abknabbern wird ordentlich rumgesaut ;) Danach sind das halbe Gesicht und natürlich beide Hände total voll mit Saft ^^
Ähnlich ist es bei Wassermelone. Man könnte sie ja in schicke kleine Stücke schneiden, aber, mal ehrlich, es ist doch viel toller, sich mit dem ganzen Gesicht in so ein Viertel zu tunken :) Die Melone ist doch schon so nett, dass sie sich uns entgegenwölbt, da muss man doch einfach alle rausknabbern. Auch danach muss ich mich und die Arbeitsfläche von Grund auf reinigen, eine kleine bis große Schweinerei mit großem Spaßfaktor ^^

Dienstag, 29. Oktober 2013

Dinkelbrot

Nachdem ich ja aus meinem Brotbackbuch gleich zwei Sorten gebacken hatte, hatte ich Lust auf mehr Brot. Damit es aber etwas zügiger geht, habe ich mal eine Brotbackmischung von Demeter für Dinkelvollkornbrot mitgenommen. Das Ergebnis könnt Ihr oben sehen, wie empfohlen habe ich noch Sesam vor dem Backen darüber gestreut. Mir hat es sehr gut geschmeckt, auch die Textur war gut, weich aber trotzdem bissfest.
Aus meinem schönen Vorsatz wieder etwas mehr zu posten ist, wie man leider merkt, nicht wirklich etwas geworden :S Meine freie Zeit ist nun auch schon rum und ich habe nicht wie beim letzten Mal Beiträge vorschreiben können, wenn es hier also bis zur Weihnachtszeit extrem ruhig wird, braucht Ihr Euch nicht wundern... Ich tue auf alle Fälle mein Bestes, denn ich blogge wirklich gerne, aber ich arbeite viel am PC, weswegen abends dann gerne mal die Lust fehlt.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Bento #59

Kaum die neue Box bekommen, musste sie natürlich gleich genutzt werden. Manchmal habe ich -wie schon einmal erwähnt- sehr lange Tage, sodass ich ein zweites Frühstück und ein Mittagessen einpacke. Von daher habe ich noch eine Ebene meiner Urara Box mit Vollkornbrot und einem Stück Birne mitgenommen. In der Bowl sind dann gebratene Gnocchi mit Pesto Rosso und Mandelstiften, oben dann Tomätchen, zwei Zwetchgen und Minischokoriegel gelandet.

Sonntag, 20. Oktober 2013

Bento Lunch Bowl Hana

Zum Geburtstag -was jetzt schon eine halbe Ewigkeit her ist, mea culpa!- habe ich von Sarah diese schicke Box bekommen, worüber sie auch schon hier berichtet hat. Es passen insgesamt 700ml in die Box, für mich eine schöne Größe, vor allem kann man sie herrlich befüllen, wie ich finde.
Der Deckel ist noch etwas höher als der Rand des oberen Teils, man kann also noch etwas in die Höhe stapeln, sodass sich dann alles schön festklemmt. Unten nehme ich gerne Nudeln mit, geht schnell, macht satt :)
Besonders entzückend finde ich natürlich vor allem die Farbe und die stilisierten Blumen auf dem Deckel. Es gab diese Box beim Bentoshop, jetzt leider nicht mehr, aber wohl bei Casabento.

Freitag, 18. Oktober 2013

Kürbiscurry und Kartoffel-Linsen-Aprikosen-Curry

Ich habe ja schon mehrfach über meine Curryvarianten berichtet, weswegen ich bei meiner Rezepteliste jetzt auch mal eine Extrakategorie aufmache, da das Zeug einfach zu gut schmeckt und dementsprechend zelebriert werden muss ;)
Die erste Variante in diesem Post ist mit Kürbis, wofür Ihr Folgendes braucht:
1 mittleren Hokkaidokürbis (in Würfeln oder auch Spalten)
1 kleine handvoll rote Linsen
1 Zwiebel, gewürfelt
2 EL Ghee
2TL Masalagewürzmischung
1 Packung passierte Tomaten
1 Dose Kokosmilch
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Garam Masala
Bratet in einem großen Topf die Zwiebel im Ghee an, bis sie leicht knusprig ist, nun das Masalagewürz darüber und anschwitzen, mit den passierten Tomaten und der Kokomilch ablöschen und köcheln lassen. Den Kürbis hinzugeben, drei bis vier Minuten später auch die Linsen. Nun leicht köcheln lassen, bis alles gar ist (etwa 15-20 Minuten), und am Schluss mit den Gewürzen abschmecken.
Dieselbe Zubereitung funktioniert auch bei dieser Variante:
4-5 mittlere Kartoffeln, geschält und gewürfelt
1/2 Tasse rote Linsen
2-3 Aprikosen, gewürfelt
1 Zwiebel, gewürfelt
2 EL Ghee
2TL Masalagewürzmischung
1 Packung passierte Tomaten
1 Dose Kokosmilch
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Garam Masala
Hier verfahrt Ihr genauso, die Aprikosen kommen aber erst zwei Minuten vor Ende in den Topf, sie sollen nur heiß werden und nicht verkochen. Die süße Komponente durch die Aprikosen finde ich auch so gut, dass ich inzwischen fast immer noch ein Obst dazugebe, Nektarinen und Mango funktionieren auch wunderbar.
Curry an die Macht :)

Montag, 14. Oktober 2013

Bento #58

Das sollte Euch bekannt vorkommen, es beinhaltet ähnliches wie die vorherige Nummer, das gab's nämlich dann am Sonntag ^^ Ich hatte nicht wirklich Lust auf Arrangieren, deswegen wanderte es in meine stinknormale Dose, ist aber dann doch ganz ansehnlich geworden, wie ich finde. Ich hatte da ein besonders leckeres Brot aus einer Vollkornbäckerei, ich weiß leider nicht mehr, was es war. Wir finden da dann auch wieder die Aprikose, die Tomaten und die Schoko-Kokos-Kugel, außerdem noch einen Schokoriegel und wieder einen Yoghurt.



Sonntag, 13. Oktober 2013

Bento #57

Ich habe jetzt endlich wieder mal Zeit, Beiträge zu schreiben, und hoffe, eine Menge vorarbeiten zu können, denn ich muss gestehen, ich hätte in den letzten Wochen ansonsten keinen einzigen Beitrag geschrieben, traurig, aber wahr :(
Jetzt will ich aber ohne weitere Worte "medias in res" gehen und mit einem Bento weitermachen, das noch aus dem Sommer stammt. Ich hatte einen langen Tag, genau genommen habe ich an einem Wochenende einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht und Samstag gab es das hier: in Krabbi hatte ich Vollkornbrot mit Erdnussbutter, eine Aprikose, dann Cocktailtomaten in drei Farben, einen Keks vom Liebslingsschweden und die Schoko-Kokos-Kugeln, die ich hier gemacht hatte. Mit dabei war außerdem noch so ein Knick-Yoghurt und eine Nektarine.

Freitag, 4. Oktober 2013

Bento #56

Hier habe ich wieder mal ein Mittagessen für Euch. Ich habe dazu am Tag vorher einfach Gnocchi in Olivenöl schön knusprig angebraten und gut gesalzen und gepfeffert. Wenn diese kalt sind, einfach zusammen mit kleinen, gelben Kirschtomaten in Monbento hübsch aufreihen und man hat eine abgespeckte Gnocchisalatvariante :) Dazu gab es noch ein paar fertig gekaufte Waffeln, eine Aprikose, ein kleines Bonbon und ein Mochi mit einer Füllung aus roten Bohnen, auch gekauft, aber wie immer sehr lecker.

Freitag, 27. September 2013

Bento #55

Das hier kommt zwar nicht in einer hübschen Box daher, es war aber ein superleckeres Mittagessen, das richtig gut satt gemacht hat. Ich hatte kleine Minifladen, die schon gefaltet sind, eingepackt. Deswegen auch diese große Box, denn da passten sie genau rein, ohne dass ich erst komische Schnittmuster ausarbeiten musste ^^ Gefüllt sind die Fladen mit dem Curryfrischkäse aus dem letzten Bento und Falafel, die ich noch tiefgefroren hatte. Dazu gab es Obst, Erdbeeren und Tellerpfirsich, in meiner kleinen, dichten Dose und dann noch ein Yoghurt, der dann über das Obst gekippt wurde.

Donnerstag, 19. September 2013

Bento #54

Hier habe ich wieder ein ganz einfaches und schnelles Bento, von der Menge her irgendwas zwischen Mittagessen und Frühstück. Ich muss gestehen, dass es schon so lange her ist, dass ich nicht mehr weiß, wann ich es mitgenommen hatte ^^
Wir haben da zwei Toastbrötchen mit einem Curryfrischkäse, dazu Gurkenscheiben und Kohlrabischeiben. Zusammen mit der Box im Beutel war dann noch ein Tellerpfirsich.

Freitag, 13. September 2013

5Kornbrot getarnt als 7Kornbrot

Direkt nach den Petersilienlaibchen musste natürlich gleich das nächste gebacken werden ^^ Auch hier habe ich etwas improvisiert, da mir zwei der sieben benötigten Körner in der Küche fehlten, da ich diese einfach nicht benutze. Daher gibt's für Euch auch das 5Kornbrot, das so tut, als sei es ein 7Kornbrot ^^
300gr Weizenvollkornmehl
100gr Dinkelvollkornmehl
100gr Weizenmehl
1 Tütchen Trockenbackhefe
1 1/2 TL Salz
80gr Haferflocken
80gr Polenta
2EL Sesam
350ml lauwarmes Wasser
1EL Olivenöl
1EL Weißweinessig
Die Mehle in einer Schüssel mit Salz und Hefe vermengen, Haferflocken, Polenta und Sesam gut untermischen und eine Vertiefung in die Mitte drücken. Die restlichen Zutaten in die Vertiefung geben und gut durcharbeiten. Ich musste dabei noch mal Wasser nachgießen, da es einfach viel zu trocken war. Der Teig ist trotzdem generell sehr fest und man bekommt ordentlich Muckis beim Kneten ^^ Den Teig dann in der Schüssel 5 Minuten ruhen lassen.
Nochmals kurz durchkneten, zu einem runden Laib formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes und mit Polenta bestreutes Blech setzen und mit einem Messer ein Gittermuster einschneiden.
An einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen. Das Brot bei 200° 10 Minuten backen, dann könnt Ihr es bei 180° durchbacken lassen, etwa 20-25 Minuten. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Das hat mir auch sehr gut geschmeckt, die Kruste war besonders knusprig und das innere weich und trotzdem fest mit einem guten Biss, vor allem auch wegen der Haferflocken und der Polenta, lecker, lecker.

Samstag, 7. September 2013

Petersilienlaibchen

Von meiner Mama habe ich zum Geburtstag ein Brotbackbuch geschenkt bekommen, aus dem ich dieses einfache Rezept habe. Normalerweise nimmt man dazu nur Weizenmehl, ich habe es aber etwas verändert. Ihr braucht:
200gr Dinkelvollkornmehl
150gr Weizenvollkornmehl
150gr Weizenmehl
1 1/2 TL Salz
1 Tütchen Trockenbackhefe
350ml lauwarmes Wasser
1 EL Olivenöl
2EL gehackte frische Petersilie
Mehl und Salz in eine Schüssel sieben, die Hefe untermischen und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles zu einem weichen Teig verarbeiten. Wenn er zu sehr klebt, noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig 10 Minuten durchkneten, bis er glatt ist. Abgedeckt in der Schüssel 5 Minuten ruhen lassen.
Den Teig nochmals kurz durchkneten, in vier gleich große Portionen teilen und diese zu spindelförmigen Laibchen formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen. Wie Ihr seht, habe ich zwei der Laibchen bestreut. Beim Sieben des Mehls bleibt beim Vollkornmehl im Sieb der grobe Teil des vollen Korns, die Schalenteile, übrig, diese habe ich größtenteils in den Teig gegeben, aber einige zum Bestreuen benutzt, da es sehr hübsch aussieht.
Die Laibchen bei 180-200° etwa 15 Minuten backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Ich hatte anstelle der frischen Petersilie tiefgefrorene genommen, beim nächsten Mal werde ich noch mehr dranwerfen, da man nicht viel von der Petersilie gesehen hat.
Das Brot schmeckt sehr lecker und macht wegen des Vollkorns auch satt.

Sonntag, 1. September 2013

Erdbeerernte, Stachelbeeren und Johannisbeeren

Ich esse Früchte sehr gerne, deswegen möchte ich Euch ein bisschen was zeigen, was wir so geerntet haben. Ich wohne ja jetzt seit meinem Umzug im Erdgeschoss und besitze eine Porno-Terasse (wobei "Porno" hier nur als eine Angabe der Größe und Qualität verwendet wird, groß, schön, ein bisschen Luxus für den kleinen Mann... einfach Porno ^^) und ein kleines Stück Erdboden. Auf letzterem saß ein unsägliches Immergrün, das habe ich zum größten Teil entfernt, Gras angesäht und ein kleines, rundes Feld, auf dem ich ein paar Erdbeerpflanzen habe, angelegt.
Wegen des bescheidenen und späten Frühlings sind die Erdbeeren eigentlich schon zu spät gesetzt worden, dann hat es ständig geregnet und erst spät kam die Sonne in die Gänge. Ein Ergebnis davon war auch, dass ich mich über eine sagenhafte Erdbeerernte von vier Erdbeeren freuen konnte ^^ Nicht viel, aber der Mensch freut sich ;)
Zuhause haben wir Johannisbeerbüsche und Stachelbeersträucher. Mein Johannisbeerbusch (meine Uroma hat ihn vor langer Zeit für mich dahin gesetzt ^^) war grade "reif", als ich zuhause war, also habe ich ihn mal abgeerntet. Wenn man mir dabei zusieht, wundert sich so manch einer, dass überhaupt etwas im Eimer landet, da die eine Hand in den Eimer pflückt, die andere jedoch in den Mund :) Viele mögen ja grade saure Früchte nicht so sehr, ich könnte sie nonstop essen. Aus den Stachelbeeren und Johannisbeeren ist u.a. Marmelade geworden.
Aber am besten schmeckt es doch, wenn man sie direkt futtert :)
So viel dazu.
Dem einen oder anderen mag es aufgefallen sein, dass sich meine Blogposts etwas mehr Zeit gelassen haben als sonst (normalerweise lasse ich in etwa drei Tage bin zum nächsten Post vergehen). Das liegt nicht daran, dass ich keine Beiträge mehr habe, im Gegenteil. Jedoch habe ich einfach nicht mehr so viel Zeit, weswegen ich vorschreiben muss, und das muss dann erst mal etwas vorhalten, da ich nicht weiß, wann ich wieder zum Schreiben komme. Kommentare kontrolliere ich jedoch regelmäßig, gar keine Frage ^^ Ich werde also wohl so in etwa einen Post pro Woche liefern, hoffe aber, dass Ihr diese weiterhin lesen werdet!

Sonntag, 25. August 2013

Italienischer Nudelsalat mit Rucola

Wir machen meistens drei Salate an meinem Geburtstag: einen grünen Salat mit Balsamico-Öl-Dressing, diesen Nudelsalat und einen weiteren, der variiert. Dazu suchen Mama und ich immer welche vorher raus, dann wird verglichen und evaluiert und schließlich entschieden ;)
Dieses Jahr fiel unsere Wahl auf diesen hier, da wir beide sehr gerne Rucola und Parmesan mögen. Ihr braucht dafür:
500gr Nudeln
200gr Cocktailtomaten
1 Bund Rucola
1 Glas getrocknete Tomaten in Öl
1 Beutel Pinienkerne
50gr Parmesan
Für das Dressing:
1 Teil Olivenöl
2 Teile Öl von den getrockneten Tomaten
1 Teil Aceto Balsamico
etwas Senf oder Ketchup
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Salz und Pfeffer
Nudeln kochen und erkalten lassen, die Cocktailtomaten und getrockneten Tomaten kleinschneiden und mit den Nudeln mischen. Aus den Dressingzutaten nach eigenem Geschmack ein Dressing herstellen und zum Salat geben. Den Parmesan grob hobeln und ebenfalls dazugeben. Alles gut durchziehen lassen, etwa zwei Stunden. Die Pinienkerne in einer Pfanne leicht rösten und zum Salat geben.
Ganz zum Schluss den gewaschenen Rucola dazugeben. Wir haben den Rucola danebengestellt und die Gäste selbst dazugebenlassen, da immer etwas Salat übrig ist. So konnten wir Rucola und Nudeln getrennt bis zum nächsten Tag aufheben und alles blieb frisch.

Mittwoch, 21. August 2013

Nusskuchen

Meine Mama hat mir natürlich auch einen Kuchen gebacken, und wenn ich selbst eine Torte mache, dann möchte ich dazu natürlich mein zweitliebstes: einen schönen trockenen Kuchen :) Also etwas einfaches ohne Sahne oder ähnliches. Deswegen gab es einen Nusskuchen aus der Springform mit Einsatz (die Muffins hat eine Freundin auf Bestellung zum Geburtstag beigesteuert). Für den Kuchen braucht Ihr:
250gr Butter oder Margarine
1 Päckchen Vanillinzucker
4 Eier
2EL Rum
3EL Milch
300gr Weizenmehl
2 gestr. TL Backpulver
Aus den Zutaten einen Rührteig herstellen und die Hälfte des Teiges in eine gefettete Springform geben.
In den restlichen Teig gebt Ihr 150gr gemahlene Haselnüsse und 3EL Milch. Dann den Teig auf dem hellen Teig in der Springform verteilen und mit einer Gabel spiralförmig unterziehen, dabei nicht umrühren sondern ein Muster herstellen wie beim Marmorkuchen.
Bei etwa 180°darf er für 50 Minuten in den Ofen. Nach dem Auskühlen könnt Ihr ihn noch mit dick Kuvertüre ummanteln, wir haben einfach Puderzucker darübergesiebt, was auch sehr lecker ist.
Dazu eine schöne Tasse Kaffee, um den Kuchen ggf. zu tunken, und alles ist gut :)

Freitag, 16. August 2013

Caipirinhabowle

Ich mag Bowle sehr gerne, und wenn genügend trinkende Gäste kommen, mache ich eigentlich auch immer eine, dabei bisher eigentlich immer ganz klassisch eine Pfirsichbowle mit Sekt und Wein. Dieses Jahr ist mir in meinem Partykochbuch von Dr. Oetker dieses Rezept vor Augen gekommen und wollte gleich probiert werden. Ihr braucht dafür:
9-10 Limetten (wenn möglich unbehandelt und ungewachst, wenn nicht möglich, auch egal ^^)
250gr brauner Zucker (Rohrzucker)
250ml Cachaca
1 Galiamelone
1,4l kaltes Mineralwasser
1,5l kalter trockener Sekt
7-8 Limetten gut abspülen und achteln, in ein Bowlegefäß geben und mit dem Zucker vermengen. Mit einem Hölzstößel die Limetten zerdrücken, sodass der Saft austritt. (dabei sei angemerkt, dass man bei der Menge ruhig zu größeren Waffen greifen darf, ich habe Mamas Holzkartoffelstampfer genommen ^^) Cachaca hinzugießen, umrühren und ab in den Kühlschrank.
Die Melone von ihren Kernen befreien, das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und ab damit zu Rum, Zucker und Limetten ^^ Das Ganze darf dann für Mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank, länger macht es nur besser, weswegen ich die Bowle immer morgens ansetze.
Vor dem Servieren die letzten beiden Limetten so schälen, dass die weiße Haut mitentfernt wird, und dann in dünne scheiben schneiden. Die Scheiben, den Sekt und das Mineralwasser zur Mischung geben, verteilen und genießen :)

Die Bowle ist wirklich unglaublich lecker, man schmeckt ihr fatalerweise auch den Alkohol gar nicht an ;) Aufgrund des guten Geschmacks und der Anzahl meiner Gäste ist diese Bowle auch ratzeputz alle geworden! Dazu noch eine kleine Geschichte: ich habe dieses Jahr das Kindergeburtstagsfeeling aufleben lassen mit Sackhüpfen und Schokoladeessen, als wir grade eifrig mit dem letztgenannten Spiel beschäftigt waren, hörten wir ein leises Kratzen und Klappern aus dem Hintergrund. Ein Blick nach links offenbarte mir meine Mama über der Bowleschüssel:  "Mama, hast du da grade unsere Bowle leergemacht?!" "Jaaaa... die ist sehr lecker." ^^

Mittwoch, 14. August 2013

Hansen Jansen Torte

Als erstes muss ich Euch natürlich von meiner liebsten Torte berichten. Meine Oma hat sie immer gebacken. Ich habe sie bisher immer nur für andere gebacken, aber dieses Jahr habe ich mir damit einfach mal selbst eine Freude gemacht :)
Das Rezept habe ich von meiner Oma, genau genommen aus ihrem "Rezeptbuch", hier mal ein Ausschnitt:
Es handelt sich um einen alten Kalender von 1985, in dem sie vieles eingetragen hat, was sie so gekocht, aber vor allem gebacken hat. Dabei hat man bei der Hansen Jansen noch Glück, bei den meisten Rezepten stehen keine Backtemperaturen bzw. Backzeiten dabei, von Anweisungen zur Teigherstellung wollen wir dabei mal gar nicht reden ^^ Meistens sind es nur die Zutaten, was dann wie zusammenkommt, das muss man dann schon selbst wissen ;)
Ich gebe Euch zunächst das Originalrezept, danach meine kleine Änderung:
100gr Margarine
100gr Zucker
4 Eigelb
1 Vanillezucker
125gr Mehl
1/2 TL Backpulver
Daraus einen Rührteig herstellen und auf zwei Böden (Springformen) verteilen.
4 Eiweiß mit 200gr Zucker steif schlagen und auf die Böden verteilen, eine Packung gehobelte Mandeln darüberstreuen. Für 30 Minuten bei 175-180° backen.

Mir ist beim ersten Mal dabei Folgendes passiert: es war soviel Eiweiß auf dem Rührteig, dass das Eiweiß in der Mitte nicht durchgarte, ohne dass gleichzeitig alles von oben und unten anbrannte, auch eine Reduzierung der Temperatur hat da nicht geholfen. Daher backe ich jetzt immer mit dieser Änderung:
In den Teig kommen (anstelle der 4 Eigelb) 2 Eigelb und zwei Eier. Den Eischnee reduziere ich also auf zwei Eiweiß und 100gr Zucker. So wird immer alles gar und das Baiser schön knusprig.
Einen der Böden legt Ihr nach dem Auskühlen auf eine Tortenplatte, auf diesen verteilt Ihr großzügig Stachelbeeren aus dem Glas. Wir hatten dieses Jahr selbsteingekochte, das machte die ganze Torte noch toller :)
Wie Ihr seht, habe ich einen kleinen Rand gelassen, da sich so die Sahne leichter darauf verteilen lässt, ohne dass ein Stachelbeerchen runterutscht oder so. Ich verteile immer zwei Becher Schlagsahne auf den Beeren.
Das ergibt dann am Ende eine sehr frische, fruchtig-saure Torte, die deswegen oft auch denen schmeckt, die Süßes nicht so gerne mögen. Ein weiterer Kniff besteht dann noch darin, die Torte zu schneiden: die Böden sind schön kross und mit einem Messer würde man einfach nur die Füllung herausdrücken, ohne auch nur ein bisschen was geschnitten zu haben.
Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: entweder Ihr schneidet den obersten Boden vor und legt die geschnittenen Stücke auf die Sahne, sodass Ihr dann nur noch die Füllung und den untersten Boden schneiden müsst, oder Ihr benutzt -wie ich- ein elektrisches Messer, das gleitet mühelos hindurch.
Jetzt gab es mal viele Fotos und viel Text für eine einzelne Torte, aber etwas so Wunderbares wie eine Hansen Jansen verdient das schon mal :)

Sonntag, 11. August 2013

Wir werden nur älter...

... aber kein Stückchen reifer. Zumindest geht es mir alljährlich so, wenn wieder mal mein Geburtstag ansteht. Mit dem war ich in diesem Jahr aus diversen Gründen rundum zufrieden, lasst mich ein paar davon benennen:
1. Ich bin ein Sommerkindchen und sollte eigentlich das Glück haben, riesige Partys in unserem Garten feiern zu können, jedoch habe ich die letzten zwei Jahre im heimischen Wohnzimmer feiern müssen, da es zum einen total kalt und zum andern meist auch noch superverregnet war.
Dieses Jahr war herrlichstes Wetter und wir konnten den ganzen Klumbatsch draußen aufbauen, yeah!
2. Ich lade eigentlich immer die üblichen Verdächtigen ein. Letztes Jahr sind dabei dann drei sagenhafte Gäste rumgekommen... Über diese drei habe ich mich natürlich total gefreut und wir haben bis in die Morgenstunden "Party" gemacht, aber das war auch sehr traurig, dass einfach so viele leider keine Zeit hatten und irgendwo anders waren.
Dieses Jahr sind sie alle gekommen :) Auch meine weit-weg-Wohnenden haben es geschafft, yeah!
3. Mama und ich bereiten uns immer gut vor, aber bisher ist immer so ein bisschen Hektik ausgebrochen, wenn die Gäste kamen und mir gleichzeitig einfiel, dass ich doch irgendwie mal den Grill befeuern müsste.
Dieses Jahr waren wir tiptop vorbereitet, es fehlte einfach an nichts, sogar die Kohle war schon von mir in die Kamine (Ihr wisst, diese Röhren, wo die Kohle reinkommt und alles dann gut von unten nach oben durchglüht) eingefüllt worden, sodass ich nur noch mit einem Lächeln das Feuerzeug dranhalten musste, yeah!
Ich finde ja Geburtstage auch immer so toll, dass ich quasi zweimal feiere :) Einmal am Tag selbst und dann eine Party an dem darauffolgenden Samstag (das ist sogar so regelmäßig, dass ich nur darauf warte, bis meine Gäste mal gar keine Einladung mehr brauchen ^^).
An meinem Geburtstag gibt's ganz klassisch erst Kaffee und Kuchen, dann wird abends natürlich schon mal der Grill befeuert, damit er warmläuft für die eigentliche Bruzzelei. Und wir haben dieses Jahr viele Leckereien produziert, über die ich noch schreiben werde:
- Hansen Jansen Torte
- Nusskuchen
- Caipirinhabowle
- einen italienischen Nudelsalat mit Rucola
Diese netten Cupcakes waren dann mal eine Backmischung, nachdem Mama den Kuchen und ich die Torte gebacken hatte, durften wir es uns auch mal einfach machen ;) Freut Euch also auf ein bisschen Sommerpartystimmung!

Samstag, 10. August 2013

Himmel, Gesäß und Nähgarn!

Kann das denn sein, grade wollte ich einen ersten kurzen Einleitungspost über meine eigene diesjährige Geburtstagsfeierei schreiben, da dämmerte mir etwas... ich musste innehalten und erst mal eine Weile nachdenken, bis es mir wie Schuppen von den Augen viel...
Kann das denn sein, ich habe schon wieder den Geburtstag meines eigenen Blogs verpasst! Genau wie letztes Jahr! Nur den ersten Geburtstag habe ich nicht verpennt.
Also müsst Ihr wieder mal mit mir gemeinsam nachträglich den inzwischen schon DRITTEN Geburtstag meines Blogs feiern. Am07.08. wäre es soweit gewesen, immerhin bin ich also nicht gar so spät dran... Mea culpa, immerhin passiert mir das mit echten, atmenden Menschen nicht ;)
Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, habe ich eben mal schnell ein superprofessionelles Bild zur nachträglichen Zelebrierung gezeichnet *hust*
In einem Zug, quasi, nichts verändert, nichts verbessert, jeder Strich so, wie er mir aus der Maus gerutscht ist ^^

Mittwoch, 7. August 2013

Kaffeemaschine und Eierkocher

Und wo ich im letzten Post über Kaffee gesprochen habe, möchte ich noch das wichtigste Gerät in meiner Küche zeigen, meine Kaffeemaschine. Ich trinke gerne Kaffee, möchte morgens aber nur exakt eine Tasse trinken, weswegen ich mir zum Studium eine Kaffeepadmaschine zugelegt hatte, die aber passend zum Ende des Studiums den Geist aufgegeben hat. Nach etwa einer Woche mit löslichem Kaffee (bäääähhhh!) musste dringend Ersatz her.
Ich war mit dem Geschmack des Kaffees aus der Kaffeepadmaschine immer recht zufrieden, aber echter, frisch gebrühter Filterkaffe schmeckt einfach besser. Von Mama habe ich eine große Kaffeemaschine, aber die benutze ich nur, wenn ich Besuch habe, da ich mit dieser nicht genau eine Tasse hinbekomme, was bedeutet, dass ich dann morgens entweder mehr trinke oder den Rest wegschütte, und das muss ja nicht sein.
Ich bin bei meiner Recherche dann auf dieses Schätzchen von Melitta gestoßen, eine echte Kaffeemaschine, die genau zwei kleine Tassen bzw. eine große Tasse Kaffee kocht. Ich möchte keine Werbung machen, ich muss aber mal loswerden, dass ich damit sowas von zufrieden bin, dass es durchaus einen Post rechtertigt :) Seine (die Kaffemaschine heißt "Aromaboy", deswegen ist es natürlich ein Junge ^^) zuckersüßen Ausmaße lassen sich beim Vergleich mit meiner Hand erahnen ;) Wer morgens nur für sich eine große Tasse Kaffee kochen will, sollte hiermit also so wie ich sehr glücklich werden.
Eine weitere Winzigkeit bekam ich durch Zufall, als Sarah etwas ausgemistet hat und ich dabei ihren Eierkocher abgegriffen habe, der drei Eier kochen kann und deswegen kleiner ist.
Er sah bei Abholung bzw. Lieferung super-versifft aus, da sich bei Eierkochern total schnell Kalkablagerungen bilden (es war also nicht Sarahs Schlampigkeit oder so, das passiert eben bei Gebrauch ^^). Ich konnte ihn aber wieder komplett auf Vordermann bringen, wie man sieht, indem ich einfach mehrere Blätter Küchenrolle kräftig mit Essigessenz getränkt und dann um die verkalkten Stellen gewickelt habe. Nach einer Nacht einweichen stinkt dann zwar die Küche, aber der Eierkocher sieht aus wie neu :)
Es sind also die kleinen Dinge im Leben ;)

Samstag, 3. August 2013

Kaffee

Von Danii bekam ich außerdem noch den Ratschlag, den Espresso einfach mit einer normalen Kaffeemaschine zu kochen, das schmeckt dann ähnlich wie "normaler" Kaffee, aber noch etwas kräftiger.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Schoko-Kokos-Kugeln

Immer dann, wenn ich es mir etwas "leichter" machen will beim Verfassen eines Posts, wähle ich ein Rezept, das ich jemand anderem gemopst habe, so muss ich nur noch verlinken und alles mit Fotos aufhübschen ;) Hier habe ich bei Karin von "Dies' und das und süsse Sachen" "geborgt" ^^
Dafür habe ich mal Bilder bei der Entstehung der kleinen Bomben gemacht. Die fertigen Pralinen bekam mein Vater zum Geburtstag und er fand sie genauso lecker wie ich :)

Das Formen der Kugeln war bei mir doch eine kleine bis große Sauerei, passt gut auf, dass die Masse nicht zu feucht wird, lieber noch mal ein paar Kokosflocken hinterher werfen. Die Kugeln gingen dann eine Runde in weißer und Vollmilchschoki baden.
Ich habe extra ein kleines Pralinen-Set, die Gabel, die Ihr auf der Schüssel im ersten Bild seht, war auch sehr hilfreich beim Tunken der Kugeln, das mit dem Gitter hätte ich aber lassen sollen, da die Kugeln teilweise eins mit dem Gitter geworden sind und ich sie nur schwer nach dem Abkühlen wieder runterbekommen habe. Nehmt lieber ein Blech, das Ihr mit Backpapier auslegt.
Und zu guter letzt die fertigen Kügelchen, auf die hellen kam noch ein Schokinib und auf die dunklen kamen noch mal Kokosflocken. Eine Kugel - tausend Kalorien, aber was soll's ^^

Samstag, 27. Juli 2013

Bento #53

So ungesund das letzte Bento daherkam, so bunt ist dieses dafür geworden :) Für ein Mittagessen habe ich meine Bagel Box und Urara mitgenommen. Darin findet Ihr ein Laugenbrötchen mit Butter und Radieschen, in Urara dann Melonenschnitze mit einem Lion, ein Tellerpfirsich und Erdbeeren.

Dienstag, 23. Juli 2013

Bento #52

Hier mal eine ganz süße (vielleicht schon ungesunde ^^) Zweitfrühstücksvariante. Ich habe nur einen Teil von Urara mitgenommen, da ich nicht viel gebraucht habe. Reingewandert ist Vollkornbrot mit Schokoaufstrich (ich mag morgens nur Süßes), ein Kinder Pingui, ein Raffaello und ein paar M&Ms. Nicht mehr in der Dose aber trotzdem dabei war der nette Pfirsich im Hintergrund :)

Sonntag, 21. Juli 2013

Mokka

Nachdem ich ja nun -wie hier berichtet- einen exzellenten Espresso abgegriffen habe, musste dieser natürlich auch alsbald getestet werden. Dazu habe ich zuhause unsere alte Kaffeemühle mitgenommen und ganz klassisch die Bohnen gemahlen. Von Danii habe ich mir erst noch mal erzählen lassen, was man denn mit dem Espresso machen kann, da ich leider keinen Espressokocher besitze. Sie schlug neben dem normalen Aufbrühen mit einer Kaffeemaschine einen Mokka vor, der wie folgt zubereitet wird.
Man kocht zunächst das Wasser in einem Topf auf, gibt dann die gemahlenen Bohnen hinzu (1TL pro Tässchen) und kocht es wieder vorsichtig auf. Dann das Ganze von der Platte nehmen und umrühren, erneut aufkochen, wieder runter nehmen, Zucker hinzugeben und umrühren. Der Kaffeesatz bleibt drin, man trinkt den Mokka ab.
Das war schon sehr lecker, es hätte nur durchaus noch stärker sein können, vielleicht mahlt meine Mühle auch den Espresso zu grob. Beim nächsten Mal knall ich auf alle Fälle die doppelte Menge rein ^^ Das ist auf alle Fälle ein sehr guter Kaffee, beim nächsten Versuch werde ich die gemahlenen Kaffeebohnen mal in meiner Kaffeemaschine aufbrühen.

Donnerstag, 18. Juli 2013

[Hexes Eulerei] Emil

Ich hatte ja schon so manche gute Idee bei meiner kleinen Eulensammlung, diese hier gefällt mir persönlich aber (wieder mal ^^) besonders gut. Emil war ein Geburtstaggeschenk an einen guten Freund, der -wie Ihr Euch bestimmt schon gedacht habt- Medizin studiert.
Ich gebe mir mal Mühe, seinen Aufbau zu beschreiben: Ihr folgt wieder dieser Anleitung, die Runden 6-14 häkelt Ihr mit OP-grüner Wolle. Wenn die Eule fertig ist, habt Ihr den "einfachen" Teil auch schon hinter Euch gelassen, der Kittel und das Stethoskop erfordern etwas Fummelei und Geduld. Für den Kittel habe ich einfach weißen Filz genommen. Aus einem Stück Papier habe ich mir zunächst eine Schablone geschnitten für das Grundgerüst, sprich einmal um Emil rundherum. Wenn Ihr das übertragen und ausgeschnitten habt, zeichnet Ihr die Flügel an und schneidet mit einem Cuttermesser Schlitze, um die Flügel durchzustecken. Außerdem braucht Ihr noch ein Kragenstück, das Ihr oben an den Kittel einmal rundherum annäht. Dann könnt Ihr den Kittel auch schon anlegen und die Flügel durchstecken. Nun braucht Ihr noch kleine Ärmel, dazu einfach wieder mit dem Filz ausprobieren, wie viel Ihr braucht und die Ärmel am Kittel festnähen. Das war für mich der schwierigste Teil, da man nur schwer mit der Nadel um die Ecken kommt, weswegen ich den Kittel teilweise auch an den Flügel festnähen musste. Dadurch kann man ihn nicht mehr ausziehen, aber das ist auch nicht so tragisch.
Für das Stethoskop kam mir der Zufall zuhilfe: Sarah hat ja schon von Ihrem Cosplay berichtet. Für die Applikationen benötigte sie Modelliermasse, von welcher ich mir ein Stückchen abgegriffen habe :) Diese Masse verhält sich wie Knete und ist im Bastelladen erhältlich. Sie ist sehr leicht und gut formbar, trocknet an der Luft und verliert dabei in etwa noch mal 25% ihrer vorherigen Masse. Daraus habe ich ein Stethoskop geformt, damit bin ich insgesamt am wenigsten zufrieden, aber es ist erkennbar und besser wurde es einfach nicht ;)
Emil kam sehr gut an und zu guter letzt sei noch die Wahl des Names erwähnt: der erste Medizinnobelpreisträger Emil von Behring stand hier Pate.