Donnerstag, 31. Januar 2013

Tofu und Chicken Masala

Beim asiatischen Lebensmittelmarkt meines Vertrauens bin ich schon mehrmals um eine Gewürzmischung drumrum geschlichen, irgendwann musste ich sie dann kaufen. Es ist eine Mischung für Masala, also mittelscharfe bis scharfe Curries auf Tomatenbasis, beim Inder meist als Chicken Tikka Masala bezeichnet, hier hatte ich darüber schon einmal berichtet. Hier für Euch einmal die Zutatenliste und auch die Zubereitungsempfehlung der Packung, der ich aber keine große Beachtung geschenkt habe ^^
Ich habe dabei zwei Curries hergestellt, einmal eines mit Mandel-Nuss-Tofu und eines mit Putenschnitzel (klassischer eher mit Hähnchen, deswegen auch der Posttitel), welche ich Euch beide vorstellen mag. Zusätzlich gibt es noch für Euch meine bisherigen Tofuerlebnisse, nicht unamüsant bzw. von meiner Warte aus eher teilweise traumatisch ^^

Dienstag, 29. Januar 2013

Ghee und Naan

Ich gehe unheimlich gerne beim Inder essen, finde es aber im Vergleich zu manch anderem Restaurant immer gleich etwas teuer, nicht unverhältnismäßig teuer, aber teurer. Deshalb habe ich an einem Wochenende meine Küche gepackt und mit ihr den indischen Subkontinent bereist. Als erstes habe ich Ghee bzw. Butterschmalz hergestellt, um damit Naanbrot zu backen und dann das am nächsten Tag zu einem Curry zu essen.
Das Rezept stammt von chefkoch und Ihr nehmt einfach die Buttermenge, die Ihr braucht bzw. gerne hättet.
Butter in Würfel schneiden und in einem großen Topf langsam schmelzen lassen. Dabei Butter etwas bewegen, damit sie nicht braun wird. Wenn die Butter vollständig geschmolzen ist, die Hitze erhöhen und die Butter einmal aufkochen lassen, bis sie schäumt. Dann auf niedrigste Temperatur zurückschalten und die Butter 30-40 Min. offen ganz leicht köcheln lassen. Nicht umrühren! Sobald sich die milchigen Teile goldgelb verfärbt haben und das Ghee so klar ist, dass man den Topfboden sehen kann, das Ghee durch ein feines Sieb, das mit einem Küchentuch ausgelegt ist, in ein sauberes Gefäß abseihen. Evtl. ein 2. mal abseihen, bis keine festen Teile mehr darin sind. Abkühlen lassen.
Wird im Kühlschrank wieder fest. Dieses Ghee oder auf deutsch Butterschmalz hält an einem kühlen und trockenen Ort monatelang. Ich bewahre es im Kühlschrank in einer Tupperschüssel mit Deckel auf.
Gebt dabei acht, dass Euch die Butter nicht anbrennt, mein Herd bleibt -einmal richtig heiß geworden- sehr lange bei dieser Temperatur und ich habe alles nur mit Ach und Krach vor dem Verbrennen retten können.
Mit dem Ghee könnt Ihr jetzt Euer eigenes Naan backen. Und dabei ist sogar denen geholfen, die keinen Backofen haben, denn chefkoch hat ein Rezept für Pfannennaan :)
1 TL Zucker 
20 g Hefe, frisch 
150 ml Wasser, lauwarm 
200 g Mehl 
1 EL Butterschmalz oder Ghee 
1 TL Salz 
Öl, zum Ausbacken 
Zucker und Hefe mit dem warmen Wasser verrühren, bis beides sich auflöst. Ca. zehn Minuten gehen lassen.
Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Vertiefung drücken. Ghee/Butterschmalz (am besten sehr weich bzw. flüssig) zugeben, Salz und Hefemischung ebenfalls. Zu einem glatten Teig verarbeiten.
Teig an einem warmen Ort ca. 1,5 Std. gehen lassen.
Danach Hände und Arbeitsfläche gut bemehlen. Den Teig in sechs Teile teilen, jedes Teigstück erst zu einer Kugel und dann zu einem flachen Fladen formen. Wenn's zu sehr pappt, Hände und Fladen neu bemehlen. Fertige Fladen ebenfalls noch mal kurz in Mehl wenden.
Eine beschichtete Pfanne mit einem mit Öl getränktem Küchentuch ausreiben, Pfanne heiß werden lassen.
Fladen nacheinander hineingeben, von beiden Seiten backen. Pfanne dazwischen immer wieder kurz ausreiben.
Hab leider keine genaue Zeitangabe, aber fertig sind die Brote, wenn sie von beiden Seiten leicht angebräunt und etwas aufgegangen sind.
Warm schmecken sie am besten, lassen sich aber auch kalt gut essen, bzw. im Toaster (oder vielleicht eher auf dem Brötchenaufsatz) auf niedriger Stufe kurz wieder aufbacken.
Das funktioniert ganz wunderbar, man braucht am Ende nur etwas Geduld, bis alle Fladen fertig sind. Ich habe sie bei mittlerer Hitze langsam von beiden Seiten gebacken, dabei nicht zu oft wenden.
Ein wirklich guter Ersatz, denn grade die Naanbrote finde ich beim Inder relativ teuer, vor allem wenn man davon so viele essen kann wie ich ;)

Sonntag, 27. Januar 2013

Paprika-Mais-Suppe

Paprikasuppe habe ich ja schon in zweierlei Farben gekocht, hier habe ich sie noch etwas abgewandelt, da ich Mais sehr liebe.
Für 2-3 Personen braucht Ihr:
1 Gemüsezwiebel, grob gewürfelt
2 Kartoffeln, klein gewürfelt
5 rote Paprika, grob gewürfelt
1 Dose Mais
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Sambal Olek
Ihr bratet zunächst die Zwiebel in einem heißen Topf in Öl gut an, dabei ruhig etwas bräunen lassen für's Aroma. Gebt nun die Kartoffeln und die Paprika hinzu, alles kurz anschwitzen und mit Brühe angießen. Dabei nehme ich etwa so viel, dass zwei Drittel des Gemüses schwimmen. Nehmt lieber erst mal etwas weniger, nachgießen kann man auch nach dem Pürieren. Den Mais abtropfen lassen und etwa die Hälfte mit in den Topf geben. Das Ganze bei kleiner Hitze etwa 20-25 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln und die Paprika gar sind. Nun etwa 1TL Sambal Olek hinzugeben und alles gut pürieren. Den Rest des Mais hinzugeben, noch einmal kurz aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig.

Freitag, 25. Januar 2013

Gebratene Nudeln mit Sambal Olek und Mangochutney

Hierbei handelt es sich um eine Variation von diesem Rezept bzw. dieser Idee. Ihr nehmt dazu einfach die vorgeschlagenen Gemüsesorten bzw. einfach das, was Ihr mögt.
Wie Ihr seht, hatte ich hier rote Paprika, Karotte und Frühlingszwiebeln. Die Sojasauce und die Gemüsebrühe fällt bei dieser Variante weg, Ihr würzt nur mit Salz und Pfeffer. Am Ende der Zubereitungszeit gebt Ihr dann bei 2 Personen etwa 1TL Sambal Olek und 1 1/2TL Mangochutney hinzu und rührt gut um. Wenn sich die Soßen nicht gut verteilen, gebt noch etwas Wasser dazu. Das fruchtig-scharfe schmeckt sehr lecker und Sambal Olek ist zu einer meiner Allzweckwaffen geworden.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Toblerone-Parfait

Ich habe es bei unserem ersten Dinner nur so halb geschafft, auch bei den anderen drei Köchen wenigstens einen Gang zu photographieren, da ich in meiner Rolle als Gast immer völlig aufgehe und vor lauter Genuss die Camera in meiner Tasche vergesse ^^
Bei dieser Dinnerrunde will ich Euch jeweils ein Rezept von meinen drei Mitköchen zeigen. Dieses leckere Parfait gab es also an unserem zweiten Kochabend, das Rezept stammt von chefkoch.
2 Riegel Toblerone
2 EL Puderzucker 
2 Ei(er), getrennte 
1 Prise Salz 
2 EL Zucker 
300 ml Sahne 
Die Toblerone schmelzen, anschließend etwas abkühlen lassen. Dann mit Puderzucker und Eigelben schaumig schlagen. Eiweiß mit Salz und Zucker steif schlagen. Ebenso die Sahne steif schlagen. Vorsichtig und nach und nach unter die Schokoladenmasse heben. Gleichmäßig in kleine Förmchen füllen, die mit Klarsichtfolie ausgekleidet sind. Bis zum Verzehr mindestens 6 Stunden in das Eisfach stellen. Die Gastgeberin hatte das Parfait in einer mit Klarsichtfolie ausgelegten Kastenform gefrieren lassen, das funktioniert auch gut.
Dazu gab es eine heiße Beerenmischung. Nehmt dafür einfach eine TK-Packung Beeren, kocht diese mit etwas Wasser auf, rührt Speisestärke (je nach dem, wie dick Ihr es haben wollt und wie viele Beeren es sind, etwa 1-4EL) mit etwas kaltem Wasser (oder auch als beschwipste Variante z.B. mit Rum) an und gebt das zu den leicht köchelnden Beeren, noch einmal kurz köcheln lassen und fertig.
Furchtbar sündig und furchtbar lecker :)
Nach dem Essen gesellte sich noch das Katerchen einer Mitbewohnerin in der Küche dazu, und weil er sich so schön auf dem Schoß der Köchin rumgelümmelt hat und sich kraulen ließ, musste ich einfach ein Photo machen ^^


Montag, 21. Januar 2013

[Hexes Eulerei] Nagib

Jetzt hat es eine Weile gedauert, bis ich Euch wieder eine Eule zeige (die Anleitung ist immer noch dieselbe, nämlich diese). Und jetzt schmeiße ich meine Reihenfolge komplett über den Haufen, das ist jetzt schon die sechste. Nummer 1 werde ich Euch noch zeigen, Nummer 2 und Nummer 4 immer noch nicht, da ich sie vielleicht noch einmal machen werde und verschenke. Nummer 3 kennt Ihr schon, das war Hillary. Nummer 4 sieht exakt so aus wie Hillary und irgendwie habe ich vergessen, von Ihr überhaupt ein Photo zu machen, leider. Sie hat ihren Namen von der jetzigen First Lady, Michelle, und war ein Geschenk an Bekannte aus den USA.
Hier habe ich ein weiteres Auslandsmaskottchen für Euch.
Damit Ihr nicht gleich Google bemühen müsst, es handelt sich um die ägyptische Flagge (ich musste es auch googlen ^^). Dabei strickt Ihr einfach die Runden 6-8 in rot, 9-11 in weiß und 12-14 in schwarz. Wer's wirklich wissen will, kann ja noch versuchen, das Wappen aufzusticken ;) Ihren Namen hat diese Eule von Nagib Mahfuz, der als erster arabischsprachiger Autor 1988 den Literaturnobelpreis erhielt.

Samstag, 19. Januar 2013

Pesto muss weg!

Schon seit längerem wollte ich Euch hier zeigen, was ich essen durfte, nachdem ich nach dem Galadinner Nummer 2 bei mir noch eine Menge selbstgemachtes Pesto über hatte.  Dabei sind drei Essen herausgekommen. Die Grundlage für alle drei ist dabei immer das Pesto, das in der heißen Pfanne mit Milch / Wasser / Sahne / Brühe kurz aufgekocht wird und zu dem dann die Nudeln gegeben werden. Dabei habe ich durch die anderen Zutaten zumindest versucht etwas Variatio hineinzubekommen ;)

Gebratene Nudeln in roter Pestosauce mit Kirschtomaten

Hier das Essen vom Tag direkt danach. Ich hatte noch gekochte Nudeln, etwas von den Kernen für beide Pestos und Kirschtomaten vom Essen übrig. In der heißen Pfanne habe ich dann einfach die Nudeln mit etwas Olivenöl angebraten. Dann die Kirschtomaten hinzu und kurz mitbraten. Jetzt etwa 1EL vom roten Pesto und soviel Flüssigkeit, wie ihr mögt, mit in die Pfanne, kurz aufkochen, würzen und schon fertig :) Auf dem Teller dann nach Belieben lecker Kernchen darüberstreuen.

Nudeln in roter Pestosahnesauce mit Kirschtomaten und Zucchini

Für die anderen beiden Tage habe ich noch ein paar Zutaten hinzugekauft, hier z.B. Zucchini und noch einmal Kirschtomaten. Die Nudeln habe ich dann auch immer frisch gekocht. Ihr bratet dabei die kleingeschnittene Zucchini in heißem Olivenöl etwa 3 Minuten an, jetzt ganz kurz die Kirschtomaten hinzu und weiter wie vorhin schon beschrieben ;) Am Ende die gekochten Nudeln in die Pfanne geben und alles gut durchrühren.

Nudeln in grüner Pestosahnesauce mit Hähnchen und Zucchini


Und die letzte Variante ist ja dann quasi selbsterklärend ^^ Einfach die Hähnchenbrust kleinschneiden, bei mittlerer bis starker Hitze durchbraten, Zucchini für ein paar Minuten hinzugeben und dann weiter, wie bisher :)
Damit habe ich alles aufgebraucht und zumindest die Illusion erzeugt, dass ich drei verschiedene Gerichte hatte ;)

Donnerstag, 17. Januar 2013

Muffins: Blaubeermuffins und Frischkäsemuffins

Und zum Abschluss unseres Silvesterbuffets noch etwas Süßes. Die Blaubeermuffins hatte Sarah auf meine Bestellung hin mitgebracht, da ich die wegen des Maisgrieß so gerne esse. Die Frischkäsemuffins wurden ungeplant und überraschend von einer Gästin mitgebracht :) Beide Rezepte mag ich Euch nicht vorenthalten.

Blaubeermuffins (Rezept von hier)


125 g Butter, zerlassen
175 g Zucker
1 gr. Ei
1 TL Vanillezucker
etwas geriebene Zitronenschale
225 g Mehl
25 g feines Maismehl (Polenta)
je 1 gestr. TL Backpulver u. Natron
1/4 TL Salz
1 Msp. Zimt, gemahlen
125 ml Buttermilch
200 g frische oder TK-Heidelbeeren


Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die 12 Vertiefungen einer Muffinform einfetten oder mit Papiermanschetten auslegen. In einer Schüssel zerlassene Butter, Zucker (2 EL zurückbehalten) und Vanillezucker verrühren, Ei und Milch zugeben und alles gut vermischen, dann Zitronenschale unterrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Maismehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt verrühren. Die Mehlmischung zu der Eiermischung geben, den Teig sehr kurz durchrühren, dann behutsam die Heidelbeeren unterheben. Den Teig in die einzelnen Vertiefungen der Muffinform füllen (2/3 voll) und anschließend mit dem restlichen Zucker bestreuen. Die Muffins im vorgeheizten Ofen etwa 20 - 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis sie goldbraun sind und bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr kleben bleibt.

Frischkäsemuffins

150g Frischkäse
1 Päckchen Vanillezucker
1 EL Milch
200 g Mehl
1 Päckchen Schokopuddingpulver
2,5 TL Backpulver
0,5 TL Natron
1 Ei
140 g Zucker
80 ml Pflanzenöl
250 g Buttermilch
150 g Schokotröpfchen

1. Backofen auf 180 Grad vorheizen
2. Frischkäse mit Vanillezucker und Milch verrühren, Mehl mit Puddingpulver, Backpulver und Natron vermischen
3. Ei leicht verquirlen, mit Zucker, Öl, Buttermilch verrühren. Mehlmischung zugeben und kurz rühren
4. Schokotröpchen in den Förmchen verteilen, Hälfte des Teiges einfüllen, je 1 TL Frischkäsecreme drauf, mit übrigem Teig auffüllen
5. Im Backofen 20-25 min backen, danach 5 min ruhen lassen und schließlich aus den Förmchen herausnehmen (außer natürlich bei Papierförmchen)
Fertig


Sonntag, 13. Januar 2013

Buttermilchkuchen

Neben meinem Schmandekuchen habe ich noch ein Blech Buttermilchkuchen gebacken. Das Rezept habe ich Danii von Lecker Bentos und Mehr gemopst.
Tatsächlich habe ich den Kuchen schon im Sommer letzten Jahres zum ersten Mal gebacken, nämlich für mich selbst zu meinem Geburtstag ^^ Seitdem wartet er darauf, dass ich ihn hier vorstelle, was ich jetzt nun endlich nachhole.
Der Kuchen ist spielend leicht zubereitet und soooo lecker. Ich bin ein großer Kokosfan und zusammen mit dem luftigen Teig ist das für mich schon das Paradies!
Ihr braucht dafür:
2 Tassen Buttermilch
4 Tassen Mehl
3 Tassen Zucker
2 Tassen Kokosflocken
1 Päckchen Backpulver
3 Esslöffel Vanillezucker
2 Eier
1/2 Stück Butter
Verquirlt die Buttermilch mit den Eier und gebt zwei Tassen Zucker hinzu. Jetzt Mehl und Backpulver unterrühren. Den Teig auf einem tiefen, mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen, den restlichen Zucker mit den Kokosflocken und dem Vanillezucker mischen und auf den Teig streuen, leicht andrücken. Bei 180° wandert er für etwa 20 Minuten in den Ofen, bis er schön goldbraun ist. Die Butter wird verflüssigt und auf dem noch heißen Kuchen verteilt. Fertig!

Freitag, 11. Januar 2013

Chili con Carne

Schmeißt die Stühle aus der Küche, wir brauchen Platz zum Kochen!
Zumindest wenn man für zwölf Leute kocht, ist Platz immer gut zu gebrauchen ;) Und für Silvester haben wir eine große Menge Chili produzieren müssen. Mama und ich haben dabei in zwei großen Töpfen gekocht, ich tippe auf eine ungefähre Gesamtmenge von etwa 4l pro Topf.
Und das waren unsere Zutaten ;)
6 Zwiebeln, in kleine Würfel geschnitten
4 Knoblauchzehen, sehr fein gewürfelt
3kg Hackfleisch, halb und halb
6 Paprika (der bunte Mix mit allen drei Farben), in Würfeln
6 Packungen passierte Tomaten
4 Dosen gehackte Tomaten
3 Dosen Mais
5 Dosen Kidneybohnen
1 Chilischote
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chilipulver
Das alles wird gerecht auf beide Töpfe verteilt (bis auf die Chilischote). Es ist bei einer solchen Menge gut, wenn man sich alles schon griffbereit hinstellt, damit man dann nicht ins Stocken gerät. Die Chilischote haben wir entkernt und in einem Teebeuel in den einen Chilitopf gehängt. Dabei sei anzumerken, dass wir sehr mild gekocht haben, der eine Topf war dann eben weniger mild ^^ Wer eine angenehme Schärfe möchte, sollte pro Topf mit mindestens einer Chilischote anfangen, eher sogar zwei, wenn Ihr mich fragt.
Und zu zweit klappt das Ganze dann ziemlich gut. Wir haben mit dem Gehackten angefangen: dabei habe ich das erste Pfund in einer Pfanne scharf angebraten, während meine Mutter im ersten Topf die Hälfte der Zwiebeln und die Hälfte des Knoblauchs angeschwitzt hat. Ich habe dann mein angebratenes Hackfleisch in den Topf gegeben und das nächste Pfund angebraten und so weiter, bis sich dann im ersten Topf 1 1/2kg Gehacktes, 1 1/2 Knoblauchzehen und die drei Zwiebeln schön angebraten zusammengefunden haben. Dann den Topf erst mal beiseite stellen und die Prozedur für den zweiten Topf wiederholen.
Danach hatte quasi jeder von uns seinen eigenen Topf, bei starker Hitze jetzt einfach weiterbraten. Als erstes die Paprika hinzugeben, dann den Mais und nach etwa 5-10 Minten dann mit den passierten und gehackten Tomaten ablöschen. Außerdem haben wir pro Topf etwa 1/2 bis 1l Gemüsebrühe hinzugeben und in dem einen Topf die Chilischote im Teebeutel mitkochen lassen. Jetzt das Ganze köcheln lassen, nach etwa 10 Minuten die Kidneybohnen hinzugeben und solange weiterköcheln, bis die Paprika gar sind. Am Ende müsst Ihr nur noch sehr kräftig mit den Gewürzen abschmecken.
Das Schöne an einem Chili ist, dass man es am Tag vorher zubereiten kann, da es beim Aufwärmen eigentlich nur noch besser werden kann (zumindest kenne ich keine Eintöpfe und Suppen, bei denen das nicht so ist ^^).
Das Ganze hat am nächsten Tag noch für meine Eltern und mich gereicht, vielleicht bekommt Ihr amit also auch 15 Leute satt.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Silvester

Von Silvester mag ich Euch auch noch berichten, da ich zum allerersten Mal in meinem Leben eine Party geschmissen habe. Ich selbst war auch nur auf wenigen Silvesterfeten, da meine Mama das zweifelhafte Vergnügen hat, an Silvester Geburtstag zu haben ;)
Dieses Jahr aber hat sie selbst angeregt, ich könnte doch mal einladen, passenderweise am Ende meines Studiums, was für mich auch den bitteren Beigeschmack hatte, dass wir so wahrscheinlich nicht mehr zusammenkommen werden :(
Meine Mama und ich haben ein kleines Buffet aufgebaut. Zwei Dinge darauf hatte ich Euch schon einmal vorgestellt, nämlich diesen Nudelsalat und meinen geliebten Schmandekuchen.
Außerdem hat jemand eine große Schüssel gemischten Salat beigesteuert. Von den anderen Beiträgen zu unserem Buffet möchte ich Euch in einzelnen Posts berichten :)

Montag, 7. Januar 2013

Heiße Schokolade am Stiehl

Manchmal lasse ich mich von einem Blog zum nächsten treiben und im Dezember habe ich die Idee hierzu bestimmt auf drei oder vier Blogs gefunden. Es schien ein gewisser Trend zu sein :)
Also habe ich das direkt nachgemacht und an mehrere Leute verschenkt, weswegen ich erst jetzt darüber berichte, da die Geschenke ja auch erst verteilt sein mussten, bevor ich hier darüber schreibe.
Heiße Schoki am Stiehl kann man auch kaufen, aber sie ist sehr einfach selbst herzustellen.
Ich habe einmal weiße Schokolade mit Zimt, Vollmilch mit Kakao und eine Mischung aus beidem gemacht. Außerdem sind noch Smarties obenauf gelandet. Ihr lasst dazu einfach Schokolade schmelzen und rührt noch ein, worauf Ihr Lust habt (so könntet Ihr auch eine Chilivariante machen). In die Vollmilchschoki habe ich noch etwas Kakao eingerührt, aber nicht zu viel, sonst wird es schnell nur noch krümelig. Anstatt der Smarties stelle ich mir auch Marshmallows sehr lecker vor oder auch ein Stückchen After Eight oder andere Minzblättchen.
Die Schoki dann nur noch in Silikonförmchen geben, etwas hart werden lassen und einen Stiehl reinstecken und gut im Kühlschrank durchkühlen, mindestens eine Nacht. Ich habe kleinere Förmchen benutzt als die typischen, die man kaufen kann, dann wird es nicht so süß bzw. man nimmt einfach weniger Milch.
Ich habe das in einem schicken Weihnachtstütchen verschenkt, sieht gut aus, ist selbstgemacht und trifft die meisten Geschmäcker. Die heiße Schoki am Stiehl dann einfach in heißer Milch auflösen und genießen :)

Samstag, 5. Januar 2013

Marzipan-Vanille-Honig

Diese süße Verführung habe ich von einer Freundin zu Weihnachten bekommen. Ich finde Marzipan sehr toll und in der Kombination ist es einfach herrlich. Ich bekam den Tipp, es auf warmen Toast zu essen, das sei wohl besonders lecker. Ich hatte für den ersten Test frisches Brot vom Weihnachtsmarkt.
Ich war hin und weg! Und ich bezweifle immer noch ganz stark, dass dieser Frühstücksorgasmus lange genug überlebt, bis ich Toast gekauft habe ;)
Zudem ist die Herstellung noch denkbar einfach:
600gr flüssigen Waldhonig
200gr Marzipan
Mark einer Vanilleschote
etwas Zimt
Einfach den Honig mit dem Marzipan bei Zimmertemperatur verquirlen und am Ende das Vanillemark und etwas Zimt hinzufügen. Lecker :)

Donnerstag, 3. Januar 2013

Wok this way!

Jetzt habe ich einige Zeit gebraucht, bis ich mich wieder zum Bloggen aufraffen konnte, aber besser spät als nie. Ich hoffe, Ihr seid alle genauso schön ins neue Jahr gerutscht wie ich! Über meine Silvesterparty berichte ich, wenn ich die Bilder dazu bekommen habe.
Heute möchte ich Euch zeigen, was ich meiner Mutter zu Weihnachten geschenkt habe, nämlich ein Party-Wok-Set. Das Prinzip ist dasselbe wie bei einem Raclettegrill, nur dass kleine Wokpfännchen auf einer Heizplatte stehen und nicht unten drunter.
Das Ganze sieht bei uns dann so aus.
Hierbei kann man noch schöner Übriggebliebenes aufbrauchen als beim Raclette, wie ich finde, da man ja in die Pfännchen werfen kann, was man möchte (ich stelle mir auch gut die Kartoffeln vom gestrigen Tag darin vor, vielleicht dann noch mit Ei oder Tofu). Wir hatten zum Beispiel am ersten Weihnachtstag eine kleine Menge Reis übrig gehabt und diesen einfach eingefroren und dann in die Pfännchen geworfen. Außerdem hatten wir noch chinesische Mie-Nudeln, Karottensticks, Paprikasticks, Zwiebeln, Mais, Putenschnitzel, Ananas, Champignons und verschiedene Saucen. Die kleinen Holzwender waren beim Set schon dabei.
Das Ganze ist ein großes Vergnügen und man ist schon gut damit beschäftigt :) Die Pfannen werden schön heiß und man kann alles auch knusprig anbraten, wenn man möchte. Das Fleisch habe ich sehr klein geschnitten, damit alles auch gar wird. Die kleinen Wokpfännchen finde ich dann, vor allem für Vegetarier oder Veganer, noch praktischer als ein Raclette, wobei man nicht ganz so viele Personen an einen Tisch bekommt (es gibt noch ein großeres Wok-Set mit 6 Pfannen).
Eine empfehlenswerte Anschaffung!