Donnerstag, 28. Februar 2013

Gastbento #1

Lange vor mir hergeschoben, jetzt endlich in Angriff genommen, um mal wieder ein Bento zeigen zu können, der variatio halber, Ihr versteht ^^ Ich habe eine Freundin schon vor einiger Zeit mit dem Bentovirus angesteckt und ich darf ihre Bentos, von denen es Fotos gibt, posten. Und wie Ihr hier seht, handelt es sich auch dabei um die "verantwortungsvollen Hände", in die meine Bento Box Blossom gegeben wurde :)
In der unteren, größeren Ebene seht Ihr ein Käse-Schinken-Sandwich auf Salat, grüne Paprika mit etwas Frischkäse und zwei Scheibchen Knackwurst. Oben gab es einen Fruchtzwerg, gelbe und grüne Kiwi gemixt und ein Schoko-Minz-Täfelchen hat es auf den Zwischendeckel geschafft.

Dienstag, 26. Februar 2013

Nudeln mit Heidelbeeren

Hier habe ich für Euch DAS Lieblingsgericht meiner Kindheit! Es ist superschnell zubereitet und einfach sehr lecker. Ihr braucht dafür nur:
Nudeln, am besten irgendwelche Spiralsorten, keine langen wie Spaghetti oder Bandnudeln
Paniermehl
Butter
Heidelbeeren aus dem Glas
Ihr bereitet die Nudeln nach Packungsanweisung zu (lasst das Salz beim Kochen ruhig weg oder nehmt weniger). Währenddessen schmelzt Ihr in einer Pfanne ein Stück Butter und gebt das Paniermehl hinzu. Das Verhältnis sollte so sein, dass die Brösel zwar etwas aneinanderkleben, aber nicht sonderlich feucht aussehen bzw. in der Butter schwimmen, sprich eine eher trockenere Konsistenz. Die Brösel lasst Ihr vorsichtig bräunen und gebt sie auf die abgeschütteten Nudeln. Alles gut vermengen, auf Teller geben und dann einfach die Heidelbeeren obendrauf. Wie "feucht" Ihr dann alles durch den Heidelbeersaft werden lasst, sei ganz Euch überlassen. Ich hatte hier Vollkorndinkelnudeln genommen, deswegen sehen die Nudeln so dunkel aus. Mit Vollkornnudeln wird das alles auch sehr lecker. Spiralnudeln funktionieren deshalb am besten, da das Paniermehl so gut an ihnen haftet.
Meine Mutter und ich erinnern uns an ein Heidelbeernudeldesaster, weswegen ich Euch ganz vehement von langen Nudeln abraten muss ;) Ich war noch recht klein, konnte grade so Löffel und Gabel meistern und meine Mama hatte aus Versehen nur noch Bandnudeln. Und Bandnudeln und kleine, motorische Körperklausis, wie ich damals, das geht nicht gut zusammen ^^ Wir sahen am Ende so furchtbar aus und Mutti musste mich dann trotzdem noch füttern, da ich das echt nicht auf die Reihe bekommen habe ;)

Samstag, 23. Februar 2013

Bärigiri und Onigiri en masse

Nur zum Vorzeigen habe ich wieder ein paar Reisbällchen für Euch. Zu Zubereitung etc. verweise ich wieder auf meine bisherigen Beiträge über Onigiri, die Ihr in meiner Rezepteliste findet.
Zur Zubereitung von Sushireis allgemein geht's hier entlang, für eine Onigirivariante hier entlang.
Bei mir übernimmt der Reiskocher das Kochen, was ich nur jedem empfehlen kann.
Ich habe zum einen eine große Runde Bärchen gemacht, wieder mit diesen Formern. Und zum andern habe ich direkt mal meine Onigiriform aus dem OCS Japan Store eingeweiht.
Diese Form funktioniert wunderbar, die Onigiri fallen auch sehr leicht wieder raus. Außerdem sind sie größer und es geht schneller als die Fummelei mit dem Bärenkopf ;) Ganz klassisch waren alle wieder mit Gurke gefüllt, das liebe ich einfach ^^

Donnerstag, 21. Februar 2013

Frankfurt - Senckenberg Museum, MoschMosch, OCS Japan Store, Iimori

Hier habe ich einen langen Beitrag für Euch mit einigen Fotos, ich war nämlich mit zwei Freunden für einen Tag in Frankfurt. Wir waren im OCS Japan Store und dazu will ich Euch gleich das erste erzählen, die Geschäfte in Frankfurt und Düsseldorf SCHLIESSEN nämlich zum 31.03.13!
Token hat HIER auch schon darüber berichtet. Wer also noch dahin möchte, sollte dies ganz schnell erledigen!
Genau genommen bin ich für den Frankfurttrip Tokens Empfehlungen gefolgt ^^ Sie hat den OCS Japan Store empfohlen, das japanische Nudelrestaurant MoschMosch und die Patisserie Iimori. Alles hat sich wirklich sehr gelohnt, an dieser Stelle also vielen Dank, liebe Token, für Deine ausführlichen Berichte! Hier sieht man auch, dass solche Reviews auch Auswirkungen haben: Token hat sich im Itaba, einem Geschäft für japanische Geschirr- und Wohnkultur, nicht richtig wohl gefühlt (was natürlich nur ihre ganz persönliche Einschätzung ist!), und da ich nicht sonderlich interessiert an Geschirr bin, habe ich diesen Punkt auf der Liste auch weggelassen. Bei einem durchweg positiven Bericht hätte ich es mir durchaus mal überlegt reinzuschauen.
Doch zu allererst waren wir im Senckenberg Museum, bevor ich meinen Senf zu den drei erwähnten Lokalitäten abgebe :)

Dienstag, 19. Februar 2013

Sesam-Kartoffeltaler mit Apfelquark

Zu Weihnachten habe ich von Sarah ein sehr schickes, kleines Kochbuch bekommen (ich wollte es Euch hier nett auf Amazon verlinken, habe aber irgendwie meine Version nicht gefunden... es ist das Handtaschenkochbuch von GU, klein und grelle pink ^^). Daraus habe ich vor Kurzem das erste Rezept gekocht, hier einmal in meiner ganz leicht abgewandelten Version. Ich kann schlecht einschätzen, für wie viele Personen es reicht, ich habe daran etwa vier Tage zu futtern gehabt, aber vielleicht schafft man(n) das auch schneller :)
1 Pck. gekochter Kartoffelknödelteig (750gr)
1 Zwiebel, ganz fein gewürfelt
Salz, Pfeffer
100gr Mehl
1-2 Eigelb
Sesam
Butterschmalz oder auch ein Pflanzenöl
1 kleiner Apfel, fein gewürfelt
250gr Quark
100ml Milch
2EL Zitronesaft
Der Kartoffelteig kommt mit Eigelb, Mehl, Salz und Pfeffer in eine Schüssel. Die Zwiebelwürfel habe ich in etwas Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze braten lassen, bis sie glasig bzw. ganz leicht braun sind. Dann die Zwiebeln ebenfalls zum Kartoffelteig geben. Ich habe sie deshalb zuerst gebraten, da ich finde, dass sie im rohen Zustand im Teig beim Braten oft nicht genug garen, so dass man dann in den Kartoffeltalern ggf. auf rohe Zwiebeln stößt *wüähaha, schüttel*.
Aus dem Teig formt Ihr eine Rolle und schneidet Euch Scheibchen ab, macht sie etwa 1-2cm dick. Die Scheiben werden im Sesam gewendet und in einer Pfanne im Schmalz oder Öl knusprig ausgebraten, etwa 5 Minuen von jeder Seite.
Den Quark währenddessen mit der Milch verrühren, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Die Apfelwürfel unterheben und den Quark zu den Kartoffeltalern servieren.
Ich habe vom Rezept abweichend die doppelte Menge Taler zubereitet (denn was will ich denn eine halbe Packung Kartoffelklöseteig aufheben?!), aber die Menge an Quark beibehalten, da ich nicht so viel Qark dazu brauche. Wenn Euch das aber zuwenig vorkommt, nehmt auch 500gr Quark, dann stimmen die Verhältnisse wieder mit dem Kochbuch überein.
Diese Taler sind unglaublich lecker (OK, ich bin auch ein großer Knödeljunkie) und einfach und schnell zuzubereiten. Man kann sie zudem gut aufheben und dann in der Mikro wieder erwärmen. Jetzt muss nur noch jemand testen, ob sie auch kalt schmecken :)

Sonntag, 17. Februar 2013

Bart bendable keychain

Ich kann meiner Simpsonssammlung ein weiteres Schmuckstück hinzufügen :)
Meine beiden Freunde, die von Hillary in die USA begleitet wurden, sind wieder da und haben mir neben Süßigkeiten (und einem Obama-Wahlbutton, den ich ihnen noch aus den Rippen geleiert habe ^^) diesen herrlichen Schlüsselanhänger mitgebracht. Und da es kein Anhänger wäre, wenn er nicht irgendwo dranhängt, habe ich ihn direkt an meiner Handtasche befestigt. Hier seht Ihr auch mal, dass er wirklich "bendable" ist, man kann seine Gliedmaßen lustig verstellen :)
Ein Geschenkevolltreffer, natürlich ^^

Donnerstag, 14. Februar 2013

Hefebrötchen

Von meiner Pfannennaanaktion hatte ich noch einen halben Brocken frische Hefe über, und da wir uns langsam aber sicher dem Ende des Mindesthaltbarkeitsdatum näherten und ich nicht riskieren wollte, dass die Hefe bald zu alt ist und nicht mehr aufgehen will, habe ich sie eingepackt, als ich wieder mal nach Hause gefahren bin.
Daraus ist dann das geworden, was ich früher immer zusammen mit meiner Oma gebacken habe, nämlich einfache Hefebrötchen. Deswegen gibt es jetzt auch keine Mengenangaben dazu, da wir das immer nach Gefühl gemacht haben und ich das beibehalten habe.
Ihr benötigt:
1/2 Block frische Hefe
Wasser
Milch
etwa 1 TL Zucker
etwa 1 TL Salz
1 Ei
Mehl
Als erstes mischt Ihr Wasser und Milch etwa 1:1, dabei nehme ich kalte Milch und heißes Wasser (aus der Leitung reicht, es muss nicht kochen), so dass am Ende die Temperatur etwas über handwarm ist. Ich schätze, ich habe eine Menge von etwa 100 bis 200ml genommen. Nun bröckelt Ihr die Hefe in das Gemisch und gebt den TL Zucker hinzu. Alles gut und vorsichtig verrühren, bis sich alles gelöst hat. Das Gemisch deckt Ihr zu und lasst es an einem warmen Ort für etwa 15 Minuten gehen (bei mir ist das immer direkt neben der Heizung).
In eine große Schüssel gebt Ihr Mehl, das Ei und das Salz, nach dem Gehen kommt das Hefegemisch hinzu. Nun knetet Ihr alles gut durch, ich nehme dazu immer die Hände, da man so ein gutes Gefühl für den Teig bekommt. Ihr gebt solange noch Mehl hinzu, bis Euch die Teigkonsistenz gefällt, also nicht klebrig, aber auch nicht trocken oder gar bröselig. Fest und etwas zäh, aber vor allem gut elastisch sollte er sein. Den Teig formt Ihr zu einer großen Kugel und lasst diese wieder zugedeckt an einem warmen Ort für etwa eine Stunde gehen.
Danach knetet Ihr noch einmal durch, formt eine "Wurst" und schneidet gleichmäßige Stücke ab. Diese rollt Ihr in den Händen, bis sie schön rund sind, setzt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, schneidet oben eine "Ritze" ein (wenn Ihr "Arschwecken" haben wollt ^^) und bestreicht sie mit etwas Milch. Diese lasst Ihr nun im Ofen bei 50° noch einmal für 15 Minuten gehen, dreht dann hoch und lasst Eure Brötchen bei 180° etwa 20 Minuten backen. Testet mit einer Stricknadel, ob sie innen durch sind und kein Teig mehr kleben bleibt. Da nicht viel Zucker enthalten ist, bräunen sie nicht sehr stark, lasst sie also nicht zu lange backen, nur weil Ihr darauf wartet, dass sie knusprig braun werden ;)
Ihr könnt natürlich nach Euren Vorlieben auch noch andere Dinge in den Teig geben, verschiedene Körner, Kerne, Nüsse oder auch Trockenfrüchte.
Das ist jetzt kein spektakuläres Rezept, aber es erinnert mich immer an meine Kindheit, außerdem macht es großen Spaß, nur nach Gefühl und auf den Teig hörend zu kneten und backen :)

Dienstag, 12. Februar 2013

Moments of Gratitude

Wieder einmal auf einem meiner Streifzüge durchs world wide web entdeckt und direkt beschlossen, das zu verschenken. Ich und viele andere könnten bzw. machen sich wahrscheinlich das Leben grade selbst ein wenig schwer, da einige wichtige Dinge in der Schwebe sind und man selbst einfach nur abwarten kann. Diese Bastelidee von der Wurzelschneiderin hilft dabei, dass man selbst nicht vergisst, was die schönen Dinge im eigenen Leben sind.
Dabei handelt es sich einfach um ein großes, schön gestaltetes Einmachglas, in das man jeden Tag ein oder mehrere Zettelchen wirft, auf denen man notiert, was besonders schön war. Das muss nichts hochtrabendes sein, sondern vor allem auch die kleinen Dinge wie "Muttis selbstgemachte Marmelade zum Frühstück" :)
Auf der Seite der Wurzelschneiderin gibt sie sehr viele Anregungen, wie man das Glas gestalten kann. Ich habe eine Packung Bänder gekauft und diese mit doppelseitigem Klebeband auf dem Glas festgeklebt. Dadurch sieht man von innen zwar die Klebestreifen, das ist aber nicht so tragisch oder auffällig. Da der Deckel durchsichtig ist, habe ich auch in diesen Bänder geklebt, achtet dabei darauf, dass sich nichts im Gewinde verheddern kann, sonst ist Euer hübsch gestaltetes Muster schnell hinfällig. Die Buchstaben habe ich auf buntem Druckerpapier ausgedruckt und einzeln ausgeschnitten und aufgeklebt.
Innen seht Ihr schon den ersten "Moment of Gratitude", den ich beigesteuert habe, das Glas selbst und einen kleinen Starterstapel Zettel habe ich an eine liebe Freundin verschenkt, was sehr gut ankam. Und nach einem Jahr hat die Besitzerin das große Vergnügen sich alle Momente noch mal durchzulesen, bevor das Glas wieder von neuem befüllt wird :) Das finde ich sinnvoller und schöner als z.B. ein Tagebuch, da die Menschheit nur allzu oft dazu neigt, in diese grade das einzutragen, was einen wieder mal am Tag gestört hat.

Freitag, 8. Februar 2013

Seitanknusperschnitzel, Seitanwürstchen, Mushy Pies und Kartoffelpü

Schon lange wollte ich Euch zeigen, was aus dem Rest von Seitanproduktion #4 geworden ist. Etwas ziemlich Geiles ist daraus geworden, wenn Ihr mich fragt ;) Und vegan :) Für 2 bis eventuell sogar 3 Personen braucht Ihr:
2 der Seitanwürstchen
1 der Seitanklöpse aus Produktion #4
Cornflakes, ungesüßt, wirklich nur die stinknormalen Cornflakes ^^
Mehl und Wasser
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Aus dem Mehl und dem Wasser mischt Ihr Euren Eiersatz, also versucht einfach eine Eikonsistenz zu zaubern :) Die Mischung würzt Ihr kräftig. Die Cornflakes (nehmt erst einmal vielleicht 1-2 handvoll, damit am Ende nichts über bleibt) zerkrümelt Ihr leicht, so dass die Stückchen etwas kleiner werden, aber kein Paniermehl produzieren, dann könnte man nämlich gleich das nehmen ^^ Der Seitanklops wird in Scheiben geschnitten, wie dünn oder dick sei dabei Euch überlassen. Tunkt die Scheiben nun in die Mehlmischung und legt die Schnitzelchen dann in die Cornflakes. Die Flakes leicht am Ende andrücken. Die Würstchen und die Schnitzelchen nun einfach nur noch knusprig braten, dabei darauf achten, dass die Würstchen auch gar werden (bei mir waren die schon ziemlich groß und dick), deshalb diese vielleicht fünf Minuten eher garen.
Dazu gab es bei mir Mushy Pies, zumindest so was Ähnliches ;) Das habe ich in England zum ersten Mal gegessen, dort kann man es schon fertig in der Dose kaufen. Es handelt sich eigentlich nur um Erbsenmatsch, keine große Sache also ;) Also einfach eine Dose Erbsen abtropfen lassen und in zerlassener Margarine in einem Topf erwärmen und am Ende etwas stampfen, fertig.
Außerdem habe ich wieder Kartoffelpü zubereitet. Da kann ich immer schwer einschätzen, wie viel man braucht, nehmt einfach die Kartoffelmenge, die jeder von Euch ungestampft als Beilage essen würde. Die Kartoffeln schält Ihr und halbiert oder viertelt diese und kocht sie gar. Bei mir hat es auch wieder eine Karotte ins Pü geschafft. Am Ende einfach das Wasser bis auf einen kleinen Rest abgießen, Pflanzendrink (bei mir meist Soja oder Hafer) dazu und stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und schon ist alles fertig.
Von den Schnitzelchen war ich auch wieder besonders begeistert, die waren von der Konsistenz super (geschmacklich sowieso, ich hab ja alle Gewürze selbst ausgesucht ^^), was man auch sieht, wie ich finde. Fluffig locker, dabei auch bissfest, wie man sich das wünscht.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Polenta mit scharfen Kirschtomaten

Als es bei einem Discounter einmal Maisgrieß gab, habe ich diesen mitgenommen, da ich immer schon mal Polenta machen wollte. Für den Maisgrieß fehlen mal wieder die Mengenangaben, da ich zu faul war, die Waage aus dem Keller zu holen ^^ Ich tippe auf etwa 250gr, könnte aber auch weniger gewesen sein. Wenn Ihr also noch Polentastücke über habt und das Topping schon aufgebraucht ist, bratet die Polenta doch einfach als Beilage zu einem Salat. Für 2 Personen braucht Ihr also:
Maisgrieß
1 Packung Kirschtomaten, halbiert bzw. geviertelt, je nach Größe
1/4 Zwiebel, in sehr feinen Würfeln
1TL Sambal Olek
Salz und Pfeffer
Den Maisgrieß rührt Ihr in die doppelte Menge kochendes Wasser ein und kocht alles bei geringer Hitze etwa 15 Minuten zu einem dicken Brei ein. Diesen könnt Ihr nach Belieben würzen, ich habe ihn nur leicht gesalzen und gepfeffert, da das Topping ja sehr würzig ist.
Den Brei streicht Ihr etwa 1cm dick aus und lasst ihn abkühlen. Den kalten Brei habe ich in kleine Vierecke geschnitten. Diese bratet Ihr von beiden Seiten in einer Pfanne mit Öl an, bis die Polenta knusprig und leicht braun ist. Dann die Stücke rausnehmen, beiseite stellen und warmhalten. Ggf. noch etwa Öl in die Pfanne geben und bei starker Hitze die Zwiebel braten, nach etwa 2 Minuten die Tomaten hinzu und bei starker Hitze weiterbraten (die Tomaten sollen nicht ganz zerkochen, aber leicht zerfallen), Sambal Olek und Salz und Pfeffer hinzugeben, noch einmal gut durchrühren und die Tomatenmischung auf den Polentaecken verteilen.
Ich finde, das sieht sehr gut aus und schmeckt auch sehr lecker. Auf einem Buffet wäre das bestimmt auch nett, ich weiß jedoch nicht, ob sie auch kalt schmecken, aber man könnte das ja vorbereiten und beim Eintreffen der Gäste einfach noch mal kurz auf einem Blech im Ofen warm machen.

Samstag, 2. Februar 2013

Blumenkohlcremesuppe

Nachdem ich Brokkolicremesuppe gemacht habe, wollte ich schon längere Zeit mal eine Blumenkohlcremesuppe machen. Besonders gut schmeckt auch eine Mischung beider Suppen, was ein Freund für uns gekocht hat. Für 2-3 Personen braucht Ihr:
1 Gemüsezwiebel, grob gewürfelt
2-3 kleine Kartoffeln, gewürfelt
1 Blumenkohlkopf, in Röschen zerteilt
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskat
In einem Topf bratet Ihr die Zwiebel in heißem Öl an, bis sie leicht braun ist. Gebt nun die Kartoffeln hinzu und lasst diese kurz mit anschwitzen. Den Blumenkohl anschließend hinein und mit der Brühe ablöschen (ich nehme wie immer so viel, dass das Gemüse in etwa zu zwei Dritteln schwimmt). Nun die Suppe bei geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen, bis Blumenkohl und Kartoffeln gar sind.
Am Schluss einfach noch Pürieren, ggf. noch etwas Brühe nachgießen, falls es Euch zu dickflüssig ist, und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Und wenn Ihr Euch beim Pürieren so geschickt anstellt wie ich, habt Ihr sogar noch länger etwas davon... Ich bin leider mit dem Pürierstab etwas verrutscht, wodurch ich die Suppe einmal durch den Raum püriert habe, auf meinen Arm, meine Schürze, den Herd, die Fließen und die Wand -.- Bis heute bin ich mir nicht sicher, was davon am Schlimmsten war, am unangenehmsten war es auf alle Fälle auf dem Arm, ich trug nämlich Verbrennungen ersten bis zweiten Grades davon, immerhin nur kleine Spritzer, aber genug, dass ich eine Woche lang meine Uhr am rechten Arm tragen durfte... Seid also immer schön vorsichtig oder kocht die Suppe einfach am Abend vorher und püriert sie dann am nächsten Tag im kalten Zustand.