Dienstag, 19. Februar 2013

Sesam-Kartoffeltaler mit Apfelquark

Zu Weihnachten habe ich von Sarah ein sehr schickes, kleines Kochbuch bekommen (ich wollte es Euch hier nett auf Amazon verlinken, habe aber irgendwie meine Version nicht gefunden... es ist das Handtaschenkochbuch von GU, klein und grelle pink ^^). Daraus habe ich vor Kurzem das erste Rezept gekocht, hier einmal in meiner ganz leicht abgewandelten Version. Ich kann schlecht einschätzen, für wie viele Personen es reicht, ich habe daran etwa vier Tage zu futtern gehabt, aber vielleicht schafft man(n) das auch schneller :)
1 Pck. gekochter Kartoffelknödelteig (750gr)
1 Zwiebel, ganz fein gewürfelt
Salz, Pfeffer
100gr Mehl
1-2 Eigelb
Sesam
Butterschmalz oder auch ein Pflanzenöl
1 kleiner Apfel, fein gewürfelt
250gr Quark
100ml Milch
2EL Zitronesaft
Der Kartoffelteig kommt mit Eigelb, Mehl, Salz und Pfeffer in eine Schüssel. Die Zwiebelwürfel habe ich in etwas Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze braten lassen, bis sie glasig bzw. ganz leicht braun sind. Dann die Zwiebeln ebenfalls zum Kartoffelteig geben. Ich habe sie deshalb zuerst gebraten, da ich finde, dass sie im rohen Zustand im Teig beim Braten oft nicht genug garen, so dass man dann in den Kartoffeltalern ggf. auf rohe Zwiebeln stößt *wüähaha, schüttel*.
Aus dem Teig formt Ihr eine Rolle und schneidet Euch Scheibchen ab, macht sie etwa 1-2cm dick. Die Scheiben werden im Sesam gewendet und in einer Pfanne im Schmalz oder Öl knusprig ausgebraten, etwa 5 Minuen von jeder Seite.
Den Quark währenddessen mit der Milch verrühren, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen. Die Apfelwürfel unterheben und den Quark zu den Kartoffeltalern servieren.
Ich habe vom Rezept abweichend die doppelte Menge Taler zubereitet (denn was will ich denn eine halbe Packung Kartoffelklöseteig aufheben?!), aber die Menge an Quark beibehalten, da ich nicht so viel Qark dazu brauche. Wenn Euch das aber zuwenig vorkommt, nehmt auch 500gr Quark, dann stimmen die Verhältnisse wieder mit dem Kochbuch überein.
Diese Taler sind unglaublich lecker (OK, ich bin auch ein großer Knödeljunkie) und einfach und schnell zuzubereiten. Man kann sie zudem gut aufheben und dann in der Mikro wieder erwärmen. Jetzt muss nur noch jemand testen, ob sie auch kalt schmecken :)

1 Kommentar:

  1. Cool! Ich liebe Knödel auch sehr! Das wäre auf jeden Fall was für mich! Muss ich mal nach kochen.

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