Donnerstag, 28. November 2013

Bento #61

Meine neuen Boxen werden ja nach dem Erwerb eine Weile inflationär verwendet, warum sollte das also bei der Bowl anders laufen ;) Hier haben wir wieder lecker Nudeln mit Pesto Rosso (mein Verdacht ist, dass die ganzen Pestofüllungen hintereinander entstanden sind und ich das Pesto aufbrauchen musste ^^), dann oben Zwetschgen, zwei Tomätchen und Studentenfutter. Dazu gab es noch eine Birne.

Freitag, 22. November 2013

Gnocchi mit Rucola, Kirschtomaten und Parmesan

Dieses Rezept stammt aus einem Kochbuch, das ich von Sarah bekommen und hier schon erwähnt habe. Ich habe das Rezept etwas abgewandelt und den Fleischanteil weggelassen, war wieder mal zu faul zum Einkaufen ;)
Für zwei bis drei Personen braucht Ihr:
500-600gr Gnocchi
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
etwa 300gr Kirschtomaten, halbiert
100-200gr Rucola
50gr Parmesan, grob gerieben (wenn es Euch geht wie mir, dann nehmt gleich viiiieeel mehr ^^)
Olivenöl
Salz, Pfeffer
Bratet die Zwiebel im Olivenöl in einer Pfanne an, bis sie leicht gebräunt ist. Gebt nun die Gnocchi hinzu und bratet diese, bis sie knusprig sind. Nun für etwa fünf Minuten die Tomaten hinzugeben, ganz am Schluss den Rucola etwas zerrupfen und durch die Pfanne schwenken. Sofort servieren und den Parmesan darüberhobeln.
Übrigens: das Foto ist auch ein kleiner Schwindel, nach dem Foto kam gleich noch die doppelte Menge Parmesan hinzu, ich liebe das Zeug einfach abgöttisch ^^

Sonntag, 17. November 2013

Manchmal muss es Pizza sein...

Kennt Ihr diese Tage, an denen die Welt doof ist? Mit Sicherheit, man neigt ja immer dazu, die eigene Situation als die Schlimmste wahrzunehmen, aber ein kurzer Blick in die Welt offenbart ja schnell, dass andere auch bescheidene Tage durchleben.
Immer wenn ich so einen Tag habe, gönne ich mir gerne mal etwas. Ich koche unter der Woche selten und koche deshalb am Wochenende vor oder taue etwas auf, was ich irgendwann mal zubereitet habe. Aber manchmal, manchmal muss es eben Pizza sein ^^ Ich habe das Glück (oder das Pech ;) direkt neben einer Pizzeria zu wohnen, die sogar ziemlich leckere Pizzen macht. Dafür, dass ich noch nicht mal eine Jacke anziehen muss, konnte ich mich bisher gut beherrschen und habe in etwa einmal pro Monat dort etwas geholt *auf die Schulter klopf*.
Aber manchmal, manchmal muss das eben sein, wenn der Hunger riesig ist und man selbst einfach nichts mehr machen will, weil man so erschlagen ist... Dann rufe ich schnell an, warte kurz, verlasse das Haus, laufe zur Straße (ich habe Hinterhausromantik ^^) und gehe noch 20m bis zum Pizzaglück. Schon geschnitten, damit man wirklich keinen Dreck in der eigenen Küche produziert, landet das gute Stück dann auf meinem Schoß und wird stilecht beim Fernsehen verputzt, denn eine Pizza vom Lieferdienst muss entweder mit Freunden oder bei laufendem Fernseher gegessen werden, das verlangt einfach die Sache an sich ;) 
Das darf man natürlich nicht zu oft machen, da nutzt sich die Sache ab und die Pizza verliert ihre magische, heilsame Wirkung!
Was ist Euer Soulfood, wenn alles doof ist?

Mittwoch, 13. November 2013

Kürbisspalten aus dem Ofen

Der Saisonalität halber darf der Kürbis wieder vorgelassen werden ^^ Seit letztem Herbst habe ich mich ja auch mit dem Hokkaido angefreundet, in diesem Jahr haben wir diese Freundschaft vertiefen können ;) Er durfte ins Curry wandern und ich mache ihn auch gerne einfach solo mit leckeren Gewürzen im Ofen. Ihr braucht hierfür nur:
1 Hokkaido (oder zehn, je nach Anzahl der Esser, ich schaffe einen ganzen, wenn's nix anderes gibt ^^)
Olivenöl
mind. 1 Knoblauchzehe pro Kürbis
Meersalz
Pfeffer
Curry
Kreuzkümmel
Zimt
Paprika, edelsüß
etwas Cayennepfeffer
Den Hokkaido wascht ihr, hölt ihn aus und schneidet sein Fruchtfleisch in schicke Spalten (reine Ansichtssache, ich finde das einfach am hübschesten ^^). Aus Olivenöl, dem Knoblauch (gepresst oder fein gewürfelt) und den Gewürzen mixt Ihr ein Dressing, in dem ihr den Kürbis wälzt. Tastet Euch dabei an Eure persönliche Liebslingsverteilung der Gewürze heran. Mit Zimt und Cayennepfeffer nur in homeopathischen Dosen umgehen, aber den Zimt nicht weglassen, ich finde, er unterstützt das Gesamtkonzept zusammen mit Curry und Kreuzkümmel ungemein, will sagen: es klingt pervers, schmeckt zusammen aber sehr lecker :)
Die Spalten kommen auf ein Backblech und wandern bei 180° für etwa 15 Minuten in den Ofen. Die Garzeit richtet sich natürlich nach der Dicke der Spalten, aber auch nach Eurer persönlichen Vorliebe dahingehend, wie viel Biss oder wie viel Matsch er haben darf und soll.
Dazu passt auch gut ein erfrischender Yoghurtdip mit Minze.

Freitag, 8. November 2013

Bento #60

 
Wieder ein kleines Jubiläum! Und wenn ich mich recht erinnere, war mir im Moment der Bentoerstellung wieder nicht bewusst, dass wir eine runde Zahl zelebrieren ;)
Der Inhalt ist dem vorherigen ähnlich. Ich habe unten chinesische Eiernudeln mit rotem Pesto, oben dann Tomaten, zwei Zwetschgen und einen Butterfingerriegel mitgenommen. Butterfinger haben wir von Bekannten aus den USA mitgebracht bekommen, meinen Eltern und mir schmeckt das Zeugs nämlich ausgespochen gut ^^

Samstag, 2. November 2013

Mangomassaker und Melonenmetzelei

Habt Ihr auch solche Lebensmittel, die Ihr nur alleine essen könnt? Ich meine, ohne dass Euch jemand dabei zuschaut? Bei mir ist das zum einen die Wassermelone und zum anderen die Mango.
Mangos esse ich inzwischen sehr gerne, sie müssen auf alle Fälle aber richtig reif sein. Man schneidet dazu links und rechts am Kern vorbei (und erhält zwei Hälften). Dann einfach ein Raster einritzen und die Mangohälften umstülpen, sodass man die Stücke rausschneiden kann (das worldwideweb hat dazu bestimmt ein Video parat, falls das hier grade zu abstrakt war ^^). Aber der liebe Kern hat ja dann immer noch einiges an Fruchtfleisch an sich... nunja, da kommt der Teil, weswegen ich Mangos im stillen Kämmerlein esse, denn beim Kern abknabbern wird ordentlich rumgesaut ;) Danach sind das halbe Gesicht und natürlich beide Hände total voll mit Saft ^^
Ähnlich ist es bei Wassermelone. Man könnte sie ja in schicke kleine Stücke schneiden, aber, mal ehrlich, es ist doch viel toller, sich mit dem ganzen Gesicht in so ein Viertel zu tunken :) Die Melone ist doch schon so nett, dass sie sich uns entgegenwölbt, da muss man doch einfach alle rausknabbern. Auch danach muss ich mich und die Arbeitsfläche von Grund auf reinigen, eine kleine bis große Schweinerei mit großem Spaßfaktor ^^