Montag, 29. Dezember 2014

Blätterteig-Kartoffel-Kürbis-Schnitten

Vor einiger Zeit schon hatte ich hier noch einen halben Hokkaido herumfliegen, der noch auf der Suche nach seiner Bestimmung war. Gleichzeitig verbringe ich meine Zeit online manchmal damit, auf einem Blog einfach mal ständig zurückzuklicken, wobei ich auf dieses Rezept bei Veganpassion gestoßen bin, was dann als Inspiration diente.
Für ein Blech benötigt Ihr:
1 Rolle frischen Blätterteig
1/2 Hokkaido
2-3 Kartoffeln
1 Becher Creme Fraiche
Salz, Pfeffer
Zunächst gebt Ihr die Kartoffeln bei 180° im Ganzen für etwa 15 Minuten in den Ofen, der Kürbis kommt für zehn Minuten dann hinzu. Nach dem Abkühlen die Kartoffeln schälen und mit dem Kürbis würfeln. Den Blätterteig auf ein Blech legen und mit der Creme Fraiche bestreichen. Die Kartoffel- und Kürbiswürfel darüberstreuen und gut salzen und pfeffern. Bei 180° braucht das Ganze mindestens noch mal 20-30 Minuten, testet ggf. ob das Gemüse weich ist, dreht sonst die Temperatur etwas runter, damit der Blätterteig nicht verbrennt.
Die Schnitten sind sehr lecker und machen gut satt und warm.

Freitag, 26. Dezember 2014

Einkochen: Tomatensauce und Currysauce

Manchmal habe ich ganz komische Ideen. So wie hier. Ich habe von meiner Mama ihren zweiten Einkochapparat mitgenommen, um Weihnachtsgeschenke selbstzumachen. Einige konnten sich dieses Jahr also über Tomatensauce neapolitanische Art, Currysauce "Masala" und eine scharfe Currysauce freuen.
Ich habe Einmachgläser mit Twist-off-Deckel und 440ml Fassungsvermögen verwendet. Wichtig ist, dass Ihr die Einkochzeiten beachtet: fleischlose Saucen wie diese beiden brauchen 30 Minuten bei 100°, bei Hackfleischsaucen und Co. verdoppelt sicht die Zeit. Ihr könnt bei geringeren Mengen auch in einem großen Topf einkochen, in den Ihr die Gläser stellt und den Ihr bis zum Rand der Gläser mit Wasser auffüllt. Außerdem ist es wichtig, die Gläser und Deckel vorher gründlich zu reinigen und danach den Deckel und das Glas samt Rand nicht mehr von innen anzufassen. Koch die Gläser und die Deckel am besten in Essigwasser und lasst sie auf einem heiß gebügelten Geschirrtuch abtropfen oder im Backofen bei 180° trocknen. Und nun zu den Rezepten.

Für 3 Gläser (plus eine große Portion für den hungrigen Koch zum sofort Auffuttern) Tomatensauce braucht Ihr:
1600g gehackte Tomaten aus der Dose
4 Knoblauchzehen, sehr fein gewürfelt
2 Zwiebeln, sehr fein gewürfelt
150ml Olivenöl
Salz, Pfeffer
12-15 Basilikumblätter

Montag, 22. Dezember 2014

Gewürztatzen

Ich habe dieses Jahr eine neue Plätzchensorte ausprobiert, die ich aber meinen vorhandenen Zutaten angepasst habe. Mit diesem Rezept wünsche ich auch allen fröhliche Weihnachten.
Für ein Blech voll mit 32 kleinen Tatzen braucht Ihr:
75g Butter
75g Zucker
2 EL Rum
1/2 TL Zimt
1/2 TL Lebkuchengewürz
150g Mehl
1 Ei
Schoki
Der Teig ist denkbar einfach: Ihr knetet einfach alle Zutaten bis auf die Schoki kräftig durch und lasst ihn in Frischhaltefolie gewickelt eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Nun formt Ihr kleine, dicke Stangen (die zerlaufen beim Backen etwas und ergaben bei mir diese Tatzen) und setzt sie auf ein Backblech. Bei 175° etwa 10-15 Minuten backen, auskühlen lassen und zur Hälfte in flüssige Schoki tunken.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Rucolarisotto mit Tomaten

Ich habe immer mal wieder dazu geschrieben, dass ich einige Rezepte aus einer Zeitschrift habe, die jeden Monat erscheint, so auch dieses. Die Zeitschrift hat nur Rezepte, kostet einen Euro und ich finde immer mindestens zwei Rezepte, die ich dann auch nachkoche. Hier habe ich ausnahmsweise mal Sarah eingeladen und war so mutig, mein allererstes Risotto auszuprobieren. Für 2-3 Personen braucht Ihr (das Rezept sagt 4 Personen, wir können dem leider nicht zustimmen ^^):
2 rote Zwiebeln, gewürfelt
3 Knoblauchzehen, gewürfelt
1 EL Butter
250g Risottoreis
400ml trockener Weißwein
400ml Gemüsebrühe
30g getrocknete Tomaten in Öl
1 Bund Rucola
40g Parmesan (am Stück, the good stuff ^^)
5 EL Sahne
Die Zwiebel, den Knoblauch und den Reis in einem Topf in der Butter andünsten. Mit dem Wein und der Hälfte der Brühe ablöschen, aufkochen und ca. 20 Minuten köcheln. Wenn die Brühe aufgesogen ist, Rest Brühe nach und nach zugießen, dabei öfter umrühren.
Tomaten abtropfen lassen und in Stücke schneiden, Rucola waschen und etwas kleinrupfen oder schneiden.
Parmesan hobeln. Käse (bis auf etwas zum Bestreuen), Sahne, Rucola und Tomaten unter das Risotto heben, 1-2 Minuten köcheln. Anrichten und mit dem Rest Parmesan bestreuen.
Das war äußerst lecker und auch gar nicht schwierig.

Montag, 15. Dezember 2014

Maki-Sushi

Ich habe es ja schon einmal gesagt, jede/r sollte seinen eigenen Sushidealer haben ;)Aber was tun, wenn der grade nicht kann?! Nach einem mehrere Tage andauernden großen Sushi-Knast (=Hunger) war ich dann schließlich so verzweifelt, dass es nur noch eine Lösung gab: selbst Hand anlegen ^^
Bis auf das Nori und die Matte besitze ich schon alles, sogar Avocado, Rucola und Sesam waren zuhause. Also habe ich den Reiskocher beladen, die Füllungen vorbereitet und den Reisessig angerührt. Herausgekommen sind meiner Meinung nach wirklich sehr ansehnliche Maki, einmal gefüllt mit Rucola und Sesam und einmal mit Avocado. Vier Rollen, nur für mich O.O
Fazit: Ist nicht schwierig (das war mir ja auch klar), schmeckt genauso gut wie bei Sarah, lasse ich dennoch weiterhin von ihr machen, weil's so schön ist, wie sie gleich mit 750g (!) Sushireis hantieren muss, um die hungrige Meute (2 Personen und sie selbst) satt zu bekommen ;)
Für Leute mit ohne Reiskocher geht's hier zum perfekten Sushireis.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Marzipanmuffins

Aus meinem Muffinbuch backe ich inzwischen sehr gerne etwas nach und gerade bei Marzipan konnte ich natürlich nicht widerstehen. Normalerweise bekommen die Jungs noch eine Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft, dafür bin ich aber meistens zu faul ;)
Für 12 Muffins braucht Ihr:
100g Butter
80g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
100g Marzipanrohmasse
5 EL Orangensaft
Bittermandelaroma
120g Mehl
60g gemahlene Mandeln
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
Die Butter zerlassen, nach und nach den Zucker, Vanillezucker und die Eier einzeln in die flüssige Butter rühren. Die Marzipanrohmasse soll eigentlich mit dem Orangensaft und einem Tropfen Bittermandelaroma im Mixer zerkleinert werden. Wer wie ich keinen Mixer hat, kann sich anderweitig behelfen: ich habe die Mischung ganz vorsichtig in der Mikrowelle erhitzt, dann löst sich das Marzipan in dem Orangensaft und kann unter die Eimasse gerührt werden.
Das Mehl mit den Mandeln, dem Backpulver, dem Natron und einer Prise Salz mischen. Feuchte und trockene Zutaten zusammengeben und so lange verrühren, bis alle Zutaten feucht sind, der Teig sollte leicht zäh sein. Den Teig 3/4 hoch in den Muffinförmchen verteilen und bei 180° etwa 25 Minuten backen.
Nach dem Abkühlen glasieren oder gleich so verputzen ^^

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Kokosmakronen

Mama und ich haben vor drei-vier Jahren den Kokosmakronen abgeschworen. Solange ich mich erinnern konnte, haben wir an Weihnachten Makronen gebacken, kein Wunder, ist ja selbst bei eingeschränkten motorischen Fähigkeiten kleiner Kinderhände ohne große Probleme umzusetzen ;)
Das Ergebnis war, dass wir sie nicht mehr sehen konnten und seitdem jedes Jahr etwas anderes backen. Doch jetzt hatte ich doch mal wieder Lust und habe ein Rezept gesucht. Ich habe kleine Oblaten genommen, dann sind die Makronen mit einem Happs im Mund und krümeln nicht rum.
Ihr braucht:
200g Kokosraspel
65g Quark
150g Zucker
4 Eiweiß
4 Tropfen Bittermandelöl
1 Pck. Vanillezucker
Oblaten
Eiweiß steif schlagen, Zucker und Vanillezucker hinzugeben und weiterschlagen, bis der Zucker gelöst ist. Dann die restlichen Zutaten unterrühren und mit zwei Löffeln kleine Häufchen ^^ auf die Oblaten setzen. Bei 180° etwa 10-15 Minuten backen.
Dazu gab es wie jedes Jahr mein Adventskalendertürchen in Teeform :)

Dienstag, 2. Dezember 2014

Rosenkohl-Maronensoße mit Kartoffelspalten

Puuuh, jetzt habe ich mir wieder mal lange Zeit gelassen, aber ich hatte einen guten Grund, ich habe mein zweites Staatsexamen gemacht (man kann ja nie genug davon haben ^^). Dafür habe ich gleich etwas sauleckeres für Euch, zumindest für diejenigen, die den Rosenkohl so mögen wie ich. Für 2-3 Personen braucht Ihr:
500gr Rosenkohl, halbiert
6-8 mittlere Kartoffeln, geschält und in Spalten
200gr vakuumierte Maronen
2 Schalotten, gewürfelt
100ml Weißwein (halbtrocken bis trocken)
150gr Schlagsahne
Zucker, Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Den Rosenkohl als erstes etwa 10 Minuten in Salzwasser blanchieren, dann in ein Sieb abgießen und kalt abbrausen. Zu den Kartoffelspalten gebt Ihr etwas Öl, würzt sie kräftig mit Salz und Pfeffer und gebt sie auf ein Blech. Sie brauchen bei 180° etwa 25 Minuten.
Während die Kartoffelspalten backen, erhitzt Ihr in einer großen Pfanne 1TL Zucker, bis dieser karamellisiert. Dann gebt Ihr etwas Öl hinzu und schwitzt die Zwiebeln in der Öl-Karamell-Mischung an (aufpassen, dass die Pfanne nicht so heiß ist, dass Euch die Zwiebeln um die Ohren fliegen). Dann löscht Ihr mit dem Wein ab, gebt den Rosenkohl und die Maronen (halbiert) hinzu und gießt die Sahne an. Das Ganze noch etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit den Kartoffelspalten servieren.
Bei akuter Faulheit (wie auf dem Foto) müssen auch mal fertige Kartoffelspalten herhalten ;)

Mittwoch, 12. November 2014

Bento #86

Hier sieht man, wie viel ich hinterherhinke. Zum einen ist es schon eine ganze Weile her, dass ich meine Black and Blum Box erstanden habe, zum anderen sind die Johannisbeeren im Garten meiner Eltern fast schon wieder reif, so langsam bin ich hier ;)
Am besten gefällt mir an der Box immer noch das Design und wie schön sich die kleinen Boxen in die große anschmiegen ^^ Hier gab es -ich wollte sie einfach unbedingt ausprobieren und nahm, was da war- Nudeln mit Pesto Verde und Tomaten (für's Foto eine, für's Essen mehrere) und in der Nachtischbox Griesbrei mit Johannisbeeren.

Samstag, 8. November 2014

Bento #85

Ohlala, das war ganz, ganz lecker, da es mich an England einnert hat, wo ich immer so gerne beim Inder gegessen haben bzw. es einfach im Supermarkt viele indische Lebensmittel gab *hachz*
Dabei muss ich aber sagen, dass mein Beitrag hierzu bescheiden ist, denn -ich gestehe es- beim Discounter war indische Woche und das ist eine fertige Kormasauce aus dem Glas, ich habe einfach nur Hähnchen angebraten, die Sauce dazugegeben und kurz aufgekocht und noch eine handvoll Cashewkerne reingeknallt. Dazu gab es dann noch Mininaan, natürlich auch im Zuge der indischen Woche erstanden ;)
Da habe ich für meine Lunchbowl extra etwas übrig gelassen, unten also das Curry zum Wiedererwärmen und oben drei Mininaan.

Montag, 3. November 2014

Bento #84

Ich habe lange Zeit kein Bento mehr gepostet, im Moment mache ich keine, aber ich habe noch ein paar hier liegen... schon sehr laaaange hier liegen, um genau zu sein ^^
Dieses ist wieder mal superunfotogen, aber es war sehr lecker, außerdem hebe ich mir gerne Reste vom Mittagessen am Tag vorher auf. Hier gab es in meiner Monsterbox einfach nur Nudeln mit Tomaten und Spinat. Das Ganze wurde dann in der Mikrowelle wieder erwärmt, kalt würde ich das nicht futtern ;)

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Flammkuchen mit Zwiebeln und Weintrauben

Ich weiß meistens sehr genau, was ich einkaufen will. Neulich habe ich ein paar Einmachgläser gesucht und lief irgendwie auch am Kühlregal vorbei. Dabei habe ich fertigen Flammkuchenteig entdeckt und musste direkt an eine Flammkuchenvariante denken, die ich mal im Studium gebacken bekommen habe. Also mit Flammkuchenteig und Einmachgläsern wieder zurück in die Gemüseabteilung, um die fehlenden Zutaten zu holen. Ich bin sehr verfressen, auch wenn ich geschickterweise immer sehr kleine Portionen hier zeige ;) Will sagen: wer gut essen kann, schafft dieses Blech alleine ^^ Deswegen würde ich pro Person sagen:
1 Rolle fertigen Flammkuchenteig
1/2 Becher Schmand
2 handvoll Weintrauben, halbiert
1/2 Gemüsezwiebel, in Ringen
Das Bild ist ja fast schon Erklärung genug. Streicht einfach den Schmand dünn auf den Teig und legt die Weintrauben und Gemüsezwiebelringe darauf, fertig. Bei 200° (dann wird es richtig schön kross) im oberen Drittel des Backofens (bei Ober-/Unterhitze) etwa 10-15 Minuten backen.
Auf diesem typischen Portionsbild seht Ihr auch, dass noch Apfelscheiben dazugekommen sind, da ich hier einen halben Apfel rumliegen hatte, der weg wollte. Ich bin sonst kein Zwiebelfreund, aber zusammen mit den Weintrauben ist das wirklich sehr lecker, und wenn es nicht mittags gewesen wäre, hätte sich auch das eine oder andere Gläschen Federweißer angeboten ^^
 

Samstag, 25. Oktober 2014

Bolognesewrap

Manchmal habe ich richtig Lust auf so ein Tütchenprodukt, neulich ganz arg nach Bolognesesoße mit Spaghetti. Von der Soße war noch einiges über, weswegen sie einfach mal in einen Wrap gewandert ist, was sogar als Rezepttip auf der Tütchenrückseite stand.
Dazu verteilt Ihr in der Mitte des Wrap einfach relativ dünn die Soße, den Rand überall zu etwa 5cm freilassen. Darauf habe ich noch 2-3 TL Creme Fraiche gegeben und alles vorsichtig in der Mikrowelle erhitzt.
Dann könnt Ihr eigentlich nehmen, was Ihr so mögt, ich habe Tomatenstückchen und Rucola auf die Bolognese gegeben, oben und unten zugeklappt und dann aufgerollt. Es ist eine leicht matschige Angelegenheit (der Wrap hält es bestimmt besser durch, wenn Ihr ihn vor der Mikrowelle verschont und die heiße Soße daraufgebt), also habe ich mal Messer und Gabel benutzt, aber wirklich sehr lecker und gut für Übriggebliebenes.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Meine Welt ist gelb

Nachdem ich ab und an mal einen Einblick in meine gelbe Welt gegeben habe, hatte ich ja darüber nachgedacht, einfach mal alles aufzulisten, was hier so an Simpsons-Memorabilia herumsteht. Hier kommt sie also nun, die ultimative Simpsons-Collection ;) Und es ist nicht gerade wenig ^^
Auf meiner kleinen Couch habe ich angefangen und bin durch alle Räume gewandert.
Beim Fernsehen neben mit sitzen also schon einmal Homer und Bart. Außerdem habe ich noch einen Bart-Kolder hier herumliegen. Für alle nicht-Ost-/Nord-Hessen: ein Kolder ist eine dünne Decke, vorzugsweise eine Fleecedecke oder auch was Gestricktes, aber eben nichts gefülltes wie bei Bettdecken.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Landesgartenschau Gießen

Da habe ich doch beim Blick in mein Kartoffelsalatrezept bemerkt, dass ich von zwei Ausflügen berichten wollte... Düsseldorf habe ich erwähnt, aber mein Trip zur Landesgartenschau nach Gießen geriet in Vergessenheit. Leider ist sie nun schon vorbei, aber ich möchte Euch dennoch ein paar Bilder zeigen. Eigentlich wollte ich nur eine Freudin besuchen, aber als mir dann die Gartenschau wieder einfiel, sind wir beide für einen Nachmittag dorthin.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Mexikanischer Nudelsalat

Nach doch längerer Pause bin ich wieder da mit dem noch ausstehenden letzten Rezept von meinem Geburtstag. Ich versuche ja eigentlich, mindestens einmal pro Woche einen Beitrag zu schreiben, aber mich hatte eine fette Erkältung dahingerafft und ich musste dennoch wegen zwei anstehender Prüfungen Anfang Oktober an die Arbeit und so gut es ging weitermachen, weswegen ich den Rest meiner Zeit nur mit Schlafen zugebracht habe.
Diesen Nudelsalat hatten wir dieses Jahr zum ersten Mal gemacht. Er wurde von mir als letztes zubereitet und nach zwei Muffinsorten und einem weiteren Salat wollte ich damals nur noch fertig werden, ich habe nichts abgeschmeckt, sondern einfach nur noch zusammengepampt. Beim Testen am nächsten Tag mussten wir feststellen, dass er superlecker ist. Er hat mir sogar am besten geschmeckt im Vergleich zu dem Pestonudelsalat und dem Kartoffelsalat.
Für vier Personen benötigt Ihr:
400gr kurze Nudeln
50gr Kürbiskerne
6 EL Öl
2 rote Paprika
1 Dose Mais
5 EL Weinessig
Salz, Pfeffer
1 EL Zucker
1 Zwiebel
Nudeln kochen, Kürbiskerne in 1 EL Öl rösten, die Paprika in Ringe schneiden, Mais abgießen. Essig, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren. 5 EL Öl unterrühren. Zwiebel würfeln und in etwas Öl leicht glasig dünsten (im Rezept kommen rohe Zwiebeln rein, mag ich aber nicht so und wird auch schneller schlecht), zu dem Dressing geben. 100ml Nudelwasser auffangen und zum Dressing geben, noch mal abschmecken und würzen (oder auch nicht, hat ja auch ohne gut geklappt ^^). Und nun einfach noch alles mischen :)

Donnerstag, 18. September 2014

Lisa und Lisa

Bevor ich zum letzten Nudelsalat von meinem Geburtstag komme, zeige ich Euch ein Geschenk, das es gab. Da mein DVD-Halter Marge bei Staffel 13 an ihr natürliches Ende stößt, war die Aufgabe für deren Schöpfer dieses mal, Lisa als DVD-Halter umzusetzen, was zu meiner vollsten Zufriedenheit ausgeführt wurde. Lisas Bild ist dabei zweidimensional, ihr Kopf setzt sich nach hinten aber in Form kleiner Einschubfächer fort, in die dann die Staffeln kommen, sodass am Ende Lisa koronaartig von den DVD-Boxen umgeben sein wird (und ich dann auch ein anderes Plätzchen finden muss, da sie dann ganz schön breit wird ^^).
Und noch einmal Lisa steht direkt daneben, denn ich bin seit vorgestern stolze Besitzerin eines Autogramms, mit Widmung, von Sabine Bohlmann, der deutschen Synchronstimme von Lisa.
Wie bin ich daran gekommen? Sarah war -wie sie schon berichtet hat- auf der Connichi und hat sich für mich in die laaaaaange Schlange für ein Autogramm gestellt (über eine Stunde Wartezeit). Bohlmann synchronisierte nämlich auch Sailor Moon, deswegen gab es eigentlich Sailor-Moon-Autogrammkarten, aber Sarah war so nett und hat erzählt, dass sie das Autogramm für eine Freundin holt, die ein großer Simpsonsfan ist, weswegen ich dann ihre "normale" Autogrammkarte bekommen habe. Cool oder cool? :)
Ich muss es also noch einmal hervorheben, ich habe eindeutig die coolsten Freunde (weswegen ich mich auch immer so versuche zu überschlagen, wenn es um Geschenke für selbige geht, siehe Bügelperlenlampe und Mensch-ärgere-dich-nicht, es ist fast schon Arbeit ;)
Übrigens habe ich eben überlegt, ob ich noch mal einen Sammelpost zu meiner gelben Leidenschaft mache, ich habe beim Durchklicken vom Blog und Umschauen im Zimmer wieder gemerkt, wie viel es doch ist ^^
Habt Ihr Interesse?

Bento #83

Ich habe hier ja noch ungepostete Bentos herumliegen, wie mir immer mal wieder auffällt. Dabei bin ich ganz schön hinterher, bei diesem hatte ich -wie man sieht- noch Schokoostereier übrig *lalala*
In der unteren Ebene gab es Nudeln mit Spinat und Zuckerschoten, was eine wirklich leckere Kombi war. Ich habe an der Arbeit eine Mikrowelle und habe es mir wieder warm gemacht (und auf die Kontroverse bezüglich Spinat und warmmachen will ich jetzt gar nicht eingehen, ich lebe noch ^^). Oben dann vier Eierchen, Walnüsse, Datteln und Trockenpflaumen. Die Nüsse und Trockenfrüchte nehme ich gerne als vormittäglichen Snack mit, da mir schon gegen halb 11 das erste mal das Bäuchlein knurrt ^^

Mittwoch, 17. September 2014

Pestoklöße mit Spinat

Man, ich hab ja in letzter Zeit echt eine lange Leitung, was die Regelmäßigkeit von Beiträgen betrifft... Wenn die Lust fehlt, mache ich Dinge dann auch nicht, sonst kommt nur Schmu heraus ^^
Dafür habe ich heute etwas sehr leckeres und einfaches für Euch. Ich habe 8 Klöße aus einer Packung geformt, was so für 3-4 Personen reichen sollte, Ihr braucht:
1 Packung Kloßteig
1/2 Glas Pesto Rosso
1 kleines Päckchen Pinienkerne, in der Pfanne ohne Öl geröstet
2 Packungen (á 450gr) Rahmspinat
Aus dem Kloßteig formt Ihr etwa 8 Klöße, die Ihr mit einem TL Pesto füllt. Dazu habe ich immer etwas Kloßteig genommen, geknetet, flach gedrückt, in der Mitte Pesto drauf und dann zugefaltet und zwischen beiden Händen gerollt, dass sie schön rund werden.
Dann die Klöße wie gewohnt etwa 15-20 Minuten in Wasser kochen. Gleichzeitig den Spinat zubereiten, am Ende einfach beides auf dem Teller zusammenführen und mit Pinienkernen bestreuen, geilomat, sag ich nur :)

Montag, 8. September 2014

Im Garten - geerntet

Auf meiner kleinen Fläche und in den Pötten hat sich einiges getan. Wie Ihr seht, kann ich ab und an ein paar Kirschtomaten ernten, die Pflanze steht nicht direkt in der Sonne, außerdem hat sich selbige ja nun auch sehr rar gemacht, weshalb es seine Zeit dauert, bis die kleinen Tomätchen rot werden.
Im rechten Pott dahinter sitzen zwei Minzsorten, ich habe sie aus der prallen Sonne nach dort verpflanzt, wo sie sich auch deutlich wohler fühlen. Ich habe einmal eine marokkanische Minze und noch eine normale Pfefferminze (aus einem Gartenmarkt, die marokkanische war von dem Gartenfest, auf dem ich auch die japanische Wunderblume erstanden habe).
In den drei linken Pötten dahinter steht die japanische Wunderblume, die Dinger sind riesig geworden und ich musste sie mehrmals hochbinden, damit sie nicht abknicken. Die ersten Blüten öffnen sich auch gerade, angeblich blüht sie noch den ganzen September.

Freitag, 5. September 2014

Düsseldorf - Immermanstraße

Wie Sarah schon berichtet hat (sogar in zwei Teilen), haben wir beide einen Ausflug nach Düsseldorf gemacht. Mein Hauptbeitrag dazu war das Auto und das Fahren ^^ Wir haben an den Rheinterassen geparkt und sind von dort in die Innenstadt gelaufen, für acht Stunden parken waren am Ende 8€ fällig, also nicht wirklich billig, aber noch gut zu verkraften, außerdem hatte das Auto eine schöne Aussicht ;)
Ich beschränke mich in meinen Erzählungen mal etwas, Sarah war ja sehr ausführlich. Mein Plan für Düsseldorf war, dass wir möglichst viel Zeit mit Essen verbringen, was wir auch gut umsetzen konnten ^^ Für ein verspätetes Frühstück ging es also in die Bäckerei Takka.

Donnerstag, 4. September 2014

Nudelsalat mit gegrillter Paprika

Diesen hier hatte ich ausgewählt, weil er Pesto enthält ^^ Dabei sieht er sehr einfach aus, das Schälen der Paprika war aber erstens ganz schön matschig und hat zweitens auch etwas Zeit gebraucht. Für vier Personen (ich habe in etwa das Doppelte gemacht) braucht Ihr:
1 rote Paprika
1 orangene Paprika
275 Conchiglie (die habe ich ums Verrecken nicht gefunden, nur die große Variante, nehmt einfach irgendwas muschelförmiges)
5 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
2 EL Basilikumpesto
1 Knoblauchzehe(sehr fein geschnitten)
3 frisch gehacktes Basilikum
Salz und Pfeffer
Die Paprika ganz im Backofen unter Wenden etwa 15 Minuten grillen, sodass die Haut dunkel bis schwarz wird. Danach mit Folie abdecken und warten.
Inzwischen die Nudeln kochen. Olivenöl, Zitronensaft, Pesto und Knoblauch in einer Schüssel gründlich verrühren. Die Nudeln noch heiß mit der Pestomischung verrühren.
Die abgekühlten Paprika häuten, aufschneiden, entkernen und mundgerecht schneiden. Zusammen mit dem Basilikum zu den Nudeln geben, salzen und pfeffern und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Mittwoch, 3. September 2014

Kartoffelsalat

Weiter geht's im Text mit den Salaten von meinem Geburtstag, drei an der Zahl. Da ich eben festgestellt habe, wie viele Beiträge hier noch rumliegen, habe ich mal ein bisschen aufgeräumt und aber auch gleich entschieden, was als nächstes kommt. Zwei der drei Salate gibt es zunächst, vom Dritten fehlt mir noch das Rezept, den gibt's dann später. Dann habe ich noch zwei Ausflüge gemacht, von denen ich Euch berichten will und ich schulde Euch noch ein Gartenupdate. So geht's also weiter, hier nun das Rezept für eine Schüssel Kartoffelsalat:
500gr festkochende Kartoffeln waschen, kochen, etwas abkühlen lassen, pellen und in Scheiben schneiden. 4 Eier hart kochen. 2 Zwiebeln schälen, würfeln. Ein Glas Gewürzgurken (370ml) abgießen, Gurkenwasser dabei auffangen. Die Gurken würfeln. 1/2 Bund Schnittlauch in Röllchen schneiden. Eier abgießen, abschrecken, schälen und Würfeln. 150gr saure Sahne, 150gr Creme Fraiche und 4EL Gurkenwasser verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und am Ende alles zusammenpampen. Das Ganze will dann mindestens eine Stunde durchziehen.
Ich hatte mir noch erlaubt, die Zwiebeln etwas anzudünsten, dann wird der Salat nicht so schnell schlecht (außerdem kaut das Geburtstagskind ganz ungern auf rohen Zwiebeln herum ^^).

Montag, 25. August 2014

Bügelperlenlampe [Vorlage]

Dieses Jahr hat fast jeder etwas aus Bügelperlen bekommen und das hier ist das letzte Ass, das ich im Ärmel hatte. Die Originalanleitung findet Ihr hier, da gibt's auch noch mehr tolle Sachen, die man aus Bügelperlen machen kann, was ich erst jetzt bemerkt habe, Gott sei Dank ;)
Ich gestehe, ich war in der Herstellung wieder superknapp dran, sodass ich den Würfel erst am Tag der Geburtstagsfeier selbst zusammengebaut habe. Nehmt Euch genügend Zeit, man wird ganz schön rammdösig bei der Sache ^^
Deswegen gibt's heut auch echt schöne Fotos, denn ich habe meine Camera natürlich liegen gelassen (rammdösig, ich sag's Euch ^^) und konnte dann vom vollendeten Kubus kein Bild mehr machen, weswegen diese Aufgabe dem Geburtstagskind zukam, der das deutlich scöner gemacht hat, als ich es wahrscheinlich jemals mit meiner Krücke von Camera hinbekommen hätte.

Montag, 18. August 2014

Mensch-ärgere-dich-nicht [Vorlage]

Für einen guten Freund zum Geburtstag gab es dieses schicke Mensch-ärgere-dich-nicht-Brett aus Bügelperlen in einer Pacman-Variante. So etwas Cooles habe ich mir natürlich nicht selbst ausgedacht, sondern nach einer Googlesuche auf dieser Seite gefunden. Wie Ihr seht, hat Frollein Keks auch noch weitere Varianten ;)
Die Halmakegel kann man einfach dazukaufen, seid bitte nicht so doof wie ich, ich habe erst am Tag der Feier gemerkt, dass ich keinen Würfel habe und musste morgens noch mal los ^^
Plant auch genügend Zeit ein, diese Felder verlangen doch etwas Durchhaltevermögen, außerdem wird man auf Dauer etwas matschig in der Birne, weswegen man lieber ein paar Pausen von ein bis zwei Tagen einbauen sollte, denn das sind einfach ganz schön viele bunte Perlen ;) Aber lohnenswert, wie man sieht, außerdem hat sich der Beschenkte sehr gefreut.

Samstag, 16. August 2014

Gute-Laune-Muffins

Weiter geht's mit der zweiten Sorte Muffins, die ich mir selbst zum Geburtstag gebacken habe. Diese hier sind mit einer Frischkäsecreme gefüllt. Für etwa 12 Stück braucht Ihr:
80g Frischkäse
130g Puderzucker
110ml Orangenlimonade
250g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
eine Prise Salz
75g Butter
1 Ei
75g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
100g saure Sahne
2-3 EL Orangensaft
Gummibärchen o.Ä.
Den Frischkäse mit 2EL Puderzucker und 1EL Orangenlimonade glatt rühren. Das Mehl mit dem Backpulver, Natron und Salz in einer Rührschüssel vermischen. Die Butter bei schwacher Hitze zerlassen. Das Ei in einer zweiten Schüssel leicht verquirlen, den Zucker, den Vanillinzucker, die Butter, die restliche Limonade und die saure Sahne unterrühren. Die Eimasse zur Mehlmischung geben und nur so lange verrühren, bis alle Zutaten feucht sind.
Ein Drittel des Teiges in die Muffinformen füllen, je 1TL Frischkäsefüllung daraufsetzen und den restlichen Teig darauf verteilen. Die Muffins bei 180° etwa 25-30 Minuten backen.
Wenn sie abgekühlt sind, den restlichen Puderzucker mit dem Saft zu einem dicklichen Guss verrühren und die Muffins damit bestreichen und nach Vorliebe dekorieren.
Aufgeschnitten sieht das Ganze dann so aus (mein 13. Probemuffin, deshalb noch ohne Glasur ^^), der Frischkäse war schön mittig und das Ganze schmeckte schön frisch.

Donnerstag, 7. August 2014

Happy Birthday

Nachdem ich es die letzten beiden Male vergessen habe, habe ich es jetzt endlich wieder geschafft, an den Geburtstag dieses Blogs zu denken. Das gute Stück wird nun schon vier Jahre alt, am 7.8.2010 kroch es auch dem Ei. Ich kann es selbst fast nicht glauben, kommt es mir doch beiweitem nicht so lange vor... Das heißt auch im Umkehrschluss, dass es vier Jahre her ist, dass ich für ein Semester ins schöne Wolverhampton zum Studieren gestartet bin! Aus verklärter Nostalgie werde ich wohl auch nie den Titel des Blogs ändern können ;)
Lasst uns also kurz gemeinsam anstoßen und ein Kerzchen entzünden! Die abgebildete Kerze habe ich übrigens zu meinem eigenen Geburtstag bekommen, den ich dieses Jahr quasi auf Dienstreise verbringen durfte, deshalb gab es eine Candle-to-go ^^
Mal abgesehen davon, dass dieser Blog für mich zu meinem immer verfügbaren Rezepteverzeichnis geworden ist, würde mich doch mal interessieren, was anderen hier so gefällt. Ich würde mich also freuen, wenn sich ein paar Meinungen zu den folgenden Fragen finden würde:
Was gefällt Dir besonders an diesem Blog?
Wovon würdest Du gerne mehr sehen / lesen?
Worauf könntest Du gut und gerne verzichten?
Welches ist Dein Lieblingsrezept?
Vielen Dank und auf die nächsten vier Jahre :)

Dienstag, 5. August 2014

Himbeermuffins

Wie auch letztes Jahr habe ich wieder meinen Geburtstag gefeiert und dazu einige neue Rezepte ausprobiert (eigentlich ganz schön mutig, die Dinge vorher nicht einmal zu testen, aber ich wage auch keine großen Experimente ^^). Den Anfang macht jetzt die erste von zwei Sorten Muffins, da ich zum Geburtstag u.a. ein Muffinblech bekommen habe. Für etwa 12 Stück braucht Ihr:
200g Himbeeren (ich hatte deutlich weniger)
(frisch oder tiefgekühlt)
120g weiche Butter
120g Zucker
1 Ei
300g saure Sahne
250g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
eine Prise Salz
Vom Mehl bis zum Salz alle Zutaten in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Ei und die saure Sahne untermischen. Die Mehlmischung zur Buttermasse geben und mit einem Kochlöffel nur solange verrühren, bis alle Zutaten feucht sind.
Das Muffinblech lege ich immer mit den Förmchen aus, sieht hübscher aus und das Blech bleibt sauber. Den Teig 3/4 hoch in die Förmchen füllen, die Himbeeren darauf geben und etwas hineindrücken und bei 180° etwa 25 Minuten backen.
Ich habe noch ein 13. füllen können, da das doch ganz schön viel Teig war und ich die Förmchen schon gerammelt voll mit Teig hatte ^^
Vor dem Servieren könnt Ihr noch Puderzucker darüberstreuen. Die Muffins sind dank der Himbeeren leicht säuerlich, was ich sehr gerne mag, außerdem schön fluffig.

Sonntag, 3. August 2014

Rucola-Mandelpesto

Das eigentlich Rezept geht etwas anders, aber ich habe es abgewandelt, um eben sowohl den Ricotta als auch die Mandeln aufzubrauchen, die hier übrig geblieben sind. Das Originalrezept nenne ich Euch am Ende, ich habe folgendes für vier Personen gebraucht:
125g gemahlene Mandeln
~150g Rucola
100gr Parmesan, gerieben
6EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
125gr Ricotta
Eigentlich ganz einfach: alles pürieren ;) Den Ricotta soll man eigentlich erst am Ende dazurühren, ich habe aber die Masse von Rucola ohne etwas mehr "Saft" einfach nicht kleinbekommen, weswegen der Ricotta schon vorher dazugewandert ist. Am Ende noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig. Durch den Ricotta wird das ganze relativ fest und cremig, aufstrichartig, weswegen ich es auch auf einer Scheibe Baguette empfehlen kann. Wie Ihr seht, habe ich dazu einfach eine Runde Nudelreste aufgebraucht, wenn man genau auf die Garzeiten schaut und alles nacheinander ins Wasser gibt, werden auch alle gleichzeitig fertig.
Ich kann das auch sehr empfehlen, ich liebe Rucola sehr, das Bittere schmeckt mir hier sehr gut, obwohl ich ansonsten nicht so sehr ein Freund von Bitterem bin. Ein Schuss Zitronensaft passt auch sehr gut ins Rezept, außerdem könnte ich mir vorstellen, dass das Pesto auch gut zu kurz angebratenen Tomaten passt.

Das Originalrezept sieht folgendes vor:
100g Haselnüsse
150g Rucola
125g Parmesan
6EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
125g Mascarpone

Donnerstag, 31. Juli 2014

Ricotta-Mandelsauce

Ich habe zum Geburtstag ein Pastakochbuch bekommen, aus dem ich gleich zwei Rezepte getestet habe. Ich mag alle Nudelsoßen, die Nüsse enthalten, sehr gerne, weswegen ich mit diesem Rezept zu Spaghetti gestartet habe. Für vier Personen braucht Ihr:
125g gemahlene Mandeln
125g Ricotta
1 Prise Muskatnuss
1 Prise Zimt
150g Crème Fraiche
3EL Olivenöl
125ml heiße Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
Pinienkerne
Ich habe Nudeln und Soße gleichzeitig gekocht, die Soße braucht nicht sehr lange. Mandeln, Ricotta, Muskat, Zimt und Crème Fraiche in einen Topf geben und bei schwacher Hitze zu einer sämigen Paste verrühren. Das Öl hinzufügen und die Mischung langsam mit der Brühe glattrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Pinienkerne habe ich kurz in einer Pfanne angeröstet, Ihr könnt sie entweder einzeln über jeden Teller geben oder direkt in die Soße. Spaghetti und Soße gut vermengen und servieren. Nichts für die schlanke Linie, aber dementsprechend lecker ;)
Das nachfolgende Rezept habe ich sogleich hinterher gekocht, um den Ricotta und die Mandeln aufzubrauchen, beide ergänzen sich also sehr schön.

Freitag, 25. Juli 2014

Süßer Wrap mit Obst

Von meiner letzten Wrapaktion hatte ich noch einen Fladen übrig und wusste nicht so richtig, was ich damit anstellen sollte. Da die Weizenfladen an sich ja neutral schmecken, dachte ich mir, ich werfe einfach mal ein paar Früchte mit etwas Honig rein. Hier finden sich also Nektarinen und Erdbeeren mit Honig auf dem Fladen in der Mikro für maximal zwei Minuten erwärmt, dann oben und unten zuklappen und von einer Seite aufrollen.
Das ist sehr saftig und wirklich lecker, eine gute Möglichkeit, übriggebliebene Fladen aufzubrauchen.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Bento #82

Nach diesem Rezept (nur ohne die Zwiebel) habe ich die Füllung für dieses Bento gemacht. Dafür eignete sich Hana prima, da ich die untere Ebene noch mal erwärmen konnte, ohne dass der Rucola und der Parmesan betroffen waren. In der Schüssel ist also die Gnocchipfanne, während oben frisch geriebener Parmesan und drumherum nestartig Rucola ihren Platz gefunden haben. Nach dem Erwärmen wurde alles miteinander vermischt.

Montag, 21. Juli 2014

Bento #81

OK, das sieht wirklich nicht sonderlich gut aus, ich weiß, aber meine Camera wollte partout kein vernünftiges Foto machen, es sei denn, aus diesem sehr nahen Blickwinkel. Als noch Spargelzeit war, habe ich mir wieder mal grünen Spargel mit Mandeln, Pesto und etwas Sahne gemacht, was ich am liebsten zu Gnocchi esse, quasi eine Nicht-Auflauf-Version hiervon. Das Ganze ist dann einfach in meine Monsterbox gewandert und wurde am nächsten Tag erwärmt.

Freitag, 18. Juli 2014

Pizzaschnecken - zweierlei

OK, so richtig zweierlei kann man das hier nicht nennen, ich habe verschiedene Fertigteige benutzt, das macht den Hauptunterschied ;) Das erste Foto zeigt die Pizzaschnecken mit Blätterteig aus dem Kühlregal.
Bei diesem Teig belegt man den Teig (Teigrolle, keine Vierecke) mit den gewählten Zutaten, rollt alles von einer Seite auf und schneidet Scheiben ab, die man dann nebeneinander auf ein Backblech setzt.

Dienstag, 15. Juli 2014

Im Garten - Zwischenstand

Es hat sich doch einiges getan, manchmal habe ich das Gefühl, man könne den Pflanzen geradezu beim Wachsen zuschauen. Die Tomatenpflanze könnt Ihr direkt hiermit vergleichen, ich musste ihr schon einen größeren Pflanzstab kaufen. Außerdem hängen schon die ersten Früchte daran, mal sehen, ob sie auch rot werden. Im Moment hat man ja bei dem Regen eher das Gefühl, man hätte lieber Reis ansähen sollen -.-
Der japanischen Wunderblume kann man tatsächlich beim Wachsen zusehen, ich habe noch nichts gesehen, was so schnell wächst, inzwischen sind alle drei Pflanzen in den Pötten so groß, dass ich auch diese hochbinden musste. Im letzten Topf sitzt ein fleißiges Lieschen, das inzwischen aufgrund des regelmäßigen Absaufens ein eher mieses Gesicht macht. Desweiteren gibt es einen zweiten Gartenzwerg, wie Ihr seht, der mit Schubkarre daherkommt ;)
Es ist übrigens ein kleines Wunder, dass die Tomate noch so gut aussieht, da im Juni hier die Welt unterging...

Sonntag, 13. Juli 2014

Müslie

Mein Papa isst gerne Müslie, weswegen ich zu seinem Geburtstag welches selbst gemacht habe. Das geht ganz einfach und Ihr braucht nicht viele Zutaten. Es ist auch eine gute Gelegenheit, um diese halben Packungen von Nüssen und Co., die vorzugsweise an Weihnachten über bleiben, aufzubrauchen.Grundlage bilden:
500gr Haferflocken
180ml Honig
8EL Öl
Gebt den Honig mit dem Öl in eine große Pfanne und erhitzt es vorsichtig, bis es schön flüssig ist, nun die Haferflocken dazu, gut durchrühren und die Masse auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche streichen. Dabei schön gleichmäßig verteilen, damit es schön knusprig werden kann. Das Ganze dann bei 150° etwa 30-40 Minuten im Ofen backen.
Ich habe in diese Grundmischung schon eine Packung gemischte Nüsse gegeben (wie man auf dem Bild auch sehen kann). Nach dem Backen und Auskühlen habe ich verschiedene Sorten gemixt.
Man kann dabei hinzufügen, was man mag, z.B.:
Rosinen
Schokoraspel oder -drops
Mandelblättchen
Sesam
Cornflakes
getrocknete Früchte
...

Donnerstag, 10. Juli 2014

Bento #80

Uhhhuhu, das hier war wirklich toll :) Und schon etwas länger her, als ich die Buchteln gemacht habe ;)
In Krabbi gibt es hier als zweites Frühstück ein halbes Brötchen, dann für's Mittagessen eine Buchtel mit Vanillesoße in der dichten Lock&Lock-Dose. Außerdem noch ein paar Tomätchen, Datteln, Cashewkerne und Trockenpflaumen, Walnüsse und ein paar Schokobonbons.

Montag, 7. Juli 2014

Erdbeermilchshake

Falls Ihr noch ein paar schöne Erdbeeren ergattern könnt, solltet Ihr unbedingt auch mal einen Milchshake machen. Ich hatte zwei Milchtüten offen, da ich noch von jemand anders eine aufbrauchen musste. Ich bin kein Milchtrinker, habe nie eine Tüte offen, weswegen ich diesen Shake gemacht habe, um alles aufzubrauchen.
Dazu habe ich einfach 1kg Erdbeeren gewaschen, das grüne entfernt und zusammen mit Milch und ein wenig Zucker (etwa 2 EL) püriert. Wer einen Mixer hat, wirft alles natürlich darein. Ihr könnt Euch dabei aussuchen, wie milchig es werden soll, ich mag es sehr erbeerig :)

Samstag, 5. Juli 2014

Bento #79

Hier hatte ich etwas sehr einfaches, aber leckeres mitgenommen. Die Monsterbox ist bis zum Rand mit Kirschtomaten gefüllt, die ich einfach halbiert habe. Das kleine Gläschen ist mit Olivenöl und hellem Balsamicoessig gefüllt, das war eigentlich mal ein Marmeladengläschen, das ich irgendwo kostenlos zur Probe bekommen habe. Es schließt dicht und ist ganz niedlich, perfekt also :)
Dazu gab es noch in der Bagelbox ein Laugenbrötchen mit Butter, außerdem noch ein paar Walnüsse, Trockenpflaumen und ein Butterfinger.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Mario im Blumenrausch [Vorlage]

Mehr oder weniger brauchbar als Vorlage ist das, was man(n) zum Geburtstag bekommen hat. Ich hatte während des Herstellungsprozesses vergessen, Fotos zu machen, weswegen Euch hier das Endprodukt reichen muss, es finden sich aber auch zahlreiche Bilder dazu im Netz. Als Deko für's Fensterbrett habe ich unseren kleinen italienischen Klempner und die berühmten schnappenden und schießenden Blumen aus Bügelperlen gelegt. Die Blumen habe ich unten noch länger gemacht, damit sie im Topf halten. Im Blumentopf selbst ist Blumensteckschaum (wie passend ^^), den ich zurecht geschnitten und mit einem Schlitz für die Blume versehen habe. Damit es sicher hält und die Blumen gut sitzen, habe ich noch Kleber verwendet.
Der Steckschaum verschwindet unsichtbar unter den weißen Dekosteinen. Es sieht bestimmt auch gut aus, wenn Mario selbst auch noch auf einer Röhre bzw. einem Blumentopf sitzt, aber so hat er es sich auf dem Fensterrahmen bequem gemacht :)

Mittwoch, 2. Juli 2014

Bento Box Black & Blum

Je länger ich das hier betreibe, desto mehr scheine ich doch ein gewisses Suchtverhalten zu erkennen. Wir hangeln uns von Kick zu Kick und können kaum den nächsten abwarten. Der Verstand sagt "nein" und der Küchenschrank geht überhaupt nur noch zu, weil wir früher immer so fleißig Tetris gespielt haben. Immerhin schaden wir niemandem, noch nicht einmal dem Geldbeutel allzusehr, auf jeden Fall gehe ich davon aus, dass die Grammpreise von Koks und Co. immer noch deutlich höher liegen ^^ Kurzum, ich habe mir wieder eine neue Box zugelegt :)

Montag, 30. Juni 2014

Kirsch-Bananen-Käsekuchen

Hier hatte ich etwas gebacken, was ich Euch schon lange zeigen wollte, da dieser Kuchen zusammen mit der Soße wirklich sehr lecker war. Das Rezept habe ich bei Melonpan gefunden. Ich habe eine Minispringform, in die genau die Hälfte des hier angegebenen Rezeptes passt, deswegen sieht das Stückchen auch so winzig aus ^^

Für den Boden:
100g zerlassene Butter
200g Vollkorn-Butterkekse (zerbröselt)
2 EL Zucker

Für die Füllung:
450g Frischkäse (Zimmertemperatur)
150g Zucker
1 1/2EL Mehl
2 Eier
100g Schmand
1 große reife Banane geschält und zerdrückt

Kirschtopping:
1 großes Glas Kirschen (680g) abgetropft
100g Zucker
4EL Kirschsaft
1 1/2 EL Speisestärke

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 175°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Butter mit Keksen und dem Zucker gut mischen und auf dem Boden der Form verteilen. Fest andrücken und kalt stellen. Den Frischkäse mit dem Mixer kurz cremig rühren. Zucker und Mehl mischen, zum Frischkäse geben und alles zu einer glatten Masse verrühren. Eier nacheinander zugeben, dann zunächst den Schmand und schließlich die Banane unterheben. Die Käsemasse nun auf den vorbereiteten Boden geben und glatt streichen.

Laut Rezept geht es dann so weiter:
Das Äußere der Springform gut mit Alufolie umwickeln. Die Form dann in eine tiefe, große Auflaufform stellen und diese mit heißem Wasser auffüllen, sodass die Springform zur Hälfte bedeckt ist. Dann vorsichtig in den Ofen stellen. Das heiße Wasser hilft beim gleichmäßigen backen und verhindert spätere Risse des Käsekuchens.

Genau wie Melonpan habe ich den Kuchen jedoch einfach so auf den Rost im Ofen gestellt, hat auch wunderbar geklappt.

Den Kuchen ca. 45. Minuten backen. Er erscheint dann in der Mitte noch etwas weich, wird aber fester, sobald er abkühlt. Den Kuchen noch bei ausgeschalteter Ofenfunktion für 1 Stunde im Ofen belassen (ich hatte die Tür einen Spalt geöffnet, sonst wäre er zu braun geworden). Im Anschluss kühlen.
 
Vor dem servieren die Kirschsauce zubereiten. Hierfür alle Zutaten in einem Topf mischen und zum Kochen bringen. Nach 2 Minuten sollte die Sauce leicht eingedickt sein und darf nach ganz kurzem Abkühlen über den Kuchen gegossen werden.
Die Soße habe ich auch abgewandelt: Ich habe einfach gut die Hälfte des Kirschsaftes bei den Kirschen gelassen, den Zucker weggelassen und dann frei Schnauze mit Stärke eingedickt, bis ich die Konsistenz mochte.
 
Auf alle Fälle ein sehr leckerer, aber auch mächtiger Kuchen, weswegen es ganz gut war, dass ich nur eine kleine Form benutzt habe :)

Freitag, 27. Juni 2014

Schachbrett [Vorlage]

Ich habe wieder mal die Bügelperlen ausgepackt und für man(n) ein Schachbrett gelegt. Ich gestehe, dabei handelt es sich wirklich um eine etwas eintönige, äähhh... monochrome Tätigkeit ;)
Das Brett besteht aus vier Teilen mit jeweils vier mal vier Feldern.
Jedes Feld besteht aus fünf mal fünf Bügelperlen. Durch das Aufteilen des Spielfeldes lässt es sich zum einen besser verstauen, zum anderen besteht dann nicht die Gefahr, dass es in der Mitte durchbricht, da Bügelperlen nur dann gut halten, wenn das Motiv insgesamt nicht so riesig wird.
Dazu habe ich noch einfach eine Ladung Schachfiguren bestellt und schon hat man ein sehr nettes Geschenk beisammen.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Wrap mit Linsenbratlingen und Rucola

Die Bratlinge sind bei mir einfach in einem Wrap gelandet :)
Ich hatte Weizenfladen mit Leinsamen, zusätzlich noch Rucola und als Soße einmal (wie bei diesem Wrap) Quark gemischt mit Kichererbsenaufstrich (von Alnatura) und ansonsten Curryketchup. Dazu streicht Ihr die Soße Eurer Wahl auf den Fladen und erhitzt diesen für 1 Minute in der Mikrowelle. Die heißen Bratlinge kommen in der Mitte darauf, gemeinsam mit dem Rucola.
Ich habe die Wraps gerollt, wie Ihr seht, dazu klappt Ihr oben und unten den Wrap einmal zu (deswegen ist der Rand frei) und rollt dann von eine Seite (bei diesem Foto von der Rucolaseite) das Ganz schön fest und eng greifend und drückend zusammen. Schneidet ihn in der Mitte durch und das Ganze sieht deutlich hübscher aus als die lange Variante ;)