Montag, 29. Dezember 2014

Blätterteig-Kartoffel-Kürbis-Schnitten

Vor einiger Zeit schon hatte ich hier noch einen halben Hokkaido herumfliegen, der noch auf der Suche nach seiner Bestimmung war. Gleichzeitig verbringe ich meine Zeit online manchmal damit, auf einem Blog einfach mal ständig zurückzuklicken, wobei ich auf dieses Rezept bei Veganpassion gestoßen bin, was dann als Inspiration diente.
Für ein Blech benötigt Ihr:
1 Rolle frischen Blätterteig
1/2 Hokkaido
2-3 Kartoffeln
1 Becher Creme Fraiche
Salz, Pfeffer
Zunächst gebt Ihr die Kartoffeln bei 180° im Ganzen für etwa 15 Minuten in den Ofen, der Kürbis kommt für zehn Minuten dann hinzu. Nach dem Abkühlen die Kartoffeln schälen und mit dem Kürbis würfeln. Den Blätterteig auf ein Blech legen und mit der Creme Fraiche bestreichen. Die Kartoffel- und Kürbiswürfel darüberstreuen und gut salzen und pfeffern. Bei 180° braucht das Ganze mindestens noch mal 20-30 Minuten, testet ggf. ob das Gemüse weich ist, dreht sonst die Temperatur etwas runter, damit der Blätterteig nicht verbrennt.
Die Schnitten sind sehr lecker und machen gut satt und warm.

Freitag, 26. Dezember 2014

Einkochen: Tomatensauce und Currysauce

Manchmal habe ich ganz komische Ideen. So wie hier. Ich habe von meiner Mama ihren zweiten Einkochapparat mitgenommen, um Weihnachtsgeschenke selbstzumachen. Einige konnten sich dieses Jahr also über Tomatensauce neapolitanische Art, Currysauce "Masala" und eine scharfe Currysauce freuen.
Ich habe Einmachgläser mit Twist-off-Deckel und 440ml Fassungsvermögen verwendet. Wichtig ist, dass Ihr die Einkochzeiten beachtet: fleischlose Saucen wie diese beiden brauchen 30 Minuten bei 100°, bei Hackfleischsaucen und Co. verdoppelt sicht die Zeit. Ihr könnt bei geringeren Mengen auch in einem großen Topf einkochen, in den Ihr die Gläser stellt und den Ihr bis zum Rand der Gläser mit Wasser auffüllt. Außerdem ist es wichtig, die Gläser und Deckel vorher gründlich zu reinigen und danach den Deckel und das Glas samt Rand nicht mehr von innen anzufassen. Koch die Gläser und die Deckel am besten in Essigwasser und lasst sie auf einem heiß gebügelten Geschirrtuch abtropfen oder im Backofen bei 180° trocknen. Und nun zu den Rezepten.

Für 3 Gläser (plus eine große Portion für den hungrigen Koch zum sofort Auffuttern) Tomatensauce braucht Ihr:
1600g gehackte Tomaten aus der Dose
4 Knoblauchzehen, sehr fein gewürfelt
2 Zwiebeln, sehr fein gewürfelt
150ml Olivenöl
Salz, Pfeffer
12-15 Basilikumblätter

Montag, 22. Dezember 2014

Gewürztatzen

Ich habe dieses Jahr eine neue Plätzchensorte ausprobiert, die ich aber meinen vorhandenen Zutaten angepasst habe. Mit diesem Rezept wünsche ich auch allen fröhliche Weihnachten.
Für ein Blech voll mit 32 kleinen Tatzen braucht Ihr:
75g Butter
75g Zucker
2 EL Rum
1/2 TL Zimt
1/2 TL Lebkuchengewürz
150g Mehl
1 Ei
Schoki
Der Teig ist denkbar einfach: Ihr knetet einfach alle Zutaten bis auf die Schoki kräftig durch und lasst ihn in Frischhaltefolie gewickelt eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Nun formt Ihr kleine, dicke Stangen (die zerlaufen beim Backen etwas und ergaben bei mir diese Tatzen) und setzt sie auf ein Backblech. Bei 175° etwa 10-15 Minuten backen, auskühlen lassen und zur Hälfte in flüssige Schoki tunken.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Rucolarisotto mit Tomaten

Ich habe immer mal wieder dazu geschrieben, dass ich einige Rezepte aus einer Zeitschrift habe, die jeden Monat erscheint, so auch dieses. Die Zeitschrift hat nur Rezepte, kostet einen Euro und ich finde immer mindestens zwei Rezepte, die ich dann auch nachkoche. Hier habe ich ausnahmsweise mal Sarah eingeladen und war so mutig, mein allererstes Risotto auszuprobieren. Für 2-3 Personen braucht Ihr (das Rezept sagt 4 Personen, wir können dem leider nicht zustimmen ^^):
2 rote Zwiebeln, gewürfelt
3 Knoblauchzehen, gewürfelt
1 EL Butter
250g Risottoreis
400ml trockener Weißwein
400ml Gemüsebrühe
30g getrocknete Tomaten in Öl
1 Bund Rucola
40g Parmesan (am Stück, the good stuff ^^)
5 EL Sahne
Die Zwiebel, den Knoblauch und den Reis in einem Topf in der Butter andünsten. Mit dem Wein und der Hälfte der Brühe ablöschen, aufkochen und ca. 20 Minuten köcheln. Wenn die Brühe aufgesogen ist, Rest Brühe nach und nach zugießen, dabei öfter umrühren.
Tomaten abtropfen lassen und in Stücke schneiden, Rucola waschen und etwas kleinrupfen oder schneiden.
Parmesan hobeln. Käse (bis auf etwas zum Bestreuen), Sahne, Rucola und Tomaten unter das Risotto heben, 1-2 Minuten köcheln. Anrichten und mit dem Rest Parmesan bestreuen.
Das war äußerst lecker und auch gar nicht schwierig.

Montag, 15. Dezember 2014

Maki-Sushi

Ich habe es ja schon einmal gesagt, jede/r sollte seinen eigenen Sushidealer haben ;)Aber was tun, wenn der grade nicht kann?! Nach einem mehrere Tage andauernden großen Sushi-Knast (=Hunger) war ich dann schließlich so verzweifelt, dass es nur noch eine Lösung gab: selbst Hand anlegen ^^
Bis auf das Nori und die Matte besitze ich schon alles, sogar Avocado, Rucola und Sesam waren zuhause. Also habe ich den Reiskocher beladen, die Füllungen vorbereitet und den Reisessig angerührt. Herausgekommen sind meiner Meinung nach wirklich sehr ansehnliche Maki, einmal gefüllt mit Rucola und Sesam und einmal mit Avocado. Vier Rollen, nur für mich O.O
Fazit: Ist nicht schwierig (das war mir ja auch klar), schmeckt genauso gut wie bei Sarah, lasse ich dennoch weiterhin von ihr machen, weil's so schön ist, wie sie gleich mit 750g (!) Sushireis hantieren muss, um die hungrige Meute (2 Personen und sie selbst) satt zu bekommen ;)
Für Leute mit ohne Reiskocher geht's hier zum perfekten Sushireis.

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Marzipanmuffins

Aus meinem Muffinbuch backe ich inzwischen sehr gerne etwas nach und gerade bei Marzipan konnte ich natürlich nicht widerstehen. Normalerweise bekommen die Jungs noch eine Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft, dafür bin ich aber meistens zu faul ;)
Für 12 Muffins braucht Ihr:
100g Butter
80g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
2 Eier
100g Marzipanrohmasse
5 EL Orangensaft
Bittermandelaroma
120g Mehl
60g gemahlene Mandeln
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
Die Butter zerlassen, nach und nach den Zucker, Vanillezucker und die Eier einzeln in die flüssige Butter rühren. Die Marzipanrohmasse soll eigentlich mit dem Orangensaft und einem Tropfen Bittermandelaroma im Mixer zerkleinert werden. Wer wie ich keinen Mixer hat, kann sich anderweitig behelfen: ich habe die Mischung ganz vorsichtig in der Mikrowelle erhitzt, dann löst sich das Marzipan in dem Orangensaft und kann unter die Eimasse gerührt werden.
Das Mehl mit den Mandeln, dem Backpulver, dem Natron und einer Prise Salz mischen. Feuchte und trockene Zutaten zusammengeben und so lange verrühren, bis alle Zutaten feucht sind, der Teig sollte leicht zäh sein. Den Teig 3/4 hoch in den Muffinförmchen verteilen und bei 180° etwa 25 Minuten backen.
Nach dem Abkühlen glasieren oder gleich so verputzen ^^

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Kokosmakronen

Mama und ich haben vor drei-vier Jahren den Kokosmakronen abgeschworen. Solange ich mich erinnern konnte, haben wir an Weihnachten Makronen gebacken, kein Wunder, ist ja selbst bei eingeschränkten motorischen Fähigkeiten kleiner Kinderhände ohne große Probleme umzusetzen ;)
Das Ergebnis war, dass wir sie nicht mehr sehen konnten und seitdem jedes Jahr etwas anderes backen. Doch jetzt hatte ich doch mal wieder Lust und habe ein Rezept gesucht. Ich habe kleine Oblaten genommen, dann sind die Makronen mit einem Happs im Mund und krümeln nicht rum.
Ihr braucht:
200g Kokosraspel
65g Quark
150g Zucker
4 Eiweiß
4 Tropfen Bittermandelöl
1 Pck. Vanillezucker
Oblaten
Eiweiß steif schlagen, Zucker und Vanillezucker hinzugeben und weiterschlagen, bis der Zucker gelöst ist. Dann die restlichen Zutaten unterrühren und mit zwei Löffeln kleine Häufchen ^^ auf die Oblaten setzen. Bei 180° etwa 10-15 Minuten backen.
Dazu gab es wie jedes Jahr mein Adventskalendertürchen in Teeform :)

Dienstag, 2. Dezember 2014

Rosenkohl-Maronensoße mit Kartoffelspalten

Puuuh, jetzt habe ich mir wieder mal lange Zeit gelassen, aber ich hatte einen guten Grund, ich habe mein zweites Staatsexamen gemacht (man kann ja nie genug davon haben ^^). Dafür habe ich gleich etwas sauleckeres für Euch, zumindest für diejenigen, die den Rosenkohl so mögen wie ich. Für 2-3 Personen braucht Ihr:
500gr Rosenkohl, halbiert
6-8 mittlere Kartoffeln, geschält und in Spalten
200gr vakuumierte Maronen
2 Schalotten, gewürfelt
100ml Weißwein (halbtrocken bis trocken)
150gr Schlagsahne
Zucker, Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Den Rosenkohl als erstes etwa 10 Minuten in Salzwasser blanchieren, dann in ein Sieb abgießen und kalt abbrausen. Zu den Kartoffelspalten gebt Ihr etwas Öl, würzt sie kräftig mit Salz und Pfeffer und gebt sie auf ein Blech. Sie brauchen bei 180° etwa 25 Minuten.
Während die Kartoffelspalten backen, erhitzt Ihr in einer großen Pfanne 1TL Zucker, bis dieser karamellisiert. Dann gebt Ihr etwas Öl hinzu und schwitzt die Zwiebeln in der Öl-Karamell-Mischung an (aufpassen, dass die Pfanne nicht so heiß ist, dass Euch die Zwiebeln um die Ohren fliegen). Dann löscht Ihr mit dem Wein ab, gebt den Rosenkohl und die Maronen (halbiert) hinzu und gießt die Sahne an. Das Ganze noch etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit den Kartoffelspalten servieren.
Bei akuter Faulheit (wie auf dem Foto) müssen auch mal fertige Kartoffelspalten herhalten ;)