Donnerstag, 29. Januar 2015

Use Up Along 2015 - Zwischenstand

Etwas früher als nötig gibt es jetzt schon meinen Zwischenstand des Use Up Along. Ich habe einfach mal im Ursprungsfoto herumgekritzelt. Es ist dabei genau das passiert, was ich befürchtet habe: ich habe zwar wirklich nicht viel aufzubrauchen, aber es sind sooooolche Ladenhüter *seufz*
Aufgefuttert wurden bisher (die Nummerierung folgt meiner ersten Liste):
1. Nussleichen
2. grüne Linsen
8. Falafelmischung
9. eine Packung des Vanillesoßenpulvers (eine weitere ist noch da)

Immer noch mahnend bei mir im Flur stehen rum:
3. Panko (jap. Paniermehl)
4. Soja Big Steaks
5. große Sojaschnetzel
6. Mock Duck in der Dose
7. Klebreismehl
9. eine Packung Vanillesoßenpulver
10. Maisgries

Das richtig harte Zeug kommt also noch, ich hoffe, ich kann mich aufraffen.

Dienstag, 27. Januar 2015

Linsenbolognese [Use Up Along]

Ich habe Muffins gebacken. Viele Muffins. Schokoladige Muffins. So schokoladig, dass sie bestimmt die Dichte eines kleinen Sterns hatten. Immer wenn ich besonders viel Süßes backe, habe ich direkt danach das dringende Bedürfnis, in eine rohe Zwiebel zu beißen ;)
Es riecht dann so stark nach Schokolade, dass ich mir immer schnell etwas Herzhaftes zu Essen machen muss, hier kam eine herzhafte Linsenbolognese heraus, bei der ich mein angebrochenes Päckchen grüne Linsen verwerten konnte. Für einen großen Topf (bestimmt für 4-5 Personen) braucht Ihr:
2 Zwiebeln, in feinen Würfeln
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Dose gehackte Tomaten
1 Dose passierte Tomaten
1/2 - 3/4 Packung grüne Linsen
1-3 getrocknete Chilischoten
Salz, Pfeffer
Bratet in einem großen Topf die Zwiebeln und den Knoblauch in Öl an, bis alles leicht gebräunt ist, gebt die Linsen dazu und lasst sie anschwitzen. Nun mit den Tomaten ablöschen und noch etwas Wasser hinzugeben (ich spüle immer die Dosen aus, dann ist alles im Topf), die Chilis einfach dazugeben und am Ende der Kochzeit wieder herausnehmen. Linsen garen bei säurehaltigen Lebensmitteln langsamer, wer also die Linsen schnell gar haben will, sollte sie in Wasser kochen und dann zu den Tomaten geben. Ich mag es durchaus etwas bissfest (und war zu faul für einen Extraschritt). Mindestens 30-45 Minuten alles leicht köcheln lassen, am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu gab es hier Linguini, das sind platte Spaghetti, die unglaublich schnell garen, knappe 5 Minuten und die Jungs müssen wieder raus.

Dienstag, 13. Januar 2015

Müsliriegel [Use Up Along]

In dem Moment, als ich die Nussleichen aus dem Schrank kramte, wusste ich schon, welchem Zweck sie zugeführt werden würden. Also habe ich mir ein einfaches Müsliriegelrezept gesucht, in dem man die Zutaten schön variieren kann. Das einzige, worauf man halbwegs achten sollte, ist das Verhältnis von feuchten zu trockenen Zutaten, damit die Riegel dann auch am Ende halten und man nicht aus Versehen ein Müsli produziert hat (was ja auch nicht schlecht wäre ^^). Für etwas weniger als ein halbes Blech Müsliriegel braucht Ihr:
100g getrocknete Früchte (ich habe Feigen genommen)
2 EL Margarine
50gr Honig oder Agavendicksaft
4 EL Rohrzucker
100gr Haferflocken (oder sonstige Getreideflocken)
Die Margarine vorsichtig schmelzen und alles zusammenrühren. Laut Rezept kommen dann noch zwei weitere Zutaten hinzu, die ich aber komplett mit meinen Resten ersetzt habe, was sehr gut funktioniert hat.
Statt
50gr Kokosraspel
4 EL gehackte Mandeln
habe ich meinen Rest gestiftete Mandeln, eine große handvoll Kürbiskerne und einen Teil der gemahlenen Haselnüsse aufgebraucht. Das Ganze wird dann auf ein Blech etwa 1cm dick gestrichen und bei 150° Umluft etwa 15-20 Minuten gebacken. Ich habe es nach dem Backen abkühlen lassen, bis es noch angenehm warm war, dann ließ es sich am besten in Riegel schneiden.

Die restlichen  gemahlenen Haselnüsse und die ganzen Walnüsse konnte ich in einem Muffinrezept verbauen, und zwar in den Marzipanmuffins, da ich genau 60gr gemahlene Haselnüsse übrig hatte :)
Die Walnüsse habe ich vor dem Backen auf den Teig gegeben, sodass von den fünf Nussleichenpackungen schon drei aufgebraucht sind, yeah :)

Montag, 5. Januar 2015

Use Up Along 2015 - Bestandsaufnahme

Schon letztes Jahr und bestimmt auch das Jahr davor habe ich bei Twoodledrum die "Use Up Along"-Challenge gesehen und mir jedes Mal gedacht, dass das doch eine wirklich gute Idee sei. Jetzt habe ich es endlich geschafft, mich auch mal meinen Vorräten zu widmen. Mitmachen ist ganz einfach, Ihr braucht Euch nur die drei Daten für das Einsenden Eurer Fotos merken:

11. Januar: Bestandsaufnahme
1. Februar: Zwischenstand
28. Februar: Endstand

Schickt die Bilder an Twoodledrum, einen Blog benötigt Ihr nicht, wer einen hat, kann natürlich die Listen auch selbst veröffentlichen. Zusätzlich gibt es noch eine Challenge von Claudia von Huepfgemüse, die das Aufbrauchen spannender gestalten soll.
Wie Ihr seht, bin ich mit der Bestandsaufnahme früher dran, da ich hoffe, noch ein paar zum Mitmachen motivieren zu können.
Ich habe in der Küche nur sehr wenig Platz und deswegen nicht viele Vorräte und die meisten auch sinnvoll gewählt. Bei Sachen wie Nudeln und meinen obligatorischen Dosen gehackte und passierte Tomaten, Kokosmilch und Mais brauche ich keine Angst haben, dass sie zu Leichen werden, da ich das wirklich immer aufbrauche.
Hier also meine Vorratsleichen, die sich dazwischen versteckt haben:
Ich beginne links oben:
1. Nussleichen (gemahlen, gehackt und ganz)
2. grüne Linsen
3. Panko (jap. Paniermehl)
4. Soja Big Steaks
5. große Sojaschnetzel
6. Mock Duck in der Dose
7. Klebreismehl
8. Falafelmischung
9. Vanillesoßenpulver
10. Maisgries

Bei manchen Dingen komme ich schon arg ins Grübeln, was ich damit anstellen soll. Das Reismehl wurde zum Beispiel mal für selbstgemachte Mochi gekauft, bisher nix geschehen, wie Ihr seht ^^
Das Panko habe ich mal von Sarah bekommen, das kommt in riesigen Packungen und ich habe mir eine kleine Menge abgegriffen, um es mal zu testen. Auch die Vanillesoße bringt mich ins Schleudern, denn ich bin eher der Schokotyp bei Pudding und Co.
Wir werden sehen, was sich machen lässt :)
Gleichzeitig habe ich eben bemerkt, dass dies mein 500. Post ist! Da finde ich es besonders schön, dass ich eben entschieden habe, bei dieser sinnvollen Sache mitzumachen :)

Sonntag, 4. Januar 2015

Hime Kokeshi Box

Ich habe dieses Jahr sehr viel Selbstgemachtes verschenkt und schön konsequent vergessen, auch nur ein Foto von irgendwas zu machen (mal abgesehen von meiner Einkochaktion). Da war ich umso froher, als ich sah, dass Sarah mir das quasi abgenommen hat ;)
Von Ihr habe eine Hime Kokeshi Box bekommen. Ich finde sie zwar etwas knapp bemessen, was das Volumen betrifft, aber sie hat Mama gesagt *.* Die Haare kann man als Suppenschale nehmen, ansonsten bilden Gesicht und Kimono zwei Ebenen, die befüllt werden können.
Außerdem hat Sarah Pralinen gemacht. Hier kam das Foto gerade recht, bevor auch diese letzten beiden den Weg alles Irdischen gehen ;)

Samstag, 3. Januar 2015

Zwiebelkrüstchen

Zum Jahresabschluss habe ich noch einmal den Backofen angeschmissen und Zwiebelkrüstchen für das Geburtstagsbuffet meiner Mutter gebacken. Für zwei kleine Brote benötigt Ihr:
2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel, in feinen Ringen
1 Knoblauchzehe, in feinen Scheiben
1 EL Balsamicoessig
500g Mehl
1 Tütchen Trockenhefe
2 TL Salz
300ml lauwarmes Wasser
1 EL flüssiger Honig
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und unter ständigem Rühren etwa 10 Minuten braten, den Essig zugießen, anschließend abkühlen lassen.
Das Mehl in eine Schüssel sieben, Hefe und Salz untermischen und eine Vertiefung in die Mitte drücken. Wasser, Honig und Zwiebelmischung hineingeben und alles zu einem Teig verarbeiten. Diesen etwa 10 Minuten durchkneten, bis die Zwiebeln gleichmäßig verteilt sind. Abgedeckt 5 Minuten ruhen lassen.
Den Teig teilen, beide Teile erst zu Kugeln, dann zu Stangen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. An einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Im vorgeheizten Backofen bei 200° etwa 15-20 Minuten backen.
Die Brote auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Ich habe meine am Tag zuvor gebacken und an Silvester noch mal kurz bei 130° für 10 Minuten in den Ofen gegeben, das macht sie wieder knusprig.
Obwohl ich eigentlich kein großer Zwiebelfreund bin, fand ich diese Brote sehr lecker, da sich die Zwiebel durch das Anbraten nicht so aufdrängt.