Samstag, 24. Dezember 2016

Adventskalendertürchen: Frohe Weihnachten!

Spät am Heiligabend (und damit vorgeneriert ^^) gibt's für Euch das letzte Türchen. Zum 24. durfte es etwas "Größeres" sein: Ich habe diesen Eulenkeksstempel und einen Zartbitternikolaus ins Tütchen gepackt. Mein Wichtelkind schrieb, dass es den Eulendekotrend recht hübsch findet und gerne backt, da habe ich beides zusammengeführt, was hoffentlich Freude bereitet hat.
Jetzt habt Ihr einen kleinen Eindruck, was so alles in einen (veganen) Adventskalender wandern kann. Vielleicht hat der eine oder die andere ja Lust bekommen, beim nächsten Mal auch mitzumachen. Es hat sehr viel Spaß gemacht (und erst diese Vorfreude auf jedes Türchen!), war aber auch mit Arbeit verbunden.
Über die Feiertage wünsche ich Euch Ruhe und gutes Essen - frohe Weihnachten!

Freitag, 23. Dezember 2016

Adventskalendertürchen: Schoki am Stiehl

Es wird noch einmal schokoladig. Fast schon ein Klassiker ist meine heiße Schokolade am Stiehl. Ich mache sie jedes Jahr gerne, da es lecker ist und auch noch so hübsch aussieht, vor allem mit den Holzlöffeln.
Hier gab es zweimal weiße Schoki, einmal mit Zartbitterdrops und einmal mit Zimt, und zweimal Vollmilchschoki, auch einmal mit Zartbitterdrops und mit Zimt.
Die Schokoladen habe ich alle im Biomarkt gekauft, vegane Schokolade kann da richtig zeigen, was sie kann (und widerspricht dem "Für uns dann nur Zartbitter"-Klischee).

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Adventskalendertürchen: Schokotafeln

Ich liebe ja mein Set für kleine Schokotafeln. Ich finde, die Tafeln werden damit sehr hübsch, schaut Euch nur mal die schicke Vorderseite an!
Ich habe hier einmal Vollmilch mit Quinoa-Puff und Weiße Traube-Nuss gemacht. Ich habe nur mal ein bisschen das Schüsselchen ausgeleckt, die Schokolade ist sehr lecker. Und gepuffte Dinge bzw. Rosinen und Nüsse gehen ja wohl sowieso immer ^^

Sonntag, 18. Dezember 2016

Adventskalendertürchen: Eine Geschichte

Bei den doch recht großen Tütchen hatte ich ab und an das Gefühl, dass doch recht wenig darin ist (ich habe ja schon geschrieben, dass ich Probleme hatte, die 30€ nicht haushoch zu übertreffen ^^). Deswegen habe ich mir noch etwas dazu überlegt, was ich selbst letztes Jahr in Form eines Krimiadventskalenders hatte. Ich habe eine kurze Weihnachtsgeschichte mit der Hand abgeschrieben. Dafür brauchte ich fünf solche Blätter und ich konnte somit in fünf Türchen diese Fortsetzungsgeschichte packen.
So landete sie zum Beispiel einmal bei einer Badebombe und einmal bei einer weihnachtlichen Packung Taschentücher. Übrigens gab es zu jedem Türchen von mir einen Anhänger, wie Ihr ihn auf dem zweiten Bild seht.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Adventskalendertürchen: Ein Hauch Indien

Mein Wichtelkind mag Curries, deswegen habe ich hier eine Currymischung für mein liebstes Dahl angerührt. Das Rezept findet Ihr schon hier bei mir.
Ich mag dieses Rezept sehr gerne, da es nicht allzu viele Gewürze benutzt und diese aber perfekt abgestimmt sind. Im kleinen Tütchen ist die Currymischung, dazu gab es noch die benötigte Menge rote Linsen. Der Rest hätte den Rahmen etwas gesprengt ;)

Samstag, 10. Dezember 2016

Adventskalendertürchen: Schoko Crossies

Ich pansche natürlich auch gerne mit Schoki in der Küche rum. Für alle selbstgemachten Sachen aus der Küche bin ich direkt mal an einem Sonntag für längere Zeit in der Küche verschwunden, man(n) hat sich schon gewundert ;)
Hier habe ich eine Art Schoko Crossies gemacht. Dazu habe ich Mandelstifte und Cashewkerne geröstet, abkühlen lassen und die Cashews noch etwas klein gebrochen.
Dann habe ich im Wasserbad Zartbitterschoki erhitzt, die Nüsse hinzugegeben und kleine Häufchen gemacht. Diese lässt man gut im Kühlschrank durchkühlen.
Ich mache gerne solche Crossies, da sie schnell gehen und immer lecker schmecken. Das war nämlich auch das einzige, was ich probieren konnte, da ich davon gleich mehr gemacht habe.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Adventskalendertürchen: Der Kalender selbst

Da ja mein Wichtelkind schon seit einiger Zeit den Kalender zuhause stehen hat, kann ich Euch ja auch zeigen, wie ich alles verpackt habe. Ich gestehe, ich habe direkt die Chance ergriffen und ein Angebot für 24 Tütchen mit Nummernaufklebern und Geschenkeanhängern genutzt. Ich finde ein einheitliches Design sehr schön und alles hat gut Platz gefunden, da die Tütchen einen Boden hatten und hoch genug waren.
Ich habe die Tüten mit Büroklammern verschlossen (eine der genialsten Ideen, wenn Ihr mich fragt... ich glaube, ich habe es vorher irgendwo gesehen, von alleine bin ich da nicht drauf gekommen). Ich hatte besonders schöne Klammern in Sternform.
Man(n) hatte vorher ein großes Paket bekommen, was ich direkt einkassiert hatte, in der Hoffnung, dass alle Tütchen reinpassen.
Mit Hilfe meiner Liste, was in welcher Tüte steckt, habe ich die schwersten nach unten sortiert und die leichtesten nach oben. Es gab eine bunte Mischung aus Stellen und Legen und alles hat, wie man sieht, gut hineingepasst. Die wenige Luft, die übrig war, habe ich mit diesen Maiswürmchen gefüllt (ich habe mal die Herstellung gesehen, man kann die Verpackungswürmchen essen, ich bin begeistert ^^).
So verpackt ist alles scheinbar gut angekommen.



Montag, 5. Dezember 2016

Adventskalendertürchen: Mach's Dir selbst!

Da schon einige Türchen an unseren Adventskalendern geöffnet wurden, kann ich Euch schon etwas zeigen (ich habe mir cleverer Weise eine Liste gemacht ^^). Ich habe natürlich auch Selbstgemachtes verschickt, so wie diese Haferbreimischung und eine Milchreismischung.
Die Milchreismischung kennt Ihr schon, die hatte ich auch schon mal an Sarah geschickt. Die Haferbreimischung habe ich dementsprechend zusammen gestellt. Ich habe deshalb nur pi mal Daumen-Angaben.

Für die Haferbreimischung mischt Ihr:
~70-80g Heferflocken
eine Handvoll getrocknete Apfelstücke (aus 3-4 Ringen)
eine kleine Handvoll Mandelstifte
eine kleine Handvoll Rosinen
1 TL Zimt
1 EL Rohrzucker

Und für die Milchreismischung mischt Ihr:
200g Milchreis
30g getrocknete Apfelstücke
20g Mandelstifte
20g Rosinen
1 EL Zimt
2 EL Rohrzucker

Dazu noch eine kleine Anleitung schreiben (siehe Bilder) und der Beschenkte hat lecker Brei ;)
Ich habe hier robuste Gefrierbeutel gewählt; die schöne Tüte, die ich bei Sarah hatte, hat den Transport nicht überstanden und die Mischung kullerte zur Hälfte fröhlich durch's Päckchen. Von daher lieber auf Nummer sicher gehen.

Freitag, 25. November 2016

Veganes Adventskalenderwichteln - Mein Kalender

Mein Wichtelkind und ich, wir waren beide richtig flott mit unseren Kalendern :)
Ich habe meinen schon am Montag losgeschickt. Heute bekam ich dann auch den Kalender meines Wichtels, sieht es nicht großartig aus?!
Wir sind beide unterschiedlich daran gegangen; ich habe einheitliche Tütchen benutzt, mein Wichtel hat alles sorgsam einzeln verpackt. Ich bin ja etwas geschockt ob der Größe der Pakete, bei mir war alles irgendwie kleiner ;) Ich hoffe sehr, dass ich meine Geschenke gut ausgewählt habe, man will dem anderen ja schließlich eine Freude machen.
Wir haben das höchste Budget von 25-30€ gewählt und ich muss sagen, dass es teilweise schwer war, nicht darüber zu schießen (obwohl selbstgemachte Geschenke nicht zum Budget gerechnet werden).
Nach der Adventszeit zeige ich Euch den Kalender, den ich gemacht habe. Ich kann ja jetzt noch nichts über den Inhalt verraten ;)

Mittwoch, 16. November 2016

Bento #134

Hier habe ich wieder mein Einzelstück benutzt ;)
Es gab Brot mit Frischkäse, dazu Kirschtomaten (es haben sich auch wieder welche unter dem Brot versteckt), zwei Apfelschnitze und ein Osterei. Ich habe die Box sehr gerne und behandele sie auch wie ein rohes Ei, damit ihr ja nichts passiert. Es darf nichts allzu Feuchtes rein, da das Holz innen unbehandelt ist.

Sonntag, 13. November 2016

Veganes Adventskalenderwichteln 2016

Angie von Bissen für's Gewissen veranstaltet ein Adventskalenderwichteln über ihren Blog. Nachdem ich erst mal in mich gegangen bin, habe ich dann beschlossen, dass ich genug Zeit aufbringen kann, um mich einem solchen Projekt zu widmen ;)
Ich habe mich letzte Woche irgendwann angemeldet und am Donnerstag meine Partnerin zugelost bekommen. Man füllt dann einen detaillierten und sehr guten Fragebogen aus, mit dessen Hilfe man auf alle Fälle etwas hat, was der andere mag. Mein Wichtel und ich waren sehr flott, Freitag hatte ich den Antwortfragebogen und konnte schon losziehen. Witzigerweise haben mein Wichtel und ich einiges gemeinsam, sogar dasselbe Alter und denselben Beruf ^^
Ich habe noch nie einen richtig selbstgemachten Adventskalender bekommen, deswegen habe ich mich angemeldet (meine Mama hat unseren immer mit Schoki gefüllt, das ist auch schön, aber ich wollte schon immer mal so ein aufwändiges Ding bekommen ^^). Außerdem mache ich selbst so etwas auch gerne, es fehlt mir aber an Personen, die das richtig zu schätzen wissen ;)
Kurzum, ich bin also dabei und fleißig am Sammeln. Ihr habt noch bis zum 15.11.16 Zeit, um Euch anzumelden, macht doch auch noch mit!

Donnerstag, 10. November 2016

Bento #133

Hier hatte ich etwas sehr Leckeres zum Essen eingepackt. Ich hatte tags zuvor einen veganen Kartoffelsalat gemacht. Dieser wird lauwarm gegessen. Er enthält, wie man sieht, Drillinge, rote Bohnen und Tomaten und zusammen mit dem Dressing schmeckt er wirklich sehr gut, sodass ich mir auch eine Beilage gespart habe. Ich habe ihn in die Porzellanbox gepackt, da man sie gut erwärmen kann und auch sehr dicht schließt.

Sonntag, 6. November 2016

Düsseldorf 2016

Sarah hat es ja schon berichtet, wir haben es quasi in letzter Minute noch geschafft nach Düsseldorf zu kommen. Wir sind etwas später als sonst in Kassel gestartet, weswegen wir direkt ohne Umwege mit dem Mittagessen gestartet haben. Ich will immer Suppe haben, weil ich die Nudeln so lecker finde. Dieses Mal waren wir im Takumi.
Ich hatte ein Set, weswegen ich noch diese Reihe Gyoza und das Schälchen Reis als Vorspeise hatte. Ich liebe Gyoza, deswegen gönne ich mir die immer.
Meine Suppe war auf Sojasaucenbasis, da ich Miso (immer noch) nicht mag. Das Chasu hat Sarah gefuttert, da ich das auch nicht mag. Generell mag ich die Suppen als vegetarische Variante lieber, aber unsere Bedienung war des Deutschen einfach nicht mächtig genug, das hätte ich ihr nur mit Mühe verklickern können, also hat Sarah es einfach aus meinem Schälchen weggenascht ;)
Wie jedes Jahr verlasse ich Düsseldorf erst, wenn ich einen Bubble Tea bekommen habe. Die drölf Shops, die in Kassel aus dem Boden geploppt sind, waren ja genauso schnell wieder weg. Ich nehme immer Schwarztee als Basis mit Popping Boba. Ich mag das Geplatze und das Süße einfach sehr :)
Und süß ging es auch weiter. Herrje, es ist ja jedes Jahr eine Herausforderung für Leber und Bauchspeicheldrüse, aber dieses Jahr haben wir mit dem Cafe Cerisier noch eins oben drauf gesetzt ^^
Für uns war es neu, da es letztes Jahr noch nicht da war, und wir mussten einfach rein. Den Chiffon Cake hatte ich bestellt, Sarah das Mont Blanc Küchlein.
Wir haben aber beides geteilt, so dass jeder von beidem etwas hatte. Der Chiffon Cake war lecker, ich hatte aber irgendwie etwas Ausgefalleneres erwartet, zumal das Chiffon Zeugs online auch teilweise so gehyped wird.
Ganz anders das Mont Blanc *.*
Ich liebe ja Maronen und die süße Creme oben drauf war einfach zum Niederknien. Die Creme innen war etwas fester und vom Mundgefühl her meiner Meinung nach irgendwie mit Gelatine gebunden. Alles zusammen war pappensüß, aber so lecker.
Zum Abendessen gab es wie immer Sushi, dieses mal in der neuen Filiale des Maruyasu in der Immermannstraße.
Man möchte ja meinen, dass ich teilweise total fehl am Platze bin, da ich bei Sushi ja auch keinen Fisch mag ^^ Deswegen nehme ich immer Avocado, Gurke und Rucola, bevor wir uns wieder ins Auto geschwungen haben.
Unsere Ausbeute für daheim könnt Ihr Euch bei Sarah anschauen, ich habe alles verräumt und war zu faul für ein Foto ;)

Sonntag, 2. Oktober 2016

Bento #132

Und da ist das gute Stück auch schon wieder ;) Hier hatte ich Brot mit Frischkäse, das formschön in die Rundung passte. Dazu gab es Kirschtomaten (ein paar verstecken sich auch unter dem Brot), wieder Bananenstücke und ein kleines Osterei (hier sieht man, wie lange die Bilder schon warten). Der Trennsteg ist aus Fliegersperrholz, deswegen lässt er sich so stark biegen.

Mittwoch, 28. September 2016

Bento #131

Jetzt ist ein besonderer Moment gekommen. Ich habe langsam alle Bentos abgearbeitet und mit Nummer 131 kommt das erste, das in der selbst gedrechselten Holzbox von meinem Papa daherkommt. Holzboxen gewinnen ja auch hier immer mehr an Beliebtheit. Erst hatte ich mir überlegt, eine zu kaufen. Gott sei Dank viel mir dann ein, dass ich das gar nicht muss und habe dieses Einzelstück in Auftrag gegeben. Ich werde sie bei Gelegenheit noch einmal genauer vorstellen.
Hier transportiert sie nur Obst, Apfelstücke, Banane und ein Blätterkrokant (na gut, nicht ganz so obstig ^^).

Mittwoch, 21. September 2016

Bento #130

Für einen längeren Tag brauche ich ein leckeres Mittagessen. Es gab hier einen einfachen Gurken-Tomaten-Salat mit Essig-Öl-Dressing im Extragläschen und ein vegetarisches Chili mit weißen Bohnen, Kidneybohnen und Mais.
Das Schöne an dieser Box ist, dass man die Salatschale dann einfach vorm Erwärmen herausnimmt und alle Bestandteile schon im "Teller" transportiert werden.

Samstag, 17. September 2016

Bento #129

Hier geht's ein bisschen durcheinander zu... Ich nehme mir gerne Obst als zweites Frühstück mit, hier hatte ich keine Zeit und Lust für Ordnung, deswegen purzeln Äpfel und Banane durcheinander.
Dazu gab es noch ein kleines Milchbrötchen (mit Pudding, falls ich mich recht entsinne) und getrocknete Feigen.

Mittwoch, 14. September 2016

Zucchini-Feta-Spieße

Wer sich noch erinnert, sollte gemerkt haben, dass ich Euch von meinem Grill-Post das Rezept für die Spieße schuldig geblieben bin. Für die Zucchini-Feta-Spieße braucht Ihr:
1 Zucchini, in sehr dünne Streifen gehobelt
Feta, in kleine Blöcke geschnitten
Kirschtomaten
2-3 EL Öl
Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Verrührt zunächst das Öl, etwas Zitronensaft und Salz und Pfeffer. Darin mariniert Ihr den Feta und auch die Zucchini, gerne über mehrere Stunden im Kühlschrank.
Wickelt anschließend die Zucchini eng um den Feta und spießt das Ganze so auf, dass die Nahtstelle von der Kirschtomate festgedrückt wird, wie man auf dem Foto sieht.
Die Spieße wandern dann auf den Grill. Achtet darauf, dass zunächst bei geringerer Hitze alles gut gart, danach könnt Ihr ja die Zucchini noch bei höherer Hitze bräunen.
Die Spieße sind bei allen sehr gut angekommen.

Sonntag, 11. September 2016

Long Time No See

Wie konnte das denn jetzt bitte passieren? Da hat mich doch das Real Life so in Beschlag gehabt, dass mir die Zeit für halbwegs vernünftige Beiträge fehlte, und das so lange, wie -glaube ich- noch nie an einem Stück.
Was haben wir verpasst? Unter anderem den Bloggeburtstag, am 7.8. wär's soweit gewesen, sechs Jährchen sind wir hier schon unterwegs. Außerdem habe ich natürlich dennoch noch das eine oder andere hier liegen, ich mache ja nicht weniger Fotos...
Wird also Zeit, etwas weiterzumachen!
Zu meiner Verteidigung, ich bin umgezogen, war einmal in London und auf Fuerteventura im Urlaub. Bald geht's wieder "geschäftlich" nach Rom und ich habe extraviel zu tun an der Arbeit. Exzellente Voraussetzungen also ;)
In London war ich dieses Jahr gleich zweimal, einmal über ein langes Wochenende im Mai und -weil's einfach so toll war- gleich noch mal mit meiner Mama über meinen Geburtstag im Juli.
Da darf ich etwas sehr Tolles mit Euch teilen. Ich schaue immer, wie es beim London Eye aussieht, ob man ohne drölltausend Stunden Warten mal reinschlüpfen könnte. Beide Male hat es nicht geklappt, dafür ist mir die Zeit (wir waren im Juli von Montag bis Freitag in London) einfach zu Schade. Eine Freundin hat mir empfohlen, in die St. Paul's Cathedral zu gehen, da man dort bis ganz nach oben laufen kann und einen ebenso guten Blick auf London hat. Das Bild habe ich von der zweiten Ebene gemacht, da der Turm der Kathedrale so hübsch aussieht. Man kommt für 18 Pfund Eintritt also noch ein gutes Stück höher und blickt über ganz London.
Nur fit sollte man sein, die 528 Stufen laufen sich nicht von alleine ;) Außerdem ist es sehr eng und eine Einbahnstraße; einmal angefangen muss man also bis zur nächsten Plattform weiterlaufen, aber es lohnt sich!
Zur Entspannung in der Umzugshalbzeit ging's für man(n), Willy und mich auf Fuerteventura. All inclusive, nur wir, der Strand, das Buffet und süßes Nichtstun. Willy hatte, wie man sieht, einen kleinen Badeunfall, da hat sich man(n) "leicht" verschätzt. Immerhin kam dieses coole Foto dabei heraus, es gab trotzdem Ärger von mir, während ich Willy trocknete und ihm den Sand aus der Wolle pulte ;)
So viel also zu meiner Verteidigung, bald geht's weiter!

Dienstag, 24. Mai 2016

Ein Wochenende voller Spargel - Spargelpizza

Grünen Spargel esse ich am liebsten in Kombination mit Tomaten und grünem Pesto. Hier durfte er deswegen in genau dieser Kombination auf eine Pizza.
Ihr braucht:
1 Packung Pizzateig
etwa 300gr grünen Spargel, unten geschält und in kleinen Stücken
etwa 100gr Kirschtomaten, geviertelt
gehobelte Mandeln
etwa 100gr Frischkäse
2-3 TL Pesto alla Genovese
etwas Milch
Salz, Pfeffer
Vermengt den Frischkäse mit dem Pesto und etwas Milch, bis eine gut streichbare Masse entstanden ist. Würzt das Ganze noch mit Salz und Pfeffer und streicht es auf den ausgerollten Pizzaboden.
Gebt darauf die Spargel- und Tomatenstücke. Zu guter letzte können noch gehobelte Mandeln darüber gestreut werden, ich hatte es wieder mal vergessen, dass hier noch ein halbes Päckchen rumliegt.
Die Pizza darf bei 180° etwa 20 Minuten in den Ofen.

Montag, 23. Mai 2016

Ein Wochenende voller Spargel - Spargelsalat mit Erdbeeren und Rucola

Bei meiner Spargelbackaktion im Ofen habe ich direkt einige Stangen mehr gemacht und sie in diesem Salat verwendet. Ich habe leider keine Mengenangaben (außer beim Dressing), sondern einfach zusammengepanscht.
Ihr braucht:
weißen Spargel, bissfest gegart und in mundgerechten Stücken
Erdbeeren, halbiert
Rucola
Olivenöl
weißer Balsamico
Zitronensaft
Zucker
Salz
Pfeffer
Aus 2 EL Öl und 1 EL Essig und etwa 1 TL Zitronensaft habe ich mit einer Prise Zucker und Salz und Pfeffer nach Geschmack das Dressing gerührt. Das eigentliche Rezept kommt mit Zucker karamellisieren, mit Essig ablöschen, reduzieren blabla daher, dafür war ich definitiv zu faul.
Spargel und Erdbeeren dürfen gerne eine Stunde im Dressing ziehen, den Rucola habe ich kurz vorher dazugegeben.
Durch das Scharf-Bittere des Rucola, die fruchtig-sauren Erdbeeren und den milden Geschmack des Spargel entsteht hier wirklich eine sehr leckere Kombination.
Grüner Spargel freut sich auch, wenn er hier noch mitmachen darf.

Sonntag, 22. Mai 2016

Ein Wochenende voller Spargel - klassisch

Tststs, da ist es schon wieder passiert, dass ich gefühlte Ewigkeiten nicht gebloggt habe. Ich hatte einfach zu viele andere Dinge zu tun. Dabei hat sich hier aber einiges angesammelt, was nun geteilt werden möchte.
Ich esse ja Spargel sehr gerne und habe über das Pfingstwochenende nur Spargel gegessen, morgens noch nicht, aber mittags und abends.
Weißen Spargel brauche ich dabei immer erst einmal ganz klassisch mit Kartoffeln und ein wenig Butter. Ich mache den Spargel dabei nicht mehr im Topf, ich bin vom Backen im Ofen nämlich deutlich überzeugter.
Dazu macht Ihr Päckchen mit etwa 10 Stangen Spargel (nehmt die Alufolie doppelt). Ich mariniere ihn in etwas Öl und Zitronensaft, eine kräftige Prise Salz darüber, eine Prise Zucker und kleine Butterflöckchen. So darf er dann gut verpackt für mindestens 30 Minuten (ohne Vorheizen) in den Backofen.
Dabei kann es dann passieren, dass ich auch durchaus mal 14 Stangen verputze, hust. Zu meiner Verteidigung, ich hatte wirklich nur die Kartoffeln dabei ;)
Und dann darf der weiße Spargel auch immer mit auf den Grill. Letztes Jahr hatte ich ihn ja kunstvoll aufgespießt, was aber auch eine ziemliche Fummelei war. Jetzt habe ich mir einfach eine wirklich schicke Grillschale gekauft, mit abnehmbaren Henkel.
Der Spargel wurde für den Grill auch vorher in oben beschriebener Marinade gebadet.
Zu den Spießen, die sich mit auf die Fotos geschmuggelt haben, gibt es später einen gesonderten Beitrag. Zunächst geht es in den nächsten Beiträgen aber weiterhin um die Königin des Gemüses.

Donnerstag, 21. April 2016

Scharfe Tomatensuppe

Ich habe auf Chefkoch ein leckeres Rezept für eine "afrikanische Tomatensuppe" gesehen. Inwieweit das Ganze authentisch ist, kann ich gar nicht sagen, zudem muss man ja feststellen: der Begriff "afrikanisch" ist an dieser Stelle wahrscheinlich genauso aussagekräftig wie eine "europäische" Tomatensuppe. Deswegen wird bei mir hier jetzt einfach eine scharfe Tomatensuppe daraus, zumal ich das ursprüngliche Rezept auch leicht abwandeln musste.
Für 4 Personen braucht Ihr:
2 kleine Zwiebeln, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, sehr fein gewürfelt
2 Putenschnitzel, in mundgerechten Happen, mit Salz und Pfeffer gewürzt
1 gelbe Paprika, in kleinen Stücken
1 orangene/rote Paprika, in kleinen Stücken
1 TL Chilipulver/Cayennepfeffer
1,5 - 2 TL Garam Masala (eigentlich 5-Gewürz-Pulver)
2 TL Rohrzucker
1 Dose Kichererbsen
250 ml Hühnerbrühe
1 Dose Tomaten, passiert
1 Dose Tomaten, gewürfelt
Salz, Pfeffer
Bratet zunächst die Putenstücke in einem großen Topf in Olivenöl von allen Seiten an. Gebt dann die Zwiebeln, den Knoblauch und nach weiteren 2 Minuten die Paprika hinzu. Alles sollte gut anschwitzen. Den Cayennepfeffer habe ich zusammen mit dem Garam Masala im Rohrzucker verrührt und in den Topf gegeben. Die Zuckermischung darf auch noch kurz mit anschwitzen, bevor Ihr mit der Hühnerbrühe ablöscht. Ich kannte 5-Gewürz-Pulver vorher nicht, im normalen Supermarkt habe ich es auch nicht gefunden, weswegen meine geliebte "Weihnachtsmischung" Garam Masala herhalten musste.
Gebt nun die Kichererbsen und die Tomaten hinzu und lasst alles etwa zehn Minuten köcheln. Am Ende wird noch mit Salz, Pfeffer und ggf. noch mal mit Chili, Zucker und Garam Masala abgeschmeckt.
Mit 1 TL Cayennepfeffer hat das Ganze aber durchaus eine gewisse (ordentliche) Schärfe. Wer es scharf nicht so mag, sollte etwas niedriger dosieren (das Garam Masala dann auch entsprechend, sonst schmeckt es wirklich nach Weihnachten ^^).
Die Suppe schmeckt wirklich sehr lecker, würzig und scharf. Dazu könnt Ihr Baguette reichen.

Montag, 18. April 2016

Bento #128

Ich habe mir hier wieder den Avocado-Tomatensalat angerührt, den ich zu meinem Geburtstag schon mal gemacht hatte. Das Dressing bestand dieses Mal aus Olivenöl, hellem Balsamico, Salz, Pfeffer und einem guten Schuss Crema di Balsamico. Die kleinen Aufbackbrötchen aus der Rolle mussten in der Box noch eingewickelt werden, da der Trennsteg ja nicht dicht abschließt. Das war auch wirklich gut so, bis zum nächsten Tag war ganz schön viel Saft rübergesutscht ;)

Samstag, 16. April 2016

Chili con Grünkern

Vom langen Tatortabend fehlt noch das zweite Rezept, mein Chili con Grünkern. Ich habe Grünkern gekauft, weil Sarah es ins Chili packt. Und wenn man mir oft genug davon erzählt, mach ich das auch (so funktioniert Werbung ^^).
Für 2-3 Personen braucht Ihr:
1 kleine Tasse Grünkern (oder mehr, je nach Vorliebe)
2 Zwiebeln, gewürfelt
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Mais
ggf. 1-2 Paprika, gewürfelt
1 Dose Tomaten, in Stücken
1 Dose Tomaten, passiert
etwas Wasser
Salz, Pfeffer, Chili
Bratet die Zwiebeln in einem großen Topf an, bis sie leicht bräunen; gebt dann den Grünkern dazu und schwitzt alles noch kurz an. Nun kommen die Tomaten hinzu. Ich spüle die Dosen immer noch mit etwas Wasser aus und gebe das auch dazu, da der Grünkern noch Flüssigkeit aufnimmt. Man kann auch Gemüsebrühe dazugeben.
Der Mais kann jetzt auch schon dazuwandern. Das Ganze lässt man nun etwa 10 Minuten köcheln, dann kommen die Bohnen für weitere 10 Minuten hinzu. Der Grünkern sollte dann gar sein, probiert aber einfach mal.
Am Ende kräftig mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Montag, 4. April 2016

Im Garten 2016 - Auspacken und Umtopfen

Ich bin schon über Ostern ganz hibbelig geworden, dass der Regen endlich mal aufhört, damit ich etwas im Garten Auspacken und Umtopfen kann. Meine Minikiwi treibt neu aus, sie hat es auch ohne extra Abdeckung gut überlebt.
Eingepackt hatte ich im Herbst meine Stachelbeere und meine Lampionblume, damit die Wurzeln nicht erfrieren. Beides habe ich jetzt entpackt, umgestellt, sauber gemacht und generell mal einiges an Blättern auf und neben der Terrasse entsorgt. Die Lampionblume habe ich komplett abgeschnitten, sie treibt jetzt im Frühjahr neu aus, man sieht aber noch nicht sehr viel, weswegen ich mir ein Foto gespart habe. Ich habe sie auch etwas mit Hornspänen gedüngt, da sollte man aber eher zu wenig als zu viel geben, da man ansonsten nur Blätter und wenige Blüten hat.
Für die Stachelbeere hatte ich im letzten Jahr schon einen großen Pott besorgt, damit sie mehr Platz hat. Ich habe außerdem ihre Seitentriebe etwas gekürzt, aber nicht viel, die Pflanze ist ja noch nicht so groß. Jetzt ging es also ans Umtopfen... Es war, glaube ich, für beide Seiten unangenehm ^^
Da der Ausgangstopf schon recht groß war, war es da schon schwierig, die Pflanze mit Erdballen rauszuholen. Auf die Seite legen und leicht auf den Pott drücken und hin und her rollen hat gut geholfen.
Sie sitzt jetzt in einer Mischung aus Mamas Mutterboden, viel Kokoserde und normaler Blumenerde. Obendrauf gab's noch eine Schicht Flusskies, da ich den bodendeckenden Klee (und eine Brennnessel -.-) entfernt habe.
Da die Stachelbeere sehr stachelig ist, hat das ganze nicht wirklich viel Spaß gemacht. In diesem Topf hält sie es aber hoffentlich jetzt gut aus, zumal ich das Ganze auch nur noch mit Mühe heben kann.
Zu Ostern gab es dann auch wieder etwas Grünes, dieses Mal Patio Salix Arbuscula, eine Zwergweide ^^ Sie ist frosthart und wächst sehr langsam zu einem Minibäumchen. Die oberen Äste wachsen angeblich sehr schnell, sodass man immer mal etwas trimmen muss. Sie ist auch gleich in einen größeren Topf gezogen, ebenfalls mit einer Schicht Flusskies.

Sonntag, 3. April 2016

Linsensalat mit Tomaten und Rucola

Nachdem ich heute erst mal lange ausgeschlafen habe, möchte ich Euch als erstes den superleckeren Linsensalat vorstellen. Das Rezept reicht für 4 (kleine) Portionen. Wenn der Salat als einzige Beilage zum satt werden gereicht wird, würde ich sagen, dass man für 2-3 Personen ruhig die doppelte Menge nehmen kann.
Ihr braucht:
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
150g rote Linsen
500ml Gemüsebrühe
4-6 EL Olivenöl
2-3 EL Essig
etwa 10 kleine Tomaten / Kirschtomaten, geviertelt
Rucola nach Belieben
Salz, Pfeffer
Zunächst schwitzt Ihr die Zwiebel und den Knoblauch in 1 EL von dem Olivenöl in einem Topf an (nicht bräunen, nur glasig werden lassen). Die Mischung kommt dann raus und direkt in Eure Salatschüssel. In demselben Topf könnt Ihr nun die Gemüsebrühe erhitzen und die Linsen garen. Bei mir waren das etwa 8 Minuten, dann haben sie noch Biss und werden nicht matschig. Ich habe die Linsen nach dem Abgießen noch kurz abgeschreckt.
Gebt nun das restliche Öl und den Essig zur Knoblauch-Zwiebel-Mischung und würzt das Dressing kräftig mit Salz und Pfeffer. Nun dürfen die kalten Linsen und die Tomaten zum Dressing. Lasst den Salat schön im Kühlschrank ziehen und schmeckt dann noch mal ab.
Für's Servieren habe ich den Rucola gewaschen und klein gezupft unter die einzelnen Portionen verteilt. Sollte beim Linsensalat etwas übrig bleiben, könnt Ihr es so besser aufheben, ohne dass der Rucola matschelig wird.

Samstag, 2. April 2016

Zum langen Tatort-Abend auf BR - Chili con Grünkern und Linsensalat

Solltet Ihr für heute Abend noch ein Programm brauchen, kann ich Euch empfehlen, was ich schon an Ostern im Fernsehprogramm erspäht und direkt in den Kalender eingetragen habe: Auf BR ist langer Tatort-Abend. Spätestens seit Thiel und Boerne (Münster) scheint Tatort auch unter Jüngeren salonfähig geworden zu sein. Ich habe meinen Sonntagabendkrimi aber schon gerne geschaut, als es noch nicht hipp war ;)
Ich bin dabei durchaus wählerisch und schaue nicht jedes Ermittlerteam. Münster ist ohne Frage witzig und gut, aber mein Lieblingsduo kommt aus München. Zur Feier von 25 Jahren Ermittlertätigkeit von Leitmayr und Batic zeigt BR heute Abend vier der besten Münchner Tatorte.
Wachtveitl und Nemec verkörpern dabei das Ermittlerteam mit einem Hauch von altem Ehepaar nicht nur kongenial, auch scheinen die Münchner immer die besten Schreiberlinge für die 90 Minuten Abendunterhaltung ans Werk zu lassen. Der Witz kommt leise in München, ebenso die Dramatik. Ich fühle mich immer gut unterhalten, es nimmt mich immer wieder mit und amüsiert mich zugleich, jedoch oft so ruhig und im Stillen, dass man sich fragt, wie es überhaupt so weit kommen konnte.
Mit "Frau Bu lacht" startet der Abend auch mit einem der besten - wenn nicht sogar dem besten Tatort. Es ist lange her, dass ich diesen Tatort gesehen habe, deswegen freue ich mich umso mehr. Wer sich also mal an Tatort heranwagen möchte, der sollte zumindest um 20.15 Uhr einmal einschalten; Fans wissen sowieso um die Qualität dieses Tatorts.
Wir wollen mindestens bis 1 Uhr durchhalten und hier kommt der Teil, der die Existenz dieser kleinen Tatorthommage auf einem Foodblog rechtfertigt ;) Ich habe nämlich für meinen besten Freund und mich einen Topf Chili con Grünkern (erstes Bild) und einen Linsensalat mit Tomaten und Rucola (zweites Bild) vorbereitet.
Ihr könnt Euch also jetzt schon einmal auf beide Rezepte freuen. Ich habe es ausgewählt, da es lange satt macht, lecker Nährstoffe liefert und einfach vorzubereiten ist. Zudem muss ich heute Abend nur den Salat verteilen und das Chili erwärmen, ein perfektes Essen, wenn man nicht lange in der Küche stehen will.
Jetzt wünsche ich also für heute Abend erst einmal gute Unterhaltung und guten Appetit ^^

Montag, 28. März 2016

Pinnwand mit Kronkorken

Schon vor einiger Zeit habe ich irgendwo mal eine magnetische Pinnwand gesehen, die aus Kronkorken gemacht wurde. Jetzt hatte ich dann mal Lust, das selbst endlich umzusetzen. Zunächst einmal braucht Ihr Kronkorken, viele Kronkorken ^^
Ich habe meinen besten Freund mitsammeln lassen, der trinkt gerne Bier und fühlte sich dann gleich verpflichtet, verschiedene Sorten auszuprobieren, damit die Sache auch schon vielfältig wird ;) Ich selbst habe viele kleine Kisten Limonade gekauft, um auch möglichst viele Sorten zu bekommen. Zusätzlich habe ich noch in einem Café die Kronkorken des Kellners einkassiert; der denkt jetzt zwar, ich spinne, dafür hatte er sehr viele ^^
Die Grundlage für dieses Schmuckstück bildet eine einfache Korkpinnwand vom Möbelschweden, die ist supergünstig, so dass es auch nicht so schlimm ist, falls man erst mal eine versaut.
Außerdem habe ich noch Wäscheklammern und Korkuntersetzer gekauft. Schöne Wäscheklammern findet man schnell in Bastelgeschäften und auch in Dekoläden. Die Korkuntersetzer sind ebenfalls vom Möbelschweden und genauso schreiend günstig.
Zunächst legt Ihr alles zur Probe auf. Beim Auflegen sollte bei den Kronkorken nach oben oder unten (bzw. da, wo sich die beiden begrenzten Seiten gegenüber liegen) etwas Platz sein, beim Aufkleben benötigt man dann insgesamt bis zu 0,5cm mehr.
Mit den Korkuntersetzer habe ich ein wildes Muster gelegt und dann immer einen zugeschnitten, sodass sie schön aneinander liegen. Die Untersetzer sind schön dünn und konnten prima mit jeder normalen Schere geschnitten werden.
Man beginnt beim Aufkleben am besten mit den Kronkorken. Dazu habe ich immer zwei Reihen (natürlich die kurzen 4er-Reihen) rausgenommen und dann nacheinander die Korken aufgeklebt. Dazu benötigt Ihr eine Heißklebepistole. Ihr füllt an zwei Stellen den Randes des Kronkorken mit etwas Kleber, nämlich die Stellen, wo NICHT Eure beiden Finger den Korken halten. Ihr braucht nicht viel Kleber, er sollte aber so beim Rumdrehen und Aufsetzen laufen können, dass Kork und Korken durch den Kleber zusammenhalten. Testet das einmal mit einem Korken auf Eurem Verschnitt von den Korkuntersetzern. Man muss auch sehr vorsichtig sein, da das Blech des Korken natürlich wunderbar die Hitze leitet; ist der Kleber also drauf, wandert der Korken schnell auf die Pinnwand.
Das ganze dauert dann ganz schön lange, aber es zahlt sich aus. Die Untersetzer und Wäscheklammern habe ich ebenfalls mit der Heißklebepistole befestigt. Jetzt braucht Ihr nur noch Pinnnadeln, Notizzettel und Magnete und ein echter Hingucker ist entstanden.

Mittwoch, 23. März 2016

Schwarzwurzelquiche

Man möchte ja meinen, hier gibt es immer dasselbe, nur anders ^^ Das hier ist aber wieder einer meiner klassischen Ladenhüter, ich habe die Variante schon vor einiger Zeit gebacken, aber keine Lust für's Bloggen gehabt. Ich liebe ja Spargel und in der nicht-Spargel-Saison muss die Schwarzwurzel herhalten. Ich habe immer wieder gehört, dass sie als günstiger Spargelersatz genommen wird, ich finde aber, dass beide Gemüse einfach grundverschieden schmecken. Die Tatsache, dass beides in langen Stangen daherkommt ist ein eher mageres Übereinstimmungsmerkmal ;)
Wie immer, Grundrezept hier.
Ein Glas Schwarzwurzeln reicht für eine Quiche, die ich immer noch in meiner Springform mache, klappt wirklich sehr gut. Gebt hier wieder zuerst die Ei-Ricotta-Masse auf den Blätterteig und verteilt die Schwarzwurzeln darin bzw. darauf.
Mit noch etwas Muskat im Ricotta wird's besonders lecker.

Montag, 21. März 2016

Spinatquiche

Ich liebe ja Quiche inzwischen. Und ich liebe Spinat. Und dann ist es mir tatsächlich erst vor kurzem gekommen, beides zu kombinieren.
Das Grundrezept ist immer noch dieses hier.
Statt des Gemüses braucht Ihr entweder frischen Spinat oder, so wie ich, einfach eine Packung gehackten, jungen Spinat (450g). Gart den nur so lange, bis alles geschmolzen ist, es muss ja nicht heiß sein, wird ja noch richtig heiß. Meiner war ungewürzt, deswegen kommt noch Salz und Pfeffer dran.
Den Spinat mische ich mit der Ei-Ricotta-Mischung schon vorher und gebe das dann auf den vorgebackenen Blätterteig. Ich wollte noch gehobelte Mandeln darüber streuen, hab's aber vergessen... beim nächsten Mal ;)
Das Ergebnis ist unglaublich lecker!

Samstag, 19. März 2016

Flammkuchen mit Birnen, Zwiebeln und Parmesan

Ich esse Flammkuchen sehr gerne, bin aber kein Freund der klassischen Elsässer Art, da ich keinen Speck mag. Dafür finde ich auf dem dünnen Teig das Zusammenspiel zwischen süß und herzhaft sehr lecker, wie auch schon bei meiner Weintraubenvariante.
Hier habe ich mich für eine Birnenvariante entschieden. Wer Gorgonzola mag, nimmt diesen als Käse obendrauf, das sollte noch besser passen. Für ein Blech braucht Ihr:
1 Packung fertigen Flammkuchenteig
1/2 Becher Schmand
etwa 1 Birne (schön reif), je nach Größe
1/2 Zwiebel, in Ringen
Salz, Pfeffer
Streicht den Schmand dünn auf den Teig und bestreut ihn mit Salz und Pfeffer. Entkernt die Birne und schneidet dünne Scheiben ab. Mit diesen und mit den Zwiebelringen belegt Ihr den Schmand. Den Parmesan sehr grob reiben oder besser hobeln. Bei mind. 200° kommt der Flammkuchen für etwa 10-15 Minuten in den Ofen.
Streut erst danach den Parmesan über den heißen Flammkuchen und genießt.