Montag, 2. Januar 2017

Einkochen 2016: Tomatensauce, Gemüsebrühe, Apfelbrei

Ich habe es zwischen den Jahren wieder geschafft, den Einkochapparat aus dem Keller zu schleifen und Vorräte anzulegen. Obwohl mein letztjähriges Dahl bei allen sehr gut angekommen ist, hatte ich keine Lust darauf, wieder dasselbe zu machen.
Deswegen habe ich aus den Äpfeln aus dem Garten meiner Eltern (die so langsam aber sicher wirklich dringend weg mussten) Apfelbrei gekocht. Es waren bestimmt 2kg Äpfel (ungeschält), die dann zu drei Gläsern á 440ml und einem kleinen Rest zum Auffuttern verkocht wurden. Ich habe die Äpfel nicht gewogen, da es mir egal war, ob etwas übrig bleibt oder nicht, das wird bei mir nicht schlecht ^^
Meine Tomatensauce nach diesem Rezept musste natürlich wieder sein. Ich habe meine Ausbeute noch weiter nach oben geschraubt, da ich dieses mal sagenhafte 2400g Tomaten (zur Hälfte passiert, zur Hälfte in Stücken) genommen habe. Auch habe ich etwas mehr Zwiebeln genommen und -das hat wirklich gut funktioniert- Tiefkühlbasilikum, schon fein gehackt. Ich finde auch, dass die Sauce dieses Jahr besonders aromatisch ist, vielleicht ist es auch nur Einbildung ;)
Zu guter Letzt habe ich Gemüsebrühe eingekocht. Das wollte ich schon immer mal machen, da mir auch die Gemüsebrühe aus dem Supermarkt aus dem Glas viel besser schmeckt als die Pülverchen (auch wenn ich da so ein Bio-ohne-Hefe-Dings benutze ^^).
Für diese 2 1/2 Gläser braucht Ihr:
2 Bund Suppengrün
4-5 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
100-200g Pilze (ich hatte Champignons)
1 Bund Petersilie
1TL Salz
etwas Öl
Schält zunächst das Gemüse und schneidet es grob klein (wird ja wieder entfernt, also ruhig etwas unsauberer und dicker schnibbeln). In einem großen Topf erhitzt Ihr das Öl und bratet die Zwiebeln und den Knoblauch an, bis es glasig wird. Gebt nun das Suppengemüse hinzu und lasst es auch etwas anschwitzen. Dann löscht Ihr mit 1 1/2l Wasser ab, gebt die restlichen Zutaten hinzu und lasst alles aufkochen und dann bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln. Am Ende muss die Brühe durch ein Sieb und darf in die Gläschen.

Wer zählen kann, wird auch gemerkt haben, dass ich ein Glas mehr als die letzten beiden Jahre gemacht habe; irgendwie konnte ich es noch dazuquetschen ;)

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