Sonntag, 14. Januar 2018

Bento # 164

Uuuuhhh, nicht hübsch, ich weiß ^^ Ich bin ein kleiner großer Nudeljunkie und stelle immer mal wieder fest, man könnte ja auch mal wieder Kartoffeln essen. Hier habe ich mich für ein Kartoffelgratin mit Käse überbacken entschieden. Um daraus eine vollständige Mahlzeit zu machen, ist noch Brokkoli zwischen die Kartoffelscheibchen gewandert. Einen kleinen Nachteil hat das Ganze: Brokkoli (und auch Blumenkohl) vor allem auch zusammen mit Käse und Zwiebeln riecht einfach nicht so lecker, wenn man es wieder erwärmt. Da müssen die Kollegen dann durch ;)

Mittwoch, 10. Januar 2018

Bento #163

Ein letztes Mal hat es die Spargel-Kartoffel-Pfanne in ein Bento geschafft und daran sieht man wieder, wie lange das schon her ist ;)
Unten ist die Pfanne gelandet, die ich dann wieder erwärmt habe. Im Silikonförmchen ist der Kräuterquark mit etwas Parmesan, außerdem noch ein paar Gurkenscheibchen und ein paar Karamellbonbons als Nachtisch.

Samstag, 6. Januar 2018

Quinoasalat mit Tomate und Avocado

Man kommt am hippen Quinoa ja irgendwie schon seit einiger Zeit gar nicht mehr vorbei ;) Bei einem Freund habe ich einen sehr leckeren Quinoasalat mit Granatapfel gegessen, da dachte ich mir, man kann dem Zeug ja doch öfters mal eine Chance geben. Hier habe ich einen sehr einfachen Salat mit Gurke, Tomate und Avocado gemacht.
Für etwa vier Beilagenportionen braucht Ihr:
1 Tasse Quinoa (ich hatte bunten)
1/2 Salatgurke
1 Avocado
200g Kirschtomaten
Salz, Pfeffer
Olivenöl
heller Balsamicoessig
Chili
ein Schuss Limettensaft
Wascht den Quinoa in einem Sieb, bedeckt ihn in einem Topf mit Wasser und kocht ihn etwa 20 Minuten. In der Zwischenzeit halbiert Ihr die Tomaten und würfelt Gurke und Avocado. Schüttet den Quinoa in ein Sieb ab und braust ihn noch einmal kräftig ab. Lockert ihn immer mal wieder auf, dass er möglichst trocken wird. Rührt dann aus etwa 3-4 EL Olivenöl und 1-2 EL Essig ein Dressing an und würzt dieses kräftig mit Salz, Pfeffer und Chili. Vermengt alle Zutaten und gebt am Ende noch Limettensaft nach Geschmack hinzu. Das Ganze darf ruhig ein bisschen durchziehen, dann schmeckt es noch besser.
Dazu hatte ich einfach Brot.

Mittwoch, 3. Januar 2018

Einkochen 2017: Erbsen- und Linsensuppe

Wie schon in 2014, 2015 und 2016 haben ich auch in 2017 zwischen den Jahren den Einkochapparat und zwölf Gläser aus dem Keller geschleift und mich einen Tag lang an den Herd gestellt. Ich habe dafür direkt den 27.12. ausgewählt, da die anderen Tage schon verplant waren, und so eine Einkochaktion braucht schon ihre Zeit. Dieses Jahr sollte es mal etwas ganz anderes geben. Meine Tomatensoße liebe ich zwar heiß und innig, aber so eine fertige Suppe ist doch auch was Feines.
Die Wahl fiel dabei sehr schnell auf Linsen- und Erbsensuppe. Meine Mama kocht immer mal Linsensuppe, aber Erbsensuppe habe ich seit einer Ewigkeit nicht mehr gegessen.
Ich bin also mit einer langen Einkaufsliste am 27.12. morgens losgezogen. Die Erbsen und Linsen habe ich dabei schon vor Weihnachten gekauft. Die Tellerlinsen, die ich hatte, mussten nicht eingeweicht werden, aber die Erbsen musste ich für mindestens 12 Stunden einweichen, weswegen die schon am 26.12. in einen großen Topf mit Wasser gewandert sind.

Für beide Suppen zusammen kam ich auf die folgenden Zutaten:
500g Tellerlinsen (ohne Einweichen)
500g ungeschälte grüne Erbsen (mit Einweichen)

1 Knollensellerie, geschält und fein gewürfelt
5 Gemüsezwiebeln, fein gewürfelt
1 kg Möhren, geschält und fein gewürfelt
~600-800g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
1 Bund Lauchzwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 Bund glatte Petersilie, gehackt
ggf. Gemüsebrühe

Ihr ahnt schon, was den Hauptteil der Arbeit ausmacht ;) Ich habe eine Menge Grünzeug geschält, gewaschen und klein geschnitten. Dabei wanderte die eine Hälfte in die Erbsen-, die andere Hälfte in die Linsensuppe; ganz einfach also. Die Erbsensuppe habe ich am Ende (vor Zugabe der Kartoffeln) püriert; da ich aber für die Linsensuppe hübsches und feines Gemüse brauchte, habe ich mir einfach bei allem Mühe gegeben.
Sowohl Erbsen als auch Linsen haben eine sehr lange Kochzeit; die eingeweichten Erbsen brauchen mindestens 75 (!) Minuten, die Linsen 45 Minuten.
Deswegen habe ich zuerst die Zwiebeln gewürfelt, die Hälfte in einem großen Topf in heißem Öl angeschwitzt und dann die Erbsen samt Einweichwasser hinzugegeben und noch mal etwas Wasser aufgefüllt. Nun konnten die Erbsen schon vor sich hin kochen, während ich das Gemüse geschnitten habe.
Ich kann nur in etwa sagen, welche Menge an Suppe am Ende herausgekommen ist; probiert einfach mal mit dem Wasser (bzw. Brühe) aus. Man sieht ja, wenn noch etwas Wasser fehlt. Von der Erbsensuppe hatte ich am Ende etwa 3,4 l; von der Linsensuppe etwa 3 l.
Außer den Kartoffeln könnt Ihr alle anderen Zutaten zur Erbsensuppe geben und mitkochen lassen. Wenn alles schön weich ist, püriert Ihr die Suppe. Gebt erst dann die Kartoffeln hinzu und lasst diese vorsichtig in der Suppe garen (sie ist bei mir recht dick und kann dadurch leicht anbrennen).
Bei der Linsensuppe habe ich etwas mehr aufs Timing geachtet ^^ Schwitzt auch hier die andere Hälfte der Zwiebeln in heißem Öl in einem großen Topf an, gießt mit Wasser auf und gebt die Linsen hinzu. Diese habe ich eine halbe Stunde köcheln lassen und dann das Gemüse hinzugegeben und alles noch etwa 20 Minuten gegart.
Ich musste am Ende bei beiden Suppen noch kräftig würzen, auch mit ein paar meiner Brühwürfelchen (bio, ohne Hefe und so ;). Ersetzt deswegen ruhig einen Teil des Wassers mit Gemüsebrühe.
Die Erbsensuppe habe ich nur mit Salz und Pfeffer gewürzt. In die Linsensuppe kommt zusätzlich noch ein Schuss Essig; sie muss einfach ganz leicht sauer sein.

Wenn Ihr nun vor zwei riesigen Töpfen voll Suppe steht, ist der größte Teil geschafft. Während das Gemüse garte, habe ich schon die Gläser vorbereitet. Die Gläser wasche und trockne ich normal ab und backe sie dann bei 150° mindestens 10 Minuten im Ofen. Die Deckel kommen in kochendes Wasser. Nehmt zum Trocknen dann ein sauberes Handtuch (am besten heiß gebügelt). Berührt dann nicht mehr das Innere sowohl der Gläser als auch der Deckel.
Nun werden die Suppen heiß abgefüllt und direkt verschlossen. Stellt alle Gläser in den Einkochapparat, füllt diesen mit heißem Wasser bis oberhalb der Gläser und lasst den Apparat bei 100° für eine halbe Stunde seine Arbeit tun.

Am nächsten Tag fische ich dann alle Gläser aus dem Wasser und baue meine Pyramide (und lasse die auch immer noch ein paar Tage stehen, der Bewunderung halber ;). Ein Glas Erbsen- und Linsensuppe bekam meine Mama, Sarah immerhin ein Glas Erbsensuppe. Den Rest rücke ich nicht raus ;)

Dienstag, 26. Dezember 2017

Adventskalender - Was gab's denn hier?

Ich mag Euch natürlich noch zeigen, was ich so Tag für Tag in meinem Kalender von Sarah drin hatte. Wie ich hatte sie gleich zum Anfang Plätzchen in die Tütchen gepackt. So gab es einmal Zimtsterne plus Rezept und Lebkuchen plus Rezept. Beides war sehr lecker, aber die Lebkuchen waren wirklich der Oberhammer! Ein Wunder, dass ich es überhaupt geschafft habe, ein Foto zu machen!
Außerdem habe ich noch einige andere Sachen auf einem Bild versammelt: Es gab verschiedene KitKat, Tee, einen Glitzerstift und einen Stempel, einen Schokoweihnachtsmann, Granola, kleine Schweinchensticker und aus den Minibügelperlen einen Mr Spock. Dies ist aber nur eine Auswahl, die es auf's Foto geschafft hat. 
Ich hatte auf alle Fälle 24 Tage lange viel Freude und habe immer schon auf den nächsten Morgen gewartet! Euch allen weiterhin schöne Feiertage!

Sonntag, 24. Dezember 2017

Adventskalendertürchen Nr. 24 - Fröhliche Weihnachten!

Ich habe zum Heiligen Abend noch einmal alles gegeben und ein relativ großes Päckchen geschnürt. Zwei Dinge daraus möchte ich Euch hier zeigen. Zum einen habe ich Badebomben selbst hergestellt. Die grünen duften frisch nach Eukalyptus und Co., die weißen haben einen süßen Honig-Milch-Duft. "Ein Morgen im Wald" steckte in Türchen 23 drin, "Cleopatras Geheimnis" ist in die 24 gewandert. Ich habe viele Rezepte zu Badebomben gelesen und mir ganz viele Ratschläge von einer Freundin geholt, die damit vor einigen Jahren auch mal in Massenproduktion gegangen war. Deswegen habe ich dann auch ihr Rezept verwendet. Ich hatte eine Platte kleine Silikonförmchen für Minimuffins. Das Rezept reicht genau für sechs Stück (oder eine große Kugel). 
Ihr braucht:
50g Natron
25g Zitronensäure
13g Maisstärke
13g Milchpulver (Babynahrung)
15g Kokosöl
1 TL Badezusatz nach Wahl
Ich habe zunächst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel gemischt, während das Kokosöl im Wasserbad schmolz. Dann unter Rühren und sehr vorsichtig Kokosöl und Badezusatz zum Rest geben. Natron und Zitronensäure sorgen später für den Blubber und sollen ja nicht schon beim Anrühren loslegen ;) Das Milchpulver dient als Emulgator.
Ihr braucht auf alle Fälle eine schlichte Form, in die Ihr die Masse pressen könnt. Es ist ein bisschen so, als würdet Ihr mit nassem Sand Kuchen backen ^^
Am Besten wandern die Badebomben dann für etwa eine halbe Stunde ins Gefrierfach oder zumindest in den Kühlschrank. Dann sind sie fester und Ihr könnt sie leichter wieder herauspressen. 
Die guten Stücke müssen dann nämlich noch einige Tage trocknen, damit sie hart werden. In der Form werden sie nicht richtig trocken und bröseln schon vor sich hin, wenn man sie nur schief anschaut.
Für ein Vollbad empfehle ich drei bis sechs meiner kleinen Badepralinen. Ich bin schon gespannt, wie sie funktionieren! 
Außerdem musste zum Heiligen Abend noch etwas Süßes dazu. Ich habe hier Lollistiehle rumliegen und habe eine schicke Silikonform gekauft, um diese Schokolollis zu machen.
Es gibt Zartbitter mit bunten Streuseln, Smarties und dann noch einmal mit gehackten Mandeln; außerdem Vollmilch ebenfalls mit gehackten Mandeln.
Mit diesem letzten Türchen wünsche ich auch Euch fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!