Dienstag, 24. Mai 2016

Ein Wochenende voller Spargel - Spargelpizza

Grünen Spargel esse ich am liebsten in Kombination mit Tomaten und grünem Pesto. Hier durfte er deswegen in genau dieser Kombination auf eine Pizza.
Ihr braucht:
1 Packung Pizzateig
etwa 300gr grünen Spargel, unten geschält und in kleinen Stücken
etwa 100gr Kirschtomaten, geviertelt
gehobelte Mandeln
etwa 100gr Frischkäse
2-3 TL Pesto alla Genovese
etwas Milch
Salz, Pfeffer
Vermengt den Frischkäse mit dem Pesto und etwas Milch, bis eine gut streichbare Masse entstanden ist. Würzt das Ganze noch mit Salz und Pfeffer und streicht es auf den ausgerollten Pizzaboden.
Gebt darauf die Spargel- und Tomatenstücke. Zu guter letzte können noch gehobelte Mandeln darüber gestreut werden, ich hatte es wieder mal vergessen, dass hier noch ein halbes Päckchen rumliegt.
Die Pizza darf bei 180° etwa 20 Minuten in den Ofen.

Montag, 23. Mai 2016

Ein Wochenende voller Spargel - Spargelsalat mit Erdbeeren und Rucola

Bei meiner Spargelbackaktion im Ofen habe ich direkt einige Stangen mehr gemacht und sie in diesem Salat verwendet. Ich habe leider keine Mengenangaben (außer beim Dressing), sondern einfach zusammengepanscht.
Ihr braucht:
weißen Spargel, bissfest gegart und in mundgerechten Stücken
Erdbeeren, halbiert
Rucola
Olivenöl
weißer Balsamico
Zitronensaft
Zucker
Salz
Pfeffer
Aus 2 EL Öl und 1 EL Essig und etwa 1 TL Zitronensaft habe ich mit einer Prise Zucker und Salz und Pfeffer nach Geschmack das Dressing gerührt. Das eigentliche Rezept kommt mit Zucker karamellisieren, mit Essig ablöschen, reduzieren blabla daher, dafür war ich definitiv zu faul.
Spargel und Erdbeeren dürfen gerne eine Stunde im Dressing ziehen, den Rucola habe ich kurz vorher dazugegeben.
Durch das Scharf-Bittere des Rucola, die fruchtig-sauren Erdbeeren und den milden Geschmack des Spargel entsteht hier wirklich eine sehr leckere Kombination.
Grüner Spargel freut sich auch, wenn er hier noch mitmachen darf.

Sonntag, 22. Mai 2016

Ein Wochenende voller Spargel - klassisch

Tststs, da ist es schon wieder passiert, dass ich gefühlte Ewigkeiten nicht gebloggt habe. Ich hatte einfach zu viele andere Dinge zu tun. Dabei hat sich hier aber einiges angesammelt, was nun geteilt werden möchte.
Ich esse ja Spargel sehr gerne und habe über das Pfingstwochenende nur Spargel gegessen, morgens noch nicht, aber mittags und abends.
Weißen Spargel brauche ich dabei immer erst einmal ganz klassisch mit Kartoffeln und ein wenig Butter. Ich mache den Spargel dabei nicht mehr im Topf, ich bin vom Backen im Ofen nämlich deutlich überzeugter.
Dazu macht Ihr Päckchen mit etwa 10 Stangen Spargel (nehmt die Alufolie doppelt). Ich mariniere ihn in etwas Öl und Zitronensaft, eine kräftige Prise Salz darüber, eine Prise Zucker und kleine Butterflöckchen. So darf er dann gut verpackt für mindestens 30 Minuten (ohne Vorheizen) in den Backofen.
Dabei kann es dann passieren, dass ich auch durchaus mal 14 Stangen verputze, hust. Zu meiner Verteidigung, ich hatte wirklich nur die Kartoffeln dabei ;)
Und dann darf der weiße Spargel auch immer mit auf den Grill. Letztes Jahr hatte ich ihn ja kunstvoll aufgespießt, was aber auch eine ziemliche Fummelei war. Jetzt habe ich mir einfach eine wirklich schicke Grillschale gekauft, mit abnehmbaren Henkel.
Der Spargel wurde für den Grill auch vorher in oben beschriebener Marinade gebadet.
Zu den Spießen, die sich mit auf die Fotos geschmuggelt haben, gibt es später einen gesonderten Beitrag. Zunächst geht es in den nächsten Beiträgen aber weiterhin um die Königin des Gemüses.

Donnerstag, 21. April 2016

Scharfe Tomatensuppe

Ich habe auf Chefkoch ein leckeres Rezept für eine "afrikanische Tomatensuppe" gesehen. Inwieweit das Ganze authentisch ist, kann ich gar nicht sagen, zudem muss man ja feststellen: der Begriff "afrikanisch" ist an dieser Stelle wahrscheinlich genauso aussagekräftig wie eine "europäische" Tomatensuppe. Deswegen wird bei mir hier jetzt einfach eine scharfe Tomatensuppe daraus, zumal ich das ursprüngliche Rezept auch leicht abwandeln musste.
Für 4 Personen braucht Ihr:
2 kleine Zwiebeln, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, sehr fein gewürfelt
2 Putenschnitzel, in mundgerechten Happen, mit Salz und Pfeffer gewürzt
1 gelbe Paprika, in kleinen Stücken
1 orangene/rote Paprika, in kleinen Stücken
1 TL Chilipulver/Cayennepfeffer
1,5 - 2 TL Garam Masala (eigentlich 5-Gewürz-Pulver)
2 TL Rohrzucker
1 Dose Kichererbsen
250 ml Hühnerbrühe
1 Dose Tomaten, passiert
1 Dose Tomaten, gewürfelt
Salz, Pfeffer
Bratet zunächst die Putenstücke in einem großen Topf in Olivenöl von allen Seiten an. Gebt dann die Zwiebeln, den Knoblauch und nach weiteren 2 Minuten die Paprika hinzu. Alles sollte gut anschwitzen. Den Cayennepfeffer habe ich zusammen mit dem Garam Masala im Rohrzucker verrührt und in den Topf gegeben. Die Zuckermischung darf auch noch kurz mit anschwitzen, bevor Ihr mit der Hühnerbrühe ablöscht. Ich kannte 5-Gewürz-Pulver vorher nicht, im normalen Supermarkt habe ich es auch nicht gefunden, weswegen meine geliebte "Weihnachtsmischung" Garam Masala herhalten musste.
Gebt nun die Kichererbsen und die Tomaten hinzu und lasst alles etwa zehn Minuten köcheln. Am Ende wird noch mit Salz, Pfeffer und ggf. noch mal mit Chili, Zucker und Garam Masala abgeschmeckt.
Mit 1 TL Cayennepfeffer hat das Ganze aber durchaus eine gewisse (ordentliche) Schärfe. Wer es scharf nicht so mag, sollte etwas niedriger dosieren (das Garam Masala dann auch entsprechend, sonst schmeckt es wirklich nach Weihnachten ^^).
Die Suppe schmeckt wirklich sehr lecker, würzig und scharf. Dazu könnt Ihr Baguette reichen.

Montag, 18. April 2016

Bento #128

Ich habe mir hier wieder den Avocado-Tomatensalat angerührt, den ich zu meinem Geburtstag schon mal gemacht hatte. Das Dressing bestand dieses Mal aus Olivenöl, hellem Balsamico, Salz, Pfeffer und einem guten Schuss Crema di Balsamico. Die kleinen Aufbackbrötchen aus der Rolle mussten in der Box noch eingewickelt werden, da der Trennsteg ja nicht dicht abschließt. Das war auch wirklich gut so, bis zum nächsten Tag war ganz schön viel Saft rübergesutscht ;)

Samstag, 16. April 2016

Chili con Grünkern

Vom langen Tatortabend fehlt noch das zweite Rezept, mein Chili con Grünkern. Ich habe Grünkern gekauft, weil Sarah es ins Chili packt. Und wenn man mir oft genug davon erzählt, mach ich das auch (so funktioniert Werbung ^^).
Für 2-3 Personen braucht Ihr:
1 kleine Tasse Grünkern (oder mehr, je nach Vorliebe)
2 Zwiebeln, gewürfelt
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose Mais
ggf. 1-2 Paprika, gewürfelt
1 Dose Tomaten, in Stücken
1 Dose Tomaten, passiert
etwas Wasser
Salz, Pfeffer, Chili
Bratet die Zwiebeln in einem großen Topf an, bis sie leicht bräunen; gebt dann den Grünkern dazu und schwitzt alles noch kurz an. Nun kommen die Tomaten hinzu. Ich spüle die Dosen immer noch mit etwas Wasser aus und gebe das auch dazu, da der Grünkern noch Flüssigkeit aufnimmt. Man kann auch Gemüsebrühe dazugeben.
Der Mais kann jetzt auch schon dazuwandern. Das Ganze lässt man nun etwa 10 Minuten köcheln, dann kommen die Bohnen für weitere 10 Minuten hinzu. Der Grünkern sollte dann gar sein, probiert aber einfach mal.
Am Ende kräftig mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.