Freitag, 10. November 2017

Bento #162

Meine Spargel-Kartoffel-Pfanne hat mir ja wirklich ausgesprochen gut geschmeckt. Da ich sie deshalb mehrmals gekocht hatte, wanderte sie natürlich auch mehrmals in die Box für den nächsten Tag. Ich finde, in der Black & Blum Box sieht die Pfanne auch nicht ganz so schlimm aus, wie in der Lunch Bowl ;) Wirkt eben gleich viel freundlicher mit dem weißen Hintergrund.
Vom Quark hatte ich hier wohl nichts mehr zur Hand, weswegen es nur noch den Parmesan als Zugabe nach dem Erwärmen gab. Geschmeckt hat's trotzdem.

Mittwoch, 8. November 2017

Scharfe Curry-Linsensuppe

Ich hatte hier eine unglaublich leckere Linsensuppe gekocht. Und damit sie auch besonders gut zur Geltung kommt, gibt es ein Foto in meinem wirklich schönen Gewinn bei Danii.Für etwa vier Portionen braucht Ihr:
1 Bund Suppengrün
1 Zwiebel
~150g Kartoffeln
1 Chilischote
1 Paprika, rot oder gelb
100g Aprikosen, getrocknet
250g Linsen
750ml Gemüsebrühe
1 Dose Kokosmilch
1 TL Currypulver
Saft einer Grapefruit
Salz, Pfeffer, Chilipulver
Das Suppengemüse in feine Würfel / Stücke schneiden. Die Zwiebel sehr fein würfeln. Die Kartoffeln schälen, waschen und würfeln. Chili halbieren, Kerne entfernen und in feine Würfel schneiden. Paprika und Aprikosen ebenfalls würfeln.
Bratet in einem großen Topf zunächst die Zwiebeln in heißem Öl an. Wenn sie glasig sind, gebt Ihr das Currypulver hinzu und lasst es auch anschwitzen. Nun Linsen, Brühe, Suppengemüse, Kartoffeln, Chili und Kokosmilch hinzugeben und aufkochen lassen. Bei geringer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen (Kartoffeln und Gemüse sollten bissfest sein). Nun Paprika, Aprikosen und den Grapefruitsaft hinzugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Wenn Ihr alles lieber etwas weicher mögt, lasst es noch länger köcheln. Am Ende noch einmal mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken und fertig.

Sonntag, 5. November 2017

Hackbällchen Toskana

Ich habe hier solch einen kleinen Berg Rezepte und Fotos herumliegen, dass ich gar nicht so richtig weiß, wie ich der Sache Herr werden soll. Teilweise kann ich mich auch nur noch dunkel daran erinnern, das alles gekocht zu haben. An dieses Rezept dachte ich auch nur wegen der Bentos, in denen die kleinen Hackbällchen herumkullerten. Da will ich es mal schnell hinterher schieben, denn das Ganze war lecker.
Ihr braucht für drei Portionen:
500g Hack
ggf. 1 Ei und Paniermehl
Kräuter (ich hatte Tiefkühlbasilikum, gehackt)
1 Dose stückige Tomaten
100g süße Sahne
1 EL Tomatenmark
1/2 TL Zucker
Salz, Pfeffer
1 Kugel Mozzarella
Das Hack würzt Ihr kräftig mit Salz und Pfeffer. Ich finde, es ist mit einem Ei plus Paniermehl immer etwas fluffiger und schmeckt mir auch besser. Ihr könnt in die Hackmasse schon italienische Kräuter Eurer Wahl geben. Formt dann kleine Bällchen (golfballgroß) und setzt diese in eine Auflaufform.
Für die Soße mischt Ihr die Tomaten, die Sahne, Tomatenmark und Zucker, würzt wieder mit Salz, Pfeffer und Kräutern und gebt die Soße über die Hackbällchen.
Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und auf den Bällchen verteilen. Der Auflauf kommt bei 180° ca. 30-40 Minuten in den Ofen. Dazu hatte ich Reis und beim zweiten Mal Nudeln.

Samstag, 4. November 2017

Miniaturwelt im Gewürzglas

Manchmal habe ich im Eifer des Gefechts komische Ideen. Wir waren vor inzwischen schon einiger Zeit beim Möbelschweden und ich finde diese Gewürzständer so hübsch, wollte aber keinen kaufen, weil wir einfach die Gewürze so nicht benutzen würden (ich steh auf die normalen Streuer, nix mit selbst frisch gemahlen und so).
Wie Ihr seht, habe ich dennoch einen mitgenommen, auf Anraten von man(n) mit der Begründung, mir falle bestimmt eine andere Verwendung für das gute Stück ein. Mir ist dann auch etwas eingefallen ;)
Ich wollte eine kleine Miniaturwelt in den Gläsern entstehen lassen. Für das Modellbahnherz gibt es ja unglaublich viel zu erstehen, da hat man schon die Qual der Wahl. Ich habe mich für Waldtiere und Bäume entschieden.
Achtet dabei gut auf die Größenangaben, dass das auch in die Gläser passt. Außerdem kann man so ein Untergrund-Starter-Set mit diesen unterschiedlichen Bröselarten kaufen, mit dem ich dann die Gläser gefüllt habe.
Nun müsst Ihr nur noch nach Belieben füllen: Ich habe zwei Baumwelten und zwei Tierwelten gemacht. Ich hatte da so eine Art Korkbrösel, einige kleine Steine, verschiedene Grasbrösel und so ganz fluffige Hecken-/Grasbrösel. Das hat bestimmt alles eigenständige Bezeichnungen, ich bin aber kein Modellbauer ;)
Die Bäume halten in den Gläsern von selbst, weil sie sich etwas festklemmen. Ich musste also nur einen effektvollen Untergrund zusammenkrümeln und die Bäumchen hineinstecken.
Die Wildschweine habe ich auf ein rundes Stück Pappe geklebt, das ich dann mit dem Gras bestreut habe. So haben sie einen sicheren Stand.
Meine Steinböcke (oder was auch immer es sein soll ^^) sind jeweils auf ein Steinchen geklebt. Mit viel Fingerspitzengefühl habe ich dann die Steine geschüttet und geschichtet, bis beide Tierchen einen guten Stand hatten.
Wenn' umfällt, ist der ganze Zauber natürlich durcheinander. Wollt Ihr das verschenken, würde ich es tatsächlich erst an Ort und Stelle fertigen, zumindest das Setzen der Bäume und Tiere.
Uns gefällt die kleine Welt im Glas auf jeden Fall sehr gut.

Donnerstag, 2. November 2017

Kürbis-Maronen-Plätzchen

Ich habe diese kleinen Scheißerchen schon vor einer Weile zum ersten Mal gebacken und direkt bei den eigentlichen Rezeptherausgeberinnen nachgefragt, ob ich das Rezept auch posten darf; ich darf ;)
Irgendwie hat es dann doch länger gedauert, bis es nun endlich hier auftaucht, aber die Plätzchen selbst habe ich inzwischen schon zum zweiten Mal gebacken, weil sie so extrem lecker sind!
Und Ihr habt Glück, dass es ein Foto gibt... Dies sind die letzten vier gewesen, wo ich mich dann doch mal erbarmt hatte, zuerst ein Foto zu machen und sie dann aufzufuttern... Selbstkontrolle gleich Null bei diesen leckeren Teilchen, ich warne Euch!
Ich habe das Rezept fast genauso übernommen, nur mit einer kleinen Änderung bei den Gewürzen und beim Mehl (hab hier nur Weizenmehl...). Für das Selbstmörsern der tollen Gewürze (und auch für's Suchen und Kaufen) war ich zu faul und habe einfach auf einen halben Teelöffel Lebkuchengewürz zurückgegriffen; geht auch.
Für etwa ein Blech braucht Ihr:
100g Kürbismus (wie Sabine es auch empfiehlt, habe ich davon gleich mehr gemacht und den Rest eingefroren: Kürbis im Ofen backen und pürieren, fertig)
100g Maronen (vorgegart oder selbst im Ofen gebacken)
90g Margarine
50g Rohrohrzucker
120g Weizenmehl
1/2 TL Lebkuchengewürz
Die Maronen habe ich zusammen mit dem Kürbismus püriert. Mit nur den Maronen war mein Pürierstab doch etwas überfordert. Dann habe ich alle Zutaten zusammengegeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts verrührt, später dann aber auch mit den Händen.
Nun formt Ihr zunächst gleich große Kugeln und drückt diese auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech zu Plätzchen platt. Abstand braucht Ihr nicht viel einzuhalten, hier geht nix auf.
Dann das Blech bei 180° 20-30 Minuten backen. Schaut immer mal nach, kommt auch immer auf die Größe der Plätzchen an.
Wenn sie ausgekühlt sind, werden sie noch mit einer Mischung aus Puderzucker und frischem Zitronensaft glasiert. Ich finde sie mit dick Glasur noch leckerer, also nicht sparen ^^

Montag, 30. Oktober 2017

Bento #161

Ich habe mir -ich meine im Ausverkauf des Bentoshop.de (was ich immer noch sehr tragisch finde!)- eine neue Box gegönnt; mit einzelnen, mit Deckeln verschließbaren Unterteilungen. Ich finde die Box an sich unpraktisch groß, aber das System an sich wiederum sehr praktisch ;)
Hier wurden die Hackbällchen Toskana noch einmal eingebaut, dieses Mal mit Nudeln. Außerdem gab es etwas Rohkost in Form von Tomate und Gurke und einen kleinen Nachtisch aus getrockneten Pflaumen und Nüssen.
Das Gute ist, dass man hier wieder die einzelnen Unterteilungen erwärmen kann, während andere kalt bleiben dürfen. Wenn ich es nicht vergesse, zeige ich Euch die Box mal in ihrer gesamten Schönheit.