Mittwoch, 18. April 2018

Düsseldorf im März 2018

Normalerweise gibt es zu Düsseldorf einmal jährlich einen fetten, bildreichen Beitrag bei mir und dann noch mindestens einen bei Sarah. Wir hatten auch für dieses Jahr den perfekten Plan, sogar mit Übernachtung, damit wir ganz entspannt essen und shoppen können. Leider wurde aus dem perfekten Plan nichts, weil andere Dinge uns einen Strich durch die Rechnung gemacht haben, grummel...
So kam es, dass man(n) vor Ostern mit mir erst nach Köln und dann für einen weiteren Tag nach Düsseldorf gefahren ist. Er lässt sich da auch ganz brav von mir durch die Immermanstraße führen und macht alles mit :)
Da Sarah das nun verpasst hat, musste immerhin ein fettes Paket her! Gewünscht hatte sie sich eigentlich nur Dorayaki. Und da wir keine halben Sachen machen, haben wir jede Dorayakisorte gekauft, die wir finden konnten ;) Die ganz große Packung links außen schmeckt dabei am besten, da der Teig soooo fluffig ist, mmmmhhh! Ihr merkt, die Sorten mit Anko habe ich dann direkt doppelt gekauft ;) 
Außerdem gab es noch Pocky in Herzform (wer kann da widerstehen?!), pockyähnliche Stangen von / mit Rilakkuma, Kaugummis mit Stickern (nach Niedlichkeit ausgewählt bzw. Mario ist immer cool ;) und Fächer-Sticker mit dem Fuji. 
Außerdem gehört immer mindestens eine Packung Tee zu einem Päckchen an Sarah. Den habe ich aber schon vorher im Reformhaus gekauft. Ich wähle dabei immer Teesorten aus, die neu sind oder bei denen mich die Verpackung anspricht.
Ich hoffe, Sarah hat ihre Freude und somit auch etwas Düsseldorffeeling für zuhause!

Sonntag, 15. April 2018

Hackbällchen in Rahmsauce mit Nudeln

Der Fleischhunger setzte sich mit diesem leckeren (und leider auch kalorienhaltigen!) Rezept fort. Aber ich hatte ja auch eine gute Woche unfreiwilliges "Fasten" wieder auszugleichen ;)
Das Ganze ergibt einen großen Berg, mit dem man bestimmt 4-5 sehr hungrige Personen satt machen kann. Ihr braucht dazu:
400g Nudeln, vorzugsweise Schleifchen
500g Hackfleisch, gemischt
1 große Zwiebel, feine Würfel
1 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
2 Paprikaschoten, rot und gelb, gewürfelt
Paniermehl
Senf und Tomatenmark
200ml Sahne
1 Packung Frischkäse (am besten Paprika-Peperoni; ich hatte eine Sorte mit Tomate)
Paprikapulver
Chili
Salz, Pfeffer
Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest (lieber noch etwas härter) kochen. Währenddessen Zwiebel, Knoblauch und etwas Paniermehl zum Hack geben und mit Salz, Pfeffer, Senf, Tomatenmark, Paprikapulver und etwa einem Esslöffel von dem Frischkäse kräftig würzen. Dann kleine Bällchen formen und diese in einer großen und hohen (Ihr braucht wirklich viel Platz!) Pfanne von allen Seiten anbraten. Wenn die Bällchen gut angebraten sind, darf die Paprika dazu. Nach etwa 5 Minuten gebt Ihr noch den restlichen Frischkäse und die Sahne hinzu. Gut rühren und einmal stark aufkochen. Würzt die Soße kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili. Wenn Ihr große Bällchen habt, gebt gut acht, dass sie auch durchgaren. Nun kommen die Nudeln zur Soße und Ihr könnt den Herd schon abstellen. Rührt gut durch und lasst die Nudeln bei geschlossenem Deckel wieder heiß werden.
Ein echtes Wohlfühlessen!

Donnerstag, 12. April 2018

Putengeschnetzeltes mit Paprikarahmsauce

Ich habe die Grippe im März leider auch mitgenommen und lag so richtig geplättet darnieder. Leider hatte es den Magen auch erwischt und ich konnte dann, als es mir nach knapp einer Woche wieder etwas besser ging, etwas Interessantes beobachten: Ich esse eigentlich recht wenig Fleisch und vermisse da nix. Aber nachdem ich mehrere Tage gar nichts und dann nur sehr wenig gegessen hatte, bekam ich als nächstes einen solchen Appetit auf Fleisch, es war fast nicht auszuhalten. Ich habe meinen Körper noch nie nach einer bestimmten Sache so sehr verlangen sehen, es war ein bisschen gruselig. Das hatte zur Folge, dass es erst mal selbstgemachte Burger gab und dann die folgenden Tage auch leckere Fleischgerichte. Nämlich u.a. dieses hier für 3-4 Personen:
400g Putengeschnetzeltes
1 Chilischote, entkernt und fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Zwiebel, feine Würfel
1 rote Paprikaschote, in Streifen geschnitten
200ml Orangensaft
1 Dose Kokosmilch
5EL Sojasauce
1 Becher Sahne
Salz, Pfeffer
Paprikapulver, edelsüß
Currypulver
Öl
Die Pute darf zunächst für mindestens zwei Stunden in einer Marinade aus der Sojasauce, dem Osaft und einer Knoblauchzehe im Kühlschrank ziehen. Dann das Fleisch aus der Marinade nehmen und gut abtropfen lassen, die Marinade aber aufheben. Die Pute salzen und mit viel Paprikapulver und etwas Curry würzen.
In einem Topf in heißem Öl das Fleisch von allen Seiten anbraten, dann Zwiebel und Knoblauch hinzu und auch anschwitzen lassen. Zuletzt Chili, Paprika, die Marinade, die Kokosmilch und die Sahne hinzugeben und etwa 10 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Das Ganze wird recht flüssig; wer mag, kann die Soße ja noch mit etwas Stärke binden.
Dazu hatten wir Reis.

Montag, 9. April 2018

Balkonien April 2018

Auf meinem Südbalkon sieht es seit Samstag ganz anders aus als noch im letzten Jahr. Das wird ein entsprechend langer Beitrag, da ich total verliebt in jedes Teil bin ;)
Ich habe mich von ein paar Sachen getrennt und ein paar Sachen angeschafft. Wir starten also gleich mit der einen Neuanschaffung: Ich habe mir eine Pflanzleiter mit vier Ebenen und vier Pflanzkästen bei Tchibo gekauft. Ich bin mit der Qualität und dem Design sehr zufrieden, auch wenn die Montage etwas frickelig war.
Das wirklich tolle ist, dass man die Leiter freistehend (so wie bei mir) und auch an die Wand montiert aufstellen kann. Für die Pflanzkästen habe ich mir ganz flott aus Vlies Säckchen gebastelt. Die Schlitze in den weißen Kästen sind sehr groß, die Erde würde sonst durchfallen. In zwei Kästen habe ich jeweils zwei Erdbeerpflanzen gesetzt, in einen Kasten Hornveilchen und im letzten habe ich Rucola gesät. 
Die Stachelbeere lebt auch noch, wie man sieht. Sie bekommt jetzt langsam Blätter; es war wirklich lange kalt in diesem Jahr! Wer gut aufpasst, wird jetzt schon gemerkt haben, was vor der Leiter an diesem Platz stand... Ich habe mich von meiner Minikiwi getrennt, was mir sehr schwer fiel. Ich habe sie aber nicht entsorgt, sondern über Ebay-Kleinanzeigen in gute Hände vermittelt.
Mein absolutes Lieblingsstück ist ein kleines Designobjekt. Ich habe es mir selbst für einen beruflichen Meilenstein geschenkt ^^
Das ist ein vertikaler Garten von urbanature. Der Preis ist etwas abschreckend, aber ich hatte mich verliebt und finde das ganze System einfach formvollendet (nein, man hat mich nicht gesponsered ;). Das Holzgestell kann durch den Scherenbeschlag einfach zusammengeklappt werden. Ich habe das Eichenholz vor dem Einsatz dreifach geölt, da es unbehandelt ankommt. Das Öl verändert nichts an der Farbe (sofern ihr farblos kauft ^^), hebt die Maserung hervor und Ökotest hat auch noch Daumen hoch gegeben ;)
Auch hier habe ich in einen Kasten Hornveilchen gesetzt, in einen weiteren zwei, dann noch einmal in einen anderen drei Erdbeerpflanzen. Im vierten habe ich eine Salatmischung in Form einer Saatplatte gesät.
Ich bin mit meiner Neugestaltung sehr zufrieden, da ich auch den vorhandenen Raum jetzt deutlich besser nutzen kann. Wie findet Ihr's?

Samstag, 7. April 2018

Spargel in Zitronensoße mit Nudeln

Ich habe die Spargelsaison recht früh eingeläutet. Der Grund ist das leckere Rezept auf Vegan Heaven. Ich habe es immer wieder angeklickt und durchgelesen und musste es dann direkt nachkochen. Ich habe mich an Sinas Zubereitung gehalten, wobei es mir so vorkam, als wären die Gemelli recht schnell gar gewesen (oder ich hab nicht richtig auf die Uhr geschaut ^^); probiert da einfach beim Kochen immer mal.
Die Zutaten habe ich leicht verändert, da ich ungern Dinge übrig habe. Hier also einmal meine Variante:
500g grüner Spargel
1 Zwiebel, feine Würfel
2 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt
300g Gemelli
1 Dose Kokosmilch (400ml)
1 Glas Gemüsebrühe (400ml)
Saft von einer kleinen bis mittelgroßen Zitrone
Salz, Pfeffer, Chili
Da es ein One-Pot-Gericht ist, hatte ich etwas Angst, dass es durch die veränderten Anteile schief geht, zu flüssig bleibt oder zu pampig wird. Aber es ist ganz wunderbar cremig-zitronig geworden, mmmmhhhhh! Ich habe es auch leicht scharf gewürzt und war deswegen mit dem Chili nicht geizig.
Dazu habe ich noch einen Salat mit Essig-Öl-Dressing gemacht. Selbst man(n), der grünen Spargel nur so ok findet (der weiße geht gar nicht!), hat es sehr gemocht und das Schüsselchen ausgeschleckt ;)

Mittwoch, 4. April 2018

Frohe Ostern!

Man rügte mich unlängst, es seien ja ständig nur die Muffins zu sehen und nix neues unter der Sonne... Jetzt habe ich wieder etwas Zeit und wünsche frohe Ostern gehabt zu haben!
Ich habe dieses Jahr wieder meine Geschenke selbst gemacht: die obligatorischen selbst gefärbten Eier und Zartbitter- und Vollmilchpralinen. Die Pralinen bestehen neben der Schoki einfach nur aus Mandelstiften und gehackten Haselnüssen. Beide habe ich in der Pfanne ohne Fett vorsichtig und nur ganz leicht angeröstet. Die Verpackung ist ein Recyclingprodukt: Das war mal eine dieser typischen Osterpralinenpackungen. Da der Aufdruck österlich-neutral ist, habe ich das große Ei wiederverwendet und meine kleinen Präsente darin verschenkt. Ich hoffe, Ihr hattet auch schöne Ostern!