Balkonien Juli 2018: Rosenkohl und Stachelbeere

Rosenkohl gehört ja zu meinem Lieblingsgemüse und irgendwie musste ich an die kleinen Röschen nach meinem Urlaub denken. Da kam mir gleich die gute Idee, diesen doch mal selbst zu setzen. Mit Anfang Juli war ich da schon ziemlich spät dran, ich habe es aber trotzdem gewagt. 
Rosenkohl gehört zu den Starkzehrern, weshalb er im Garten erst nach drei Jahren wieder an dieselbe Stelle darf. Im Kübel ist es deshalb auch ein Experiment, ob es überhaupt etwas wird. Ich habe Gemüseerde benutzt und gleich noch ein paar Biodüngestäbchen für Gemüse dazu gekauft.
Im vertikalen Garten sitzen nun zwei mal zwei Pflanzen. Außerdem habe ich die restlichen noch auf ein paar Kübel und Blumentöpfe verteilt. Nach knapp einem Monat sieht es jetzt schon so aus:
Bisher scheint es ihm also gut zu gefallen und das gute Wetter tut wahrscheinlich sein übriges hinzu. Ich kämpfe am Rosenkohl dabei immer mal wieder mit dem kleinen Kohlweißling, der natürlich versucht, seine Eier abzulegen. Wenn er es schafft, entferne ich sie gemeiner Weise, denn nur zwei Raupen, die es irgendwie an zwei Pflanzen geschafft hatten, haben innerhalb eines Tages schon so viel Schaden angerichtet, dass nach etwa einer Woche die ganze Pflanze hinüber gewesen wäre.
Ich bin gespannt, ob ich dann etwas ernten werde!
Schon Ende Juli habe ich natürlich meine Stachelbeeren gepflückt.
Es ist ein kleines Schälchen voll geworden, das ich dann in einem Zug aufgefuttert habe. Für das nächste Jahr habe ich vor, dem Strauch einen Radikalschnitt zu verpassen, da an den ganz alten Trieben einfach nichts bis nicht mehr viel wächst.

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